Austausch zum Thema - GJ als E-Version

  • Also:

    1888 wurde von Berta das erste Mal getankt in Wiesloch an der Apotheke .

    1905 gab es die erste offizielle Tankstelle!

    Das Problem wird aber weiterhin die Energiepolitik bleiben!

    Sonne und Wind schön und gut. Aber der wichtigste Begriff wird immer! Grundlast heißen!

    Als nach dem 2. Weltkrieg die Deutschen im fast völlig zerbombten Deutschland wieder mobil wurden sind Raffinerien und Tankstellen aus dem Boden geschossen.

    Und so Pillepalle- Experimente für Laternen- Parker bringen nichts wenn sie nicht konsequent umgesetzt werden.

    In Thailand fährst mit dem Roller an die Tankstelle, Deckel auf, Akku raus und ab an die Wand. Die sieht aus wie ne Bienenwabe. Da gibt es leere Waben und volle. Steckst deinen Akku rein und nimmst einen vollen raus. So sollte das gehen.

    Bei uns wurden aber falsche Grundvoraussetzungen geschaffen:

    Jeder kocht sein eigenes Süppchen daraus resultierende mangelnde Kompatibilität.


    Grüße

    Günter

  • Ich hab die Beiträge zum Thema E-Jimny hier in ein eigenes Thema verschoben.

    Wenn es zu politisch wird, werde ich das Thema schließen.

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • Servus Günter,


    von mir bekommst du 3x ja.

    Ab 1.Oktober muss ich mein E-Auto abgeben und werde privat eines leasen weil ich super zufrieden bin.


    Warum Problem, hast du ein E-Auto?

  • 3 Fragen:

    Wer von euch kann bei sich Zuhause laden?

    Wer kann in seiner Firma laden?

    Wer hat einen Firmenwagen?

    Ich kann zuhause und in der Firma laden.

    Aber selbst wenn ich zuhause nicht laden könnte gibt es hier genug öffentliche Ladesationen.

    Wir haben in der Firma seit 2015 nur noch Elektroautos, privat habe ich nur den jimny.

    Ich war schon 2017 mit dem Elektroauto in Frankreich und Schweden in den Ferien ohne das kleinste Problem mit Laden.

  • In Thailand fährst mit dem Roller an die Tankstelle, Deckel auf, Akku raus und ab an die Wand.

    Mit Roller wo ein Akku vielleicht 20Kg wiegt kannst du das machen, aber bei Autos funktioniert das nicht.

    Mehrer Hersteller haben es versucht und aufgegeben, die Logistik dahinter ist viel zu aufwendig.

  • Ich hoffe Xenosch wird Nachsicht haben, aber bei so viel Falschwissen hier, muss ich auch etwas dazu sagen.


    Leider sind viele in dieser Diskussion zu kurzsichtig und von der E-Propaganda verblendet. Es fehlen nur die Sprüche wie "Die Sonne und der Wind schicken keine Rechnung"... Sagt das denen, die Kostenaufstellung für die Redispatchmassnahmen zusammenstellen.


    Das E-Mobilität sein Daseinsberechtigung hat ist i.O., aber jeder soll das nutzen was man möchte.

    Hierzulande und in Europa grundsätzlich, ist der E-Mobilität überhaupt vorhanden, weil die Politik mit massivsten Eingriffen in den freien Markt puscht. Ohne Subventionen für E-Mobilität und horrenden Steuern auf fossile Energie und Technologie, plus teilweise Verbote konventionelle Fahrzeuge in bestimmten Arealen zu nutzen, würden hierzulande die E-Autos kaum eine Rolle spielen.

    Dort, wo ich arbeite und bei allen Herstellern wird in den Management Etagen das gleiche gesagt: Die Kunden wollen das E-Scheiß nicht, aber die Politik will das.

    Vergleich mit China hinkt hier gewaltig. China hat eigene sehr billige Rohstoffe, im Vergleich zur EU kaum Umweltstandards in der Produktion und billige fossile Energie aus Russland und Iran.

    Die Kosten für Beschäftigung von Arbeitskräften sind dort auch viel niedriger.

    In China kauft man (noch) gerne deutsche Verbrenner, deutsche E-Autos werden dort nur belächelt.

