Spuds CU83

  • Moin Moin,


    "Eigentlich" wollte ich keinen Thread aufmachen, da ich gar nicht sooo viel an meinem Jimny machen wollte.

    Aber wie das so ist - nun kommen doch immer mehr Sachen dazu und ich will's auch für mich etwas dokumentieren, also warum nicht auch hier als Thread.


    Vorgeschichte - Wie komme ich zum Jimny?

    Im Mai 2025 hatte ich nach einem beruflichen Wechsel keinen Firmenwagen mehr. Ein Sommerauto (Toyota GT86 2012) gab's zwar noch, aber mir war recht schnell klar, dass ich neben dem Polo meiner Partnerin noch ein zweites Auto "brauche" (bzw. will).

    Mit unglaublich gutem Zustand und unter 30k km Laufleistung war der GT86 zu schade, um ihn ganzjährig anzumelden und vor der Tür der Witterung (und schlimmer noch: Mitbürgern) auszusetzten.

    Also ging der GT86 in gute Hände und ich begann zu überlegen: Was für ein Auto will ich?

    Für sportliches fahren steht noch eine Kawasaki ZX-6R 636 2019 in der Garage, so kam dann die Idee mal etwas offroad taugliches fahren zu wollen auf.

    Mein Vater ist Toyota Händler - Also natürlich erstmal in der Richtung orientiert - Land Cruiser, Hilux oder ein FJ Cruiser - Leider auch alles sehr aufgeblasene Preise.

    Da war deshalb relativ schnell klar, dass das was ich Suche (nicht zu alt, der "richtige" Motor usw.) nicht zu meinem geplanten Budget passt.

    Also die Suche ausgeweitet auf andere Hersteller...

    Und in dem moment wo ich den Jimny GJ/HJ gesehen hab, war mir klar, was das nächste Auto wird.


    Und nach langer Suche nach dem "richtigen" Auto, ein paar Probefahrten usw. stand dann ein schwarzer GJ Automatik bei einem Toyota und Suzuki Händler nicht allzu weit entfernt.

    Gut, so ziemlich jede andere Farbe wäre mir lieber gewesen, aber nach mehreren Monaten Suche war mir der Zustand dann deutlich wichtiger.

    Und der war gut - Gekauft.


    Februar 26 - Ausgangslage

    GJ 2019 75k km Laufleistung

    Kein Rost und hat scheinbar nie (hartes) Gelände gesehen.

    So ziemlich alles komplett Serie, bis auf eine Aliexpress Mittelkonsole und in meinen Augen nicht besonders nette Alufelgen mit reinen Straßenreifen.

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    Es folgten ein paar Kleinigkeiten um den Komfort etwas zu erhöhen:

    9" Android Navi (Hikity)

    LED H4 und W5W (OSRAM)

    LED-Innenraumbeleuchtung (ebay)

    LED-Beleuchtung der Gangwahl (ebay)

    Klappschlüssel

    Taschen für den Innenraum (Aliexpress)

    Windabweiser (ClimAir)


    April 26 - Geräuschkulisse

    Dämmung mit Alubutyl (Reckhorn)

    Hoch und Tieftöner (Car & Audio V1)

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    Mai 26 - Teilfolierung

    Mit dem Komfort war ich damit dann vorerst zufrieden, also Zeit sich dem optischen zu widmen.

    Schwarz war wie gesagt nicht meine erste Wahl - also etwas länger überlegt und mit KI Mockups herumprobiert.

    Es soll ziemlich monochrom bleiben - Inspiriert von klassischen Offroadern.

    Dach ist nun weiß - Optik soll an z.B. FJ40 oder Land Rover erinnern - passt meiner Meinung nach gut zum Retro-Look und gefällt mir sehr gut.

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    Hat da jemand Retro-Look gesagt? Es kam noch ein günstigster Retro-Grill (ebay) dazu.

