Freie Werkstatt, Inspektion, TÜV / ASU Rechnung

  • Da das Missverständnis.. Nein ich habe noch nie eine Serviceleistung dort kostenpflichtig gemacht. Ich hatte damals mit dem Wohnmobil gefragt ob sie die Inspektion machen können. Leider nein, die Halle nicht hoch genug ( Vollintergrieter mit Aufbau 3,50 hoch). Auf Frage ob Sie mir wenigstens Luft reinpumpen können, weil das an der Tanke mit der Luftsäule eine Katastrophe ist. Klar gesagt und gemacht. Also 10er in die Kaffekasse. Danach bin ich immer hin, um das Wohnmobil aufzupumpen. Mal mit Teilchen, mal mit Kaffeekasse. Einzige Auftrag waren die 5 Vredestein Pinza aufziehen. Daraus kann ich keine Parameter für meine Wertung ziehen.


    Ich habe schon meinen Grund wenn ich frage. Und wenn diese unverständlich ist, finde ich es als respektvoll und schön wenn ich gefragt werde, statt mich auf Grund Missverständlichkeiten veranlasst sehe, mich zu rechtfertigen.


    Also nochmal klar formuliert: Nein ich hatte bis dato keine Rechnung mit vergleichbaren Leistungen, ich habe die Frage gestellt um diese erste Rechnung mit Serviceleistung mit den anderen Parametern für mich werten zu können. Und ja ich stehe unter starken Medikamenten, weiß aber noch ob und was Sinn für mich macht.


    Ich denke das ist jetzt ausreichend Kontext hierzu...

  • Nachdem ich mich mit dem Suzuki Händler bei der letzten Inspektion überworfen habe ( Motorhaube war an der Aufhängung lose und verursachte beim öffnen einen Lackschaden),.....


    ???

    ok leztemal...ja ich habe eine erste und einzige Rechnung von der Vertragswerkstatt Suzuki, wo wir den Jimny gekauft haben. Diese habe ich hier auch damals abgeglichen und war im Durchschnitt.


    Diese Rechnung sagt mit aber nichts im Vergleich zu freien Werkstätten. Waren diese Arbeiten lt. Wartungsplan fällig, fehlen welche, kommen die Arbeiten lt. Wartungsplan und Fälligkeit in diesem Rahmen hin. Wie auch hier der aufmerksame Hinweis "sei skeptisch bei AW für prüfen der Öle, das kann so gründlich nicht gewesen sein" Ein durchaus wichtiger Hinweis wo ich auch beim nächstenmal nochmal nachfasse. Dann liegt es ja in meinem ermessen nochmal eine aufwendigere Prüfung in Auftrag zu geben oder es für mich ausreichend so zu belassen.


    Welcher dieser Informationen kann ich denn aus der einen Suzuki erste Inspektion Rechnung nach Kauf ziehen?


    Der Volvo und Benz davor waren immer nur Vertragswerkstatt, das Wohnmobil letztes Jahr für 4500,00€ bei Fiat Schmickler. Ich habe keine Erfahrungswerte mit freien Werkstätten und deren Sorgfalt und Erfüllung von fälligen Wartungsplänen in Umfang und Kosten. Hier hatte ich mir so Information erhofft. Die ist jetzt auch gedeckt, ein Forumsmitglied hat mich angerufen und alles verständlich erläutert, mit dem Fazit alles ok.


    Aber ich Ruhe ja in mir selbst, deswegen nochmal der freundliche Hinweis: ich weiß für mich warum ich gefragt habe...

  • Da du eine Rückmeldung wegen Missverständnis von mir erwünscht hast.


    Also, mein 1. Beitrag bezog sich auf dein 1. Beitrag nach der Frage ob die Rechnung bzw. ausgeführten Arbeiten der deines Auftrages entsprechen können.

    Also Ölwechsel und Kontrolle ob in den Getriebe kein Wasser bzw. Füllstände OK sind.

    (Mir ist gerade aufgefallen: Die Achsdifferenziale hast du nicht erwähnt, waren die auch beauftragt?)


    Ich kann natürlich nur dazu Stellung beziehen, was ich nachvollziehen kann.

    Also z.B. Preise, die angegebene Arbeitszeit und evtl. Rechnungsfehler (Doppelte Berechnung der MwSt für Fremdleistungen).

    Dies setze ich zu meinen Erfahrungen und wie ich diese Arbeiten (Zeitspanne) ausführen würde.


    Was du mit der Werkstatt besprochen hast, welche Aussagen der Meister getätigt hat usw., ist mir logischer Weise fremd.


