Automatik schaltet erst wenn Öl warm ist

  • Na, sobald im Motor die Wassertemp. über der Öffnungstemperatur der Bimetalfeder des Thermostat liegt, öffnet das Thermostat.

    Kommt dann das kalte Wasser aus dem Kühler, schließt es wieder. Das Spiel wird so lange gemacht, bis eben der komplette Wasserkreislauf die gleiche Temperatur hat.

    Moderne Motoren haben zwar ein Bypass Kreislauf um die Schwankungen auszugleichen, (der Jimny ist ja auch nach 2km warm) aber der Pappedeckel kann da schon noch was bringen.

    Zumal ja auch das kalte Getriebeöl durch den (Wasser)-Kühler des Motor geleitet wird. Das hohe Volumen (Getriebeöl plus Wasser) braucht eben doch länger bis es erwärmt ist. Ich weis allerdings nicht ob es verschiedene Thermostate für Schaltgetriebe und Automatik Fahrzeuge gibt.

  • macht es ja auch.

    Nur dauert es im Winter wohl etwas länger als im Sommer.

    Was wiederum dazu führt das die Motorsteuerung die Freigabe des 4. Gang , wegen mangelnder Temperatur des Automatik Getriebeöl / Motortemperatur, verzögert.

    Ergo: Je schneller das Kühlwasser /Getriebeöl warm wird, desto schneller gibt die Motorsteuerung den 4. Gang frei.


    (Jetzt kann man auch mit der Viskosität der Öle etwas bewirken, aber das ist ein anderes Thema)

  • Aber durch weniger Kaltluftzufuhr zwischen den Kühlrippen den Energieaustausch verringern.

    Somit eben doch das Kühlwasser schneller erwärmen.


    Aber wie schon geschrieben das ist ein alter bewährter Trick aus dem vorigen Jahrhundert.

    es wird hier aneinander vorbei geredet - solang der Motor nicht auf Betriebstemperatur ist, bekommt der Kühler kein warmes Wasser ab;

  • Das weiß man nicht. Der Kühler öffnet wohl erst oberhalb von ca 80°C, aber die Schwelle fürs freischalten der 4. Fahrstufe dürfte niedriger liegen. Von daher wird sich nicht viel ändern, ob mit oder ohne Pappe.

  • Aber durch weniger Kaltluftzufuhr zwischen den Kühlrippen den Energieaustausch verringern.

    Somit eben doch das Kühlwasser schneller erwärmen.


    Aber wie schon geschrieben das ist ein alter bewährter Trick aus dem vorigen Jahrhundert.

    es wird hier aneinander vorbei geredet - solang der Motor nicht auf Betriebstemperatur ist, bekommt der Kühler kein warmes Wasser ab;

    Wie funktioniert denn das System?


    Der Motor erwärmt sich ja in kürzester Zeit.

    Wie wird denn die Kühlung des Motors erzielt, bis das Wasser durch den Kühler geleitet wird?

    Wie wird denn das Automatikgetriebeöl schnell auf Temp. gebracht, damit der 4. Gang frei gegeben wird?

    Nur durch Reibungsenergie bestimmt nicht.

    (Ich rede jetzt nicht von den momentan herrschenden "Übergangstemp." sondern im Winter bei nächtliche Minustemperaturen von -10 Grad oder mehr.)

  • Fürs Kühlwasser gibts den kleinen und den großen Kreislauf (groß = mit Kühler), das Thermostat öffnet bei irgendwas um 80°C herum. Wo der Sensor sitzt, welcher seine Signale ans Steuergerät sendet weiß ich nicht. Das Getriebe erwärmt sich nur durch Reibung, andernfalls müsste da ja ne Heizung drin sein.


    Edit: da war einer schneller....;)

  • Na, sobald im Motor die Wassertemp. über der Öffnungstemperatur der Bimetalfeder des Thermostat liegt, öffnet das Thermostat.

    Kommt dann das kalte Wasser aus dem Kühler, schließt es wieder. Das Spiel wird so lange gemacht, bis eben der komplette Wasserkreislauf die gleiche Temperatur hat.

    Moderne Motoren haben zwar ein Bypass Kreislauf um die Schwankungen auszugleichen, (der Jimny ist ja auch nach 2km warm) aber der Pappedeckel kann da schon noch was bringen.

    Zumal ja auch das kalte Getriebeöl durch den (Wasser)-Kühler des Motor geleitet wird. Das hohe Volumen (Getriebeöl plus Wasser) braucht eben doch länger bis es erwärmt ist. Ich weis allerdings nicht ob es verschiedene Thermostate für Schaltgetriebe und Automatik Fahrzeuge gibt.

    Also genau so wie ich es hier beschrieben habe.

    Ob nun mit Bypass (kleiner Kreislauf) oder pulsierendes Thermostat (großer Kreislauf), welches öffnet und schließt.

    Das Wasser wird immer in den Kühler geleitet. Beim Automatik wird aber das Getriebeöl auch durch den Wasserkühler (zur Kühlung des Öls geleitet). Wenn sich das anfangs kalte Getriebeöl im Winter also im warmen Wasserkühler erwärmen kann, wird die Freigabetemperatur im Motorsteuergerät früher frei gegeben.


    Voraussetzung, der Wasserkühler wird nicht durch kalte Zugluft runter gekühlt.

  • mpetrus Dies wäre dann wohl ein Schildbürgerstreich - auf der Getriebe Seite erwärmt man laut deiner Erklärung durch eine zusätzliche Wärmequelle das Öl, um es dann gleichzeitig im Wasserkühler wieder abzukühlen 🤔😇🙈

    Ich glaub , es dürfte bekannt sein , bei welcher Temp. Wasser normalerweise anfängt zu kochen.

    Der Gj hat bei Betriebstemp. konstant 87 ° ,folglich bleibt auch das Getriebeöl beim Automaten i.d.R. in dem Bereich....

    ...ansonsten käme er ohne einen zusätzlichen Ölkühler fürs Getriebe nicht allzu weit....

  • mpetrus Dies wäre dann wohl ein Schildbürgerstreich - auf der Getriebe Seite erwärmt man laut deiner Erklärung durch eine zusätzliche Wärmequelle das Öl, um es dann gleichzeitig im Wasserkühler wieder abzukühlen 🤔😇🙈

    Das Kühlwasser wird ja bekanntlich schneller warm als das Getriebeöl durch reine Reibungswärme.

    Also kann anfangs die steigende Kühlwassertemp. helfen das kalte Getriebeöl auf Temp. zu bringen, bevor im warmgefahrenen Fahrzeug der Kühler die eigentliche Aufgabe der Kühlung oder Haltung der Betriebstemp. übernimmt.


    Aber macht was ihr wollt, baut euch eine Standheizung ein, die den Kühler/Motor vorwärmt, somit nach dem Motorstart auch das Getriebeöl erwärmt.


    Pappedeckel haben ja nur die Deppen vor 40 Jahren vor den Kühler gepackt.

    Frag doch mal dein Vater oder Opa was die im Winter in Tirol gemacht haben um ihre Fahrzeuge schneller warm zu bekommen.