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    Juni 26 - Rock Slider

    Horntools Tube (Stahlvariante) ungenutzt mit leichtem Lagerschaden (paar Kratzer und an zwei stellen abgeplatzte Pulverbeschichtung) auf Kleinanzeigen entdeckt.

    Mit Hammerite ausgebessert und montiert.

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    Weitere Planung:

    Im Juni war ich das erste Mal "Offroad" fahren - naja fast - 5h Offroad Training im ADAC FSZ Grevenbroich - war ein Gutschein.

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    Fazit - macht extrem Spaß - Ich muss unbedingt einen Offroad Park besuchen. (Und dafür wurde das Auto ja auch ausgewählt.)

    Und natürlich noch so einige Ideen/ Inspirationen mitgenommen, nicht zuletzt von einem anderen Teilnehmer im modifizierten FJ.

    Und ja, auf den Bildern ist er noch relativ sauber, aber am Ende war er das nicht mehr. :P

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    Reifen & Felgen:

    Eigentlich wollte ich schon längst 215er AT Reifen drauf haben. Aber ich dachte das kann ich mit weißen Felgen (für den monochromen Retro Look) verbinden.

    Traum wären HIGH PEAK J-01, aber dafür bin ich zu geizig. Deswegen suche ich nach originalen Stahlfelgen um diese weiß lackieren oder pulvern zu lassen.


    Fahrwerk:

    Wenn man die Reifen eintragen lässt, warum dann nicht direkt ein Fahrwerk mit eintragen lassen? (Im moment schiele ich auf das 40mm Kit von Trekfinder.)


    Unterfahrschutz:

    Beim Offroad Training bin ich leicht mit der Aufnahme für den Längslenker aufgesetzt. Jetzt will mein Kopf Unterfahrschutz.


    Dachträger:

    Irgendwas in Stil von Frontrunner Slimline II oder Horntools ExRoof


    Frontbügel:

    Mir gefällt die Ullstein Concepts Front extrem gut, aber die bekommt man leider nicht mehr ?(

    Mal sehen, ob ich irgendwann einen anderen Wähle, vielleicht mit zwei Zusatzscheinwerfern oder so.


    Optik:

    Ich spiele mit dem Gedanken den Frontgrill ebenfalls noch weiß folieren zu lassen (Wie bei einem Old School FJ40)


    Microcamper Ausbau "light":

    Offroad Parks sind für mich recht weit entfernt - Es würde immer eine Übernachtung Sinn machen.

    Deshalb ist ein Eigenbau Kofferraumausbau geplant. Was ist mit "light" gemeint?

    Im ersten Schritt soll es nur eine Platform sein, die auf die umgeklappte Rückbank kommt und als Basis für ein paar Euroboxen dient und zur Schlafplatform erweitert werden kann.

    Minimaler Aufwand und minimales Budget - nur zum Testen.

    Weiter Aufbauen mit Auszügen und mehr Platz durch Rücksitzbank entfernen kann man dann immer noch von der bestehenden Basis.

    Aktueller Stand ist hier Planungsphase mit CAD (Cardboard aided Design)

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  • Nette Vorstellung!

    Zu deinen UFS-Wünschen, da wäre zuerst eher die Pflicht einen VTG-UFS zu montieren, damit dir im Gelände nicht das Kabel für die Allrad-Aktivierung abgerissen werden kann.

    Zum Roof Rack gibt es eine neue Variante vom Rhino Rack Pioneer, die sehr leicht ist und man bei Taubenreuther (offroad24.de) bekommt.


    Bezüglich Offroad-Park:

    Ende August feiert das Forum sein 20 jähriges Bestehen im Mammut Park in Stadtoldendorf.

    Sommertreffen 2026 - Freizeitpark Mammut - 20-jähriges Bestehen des Forum


    Um die ersten Jimnystis & Jimnystas, also Jimny-Verrückte pesönlich kennen zu lernen, da schau mal in diesen Thread Ausfahrt am 27.06.2026 zwischen Aachen und Köln rein.

