Haubentauchers Jimny reist in die Sahara

  • Der Versuch eine 2-wöchige Reise nach Tunesien ein wenig wie ein Tagebuch zusammenzufassen:


    Die Anreise von Stuttgart nach Genua erfolgte über die Schweiz. In Genua habe ich eine Übernachtung eingeplant um auf jeden Fall rechtzeitig an der Fähre zu sein.


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    Dann ging die Warterei im Fährhafen los:


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    Der Jimny mit Dachzelt ist 2,18m hoch - und auch entsprechend gebucht! Dennoch schicken sie mich ohne Rücksprache in ein Deck mit 2,15m Höhe!


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    Zum Glück gab's nur an der Fähre Schäden!


    Die Überfahrt dauert 24 Stunden - ich empfehle unbedingt die Buchung einer Kabine und nicht nur einer Sitzgelegenheit!


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    In Tunis angekommen ging es erstmal die Verwandtschaft besuchen und die Tochter vom Flughafen abholen.

    Mit zwei weiteren Fahrzeugen (Toyota Landcruiser 105 und Peugeot Landtrek) war das Team dann vollständig.

    So ging es die relativ öde Autobahn runter in den Süden Richtung Gabes und weiter nach Matmata.


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    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.

  • In Matmata ist natürlich etwas Touri-Nepp angesagt - aber die Strecke durch die Berge dorthin ist sehr schön!



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    Weiter geht's nach Ksar Ghilane - leider ist die Piste inzwischen asphaltiert und die Tage-Touris kommen mit Bussen um eine Quadtour zu machen. Die Hauptrasse der Oase ist mit hunderten Quads zugeparkt.


    Also Reifendruck runter und Flucht in die Dünen:


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    Was für eine herrliche Ruhe und was für ein schöner Morgen!


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    Frühstück für das ganze Team am Holzfeuer:


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    Mit dem auf ca. 1,5 Bar abgesenkten Reifendruck ging der ziemlich schwer beladene Jimny ganz entspannt durch den Sand der Dünen. Oft konnte ich sogar im dritten Gang der Untersetzung fahren.


    Nächstes Etappenziel: Camp Zmela


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    Den Sonnenuntergang muss man in den Dünen erleben!


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    Dann ging's zum Abendessen:


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    Guten Morgen!


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    Nächstes Ziel: Das Chott el Djerid



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    Weiter in die Bergoase Tamerza.


    Um zum Restaurant "La Cascade" zu gelangen muss man durch's Wasser:


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    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.

  • Für die Rückfahrt am nächsten Morgen mus man natürlich wieder durch's Wasser.


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    Langsam geht's wieder zurück Richtung Tunis.


    Typische Straßenszene:


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    Und auch Recycling wird inzwischen groß geschrieben. Das sind alles leere Getränke-Dosen:


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    Vollbremsung nachdem sich der vermeintliche Stein beim Vorbeifahren als Schildkröte entpuppte.

    Die war zwar schlecht gelaunt, wurde von uns dennoch über die Straße getragen:


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    Das Kamel (eigentlich ja Dromedar) hätten wir auch gerne für den Privat-Zoo eines Freundes gerettet, leider war der Besitzer aber nicht bereit es zu verkaufen:


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    In Tunis habe ich mir dann erstmal einen neuen Luftfilter geholt - für den Anbau des Schnorchels hatte ich vor der Abreise keine Zeit mehr gefunden. Gelohnt hätte er sich auf jeden Fall!


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    Mit frischem Luftfilter haben wir noch die Keramik-Fertigung von "Le Lézard Rouge" in Nabeul besucht:


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    Und Matthias in seinem "LKsar" mit seinem phantasievoll gestalteten Gästehäusern (Stellplätze für Camper gibt's natürlich auch):


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    Tja, und dann waren die zwei Wochen auch schon fast um - die Fähre wartet (nicht):


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    Zusammenfassend:

    2989 km Gesamtstrecke. Und das absolut pannenfrei trotz tagelang üblen Wellblech-Rüttelpisten (selbst die Osram LED's in den Schweinwerfern haben das Gerüttel und den Staub und Dreck wunderbar mitgemacht! ;) ).


    Ca. 9 Liter / 100km hat der Jimny auf der Gesamtstrecke gebraucht - und das trotz vielen Stunden in der Untersetzung und viel Leerlauf, wenn man wieder auf die anderen warten musste ;)


    Die General Grabber AT3 haben sich auch im Sand top bewährt. Top Traktion und kein einziger Reifenschaden.


    Für die nächste Tour ist der Schnorchel + Zyklon-Vorfilter Pflicht. Beides habe ich schon da liegen, ich kam nur vor der Tour nicht mehr zum Einbau.


    Das Dachzelt hat sich ebenfalls bewährt. Es wiegt nur 47kg und war auch bei den Fahrten in den Dünen und bei schneller Pistenfahrt völlig unproblematisch - zumal wir ja im Fahrzeug selbst auch viel "Gegengewicht" hatten.


