Marokko 2026

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    Danke dir wie immer für den tollen und ausführlichen Bericht und dass wir so an deiner Reise teilhaben dürfen!


    Das macht wie immer Laune und viel Freude zu sehen, was du erlebst und dieses Bild hier ist absolut genial. Möchte ich hiermit vorschlagen als eines der Monatsbilder für den neuen Kalender.🤩😅

    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

    Rechtsgelenkter Handschalter

    195er AT-Bereifung

    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

  • Ich sehe schon, ich muss wieder hin. :thumbup:

    take nothing but pictures,

    leave nothing but footprints,

    kill nothing but time

  • Tomny, Joker und alle anderen die mir hier Komplimente machen. Vielen, vielen Dank. Es bestärkt mich darin einfach weiter über meine Tageserlebnisse zu berichten.


    Wir sind im Atlas unterwegs. Eine Mischung aus Piste und Asphalt. Die Passstrasse schlängelte sich bis auf etwa 2300 m hoch. Auf halbem Wege für Idir links ran und zeigte mir eine kleine Piste, die nach oben führte. Er meinte, wenn ich das fahren möchte, würde er hier warten. Es geht nach oben, man hat Ausblick auf die markanten Bergspitzen und kommt wieder hinunter. Natürlich wollte ich. Ich fuhr los und sah weiter vorne eine Gruppe Motoradfahrer (glaube es waren Italiener) entgegen kommen. Ich fuhr seitlich ran, damit sie vorbei fahren konnten. Die haben es ja auf dem steinigen Untergrund auch nicht leicht. Nachdem sie vorbei gefahren waren bin ich weiter gefahren. Auf einmal tauchte weiter vorne noch ein Nachzügler auf. Ich hielt wieder an und dachte die Stelle sei gut gewählt, weiter vorne war der Weg deutlich schmäler. Als der näher kam, sah ich das das eine schwere Maschine war, eher was für die Autobahn als für so ein Gelände. Ausserdem hatte der auf beiden Seiten Überseekoffer dran, war also so breit wie ein Auto. Er hat sich dann irgendwie vorbei gedrückt und hat furchtbar geschimpft. Ich habe dann nur gedacht, er hatte ja auch stehen bleiben können. Aber wahrscheinlich kann er seine Maschine gar nicht halten.


    Der Weg wurde immer abenteuerlicher, so dass ich mich irgendwann entschloss die Untersetzung zu wählen. Damit kann ich einfach langsam entlang hoppeln, ohne die Kupplung quälen zu müssen. In der Regel fahre dann in den Gängen 3-5. Irgendwann kam dann so eine Art Bachbettquerung. Da hatte schon irgendjemand Steine reingelegt um die Stufen zu entschärfen. Hier habe ich in den zweiten Gang zurück geschaltet. Das hatte ich in der Untersetzung vorher noch nie nötig. Für die die meinen Umbauthread nicht kennen: das VTG ist in 4L um etwa 87% verkürzt, also etwa 1:4 untersetzt.

    So hoppelte ich weiter nach oben, bis sich der Weg in einen Trampelpfad verengte. Der Weg war von einer Geröllawine unterbrochen. Die Motorradfahrer und Esel hatten seitlich eine schmale Spur gezogen. Ich bin ausgestiegen und habe mir das angeschaut und überlegt ob ich weiterfahre. Es wäre möglich gewesen. Ich habe mich dann aber dagegen entschieden. Die Gefahr einer Reifenpanne bei diesen Steinen ist nicht von der Hand zu weisen. Eine Reifenpanne an dieser Stelle hätte den Tag versaut, zwei kaputte Reifen wären eine ziemliche Katastrophe. Das waren zumindest die Gedanken die ich hatte. Mit einer Gruppe wäre ich weiter gefahren.


    So bin ich kurz vor dem Gipfel umgedreht. Beim runter fahren kam mir dann eine Familie (Touristen) zu Fuss entgegen. Der Guide hatte ein Pferd dabei und das Kind durfte auf dem Rücken des Pferdes die Aussicht geniessen.