  • Hallo ersmaa,


    sehr interessante Überlegungen Deinen Jimny zu individualisieren!


    Meine "Bedenken":

    - Reifen mit größerem Außendurchmesser machen den Jimny in seiner "Spritzigkeit" träger.

    - Reifen mit größerem Außendurchmesser wiegen mehr als Reifen in der Seriengröße und vermindern somit die Zuladung (in Kg).

    - So wie auch Verrohrungen an der Front mit gesetzlich ausgeprägtem Hang "Blödfohnzombies" vor sich selbst zu schützen...!!!

    - Wenn Du mit Deinem Jimny keine langen Urlaubsreisen in die in Europa verbliebene unberührte Natur machen möchtest, sondern im Offroad-Park nur artgerecht übernachten möchtest, schlage ich eine Anhängerkupplung vor. Die ist leichter als ein Innenausbau (begrenzte Zuladung beim Jimny!), zwischen den Reisen zu den Offroad-Parks universeller nutzbar und bestimmt auch preisgünstiger. Und an eben diesen Haken tuust Du dann einen kleinen gebremsten Anhänger mit Dachzelt obendrauf. Da gibt es hier im Forum schon so einige Beispiele für ein tadellose Umsetzung. Und beim Fahren im Offroad-Park hast Du nicht das zusätzliche Gewicht am ArXXX - Hacken und es klappert auch nixx! Und Du kannst Umbaupläne schneller und bequemer umsetzen, da der Jimny weiterhin genutzt werden kann, wenn der Anhänger getunt wird.


    Gruß Manfred

    Lass Dir kein X für ein U vormachen. Sei auf der Hxt!

  • Ich würde den Frontbügel weg lassen. Das sieht (m.E.) immer beschissen aus. Etwa so wie ein Aero-Kit an einen GT/GR86, der aus dem schönen Auto einen Jet macht, der aber nicht hinter einem Polo GTI hinterher kommt…

    JO42HH

    Jimny GJ grün 11/2018 - 05/2024

    Jimny HJ schwarz ab 04/2025 - 215/75 R15 auf Brock RC33X, 23mm-Spurplatten sonst Serie.

  • Danke euch beiden für den input.


    Ich glaube besonders beim Thema Frontbügel könntet ihr recht haben. ;)


    Aber den Kommentar zum Aero Kit nehme ich persönlich - das hatte meiner dran (allerdings vom Vorbesitzer so bestellt worden) - und inferno orange war er auch noch. :D

    Und GTI und GT86 vergleichen ist auch nicht unbedingt fair - da liegen 15k € zwischen.

    Aber persönlich nehme ich es nur, weil du recht hast - das Auto könnte etwas mehr als den 200PS boxer gut vertragen.


    Hinsichtlich Reifen (und Felgen) Gewicht habt ihr auch n Guten Punkt - Gerade rotierende Masse macht sicher einen großen Unterschied.

    Aber die Optik von etwas größeren AT Reifen wäre es glaube ich für mich persönlich Wert. Insbesondere in Verbindung mit 40mm Lift.



    Eine AHK hab ich tatsächlich schon dran. (orig. Suzuki).

    Und Anhänger + Dachzelt hat natürlich was.

    Aber ist im Vergleich zu meinem minimalen Ausbau eine GANZ andere Preisklasse.

    Material für meine Idee sollte bei nicht mehr als 30kg landen - Klar da kommt noch Gepäck dazu was sonst im Anhänger landen würde.

    Aber für meine "nur mal testen" Idee bleibt mein minimal Ausbau die bessere Lösung - für mich.


    Zumal ich Grundsätzlich der Idee von mehrtägigen Offroad Touren (selbst organisiert oder durch Veranstalter) nicht abgeneigt wäre. Da wäre ein Anhänger ebenfalls nachteilig.

    Aber bis ich an so etwas denke werde ich ersteinmal Erfahrungen im Offroad Park sammeln.

  • Hallo Spud9000,


    Schöne Vorstellung und immer wieder spannend zu lesen, was ein jeder mit seinem Jimny vor hat.