    Das Trekfinder-Fahrwerk (mit Serienstoßdämpfern!) hat die Überladung und die schlechten Wege mit übelsten Schlaglöchern klaglos weggesteckt und auf der Autobahn kann man damit problemlos 110-120km/h fahren.


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    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.

  • Danke für deinen Bericht... :thumbup:

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • Toller Bericht, toller Urlaub und super Eindrücke. Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast.!🙏🏽


    Sieht man sich morgen beim Jimny Treffen in Mühlacker?

    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

    Rechtsgelenkter Handschalter

    195er AT-Bereifung

    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

  • Toller Bericht, toller Urlaub und super Eindrücke. Vielen Dank, dass du uns mitgenommen hast.!🙏🏽


    Sieht man sich morgen beim Jimny Treffen in Mühlacker?

    Ich war da! :D


    Markus

    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.

  • Klasse Bericht und Reise :thumbup: :)


    PS: kannst Du Bitte mal etwas zu den Einreise & Zoll Bedingungen und Formularen schreiben - Danke im voraus

    Gerne!


    Einreise und Zoll war total entspannt!


    Gefahren bin ich mit CTN da die als staatliche Gesellschaft die Zöllner gleich mit an Bord haben.

    Man macht die Einreiseformalitäten also während der ohnehin ereignislosen Schiffpassage.


    Zuerst geht man dort an einen Tisch der "Police", zeigt seinen Pass (wichtig, kein Perso!) vor. Dann bekommt man einen Einreisestempel für die Person. Damit geht man dann zu ersten Station der "Douane" (Zoll) und bekommt dort einen weiteren Stempel für die Einführung des Autos.

    Danach - und das war auch für diverse Tour- und Rallye-Organisatoren völlig neu - muss man über die App oder die Webseite des tunesisschen Zoll (ja, die sind wirklich im Internet-Zeitalter angekommen! ;) ) die Daten zum Auto in ein Formular eintragen. Hierdurch erzeugt sich dann ein QR-Code und nur mit dem kann der zweite Zöllner die "Erlaubnis zum vorübergehenden Betrieb des Fahrzeugs in Tunesien" ausdrucken. Die bisherigen Papierformulare sind dadurch wertlos. Diese Erlaubnis muss man immer mitführen und bei der Ausreise wieder abgeben.


    Hier der Link zum Formular: https://www.douane.gov.tn/dema…torisation-de-circulation


    Den QR-Code kann man auch schon zuhause erzeugen, ihn als Screenprint speichern und dann so vorzeigen - dann hat man nicht wie wir den Stress mitten auf dem Meer einen Internetzugang zu finden über den man das Formular aufrufen kann! Die Zöllner waren aber so nett und haben uns ihr Zoll-Netz nutzen lassen.


    So, dann hat man alles. In Tunesien wurde nach dem Verlassen des Schiffs nur nochmal schnell der Ausweis kontrolliert und dann wurde man zum Hafen rausgewunken.


    Mein Problem war aber: Ich hatte keine für Tunesien gültige Versicherung! Die sollte man im Hafen abschliessen können - da habe ich aber kein Versicherungs-Büro gesehen. Also bin ich zwangsläufig ohne Versicherung zu meiner Unterkunft gefahren und habe mir am nächsten Tag bei der "Star Assurance" (in meinem Fall in La Marsa, einem Teil von Tunis) die Versicherung geholt. Ging problemlos und hat für zwei Wochen rund 70 Euro gekostet.


    Ausreise war sogar noch entspannter: Morgens in den Hafen, Boarding-Ticket für die Fähre holen. Sobald der Hafen öffnet, einfach den Einweisern hinterher fahren: Zuerst Ausreise als Person (neuer Stempel im Pass), dann Ausreise des Autos (neuer Stempel im Pass) und Rückgabe der "Erlaubnis zum vorübergehenden Betrieb". Vor der Fähre nochmal ein kurzer Blick in den Pass und ins Auto und schon ist man an Bord.


    In Italien dann wieder Passkontrolle (Einreise Schengengebiet). Das Auto und sein Inhalt hat sie nicht interessiert und schon ist man wieder auf dem Europäischen Kontinent.


    Hilft das? Noch Fragen? Gerne!


    Markus

    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.

  • Habe noch schnell eine Ausfüllhilfe für das oben verlinkte Formular gebastelt:


    50288909am.png

    Jimny FJ, Benzin, Schalter, EZ 01/2009: General Grabber AT³ in 215/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, SGS4x4 Unterfahrschutz vorne, ASFIR VTG-Schutz, Trekfinder: +25mm Progressiv + Lenkungsdämpfer, Horntools Dachträger groß, XTRONS Android-Doppel-DIN-Radio, 4-stufiger Wischer-Intervallschalter (Swift IV), u.v.a

    Gefolgt meist von einem CH-Armee-Anhänger, BJ. 1968, umgebaut auf Auflaufbremse und 255/75R15 auf Dotz Dakar 7x15 ET-12, 100km/h-Zulassung.