    Meine Einschätzung hatte ich entsprechend ausgeführt und berichtet.

    Also, kann man in 12 Arbeitswerte (Ja, 1 AW entspricht immer 6min.) diese Arbeiten (Ölwechsel und Kontrolle der Getriebeöle, incl. Vor/Nachbereitung des Fahrzeugsauftrag) ausführen ja/nein?

    Man kann die Ölablassschraube entfernen, Öl ablassen und in der Zeit auch andere Tätigkeiten (Getriebölkontrolle) ausführen, dann Ölwanne zu, Ölfilter rein, Öl einfüllen und Innenraumfilter wechseln. (Mal ganz grob umschrieben)

    Zur Getriebeölprüfung müssen ja Schrauben geöffnet und auch wieder, mit Dichtungskleber versehen, geschlossen werden.

    Dann muss man schauen ob es Schaum , also eine Wasser/Öl Emulsion in den Getriebegehäuse gibt.

    Natürlich den Ölstand prüfen nicht vergessen.



    Danach kamen Beiträge die z.B. ein Vergleich von Werkstattpreise für Öl nicht mit den Onlinehändler vergleichbar sind.

    Die Werkstätten kaufen Ihr Öl auch nicht in einer Apotheke ein, aber ja sie müssen auch daran verdienen. (machen die Onlineversandhändler aber auch.)

    Ob man jetzt die Entsorgung von Altöl (Wertstoff) in Rechnung stellt, ist auch Sache der Werkstatt. Die Entsorgung des Ölfilters hat er berechnet.

    Auch hast du dich in einem weitern Beitrag geäußert, das du von Arbeitsleistung, Service und Qualität zufrieden warst.

    Diese Aussage führte dann wiederum dazu warum du in deinem 1. Beitrag, für mich, skeptisch klangst und ich so die Frage stellte,

    ob du den 1. Beitrag/Frage hättest anders formulieren müssen.


    Dies führte wiederum zu deinen Beitrag für den du ein Feedback gewünscht hast.

    Ich habe also auf mehrere Beiträge gemischt geantwortet und wollte keinesfalls dich persönlich in irgendeiner Weise angreifen.


    Unterm Strich sieht die Rechnung akzeptabel aus.

    Ob allerdings auch wirklich alle in Auftrag gegebene Arbeitsaufträge ausgeführt wurden und wie dir dazu ein Feedback gegeben wurde, entzieht sich meiner Kenntnis.



    Von da her, wir bleiben Freunde und wer nicht fragt bleibt dumm bzw. evtl. böse/sauer oder nachtragend.

    Dann lieber ganz klar nachgefragt und alle Ungereimtheiten werden geklärt.

    Mein Motto "Klare Rechnung, klare Freundschaft" also alles gut und danke für deine Nachfrage.


    Hoffe du erholst dich wieder von deiner Krankheit und brauchst demnach kein "Dopingmittel" mehr.


    Gruß

    Michael

  • Grundsätzlich:


    Der Wartungsplan steht ja in der Bedienungsanleitung bzw. kann man im Internet finden.

    Die Werkstatt müsste die ausgeführten Arbeiten entweder auf der Rechnung oder am abgehakten Wartungsplan dokumentieren.

    Auch müssten, wenn es die klassische Inspektion ist, diese im Wartungsheft ob online beim Hersteller oder im Papier-Wartungsheft abgestempelt werden.


    1 AW auf der Rechnung ist immer eine Zeiteinheit von 6min. , allerdings schwankt der Geldwert hinter dem AW welcher dem Werkstattsatz/Stundensatz letztlich entspricht.

  • mpetrus


    Vielen Dank für dein Feedback. Schön das wir eine Linie sind. Mag sein das durch fehlenden Kontex von Anfang an meinerseits es in die falsche Richtung lief. Aber ich denke nach deinem Feedback, wir sind beide alt und Mann genug, sowas schnell mit klaren Worten vom Tisch zu kriegen. Ich freu mich dich(hoffentlich) bald (MMP)? persönlich wieder zu sehen.


    Gruß Stephan

  • Grundsätzlich:


    ....1 AW auf der Rechnung ist immer eine Zeiteinheit von 6min. , allerdings schwankt der Geldwert hinter dem AW welcher dem Werkstattsatz/Stundensatz letztlich entspricht.

