Standfestigkeit des Motors//Der Jimny als Daily

  • Moin,

    ich verändere mich bald beruflich und werde einen Arbeitsweg von 100km and 5,5 Tagen der Woche haben, also locker 700km/Woche mit Besorgungen, wochenenendfahrten, etc.

    Jetzt ist bei mir die Überlegung, ob der Jimny das gut wegsteckt.

    es ist hauptsächlich Autobahn, wagen wird also warm und kriegt ne konstante Belastung, allerdings sind 40tkm p.a. kein Zuckerschlecken, und das ganz ohne irgendwelche längeren Urlaubstouren.


    Was ist über die Standfestigkeit des Jimny Motors bekannt?

    ich bin vorher immer die guten 3L Diesel von BMW gefahren, die hatten alle weit über 280tkm, so ein kleiner Benziner ist mir da neu.

  • Technisch wird der Motor das problemlos aushalten.

    Es ist eher die Frage ob du das täglich mit dem Jimny machen möchtest.

    Die Autobahn ist jetzt nicht die priorisierte Umgebung für das Fahrzeugkonzept des Jimny.

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, MOD-Heckklappentisch, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • ... werde einen Arbeitsweg von 100km and 5,5 Tagen der Woche haben, also locker 700km/Woche ...

    Da ist der Jimny definitiv eine schlechte Wahl, fürchte ich. Bei Kilometerkosten von etwa 50 Cent gibst Du da monatlich 1400 Euro für die Fahrerei aus .... Da würd ich mir entweder möglichst ein Zimmer am Arbeitsort die Woche über nehmen ( spart auch Lebenszeit versuchen, mit den Öffis zu fahren - oder umziehen. Alternativ den neuen Arbeitgeber überreden, einen Dienstwagen zu bekommen.

  • Das hört sich eher nach Tortur für Mensch und Maschine an.

    Der Jimny ist zu kurz übersetzt für die Autobahn, untermotorisiert dafür ebenfalls.

    Da musst du schon leidensfähig sein um das täglich zumachen.

    Hoher Verbrauch und wie ich finde enorme Seitenwindanfälligkeit kommt obendrauf.

    Dann alle 30.000 km die nächste Wartung (Inspektion).


    meine Gedanken dazu, und ich nutze den Jimny als Alltagsfahrzeug

  • Also beim Motor sehe ich auch keine Probleme. Der ist standhaft. Und klar Verbrauch ist nicht niedrig. Aber offen gesagt lag er bei mir mit 120-130 km/h und den Werksreifen (keine MT oder AT natürlich) bei 7,7-8 Liter. Was ich für das Autokonzept nicht zu viel finde.


    Und ebenso muss ich sagen, dass die 650 km am Stück auf der Autobahn von Rotterdam nach Hause keine zu krasse Torture waren. Aber ich hab auch den 5-Türer mit langem Radstand. Der läuft evtl. deutlich ruhiger als der kurze 3-Türer?


    Fazit: Wenn man den Jimny lieb steigt man jeden Tag mit einem Lächeln aus. Erwartet man aber Komfort eines 3L Diesel BMW könnte es zur Qual werden…

    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

    Rechtsgelenkter Handschalter

    215 AT-Bereifung

    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

    40mm Trekfinder Höherlegung mit Federn & Dämpfern

    Stahlflex Bremsleitung

  • Machbar ist es alle Male mit dem Jimny.

    Sofern du auf der Bahn nicht über 110 Km/H hinaus Gas gibst auch recht gemütlich.

    Da wir nicht wissen, ob evtl. ein Umzug in Frage kommen könnte und dir vielleicht die Spritkosten zu hoch zu werden, bzw. ein Zimmer für unter der Woche nicht finanzierbar ist, dann wäre vielleicht ein Ignis als Daily für den Weg zur Arbeit eine gute Wahl.

    Er ist zwar nur mit 1,2 L Motor und knappen 86 PS gesegnet, aber kann bis zu 170 Km/H schnell sein und bei Tempo 100 - 110 verbraucht er nur 5 L auf 100 Km, was aber trotzdem mindestens einmal die Woche tanken bedeutet, da er nur einen 30 L Tank hat.

    Ich habe übrigens einen Verbrauch von unter 5 L bei einer Tour Koln - Sauerland - Paderborn - Sauerland- Köln, wo ich Autobahn & Landstrasse gefahren bin, erreicht.

  • Ich fahre ja fast nur Autobahn, gemessen an der Kilometerleistung und dann auch mind. 550km am Stück, der Jimny macht das locker. Ich fahre lt. Tacho 108km/h manchmal max. 10km/h mehr und nur zum überholen ein kurzer Sprint. Ich liege bei 7,2l/100km. Er ist halt anders als ein Pkw und das habe ich für mich bewusst eingeplant egal wo ich unterwegs bin

  • . . . auf meinen längeren Autobahn Etappen Richtung Spanien 🇪🇸 lasse ich den Würfel 🎲 auch mit 105/110km/h über den Tempomat laufen.