    Zu Fahrwerk und Reifen kann ich folgendes sagen:


    Fahrwerk: hab selbst das Treckfinder 40 mm Fahrwerk in meinem 5Türer drin und bin super zufrieden. Mach den Würfel deutlich sicherer und stabiler beim Kurven fahren, da es merklich weniger Seitenneigung gibt. Und unkomfortabler ist es meiner Meinung nach auch nicht zum Originalen Fahrwerk. Mehr Input zum Fahrwerk findest du auch hier, als ich es verbaut hab.


    Reifen + Felgen: hatte zuerst 195er AT mit Spurverbreiterung und bin jetzt aber bei 215er AT gelandet. Das steht dem Jimny einfach besser und sieht satt aus. Hatte zuerst einmal die Kombi Stahlfelgen (Dotz Modular) mit 215er und jetzt aktuell die Originale Alufelge mit 215er. Die Alufelge ist deutlich leichter und auch der jetzt montierte AT Reifen ist „relativ“ leicht (12,5 kg für einen AT Reifen ist ok. Z.B. der BF Goodrich AT KO2 wiegt als 215er knapp 15 kg) und das merkt man tatsächlich in der Spritzigkeit und im Verbrauch.


    Hier mal zur Ansicht für dich:


    Stahlfelgen mit 215er




    Alufelge mit 215er:



    Suzuki Jimny 5-Türer - Import aus Südafrika

    Rechtsgelenkter Handschalter

    215 AT-Bereifung

    Spurverbreiterung Eibach 50mm/Achse

    40mm Trekfinder Höherlegung mit Federn & Dämpfern

    Stahlflex Bremsleitung

  • Ich habe gerade einen Dachträger (Rhino Rack) in der Biete -Sektion (hier) im Angebot.

    Falls das interessant ist. Die Länge könnte ich, falls gewünscht, anpassen.

  • @ Spud9000: Schöne Beschreibung!


    Ist schon ne feine Sache wenn man für so einen Umbau Platz hat. Wie viele Stunden hat das ganze gekostet?


    Nach den Kosten frage ich lieber nicht :saint:

  • bospre2

    Das Rhino Rack gefällt mir optisch nicht sooo sehr - ehrlich gesagt könnte ich nicht einmal sagen warum, ich glaube hauptsächlich die Größe?
    Dachträger hat gerade eh nicht so die höchste Prio, außer mir fällt was extrem Günstiges in die Hände. ;)


    BlackCat

    Die Ullstein Front wäre nice, aber Ullstein hat die nicht mehr (und laut denen hat der Zulieferer den Verkauf in Europa auch aufgegeben - gibt das Auto ja auch nicht mehr offiziell hier)

    Aber falls jemand seine loswerden will.... Gerne melden. ^^


    alteir
    Was heißt Platz? Passierte (bis auf die Rockslider) alles einfach in der Einfahrt.

    Auch die Rockslider könnte man easy ohne Werkstatt machen - ist mit Bühne aber natürlich komfortabler.


    Preis in € Zeitaufwand in h
    9" Android Navi Hikity (ebay) 220 1
    LED H4 OSRAM (Forum Marktplatz) 60 0,5
    div. LED (Innenraum, Gangwahl, W5W) 30 0,5
    Klappschlüssel (ebay) + schleifen (lokal) 35 0
    Taschen für den Innenraum (Aliexpress) 55 0
    Windabweiser (ClimAir) 70 0,25
    Dämmung mit Alubutyl (Reckhorn) 60 10
    Hoch und Tieftöner (Car & Audio V1) 320 1
    Teilfolierung (lokal) 300 0
    Retro-Grill (ebay) 120 0,5
    Rockslider (kleinanzeigen) 300 1
    1570 14,75



    Die Zeitaufwände sind natürlich nur grobe Annäherungen.