    Man hat lange damit geprallt, dass in Norwegen 80% der Neufahrzeuge im PKW Bereich E-Autos sind. Ist auch klar: Kaufsubventionen, Steuerfreiheit, subventionierter (teilweise kostenloser) Ladestrom, keine City Maut, kostenlose Parkplätze... So, jetzt sind die Kassen wieder leer und die ganze Vergünstigungen werden nach und nach eingestampft. Und siehe da: im März 2026 ist der Diesel wieder vorne bei den Verkaufszahlen. Natürlich erzählt man hierzulande das nicht der Öffentlichkeit, da das nicht in den Konzept passt.

    Ich kann mit euch wetten, dass noch in mindestens 50 Jahren die Menschheit nicht vom Öl und Gas wegkommt. Begründung? Schaut Mal, was jetzt alles überall "plötzlich" knapp wird. Aus den Öl und Gas werden nicht nur Kraftstoffe gemacht. Die ganze Chemie, Pharma, Düngemittel, auch Plastik (gehört ja zur Chemie) u.s.w.

    Wenn man Öl und Gas nur dafür fördern würde, ohne auch Kraftstoffe daraus zu machen, würde es sehr teuer werden. Da wird sich kaum jemand Medikamente und viele andere Sachen leisten können.

    Die ganze "Energiewende" hierzulande spart so viel CO2, wie China innerhalb weniger Tage ausstößt. China bekommt noch die Entwicklungshilfe, auch aus Deutschland. Und dafür vernichtet sich Deutschland komplett und raubt eigene Leute aus. Das ist pure Ideologie und sonst nichts.


    Indien setzt nur zum Schein auf E-Mobilität, da sie dafür horende Summen Entwicklungshilfe bekommt. Dabei hat Indien nicht mal Müllentsorgung. Es werden Haufen von Müll einfach auf der Straßen verbrannt.


    Wenn man hierzulande tatsächlich auf billige Energie setzen würde, dann würde man die Atom Kraftwerke nicht in die Luft sprengen, sondern noch dazu neue bauen.

    Die ganze Industrie von Wind und Solar geht sofort pleite, wenn die Subventionen abgeschafft werden. Die Aussagen von "Experten", dass Atomkraft sich nich lohnen würde ist eine dreiste Lüge. Wenn das wahr wäre, müsste man es nicht verbieten.

    Das Ziel ist es aber nicht fossile Energie zurück zu drängen, sondern Energieverbrauch grundsätzlich zu reduzieren, auch aus den erneuerbaren Quellen! Die grüne Faschisten nennen das "Grünes Schrumpfen". Suchen sie mal im Netz danach - euch vergeht ganz schnell die Lust darauf. Das Ziel ist die Deindustrialisierung. Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist die Praxis.


    Ach ja, es war zwar schon damals klar, aber jetzt ist es amtlich: das große "Braunout" (Blackout was es nicht) in Spanien letztes Jahr ist auf Solarenergie zurück zu führen. Sich mit 3000 RPM drehende Generatoren von Atomkraftwerken und anderen fossilen Kraftwerken stabilisieren die Netze, die Solar Inverter und Windkraftanlagen können das nicht. Die Vision mit diesem "Flatterstrom" Industrie zu betreiben ist eine Utopie.


    Man kann zur Russland stehen wie man will, aber während des Kalten Krieges hat die UdSSR ausnahmslos zuverlässig geliefert. Der Fakt, dass Russland jetzt kasachisches Öl blockieren möchte, bestätigt nur den uralten Spruch: "Russen satteln lange, fahren aber schnell". Erst nach 19 Sanktionspaketen (mittlerweile schon 20) und Piraterie gegen russische Flotte, hat Russland erstmalig wirklich zurückgeschlagen. Währet den Anfängen...


    So, und jetzt zum E-Jimny.

    Zuerstmal soll man wissen, dass alles was Suzuki im E-Bereich anbietet von Toyota stammt. Angefangen von Hybriden und bis zu reinem EV. Ob sie etwas eigenständiges entwickeln - ist mir bis jetzt nicht bekannt.