    Das gilt für Suzuki Vertragswerkstätten. Bei BMW oder Mercedes sind es 5 Minuten, VW rechnet im 36 Sekunden-Takt ab und freie Werkstätten können auch das frei entscheiden. Für den Kunden ist natürlich letztlich entscheidend, wie hoch der Preis für die Arbeitsstunde unabhängig von deren Unterteilung ist und wieviel Zeit die Werkstatt für die, im diesem Fall Inspektion, ansetzt. Eine Markenwerkstatt ist bei Routinarbeiten an die Zeitvorgaben der Hersteller gebunden, eine freie Werkstatt kann das auch selbst kalkulieren.

  • Irgendwie geht es hier immer nur um Preise, ob hoch oder niedrig. Jede Werkstatt muss irgendwie überleben und auch in die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren. Mir fällt es nicht im Traum ein, auch nur zu fragen ob ich mein Öl mitbringen darf, da ich weiss dass damit ein Teil der Kosten erwirtschaftet wird. Ich pflege ein partnerschaftliches Verhältnis zu meinem Händler. Der besorgt mir auch mal ne Spreizniete für ein paar Cent, oder aber ein Spezialwerkzeug zum Keilriem wechseln was er eigentlich nicht verkaufen darf, weil er weiss dass er den Keilriem wechseln wird und ich das Werkzeug nur für meine Tour dabei haben möchte. Mein defekter RDKS-Sensor wurde heute morgen für mich programmiert und wird nächste Woche den Weg zu mir finden. So einen Service gibt es nicht umsonst

    Und ich habe in meiner Berufslaufbahn auch Leute abgewiesen, die der Meinung waren die Brocken im Baumarkt zu kaufen und sich dann einen Fachhandwerker für den Einbau suchen zu müssen.

    Mein Freundlicher hat mich heute gefragt, ob ich ihm nicht ab und zu ein paar Fotos von meinem Trip schicken kann.

    Kann ich natürlich. Ich freue mich dass seine Mitarbeiteter daran Anteil nehmen.

    Das verstehe ich unter partnerschaftlichen Verhältnis. Und das ist mir tatsächlich sehr wichtig. Und auch mal eben schnell unkompliziert geholfen bekommen.

  • Grundsätzlich:


    ....1 AW auf der Rechnung ist immer eine Zeiteinheit von 6min. , allerdings schwankt der Geldwert hinter dem AW welcher dem Werkstattsatz/Stundensatz letztlich entspricht.

    Das gilt für Suzuki Vertragswerkstätten. Bei BMW oder Mercedes sind es 5 Minuten, VW rechnet im 36 Sekunden-Takt ab und freie Werkstätten können auch das frei entscheiden. Für den Kunden ist natürlich letztlich entscheidend, wie hoch der Preis für die Arbeitsstunde unabhängig von deren Unterteilung ist und wieviel Zeit die Werkstatt für die, im diesem Fall Inspektion, ansetzt. Eine Markenwerkstatt ist bei Routinarbeiten an die Zeitvorgaben der Hersteller gebunden, eine freie Werkstatt kann das auch selbst kalkulieren.

    Wenn VW im 36sek. Takt kalkuliert, nutzen die die Montagezeitvorgaben in den Fabriken wo man nach MTM Methods-Time Measurement – Wikipedia

    die Zeiten ermittelt. Auf Basis der in den Werkstatthandbücher beschriebene Arbeitsschritte werden die Basis Zeitvorgaben für die einzelnen Arbeiten kalkuliert (Master Process Time)

    Allerdings muss man immer die örtlichen Gegebenheiten (Werkzeugausstattung und Anordnung der Werkzeuge) in den Werkstätten den Zeitvorgaben anpassen. Eine Abrechnung im 36 Sek. Takt würde es demnach erfordern, das jede Werkstatt jede Tätigkeit nach MTM analysiert und dies als Basis für den AW in der Buchhaltung nimmt. Der wird dann mit den jeweiligen Stundensatz (der wiederum auch ein flexibler Wert je nach Lage, Größe und Ausstattung der Werkstatt ist) multipliziert.

    Bei Mercedes hätte ich das noch verstanden, weil früher die Werkstätten Niederlassungen des Herstellers waren und demnach direkt dem Hersteller angebunden waren. Heute sind es bis auf wenige Ausnahmen alles freie Unternehmen die sich dem "Markenlogo" unterworfen haben.