    Diese Gegend und auch die manchmal etwas anspruchvolleren Pisten gefallen mir viel besser, als diese staubige und sandige Gegend um Erg Chebbi.





    Hier bin ich umgedreht. Auf dem Foto sieht das irgendwie sehr harmlos aus, aber es wäre ein ziemliche Hoppelei geworden. Vermutlich hätte ich mal den ersten Gang benutzt.




    Schlucht




    Piste im Atlas




    Atrium des Riads von heute.

    Wenn man sich den Weg hier her gebahnt hat, glaubt man nicht dass einen so etwas erwartet. Idir musste sich hierher durchfragen.


  • Heute gibt es nicht so viel zu berichten. Wir sind im Atlas unterwegs. Zuerst die Dades Schlucht und zum Schluss die Todra Schlucht. Heute morgen mit einer längeren Piste, ohne Touristen, ohne Offroader, ohne Mopeds, nicht mal Einheimische. So mag ich das. Die Landschaft war toll, die Bilder geben das nur teilweise wieder.


    Ganz anders die Todra Schlucht (die Bilder unten sind gut zu erkennen). Wir sind über die Passstrasse (asphaltiert, bis 2600m) gefahren. Da sind mir schon ganze Karawanen (meist) holländischer Wohnmobile, aber auch Gespanne mit Wohnwagenanhängern entgegen gekommen. Die Strasse geht dann auf tiefstem Niveau durch die sehr schmale Schlucht. Hier tummeln sich dann Händler, Touristen per pedes, PKWs, Kleinbusse, grosse Busse und auch LKWs.



    Die Todra Schlucht ist in unmittelbarer Nähe vom Hotel, da bin ich dann nach der Ankunft nochmal zu Fuss durchgelaufen. Der Rückweg war so um halb fünf, da waren viele Touristen schon weg und die Händler haben eingepackt.



    Eine Kasbah, heute Hotel









    Mein Guide, weiter vorne, muss immer wieder warten bis ich Fotos gemacht habe
















    Klarer Fall von Kinderarbeit: hier müssen auch schon die Kleinen ran


  • Sehr coole Bilder. :thumbup:

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • bospre2: fällt mir nicht schwer dir Zuspruch zu den tollen Bildern und deinen Berichten zu geben. Da hängt für mich auch viel schöne Erinnerung dran, die durch deine Reise wieder hoch kommt.


    Meine Frau und ich haben 2015 mit meinem alten 86er T3 Bulli bei unserer Hochzeitsreise eine Europa-Marokko Tour gemacht. Marokko war dabei unser Highlight. Kam sogar noch einer meiner besten Freunde mit seinem Bulli hinzu.





    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

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    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

  • Zwischen der Thodra und der Daddes-Schlucht gibt es eine offroadige Verbindungsetappe. Da kommt man zwar nicht bis rauf aber die ist wirklich schön zu suchen und zu fahren.

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  • Ich bin heute wieder in Marakesch angekommen. Gestern haben wir im oder auf(?) dem Atlas übernachtet. In rund 2200 m Höhe. Da war es Nachmittags schon nur 15° warm. Nachts war es rund 6°. Abends wurde der Kanonenofen angeheizt ind dann war es schön warm.


    Heute waren wir in einem kleinen Dorf zum Mittagessen. Ein paar LKWs standen herum, das ist ja immer ein gutes Zeichen. Ein paar Teller wurden vorbei getragen und auf dem einen waren so kleine Würstchen. Das wollte ich auch haben. Was ich nicht wusste war, dass es die dort gar nicht gab. Es ist nicht unüblich, dass die Leute irgendwelche Sachen mitbringen, die dann gegrillt werden. Also kurz zum Metzger und Würste gekauft. Bei uns wäre das undenkbar.


    Nachdem ich hier ankam, musste ich erstmal das Auto ausräumen. Staub und Dreck überall. Die Sitzbezüge waren schon in der Waschmaschine, aber die Waschmaschine wird auch mit den Klamotten noch etwas Arbeit haben. Auf dem Weg zum Supermarkt ist mir ein schwarzer GJ begegnet. Ich weiss aber noch nicht so genau wann man hier als Fussgänger über die Strasse darf, ich war also in Eile (im nicht zu sagen auf der Flucht) und konnte kein Foto schiessen.