    In heutigen Jimny E-Antrieb rein zu pflanzen wird nicht klappen. Der Motorraum würde mit E-Maschine, Inverter, Zusatzaggregaten etc. voll werden, für die Batterie wäre kein Platz mehr. Unter dem Fahrzeug, oder im Innenraum - ist auch so kaum Platz da. Tank ist viel zu klein. Mit einer tankgrösser Batterie würde vielleicht 50 km zu fahren sein, wenn überhaupt, da außer Batterie Zellen auch noch BMS und Gehäuse selbst Platz braucht.


    Und zu dem Vorschlag die E-Maschine direkt an die Verteilergetriebe anzuschrauben. Das e-Golf hat es gezeigt: wegen einem solchen Konzept hat e-Golf sehr niedrige Reichweite und keine Anhängelast. Unsere Firma hat den e-Golf ausgiebig getestet und vermessen.

    Ein e-Up funktioniert hier besser, da er viel kleiner und leichter ist.

    Die E-Maschine hat zwar starken Anfahrmoment (auch nicht alle, hängt vom Arbeitsprinzip und Ansteuerung ab), aber bei großer Belastung und niedriger Drehzahl, geht Effizienz massivst runter und dabei wird sehr viel Wärme erzeugt. Teurere Synchron Maschinen mit aufwendiger Steuerung sind hier besser, sind aber eben teuer. Tesla hat nicht umsonst bei dem Modell S eine (später 2) billigsten Asynchron Maschinen verwendet. Sie sind zwar sehr schwach beim anfahren, aber bei berechneten 700 PS - kein Problem. Übrigens, Dauerleistung war dort gerade mal 140 kW, und Energieverbrauch - um die 36 kWh/100 km. Ein BMW i3 hatte 16. So viel dazu. Tesla Model S war ein typischer US Fahrzeug: eifacher "hubraumstarker" Motor, primitive Technik, horrender Verbrauch und viel Werbung für "American Style of Life".


    Es gab vor rund 15 Jahren ein E-Defender von Landrover. Der alte noch. Fuhr sich im Gelände blendend. Max. Geschwindigkeit 90 km/h, Reichweite nur 90 km.

    Was ich lieber in einem Jimny sehen würde, ist ein Vollhybrid wie in Vitara. Das ist ein Toyota ding aus dem Yaris Cross. In Dreitürer würde der Antrieb wahrscheinlich nicht passen, aber in Fünftürer schon.

  • Dann mal mein Senf dazu:


    AKW‘s günstig, verfügbar und sicher

    Schweine teuer, frühestens in 10-15 Jahren in DE wieder verfügbar, keiner will den Müll lagern

    Abhängigkeit von Ländern wie Russland, etc. Russland & Nord-Korea freuen sich schon auf Cyber Angriffe


    Andere Länder setzen auf fossile Energie

    Wollen wir wirklich so weiter von Schwachmatten wie Putin, Trump, Iran, etc. mit Öl & Gas abhängig sein

    Sonne, Wind, Wasser & Erdwärme schicken zwar Rechnungen. Dafür wäre man aber nur mittelfristig abhängig,

    müsste nicht dauerhaft Milliarden jedes Jahr für Öl & Gas bezahlen. Klimaschutz wäre auch nicht schlecht

    Spritpreise von über 2 Euro sprechen ja für sich. Unser Stromvertrag liegt aktuell bei 0,25 € Noch Fragen ?

    Wenn man weltweit sieht wie sich erneuerbare Energie verbreitet kann man nur hoffen das Deutschland weiter dabei bleibt und Gas gibt. Weil die anderen Länder werden nicht auf uns warten. Genau wie beim Elektroauto


    Arbeitsplätze gehen in DE verloren, Elektroautos haben Probleme und sind viel zu teuer

    Tesla ist ein gutes Beispiel. Die bauen in DE die einzige Fabrik für Europa und schaffen in DE Arbeitplätze

    Der deutschen Automobilindustrie fällt nur eines ein. Schweine teure Autos und verlagern in billigere Ausland

    Stichwort: Elektroauto - wir fahren mittlerweile 2 Elektroautos laden zu Hause oder bei Ionity & Tesla

    Letztes Jahr (auch diese Jahr wieder) war unsere Reise 6000 km gesamt nach Finnland. Absolut Null Probleme

    Neue und gute Elektroauto kann man mittlerweile für 200 € / Monat bekommen.