  • Irgendwie geht es hier immer nur um Preise, ob hoch oder niedrig. Jede Werkstatt muss irgendwie überleben und auch in die Weiterbildung der Mitarbeiter investieren. Mir fällt es nicht im Traum ein, auch nur zu fragen ob ich mein Öl mitbringen darf, da ich weiss dass damit ein Teil der Kosten erwirtschaftet wird. Ich pflege ein partnerschaftliches Verhältnis zu meinem Händler. Der besorgt mir auch mal ne Spreizniete für ein paar Cent, oder aber ein Spezialwerkzeug zum Keilriem wechseln was er eigentlich nicht verkaufen darf, weil er weiss dass er den Keilriem wechseln wird und ich das Werkzeug nur für meine Tour dabei haben möchte. Mein defekter RDKS-Sensor wurde heute morgen für mich programmiert und wird nächste Woche den Weg zu mir finden. So einen Service gibt es nicht umsonst

    Und ich habe in meiner Berufslaufbahn auch Leute abgewiesen, die der Meinung waren die Brocken im Baumarkt zu kaufen und sich dann einen Fachhandwerker für den Einbau suchen zu müssen.

    Mein Freundlicher hat mich heute gefragt, ob ich ihm nicht ab und zu ein paar Fotos von meinem Trip schicken kann.

    Kann ich natürlich. Ich freue mich dass seine Mitarbeiteter daran Anteil nehmen.

    Das verstehe ich unter partnerschaftlichen Verhältnis. Und das ist mir tatsächlich sehr wichtig. Und auch mal eben schnell unkompliziert geholfen bekommen.

    Ich habe zu meiner freien Werkstatt auch ein gutes Verhältnis auf Augenhöhe.

    Der konnte z.B. meine gewünschten Reifen bei seinem Zulieferer nicht bekommen und so habe ich diese bei RSU bestellt und zu ihm liefern lassen.

    Er versteht auch wenn ich bei einem Händler original Ersatzteile billiger wie er bei seinem Händler bekommen kann.

    (Hinweis: Ich meine original Ersatzteile und kein billig "e-bay no Name Schrott", das verbaut meine Werkstatt auch nicht.)

    Dann besorge ich die und er bekommt eine zusätzliche Aufwandentschädigung zu seinem Arbeitslohn in die Kaffeekasse.

    Allerdings mache ich den "Geschiss" mit dem mitgebrachten Öl auch nicht.

    Liegt vielleicht auch daran das meine Werkstatt verstanden hat das die Kunden die "Ölpreise" vergleichen.

    Bei Ihm ist das Öl eben nicht so überteuert wie bei anderen Werkstätten. Die Strategie könnte man Kundenbindung nennen.


    Solange man sich auf Augenhöhe begegnet und jeder am "Leben" bleibt, funktioniert das.

    Für mich als Kunde guter Service und günstiger wie bei Mercedes oder Suzuki Händler, meine Werkstatt verdient auch noch vernünftig Geld.

    Hast du in deiner gewerblichen Tätigkeit mit den Kunden (Preisverhandlungen) sicher auch erlebt.

  • mpetrus

    Dein letzter Kommentar ist sehr aufschlußreich!


    Es ist korrekt, dass die Arbeiten in den Fachwerkstätten nach WHB erfolgen sollen, aber manch guter Mechaniker, der noch schrauben kann, ist manchmal mit seiner Vergehensweise schneller als wie die Vorgehensweise laut WHB.


    Bestes Beispiel dafür war beim letzten Forumstreffen der Ausbau einiger LiMa's, wo weniger abgeschraubt wurde, als laut WHB vorgegangen werden sollte.

    Was mich an ein Erlebnis aus dem Jahre 1990 erinnert, wo ich in Bielefeld bei einem Ford-Händler einen Meister um Rat fragen wollte und man mir sagte ich müsse warten, da gerade das neue WHB für Escort & Orion in der Werkstatt vorgestellt werde. Der alte Meister kam trotzdem zu mir um mir weiterzuhelfen. Als jemand von Ford Deutschland den alten Meister anpflaumte, da kam vom ihm nur die Antwort "Wenn ich nach dem WHB arbeiten lasse gehe ich noch dieses Jahr in Frührente und die Mechaniker sind arbeitslos, sowie die Werkstatt geschlossen!", nach einer Erklärung warum ging er in die Werkstatt und der Autor des WHB, ein Inschenöör, durfte dem besten Mechaniker die Schritte für eine Reparatur ansagen, der alte Meister begann mit 5 Minuten Verzögerung und war mit Ausbau, Prüfen und Wiedereinbau schneller als sein Mechaniker mit dem Ausbau.

    Dann wurden weitere Arbeitsanweisungen aufgezählt, wo das WHB zu kompliziert sei, was dem alten Meister einen Bonus einbrachte und den Auftrag das WHB zu überarbeiten.