    Der Supermarkt ist riesig, das Angebot auch. Unten ein Foto der Gewürztheke, das ist alles offen zum selbst abfüllen. Das riecht wie ein orientalischer Gewürzmarkt. Ich hab mir dann ein paar Mandeln fürs Frühstück mitgenommen. An der Kasse dann Verwirrung, da man die natürlich selbst wiegen muss. Aber das Prozedere ist alles andere als trivial: auf der Rückseite von dem grossen Preisschild steht handschriftlich, relativ klein geschrieben, ein Code. Mit dieser Nummer kann man dan hinter den Tresen (da hab ich mich zuerst nicht hingetraut) an die Waage, Nummer eintippen, Bestätigungstaste drücken et voila ein Preisschild kommt hervor. Beschtiftet ist da nix. Mal schauen ob ich das morgen wieder hinbekomme.

    Es gibt zahlreiche Theken: Fisch, Käse, Fleisch. Auch eine Wursttheke. Dort habe Chorizo in halal entdeckt. Halal heisst erlaubt, d.h. die wäre ohne Schwein. Und in unmittelbarer Nähe gab es Produkte aus Schweinefleisch. Das hätte ich in einem islamischen Land nicht erwartet. Sind schon tolerant die Marokaner.


    Morgen Abend kommt meine Mutter, da wird es erst mal etwas ruhiger bevor es weiter geht. Also nicht wundern wenn es nix zu berichten gibt. Aber wer weiss, jeder Tag steckt voller Erlebnisse....


    baeda Vielleicht sind wir da sogar gefahren


    Tomny ich seh schon, du hast direkt die alten Bilder rausgekramt


    Atlas




    Ein See



    Ungefähr ein Dutzend Schafe auf dem Dach eines Ford Transit. Mit Begleitperson. Die zulässige Dachlast dürfte leicht überschritten sein. Dieser Transport ist kein Einzelfall. Habe heute zahlreiche Transporte gesehen. Auf allen Fahrzeugtypen. Die Schafe werden einfach hoch- unter runtergereicht



    Beim Metzger



    Die Gewürztheke im Supermarkt


  • Wir haben uns jetzt 2 Tage Marakesch angesehen. Auf dem zentralen Platz gibt es allerlei Gaukelei: Schlangenbeschwörer, tanzende Äffchen, usw. Vom zentralen Platz geht es in den Souk (Markt). Ich habe ja schon den ein oder anderen Souk besucht. Aber dieser hier ist riesig. Wenn man hineingeht gibt es zunächst alles mögliche für Touristen, wie Arganöl, Gewürze und Nippes. Wenn man weiter hineinwandert findet man abseits der Touristen das verarbeitende Handwerk. Da wird Leder verarbeitet und Schuhsohlen und anderes aus Leder fabriziert. Die Schlosser biegen Metall ind bauen Gitter. Holz wird gedrechselt und vieles andere mehr. Vermutlich dauert es Tage bis man alle Gässchen abgelaufen hat. Wir waren froh nach 2 Stunden wieder einen Ausgang aus dem Labyrinth gefunden zu haben, dank OSM auf dem Handy.

    Vorgestern haben wir einen Tag in Ourika verbracht. Das wird auch als Tagesausflug von Marakesch aus angeboten. Dort gibt es einen (kleinen) Wasserfall den man erwandern kann, eine gewisse Trittsicherheit vorausgesetzt. Natürlich war es brechend voll.