    10 Jahre Steuerbefreiung, THG Quote & niedrige laufende Kosten tun ihr übriges


    Jetzt zum Thema Jimny Zukunft:

    Suzuki verdient aktuell Geld am Jimny Verbrenner weil alles abgeschrieben ist

    Aber es wird in China zukünftig Firmen geben die einen 4x4 günstiger auf Basis eine Elektroautos bauen

    Der BAW 212 ist schon ein gutes Beispiel was mit den Preisen durch China und deren Export passiert

    Mir ist auch nicht klar, warum man einen Jimny in dieser Größe nicht auf Elektro & 4x4 Basis bauen sollte

    Die Batterien entwickeln sich von der Leistung und vom Preis rasant weiter. Allrad ist auch kein Problem beim E

    Aus der anderen Seite fällt mit dem Verbrenner Gelumpe auch einiges an Gewicht bei der Umstellung weg

    250 - 300 km Reichweite bis zur nächsten Ladestation sollten für einen E-Jimny zukünftig kein Problem sein

  • Aktuell ist mir als neues Elektro Geländewagen der Jeep Recon bekannt. Was aber vermutlich viel zu teuer ist

    Der Jeep Recon wohl 2026/2027 mit 100 kWh Akku, 650 PS, 850 Nm auf den Markt kommen


    Wenn Jeep das hin bekommt, warum soll das Suzuki mit einem E-Jimny das nicht hin bekommen

    Erste Erfahrungen sammelt Suzuki ja schon mit dem 2026 Suzuki e Vitara


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    Jeep Recon 2026: Wie Jeep die Geländegängigkeit für das Elektrozeitalt
    Der Jeep Recon 2026 wurde als vollelektrischer SUV speziell für diesen Zweck entwickelt und vereint emissionsfreies Fahren mit Trail-Rated-Technologie.…
    pedalcommander.de


    Jaecoo J6 EV (66 kWh Akku, 279 PS, 385 Nm)


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  • Mal zum eigentlichen Thema zurück, wird es den Jimny als E Version geben ???

    Ich persönlich glaube nicht, das Suzuki das versucht, zumindest nicht für Europa....

    Wenn man die Verkaufszahlen des Jimny ansieht, läuft das wohl sehr gut und aus Herstellersicht besteht kein Grund, etwas zu ändern....

    Wenn man die Geschichte des Jimny in Europa verfolgt, wurde mit den Emisionsklassen und dem Flottenverbrauch Grundlagen für die Fahrzeughersteller geschaffen und diese zur Einhaltung verdonnert.

    Was wurde gemacht ??? Während in Wolfsburg die Steuergeräte frisiert wurden, mit dem Hintergrund, man werde wohl nichts merken, haben die Suzuki Ingenieure weiter gedacht.

    Der Jimny wurde zum Nutzfahrzeug und so ging der Verkauf erst mal ungeniert weiter.

    Der Verkaufsstop durch Suzuki erfolgte nur, weil die Klassen entsprechend verschärft wurden und man wusste, das einige Modelle diese nicht schaffen würden.

    Daraufhin wurde der Jimny und auch der Swift eingestellt und wird in Europa nicht mehr angeboten.


    In der restlichen Welt bekommt man aber weiterhin diese Fahrzeuge auf dem freien Markt, da hier andere Gesetze und Zulassung Vorschriften gelten.

    Ich glaube fest dran, das der Europäische Markt für einen Konzern hier keine Rolle spielt, da hier die Verkaufszahlen einfach zu gering sind....

    Und nur für Europa das Fahrzeug generell so umzubauen, das es elektrisch fährt, sprengt wohl den Rahmen einer Kosten und Nutzen Rechnung.

  • Aktuell ist mir als neues Elektro Geländewagen der Jeep Recon bekannt. Was aber vermutlich viel zu teuer ist

    Der Jeep Recon wohl 2026/2027 mit 100 kWh Akku, 650 PS, 850 Nm auf den Markt kommen

    Es gibt schon länger einen Elektrogeländewagen, der Rivian R1t
    Vier Motoren, 37cm Bodenfreiheit,....

