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Thema: Jimny zieht Schäferwagen.

  1. #71
    kommt jetzt öfter Avatar von Jimnyhili
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    Hallo Heinz, danke für die guten Wünsche! Es ist nicht so schlimm, 'ne OP am “Laufwerk“ steht an.
    Zu Deinen Ausführungen gebe ich Dir 100% recht!
    Zu meiner Ehrenrettung :-) möchte ich allerdings noch ein paar “Erklärungen“ abgeben. Rollläden sind in Küchen, bei Büromöbeln erste Wahl. Stehen nicht in den Raum und sehen dort auch gut aus. Hätte ich die in den Schäferwagen eingebaut, wäre ich jetzt ein geschiedener Mann:-). Ich habe ein Schränkchen , wo man sowas hätte andenken können. Leider fehlt im Innenraum für einen Rollladen der Platz, da die Wasserkanister genau reinpassten. Größer hätte ich das Schränkchen nicht bauen können. Und, ob ich sowas mit meinem knowhow /Werkzeug überhaupt problemlos hingekriegt hätte ist fraglich.
    Da ich ja wie gesagt alles etwas einfach haben wollte, habe ich Türchen gebaut und es stört echt nicht, wenn ich die zwei - drei mal am Tag kurz aufmachen muss. Die Klappen der 3 Hängeschränkchen gehen bei mir nach unten auf, und sind mit Kettchen gesichert. Es wäre sicher professioneller, wenn diese nach oben auf gehen würden, allerdings kann man bei meiner Methode auch mal was auf der Klappe ablegen, wenn man aus dem Schränkchen was rauskramen muss. Auch diese Klappen mache ich höchstens zwei mal am Tag auf.
    Wäsche ist in Körben unter dem Rollbett. Da hatte ich auch an Vollauszüge gedacht, aber mal ehrlich, es ist auch nicht so tragisch, wenn ich da mal einen über eine kleine Leiste ( gegen Verrutschen) hinwegheben muss. Würde das nur im Geringsten stören, würde ich alles sofort nachrüsten. Was noch zählt ist, dass die Körbe leicht sind und gut aussehen. In so einem Schäferwagen tun es meiner Meinung nach auch Beschläge und Riegel, die nur verzinkt sind, da ja keine große Feuchtigkeit hin kommt. Aber dass muss jeder für sich entscheiden. Ist ja auch ein wenig eine Geldfrage.
    Zum Holzleim. Da hast Du 100% recht und daran erkennt man, dass Du weißt, wovon Du redest. Ich kenne das mit dem Härter, wollte mir aber aufgrund meiner gelegentlichen Faulheit die Mischerei sparen. Weil ich ja manchmal denke, dass ich ein schlaues Kerlchen bin, habe ich Musterbrettchen mit Soudal D3 Leim ohne Härter zusammen geklebt und eine Woche ins Wasser gelegt. Nichts hat sich im Geringsten gelöst, also war meine Wahl der normale D3- Leim. Bis heute, und mein Wagen ist seit 1 1/2 Jahren bei Wind und Wetter unterwegs, sehe ich nicht die geringsten Auflösungserscheinungen. Zudem kommt an meine Fenster selten Feuchtikeit, da dies durch einen Dachvorsprung super verhindert wird. Fahre ich bei Regen, werden die Fensterläden geschlossen. Hab gerade nochmal geguckt, keine Anzeichen von Leimauflösung usw.. Was in 10 Jahren ist, kann ich nicht sagen, jedoch auch nicht, ob ich dann noch mit der Kiste herumfahren kann :-(.
    Zum Buchenholz: Auch da zeigt sich, dass Du Dich auskennst. Ja, Buche bewegt sich gelegentlich wie ein Hundeschwanz. Ich habe Buche nur dort verwendet, wo es etwas stabiler sein sollte. Z.b. beim Hantuchhalter, an der Halterung der Klapptisch- Beine, und dann noch diese fertigen Rundstäbchen für die Vorhängchen und als Langdübel. Alles nur kleine Teile. Selbst, die mit Sorgfalt gekauften Rundstäbchen haben sich bis heute nicht verzogen. Glück gehabt :-). Das mit den Fenstern ( Verglasung) wusste ich nicht, habe aber wie gesagt keine Probleme. Mit rechts und links bei Brettern meinst Du sicher, dass die dem Kern zugewandte Seite die Nutzseite/Wetterseite sein sollte!?! ODER ? Dies sind meiner Meinung nach top Tips für den Selbstbauer, der noch nicht sooo viel mit Holz gewerkelt hat!! Denke sowas hilft auch Gerhard, wenn er mal los legt, einen Wagen zu bauen. Danke!
    Gruß Hilmar

  2. #72
    Stammgast Avatar von Gerhard2
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    Hi,

    @Hilmar,
    wünsche ich alles Gute für die OP und sage vielen Dank für die Ausführungen.
    Ein Wagen der lebt ist auf jeden Fall schöner als Sterilität. Perfekt gearbeitet muss er dafür nicht sein. Bestimmte Lösungen ergeben sich fast von selbst mit der Zeit. Freunde von mir waren jahrelang Wagenwohner. Die meisten Lösungen für innen waren aus Holz. Platz für industrielle Perfektion war da eher weniger.

    So einen Wagen zu bauen würde mir große Freude bereiten, zur Zeit ist die Zeit dazu aber sehr begrenzt. Eine Halle für den Bau habe ich nicht, eine Außenfläche ist aber kein Problem. Das ginge aber alles, den oben erwähnten Anhänger habe ich auch im Hof gebaut. Meine Stärken sind aber mehr in Metall.

    Bei den Fenstern würde ich am liebsten auf Fertiges zurück greifen. Das müssen auch nicht unbedingt Fenster aus dem Fahrzeugbaubereich sein. Wichtiger als jeden Cent zu sparen ist es für mich nicht zu zeitaufwändig zu bauen. Auf Fliegengitter möchte ich ungern verzichten. Das ist aber erst mal nebensächlich. Als erstes steht für mich die Frage im Vordergrund, Stahlrahmen oder nicht. Mit so einem Rahmen kann man eine sehr hohe Steifheit und Stabilität erreichen. Außerdem ist ein sehr einfach eine Dachterrasse zu verwirklichen oder Anschlagpunkte zu konstruieren. Nachteil des Systems ist ein Mehrstoffsystem mit unterschiedlichen E-Modulen und Wärmeausdehnugen oder Schwinden bei Feuchtigkeitsunterschieden. Das Hauptproblem sehe ich aber in der Schwierigkeit keine Kältebrücke zu übersehen.

    Gruß
    Gerhard
    Jimny 1.3 Comfort Automatik

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