    Gestern sind wir von Ourika nach Imouzzer gefahren. Gewählt gaben wir eine Nebenroute. Die Strasse war grösstenteils ein Asphaltband, nur unwesentlich breiter als der Jimny. Wenn es mal Gegenverkehr gab musste auf das Bankett ausgewichen werden. Hier sind wir in den Bergen. Es gibt wohl auch einen Wasserfall. Man hat mir den Weg erklärt. Es wären etwa 1 1/4 Stunden, zunächst hinab, dann den gegenüberliegenden Berg hinauf, über den Gipfel und dann hinunter. Ich hab dann diesen Spaziergang begonnen, aber der Weg war alles andere als leicht zu gehen. Man musste ein Flussbett überqueren (über grosse Steine klettern), mehrer Aquädukte überspringen und dann einen sehr steinigen Weg nach oben nehmen. Ich denke dass ich recht trittsicher bin, aber man konnte keinen Schritt machen ohne den Boden aus den Augen zu lassen. Umso erstaunter war ich, als ich hinter mir ein Schnauben hörte. Da ritt ein Einheimischer mit etwas Last auf einem Esel an mir vorbei. Er grüsste freundlich und entschwand. So ein Vier-Huf-Antrieb ist schon beeindruckend.


    Morgen geht es weiter nach Essaouira.



    Zentraler Platz in Marakesch




    Mit Schlangenbeschwörern



    Treiben im Souk




    Lederverarbeitung



    Ourika





    Ausgangspunkt der Kletterei zum Wasserfall. Hier wird sich nachher gestärkt. Hier bleiben aber auch alle die sich den Weg nicht zutrauen. Man liegt oder sitzt am Ufer des Wasserstroms und lässt sich bedienem.



    Unterwegs ein Wochenmarkt , riesengross










    Abendstimmung gestern Abend



    Ausblick vom Hotel



    Der Esel



  • Hmm in Essaouira gibts dann guten Fisch. Da haben wir damals auf dem Parkplatz davor übernachtet mit Bewachung.

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  • Ja, anscheinend gibt es dort guten Fisch. Anscheinend deswegen, weil es uns auch unser Wirt erzählt hat. Aber ich esse keinen Fisch...

    Den Fisch kauft man an irgend einem Stand. Dann gibt es Leute die das Zerlegen als Dienstleistung anbieten. Mit dem zerlegten Fisch geht man dann zu einem Grill, der das Gillen und Zubehör anbietet. Grosse Arbeitsteilung.

    Essaouira ist eine sehr schöne Stadt, dementsprechend gibt es auch viele Touristen. Aber gerade so, dass es nicht unangenehm ist.

    Wir blieben eine Nacht in Essaouira und sind weiter nach Rabat gefahren. Auf dem Weg haben wir viele Tiertransporte gesehen. Pferde werden hier einfach auf einem Muldenkipper transportiert. Schafe in 2 Etagen auf dem Hilux, usw.

    Rabat ist eine sehr gepflegte Stadt mit viel Grünanlagen. Auch hier ist der Souk sehr sehenswert und riesengross.


    Mittlerweile sind wir in Fes. Die Altstadt ist ein Labyrinth. Wir haben das Auto auf einem Parkplatz abgestellt. Ein alter Mann mit seinem Lastendrerad hat uns gefragt ob er uns transportieren kann. Wir haben eingewilligt und sind etwa 1,5 km auf der Ladefläche gesessen. Am Ziel sagte er: Gib mir soviel wie du möchtest. Ich dachte erst ich hab mich verhört, aber das war tatsächlich der Fall. Ich fragte ihn ob 20 Dirham (2 Euro) angemessen sind. Er meinte was immer du willst.

    Nebenan stand ein Einheimischer der in perfektem Englisch seine Dienste als Führer durch den Souk, bzw. die Medina anbot. Wir lehnten ab, da wir das lieber selbst erlaufen wollten. Er meinte noch, dass die Medina sehr verwinkelt ist und er rate das nicht ohne Führer anzuschauen. Wären wir mal auf sein Angebot eingegangen. Die Gassen erstrecken sich wohl auf 15 km2, es sind tausende. Natürlich in allen Winkeln und hoch und runter. Dazwischen Lastentransporte mit Eseln und Pferde. Teilweise langweiliges Wohngebiet, teilweise quirlige Läden. Toristen habe ich heute gefühlt überhaupt keine gesehen. Als wir nach 4 Stunden wieder einen Ausgang fanden waren wir froh. Natürlich nicht ohne vorher landestypisch einzukehren. Es gab sogar eine Speisekarte, allerdings nur in arabisch!