    Den kann man hier zwar nicht kaufen, aber in den USA habe ich viele davon gesehen, ein paar davon auch im Gelände.
    Der Recon wurde schon lange angekündigt, ob der jemals in Serie geht werden wir sehen.

  • Legen wir erst mal den Zeitraum fest über den wir von einem neuen E-Jimny spekulieren


    Meine Einschätzung ist 2028-2029

    Preis-Segment plus minus 25.000 €

    Akku-Größe plus minus 60 kWh

    und warum


    Weil die Akku Entwicklung dann auf einer nächsten Entwicklungsstufe ist

    Weil die Regularien dann auch weltweit noch strenger sein werden - auch in China & Asien & Afrika

    Weil auch dieses 4x4 Segment China & Indien im Export besetzen will und die Preise weiter unter Druck geraten

    Und sich Suzuki diesem 4x4 Elektro-Kleinwagen Segment nicht mittelfristig entziehen will-kann

  • Weil die Akku Entwicklung dann auf einer nächsten Entwicklungsstufe ist

    CATL hat erst vor kurzem neue Akkupacks vorgestellt, das Batteriemodell Qilin soll ≈280–350 Wh/kg haben.
    Ein 60kWh Akkupack würde also unter 200Kg wiegen und hätte bei 760 Wh/L nur etwa ein Volumen von 80 Liter.

  • Legen wir erst mal den Zeitraum fest über den wir von einem neuen E-Jimny spekulieren


    Meine Einschätzung ist 2028-2029

    Preis-Segment plus minus 25.000 €

    ...


    Ich behaupte mal, dass du mit dem Preis nicht hinkommen wirst.

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • Ich behaupte mal, dass du mit dem Preis nicht hinkommen wirst.

    Moin,


    denke ich auch. Eher wird man noch 10K€ drauflegen müssen. Aber erstmal muss er dasein und ganz wichtig sind die Eckdaten.

    Wenn die nicht passen bringt das keinen nach vorne.


    Gruß, Olaf

    Ich bin Olaf und liebe Umarmungen

  • Aber dann muss ein E-Jimny erstmal noch an meine Reichweite rankommen.

    Vorher kaufe ich mir eher den Duster mit Automatik und Allrad.

  • Wie sieht der 5-türer von unten aus?

    Einfach leerer Raum wo der Rahmen verlängert wurde?

    Dann könnte ich mir sogar vorstellen das eine Batterie reinpasst.


    Da Suzuki für Elektroautos häufig mit Toyota zusammenarbeitet, denke ich eher das es ein Plug-In Hybrid werden könnte...

  • Zuerst würde ich folgende Frage stellen:

    Wofür brauche ich konkretes Auto, wie will ich es nutzen?


    In der Stadt rumfahren, zu Arbeit fahren, im Gelände spielen, in die entlegene Gegenden reisen?


    Die zweite Frage wäre:

    Wo soll das ganze passieren?


    Fangen wir unten an. EU. Ja, E-Fetisch ist im vollen Gange, Ladestation Standorte werden immer dichter, Restriktionen für konventionelle Fahrzeuge - immer schärfer.

    Entfernungen - überschaubar.

    Käuferschicht für ein echtes Geländewagen - immer dünner.


    USA. E-Spuck ist vorbei. Vergünstigungen für E-Fahrzeuge (außer ein paar Dem. Staaten) werden abgeschafft und es kommen eindeutig keine neue. RAM hat nach Ankündigung wieder ein V8 TRX mit über 760 PS im Programm aufzunehmen in einem Abend fast die ganze Jahresproduktion durch Vorbestellungen verkauft. Aber Ladesäulen gibt es genug, außer in sehr entlegenen Gegenden. Sogar im Moab Offroad Park gibts welche.


    Afrika. Lohnt sich gar nicht darüber zu reden. In Großstädten gibt's ab und zu Ladeinfrastruktur, woanders nicht mal normalen Strom.