    Das macht der Würfel 🎲 sehr, sehr gut!


    Benefiz: meist unter 7,5L/100km, je nach dem Streckenprofil


    Er ist aus meiner Sicht als Daily Driver durchaus geeignet - wird aber die Aufgabe nicht als Rennpferd 🏇 erledigen 😉


    Aber, ich denke, dass das Jede(r) ganz genau weiß‘ 😎


    Schönen Wochenstart!


    MY

  • Mein Jimny ist ja auch mein Daily und vergangenes Jahr einmal um Europa gefahren - wörtlich zu nehmen! ^^ Und würde ich jederzeit wieder so machen.


    Ja, Autobahn ist nicht das angestammte Revier des Würfels aber langsam, langsamer als andere Fahrzeuge ist er eigentlich nicht. :/ Außer nachts um halb vier, vielleicht...


    Das einzige was mir ab und zu lästig erscheint sind die 5 - 6 Tankstopps um mal eben schnell die letzten 1400km heim zu fahren. ;)

  • Technisch wird der Motor das problemlos aushalten.

    Im Grunde wäre das auch meine Frage: Wie lange hält ein Jimny-Motor bei "normaler" Beanspruchung aus? Als Benziner müßten das reichlich 150.000 km sein. Bei Olafs Angaben wären das lediglich 4 Jahre.


    Was kommt dann? Wie früher die Zylinderköpfe polieren und dann nochmal das ganze? Sollte es anschließend noch Austauschmotoren geben?


    Bei mir ist das Thema hoffentlich noch in weiter Ferne, mit ca. 10.000 km pro Jahr, jedoch bei Olaf ....

    1986 - 1992 - Trabant 601 - diverse Straßenfahrzeuge - 2024 JIMNY HJ

    Ich bin kein Schrauber mehr, sondern der typische Scheckbuch-Fahrer.

  • Er ist aus meiner Sicht als Daily Driver durchaus geeignet - wird aber die Aufgabe nicht als Rennpferd 🏇 erledigen 😉

    Ich nutze den Jimny auch täglich zur Fahrt auf die Arbeit, allerdings Kurzstrecke.


    Als kleiner "Stadtflitzer" ist er gut geeignet, auch wenn es billigere, bequemere und vor allem vernünftigere Lösungen gäbe. Aber, man gönnt sich ja sonst nichts und kann auch schöne Ausflüge am Wochenede unternehmen, ohne sich noch einen Drittwagen zulegen zu müssen ;)


    An Autobahnfahrten gewöhnt man sich: Loserspur und 105 km/h Tempomat. Und selbst dann, muß ich ab und zu überholen. Beschwert hat sich noch nie ein anderer Verkehrsteilnehmer, daß er kein Rennpferd ist, ist offensichtlich.

    1986 - 1992 - Trabant 601 - diverse Straßenfahrzeuge - 2024 JIMNY HJ

    Ich bin kein Schrauber mehr, sondern der typische Scheckbuch-Fahrer.

  • Ich denke mal der Motor hält länger, da er auch nicht durch einen Turbo zu Überleistungen animiert wird.

    Er ist wegen der Fahrzeugphilosophie zwar nicht als Langstreckenmotor geplant aber ein ruhiger schneller Lauf bei guten 3500-4000U/min hat noch keinem geschadet. Schaden tut jedem Motor, was physikalisch extreme Wechsel darstellt.

    Er muss im Gelände ganz andere Ansprüche erfüllen, welche eher dazu geneigt sind seine Lebensdauer zu verkürzen.

  • also das Auto ist beim besten Willen kein AB-Renner. Die Getriebeübersetzung passt nicht und die Öltemperatur, auch im Winter, ist eindeutig zu hoch. Alles über 105km/h ist auf Dauer nervig. Der Motor wirds aushalten wenn konsequent Öwechsel mit Wartung gemacht werden, 1 bis 3 x 300km Autobahn ist ok aber schön ist was anders.

  • „Der Motor wirds aushalten wenn konsequent Öwechsel mit Wartung gemacht werden,“

    Subjektiv absolut richtig!


    Dann sollten bei vernünftigen Drehzahlen auch mehr als 200 - 250tkm drin sein.


    Schönen Wochenstart


    MY

  • Wie lange der Motor hält, hängt sehr stark davon ab wie er gefahren wird. Viele thermische Zyklen (Kurzstrecken bei kaltem Motor) und viel untertouriges Fahren reduziert halt die Lebenserwartung deutlich. Kommt dann auch auf die Wartung an.


    Die Zylinderwände werden heute idR im Plasmaspritzverfahren beschichtet. Da gibt es bisher niemanden der Zylinder entsprechend neu beschichtet weil die Maschinen halt so teuer sind.


    Austauschblock ist dann vmtl. die einzige legale Möglichkeit für die meisten.

  • Danke für die Info und jetzt habe ich den Thread auch gefunden:


    Das wären demnach ggf. 200.000 km und dann Austausch vom Motorblock.

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