    Morgen geht nach Chefchaouen, danach nach Tanger. Die Fähr ist für Donnerstag (Himmelfahrt) gebucht. Anschliessend geht es nach Portugal.



    Innenatadt von Essaouira

    (grosszügige Strassen in der Medina)



    Pferde und Esel auf dem Hilux (nur eine Etage...)



    Bunte Färbemittel



    Markante Gebäude in Rabat




    Fahrt auf der Ladefläche eines Dreirades



    Souk in Fes



    Geflügelmarkt

    Die kleinen Küken im Hintergrund gestapelt in den Pappkartons



    Gewürze, im Vordergrund Kaffeebohnen

    Das riecht natürlich toll


  • Heute haben wir Chefchaouen erreicht. Wird auch die blaue Stadt genannt. Warum bloss?


    Es gibt andauernd irgendwelche Polizei und Kontrollposten. Viele sind auch mit Ziefernrohren bewaffnet und überprüfen die Geschwindigkeit. Gemeinerweise verstecken die sich auch.

    Vor ein paar Tagen dachte ich das Ortsende (60 kmh) erreicht zu haben und beschleunigte moderat. Ich dachte ein 80er Schild passiert zu haben. Ich wurde umgehend gestoppt und nach Kontrolle aller Dokumente über meinen Verstoss (deutlich über 20 km/h zu schnell ) aufgeklärt. 300 Dirham hätte das gekostet. Ich erklärte wahrheitsgemäss das ich dachte ein 80er Schild passierz zu haben. Nach ein bischen woher und wohin wurde ich ermahnt sorgfältiger zu fahren und durfte meinen Weg fortsetzen.

    Heute habe ich ein Motorrad überholt, in freier Wildbahn, vielleicht 15-20 km vom nächsten Ort entfernt. Dabei habe ich eine durchgezogene Linie überquert. Ungefähr 2 km weiter, auf einer Anhöhe, war ein Kontrollposten. Vermutlich haben die ein Mondteleskop. Ich wusste erst gar nicht was die wollten. Immerhin konnte ich die 15 Euro Strafe in Euro bezahlen.

    Vor allem hält sich hier keiner (!) an durchgezogene Linien

    Ungefähr 10 Minuten später (ungefähr 3 Polizeiposten später) mitten im Nirgendwo wieder ein Posten. Eine 60er Zone, ich war aber natürlich passend unterwegs. Bin dann langsam rangefahren und hab ihn schon von weitem winken sehen.

    Was ich nicht beachtet habe, dass die ungefähr 30 m vorher ein Stoppschild aufgestellt hatten. Da habe ich natürlich nicht angehalten, der Typ hat ja gewinkt. Nach der Ermahnung das nächste Mal am Stoppschild anzuhalten durfte ich weiter fahren. Hab mich natürlich aufgeregt über duese Kleinkrämerei. Aber trotzdem sind die alle nett und fragen immer ein wenig wo man war. Schliesslich wünschen sie einem eine gute Fahrt.








  • Wir sind in Tanger Med.

    Als Route sind wir an der Ostküste entlang gefahren (nicht der kürzeste Weg). Der Weg dorthin führte durch ein Gebirge, traumhaft schön. Eine Gebirgsstrecke nahezu ohne Verkehr (und ohne Polizeikontrollen). Es gibt nur zwei, wenig aussagekräftige, Bilder. Wie immer ist die Wirklichkeit schöner. Wir hatten uns gestern noch etwas frisch gepressten Orangensaft abfüllen lassen. Den haben wir während einer kleiner Pause genossen.

    Im Moment sind wir in einer kleinen Pension, direkt am Hafen. Die Geräuschkulisse vom Hafen ist lebhaft, dafür haben wir morgen nur ein paar Hundert Meter bis zum Gate.

    Morgen Mittag hat uns dann Europa wieder. Für den Jimny geht dann der Ausflug auf seinen dritten Kontinent zu Ende.