    Was aber die Wahl einer Werkstatt immer mehr einzuschränken scheint ist die Tatsache was für einen Mist mittlerweile die Entwickler fabrizieren!

    Da sind dann für eine Reparatur plötzlich "Spezial-Werkzeuge" notwendig und man braucht diese Werkzeuge für jede Marke, die man reparieren will und kann nicht auf Universal-Werkzeug zurückgreifen, welches für mehrere Modelle oder gar Hersteller verwendbar ist.

    Der krasseste Fall wurde vor einiger Zeit auf dem YT-Kanal von den Autodoktoren berichtet, wo man für ein spezielles Focus Modell für eine einzige Reparatur ein Spezial-Werkzeug bedarf, welches man nur als bei Ford registrierte Werkstatt bei Ford D bestellen kann, da selbst die Vertragswerkstätten dieses Werkzeug erst selbst bestellen müssen, aber nicht unbedingt auch die Freigabe zur Lieferung erhalten und es auf jeden Fall auch nicht weiterverkaufen dürfen.


    Da frage ich mich was sowas soll?

    Weil da muss man für ein Modell, von dem es hier vielleicht insgesamt nur 1000 Stück gibt ein Werkzeug kaufen, was dann die meiste Zeit nur herum liegt, da die dafür notwendige Reparatur nicht allzu oft vorkommen wird.

  • ..und da soll mal einer sagen der Thread war "umsonst". :S So viel fundierte Informationen...Vielen Dank, so hat man doch ein "anderes" lesen der Rechnung/en mit mehr Verständnis

  • mpetrus

    Dein letzter Kommentar ist sehr aufschlußreich!


    Es ist korrekt, dass die Arbeiten in den Fachwerkstätten nach WHB erfolgen sollen, aber manch guter Mechaniker, der noch schrauben kann, ist manchmal mit seiner Vergehensweise schneller als wie die Vorgehensweise laut WHB.

    Die hoch studierten Mitarbeiter müssen ja auch die gesetzlichen Vorgaben zum Arbeitsschutz beachten.

    Wenn man Teile nicht ausbaut und dadurch evtl. die Gefahr einer Schnittverletzung besteht, muss eben der Herr Ingenieur das Teil auch noch ausbauen.

    Das gute Mechaniker aber Schraubtechniken und Methoden für sich selbst entwickeln um auch mal eine Zigarette oder ein Kaffee trinken zu können ist doch klar. Die Mechaniker müssen heute ja auch die Vorgabezeiten einhalten und entsprechend ihre Arbeitszeit am Tagesende erreicht/nachgewiesen haben.

    Nur wer schnell ist, hat auch Zeit für Kaffee, Zigarette und "Schwätzchen" mit dem Kollege.

  • Es sei ihnen gegönnt, wenn die Mechaniker auch mal Zeit für einen Kaffee oder ein Schwätzchen haben. Wenn die Autohersteller aber so kalkulieren wie die Motorradbauer, wird das eng. Der Artikel ist nicht ganz neu, aber es wäre wohl gegen den Trend, wenn weniger als mehr Druck gemacht würde.
    https://www.motorradonline.de/…n-mit-der-zeit-nervt-das/

    Wenn die Arbeit ordentlich gemacht wird, ist gegen zeitsparende Tricks auch nichts einzuwenden, solange die nicht in Abhaken von Wartungspositionen ohne wirkliche Kontrolle abgleiten. Bei meiner Hobbyschrauberei an zwei- und vierrädrigen Fahrzeugen habe ich früher auch gerne mal mit zeitsparender Vermeidung lästiger Vorarbeiten und dem Verzicht auf das vermeintlich unnötige Wegschrauben von Teilen experimentiert. Das hatte hinsichtlich Zeitbedarf allerdings so gut wie immer den gegenteiligen Effekt und an blutige Finger kann ich mich auch noch erinnern. :)

  • Da jede Medaille zwei Seiten hat, muss man aber auch bedenken das nicht immer die Arbeiten in der geplanten/vorgegebenen Zeit erledigt werden können.

    Da reist beim KAT tausch eine Schraube, die Injektoren sitzen "bombenfest usw. diese nicht geplanten Arbeitszeiten werden den Kunden dann nicht in Rechnung gestellt, da ja die Zeitvorgaben laut Hersteller gibt. Auch kommt es vor das der Monteur ungeplant (auf Kundenwunsch) den Fehlerspeicher nebenbei mal auslesen soll, was dann auch nicht auf der Rechnung erscheint.


    Am Ende ist es wie immer eine Balance zwischen guten und schlechten Tag für den Monteur bzw. Werkstattbesitzer.