    Asien. Sehr bunt und unterschiedlich. Klein Mobilität - sehr viel davon elektrisch, was auch sinnvoll und effizient ist, große Fahrzeuge sehr länderspezifisch. In Korea z.B. fahren reiche und besonders Prominente weniger mit E-Panzern, sondern gerne mit AMG aller Klassen. China - sehr bunt und frei - jeder hat Fahrzeuge für seine Geschmack und Geldbeutel.


    Jimny. Hat in bestimmten ländern den Status "Landcruiser für arme". Wird täglich artgerecht bewegt und ist für die Leute überlebenswichtig.

    In USA spielt gar keine Rolle.

    In EU - feste, aber kleine Fangemeinde. Daran ist der alte Defender gescheitert: alle die ihn wollten sind bis jetzt traurig, dass ihn nicht mehr gibt. Ineos ist aus vielen Gründen kein Ersatz dafür. Aber 10.000 Fahrzeuge pro Jahr ist für Serienproduktion einfach unrentabel.


    Ein E-Jimny wird weltweit keine Verkaufszahlen produzieren, welche eine komplette Neuentwicklung rechtfertigen würde. E-Vitara ist ein schlechter Vergleich, da es ein ganz anderer Konzept ist und die Technik von Toyota nutzt.


    Glauben sie mir, ich weiß es wirklich, was es bedeutet aus einem Verbrenner einen E-Auto zu machen. Um nicht zuviel zu verraten, sage ich nur "Mahindra". Deren jetziger E-SUV wurde von "meiner" Firma im Zusammenarbeit mit Mahindra aus dem Verbrenner konvertiert. Ich bin in Prototypen aller Baustufen bis zur Vorserie hunderte von Kilometern auf den Teststrecken verbracht. Eine Komplette Neuentwicklung wäre einfacher und vieeel billiger.


    Positiver Beispiel für eine Konversion ist Dicia Spring. Ursprungsfahrzeug ist ein für die "Dritte Welt" geschaffener reiner Rechtslenker Renault Kwid. Motoren Applikation und AMT dafür haben "wir" gemacht. Ich habe das Ding über Tausende km gefahren.

    Da die Verkaufszahlen keine Kostendeckung her gaben, hat Renault das Ding aufgehübscht und ein primitiver E-Antrieb rein gepflanzt. In Indien kostete ein Verbrenner Kwid ca. 3000 Euro, Dacia Spring hierzulande - 16 bis 20.

    Aber der Kwid Konzept war sehr einfach zu konvertieren. Deswegen verdient Renault damit Geld, obwohl sehr-sehr wenig.

    Ein Geländewagen mit Rahmen und Starachsen ist etwas ganz anderes.


    Meine Einschätzung. Wenn es ein E-Jimny geben soll, wird es eine Neuentwicklung in Zusammenarbeit mit Toyota oder ähnl. sein. Jetziges Fahrzeug zu konvertieren um damit Geld zu verdienen ist nicht möglich.

  • Gerne noch ein paar Gedanken von mir dazu, wie Suzuki sich bezüglich E-Jimny aber auch generell global in Zukunft aufstellt.


    Ich versuche mich hier aber an echte Fakten zu halten, die man ja recherchieren kann und möchte mich nicht an Gerüchten aus KI generiertem (halb erfundenen) Content oder schlecht recherchiertem echten „redaktionellen Nachrichten“ halten.


    Deshalb halte ich mich an offizielle Meldungen von Suzuki und lese regelmäßig die Quartals und Jahres-Geschäftsberichte von Suzuki (Maruti) Indien. Die sind sehr aufschlussreich und da es der größte Markt für Suzuki ist entsprechend informativ für deren globale Strategie. Und diese Berichte und die Zahlen darin zeigen


    A) welche Größe Suzuki weltweit hat: Weltweit 2023/24 unter den top10 Herstellern beim Absatz und unter den Top 3 Herstellern bei der Profitabilität siehe hier


    B)Suzuki weiter stark im Wachstum ist und in Indien eine der größten Automotive Produktionsstätten der Welt baut.