  • Wir waren morgens um 9 Uhr am Hafen, die Fähre sollte um 11 Uhr ablegen. Wir wurden auf einen Parkplatz gelotst. Die Anzeige zeigte schon eine überschaubare Verspätung von 50 Minuten an. Also sind wir erstmal im Hafenkaffee eingekehrt und haben gefrühstückt. Irgendwann habe ich einen deutschen Camper entdeckt und mit dem ein wenig geredet. Der erzählte mir dass unser Schiff defekt ist und vielleicht um 14 Uhr, vielleicht aber auch gar nicht fährt. Das sind so Informationen die ich überhaupt nicht leiden kann. Leider waren sie wahr. Ich habe dann kurzerhand an einem der Schalter eine neues (natürlich etwas teureres Ticket) für eine spätere Fähre bei einer anderen Fährgesellschaft gekauft. Die hatte natürlich auch rund 2 Stunden Verspätung. Schlussendlich waren wir auf einer anderen Fähre als die die wir gebucht hatten.

    Wie heisst es so schön: Die Europäer haben die Uhr, die Afrikaner die Zeit.

    DFDS wird mir die Kosten für das Fährticket zurück erstatten.

    Wir sind dann am Nachmittag noch etwa 200 km in Richtung portugiesischer Grenze gefahren.

    Ziel war zunächst der südwestlichste Zipfel von Europa. Dort gibt es die letzte Bratwurst vor Amerika (hat sehr gut geschmeckt).

    Jetzt arbeiten wir uns langsam in Richtung Norden. Morgen werden wir Lissabon erreichen.


    Südwestzipfel von Europa


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    Jimny schaut nach Amerika


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    Die letzte Möglichkeit eine Bratwurst zu geniessen, vor Amerika

    (Und das in Portugal)


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    Edited 3 times, last by bospre2: Korrekturen und Ergänzungen ().

  • Sehr cool....nach Portugal möchte ich auch noch. :thumbup:

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  • Lissabon

    Wenn man schon mal in der Gegend ist, muss man natürlich auch die Stadt anschauen.

    In der Innenstadt gibt es bereits zu dieser Jahreszeit viele Touristen. Ich möchte gar nicht wissen, wie das im Sommer ist.


    Morgen geht es über Sintra und Nazare weiter Richtung Norden.

    Nazare ist der Spot für die Surfer von sog. Bigwaves, also Wellen die zwischen 20 und 30 m hoch sind. Ist natürlich nur was für Profis. Und lässt sich natürlich nur mit einer ganzen Crew an Helfern realisieren. Die Wellen gibt es aber wohl nur im Winter. Aber ich bin gespannt.




    Ein Pisco Sour

    (Erklärung: Das ist ein Getränk welches in Peru und Chile kreiert wurde und ich ziemlich oft in Südamerika genossen habe. Bei uns gibt es da eher selten. Hier wurde es von einem Peruaner angrboten)






    Ein Aufzug zu einer Platform. Gebaut 1902, derzeit aber ausser Betrieb.



  • auf die Aussichtsplattform kommst du wenn du die Stufen, hinter dem Aufzug, hoch gehst, dann 50m links und rechts dann die Treppe nutzt. Hatte ich bei unserer letzten Überwinterung so gemacht. Frau wollte unbedingt mit dem kostenpflichtigen "Touriaufzug" fahren und hat sich brav 30min. in die Schlange gestellt, ich als Gehbehinderter bin in 5min. die Treppe hoch und konnte die Aussicht genießen. Bis die Frau angekommen ist, hab ich schon ein Kaffee und Eis genossen.

  • Wenn ich das Schild richtig verstanden habe ist das derzeit nicht möglich.


    Was ich oben vergass: Die Strassen sind hier teilweise so eng, dass ich froh bin das der Jimny so klein ist. Im Moment schläft der Jimny im Tiegeschoss.

    Auch irgendwie kurios: Bin 3 Geschosse nach unten gefahren, also ziemlich tief. Der erste Aufzug geht dann von -3 bis +3, also 6 Geschosse hoch. Man geht einen Gang lang, der zu ebener Erde ist. Dann fährt man mit einem anderen Aufzug ein Geschoss nach oben. Dann ist da unsere Wohnung, natürlich im Erdgeschoss.....