    Wen die echten Zahlen aus März 2026 interessieren kann sich das Transparent hier ansehen.


    https://marutistoragenew.blob.core.windows.net/msilintiwebpdf/Presentation_March_2026.pdf


    Dabei setzt Suzuki in Zukunft auf einen Mix aus vielen Antriebsarten von Vollelektro über CNG bis Biofuel. Einzig der in Deutschland so geliebte Diesel spielt keine Rolle. Siehe diese Folie:



    Und hier die Wachstumspläne des „kleinen“ Herstellers:



    Jetzt zum E-Jimny.

    Der wurde 2024 in groben Plänen nur für Europa in der Produktpalette angekündigt. Siehe hier:



    Aber tatsächlich nur für Europa und nicht für Japan oder Indien. In diesen Ländern wird er weiter als Benziner angeboten, weil es einfach wirtschaftlich und auch von der Nachfrage her deutlich mehr Sinn macht. Und das wird noch lange so bleiben.Siehe kompletten Artikel hier.


    Da in Europa die Verkaufszahlen für E-Fahrzeuge bis jetzt zum Iran Krieg eher wenig kalkulierbar waren, ist dieser Plan wieder auf Eis gelegt worden mit E-Jimny. Dennoch zeigt es, dass über ein solches Modell nachgedacht wurde und wenn es sogar schon (versteckt) angekündigt wurde, muss es konkretere Pläne geben.


    Heißt für mich: absehbar vor 2030 wird es keinen E-Jimny in Europa und nicht in der Welt geben. Ihn nur für Europa zu bauen, dafür ist der Markt einfach zu klein und weltweit ist die Nachfrage nach dem Benziner noch zu groß und auch in den Märkten, wo er stark abgesetzt, wird die Einschränkungen für Verbrenner gering und das Ladenetz für E Fahrzeuge schlecht ausgebaut. Sprich einfach wirtschaftlich nicht rentabel, daraus ein E-Auto zu bauen.


    Jedoch, wenn auch in anderen Märkten in den Jahren nach 2030 E-Mobilität zunimmt und die Infrastruktur vorhanden ist, bin ich guter Hoffnung, dass es dann auch den E-Jimny geben wird.


    In der Theorie war er wie gesagt für Europa ja schon angedacht. Nur hat der Markt zu dem Zeitpunkt einfach nicht dazu gepasst.


    Und außerdem ist der Modellzyklus vom Jimny bekanntlichmindestens 20 Jahre. Also dürfen wir vor 2029/30 eh nichts Neues erwarten😉

    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

    Rechtsgelenkter Handschalter

    195er AT-Bereifung

    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

  • Jedoch, wenn auch in anderen Märkten in den Jahren nach 2030 E-Mobilität zunimmt und die Infrastruktur vorhanden ist, bin ich guter Hoffnung, dass es dann auch den E-Jimny geben wird.

    Und genau da liegt ein Argument für einen E-Jimny der früher auf den Markt kommt


    Suzuki ist sehr erfolgreich mit dem Jimny ohne größere Summen in den letzten Jahren in die Weiterentwicklung zu investieren


    Jetzt drängen China (und demnächst Indien) mit immer günstigeren Elektroautos auf den Markt. Auch im Segment der kleineren Autos

    Man muss auch bedenken das sehr viele Newcomer in die Herstellung der Elektroautos einsteigen. Weil sie viel einfacher zu bauen sind als Verbrenner


    Und daher gehe ich davon aus das sich Suzuki im 4x4 Kleinwagen Segment mit dem Jimny nicht die Butter vom Brot nehmen lässt und frühzeitig einsteigt

    Vielleicht zuerst sogar parallel zum Verbrenner. Aber dann auch direkt als Jimny E-Weltauto. Alles andere macht eigentlich keinen Sinn


    Und die Triggerpunkte Punkte für die Käufer besonders in den Ländern abseits der EU sind:

    Spritkosten & laufende Versicherungs- & Wartungs-Kosten des Verbrenners werden immer teurer

    Der Wunsch nach leistungsstärkeren und Klima freundlichen E-Autos wächst weltweit. Regulierungen kommen überall dazu

    Und Suzuki kann sich nicht ewig mit dem Verbrenner Jimny ausruhen ohne den heutigen Markt Vorteil zu riskieren


    Damit man versteht was manche Privatpersonen schon heute in Richtung E-Oldtimer & Akku Verwendung machen:


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