    Da ich viele Sachen gezielt zusammen gemacht habe. Z.B. Tiefenreinigung und einiges im Innenraum, als ich diesen für die Dämmung ohnehin ausgebaut hatte. Dazu kommen zum Teil wetterbedingte Unterbrechungen, die die Abschätzung schwer machen. (Wie gesagt, alles in der Einfahrt umgesetzt.)


    Die Schablonen erstellen für den "Ausbau" waren 2-3 Stunden.
    Material ist übrigens schon da - Eigentlich wollte ich dieses WE loslegen - Hab mich aber entschieden auf Grund von Hitzerekorden zu vertagen.

  • Hallo Spud,


    wie bist du denn mit dem Hikity-Radio zufrieden was Funktion und Klang angeht ? Ich habe auch vor das Radio in meinem HJ auszutauschen und möchte dafür kein Vermögen ausgeben. Lautsprecher habe ich hinten schon nachgerüstet und vorne bessere Lautsprecher eingebaut.


    Gruß

    Herbert

  • Herben


    Ich nutze das Gerät fast ausschließlich für Android Auto - zu den tiefergehenden Funktionen hab' ich nicht sooo viel zu sagen.

    Grundsätzlich würde ich es für das Geld und für meine Zwecke jederzeit wieder kaufen.


    9 Zoll inkl. Einbaurahmen ("Klavierlack" Optik, passt nicht so zu 100% zum Armaturenbrett) - kommt als eine Einheit im Karton an. Anschluss ist absolut Plug & Play.

    Es ist ein vollwertiges Android Gerät inkl. Google Diensten (auch Play Store). Heißt man kann jede App (Google Maps, OBD2 Reader App, usw...) direkt auf dem Gerät betreiben. Es gibt aber keine mitgelieferte Möglichkeit eine SIM-Karte zu betreiben. (gibt's aber auch Lösungen für oder halt Hotspot vom Handy nutzen)

    Rückfahrkamera ist eine billige dabei, habe ich mich aber gegen entschieden.

    Das eingebaute Mikrofon ist völlig unbrauchbar. Es ist ein einfaches, kabelgebundenes Mikrofon (3,5mm Klinke) dabei, hängt bei mir in der Nähe des Rückspiegels. Damir sind Telefonie und Sprachbefehle bis ~100km/h möglich - Qualität aber sehr bescheiden.

    FM-Empfang ist bei mir mit unbekannter, kürzerer Dachantenne nicht gut, ist aber eine DAB+ Antenne dabei, die ich aus ästhetischen Gründen nicht ins Fenster geklebt habe.

    Android Auto & CarPlay kabellos & auch kabelgebunden (über den orig. USB port) funktioniert tadellos und absolut stabil.

    Lenkradsteuerung funktioniert sehr gut - muss man nur einmal über eine vorinstallierte App einstellen. Dadurch aber auch vollständig individualisierbar.


    Grundsätzlich ist eine Gewisse Tech-Affinität bei der Bedienung und Einstellung des Gerätes von Vorteil.

    Ein paar Sachen waren etwas frustrierend (z.B. der "eigene" KI-Assistent), konnten aber über Einstellungen gelöst (bzw. deaktiviert) werden.


    Klang könnte mMn Besser sein - ist jetzt kein High-End Audio Gerät - Aber immerhin gibt es einen vernünftigen Equalizer.

    Das Thema steht aber tatsächlich noch auf der Liste, da ich seit Einbau des Cars & Audio V1 Kit ein "Grundrauschen" habe. Ich vermute, wenn man weiß, was man tut (was bei mir nicht der Fall ist) kann man da noch mehr rausholen.

    Für mich (Webradio Rock/ Metal & Hörbücher) reichts im Moment vollkommen.

  • Juni 27 - Microcamper Ausbau "light" - Platform:

    Eine "Hälfte" der Platform deckt Kofferraum und umgeklappte Rücksitzbank ab. Dazu kommen jeweils ein Teil für Fahrer- und Beifahrerseite.

    Groben Zuschnitt im Baumarkt machen lassen, Schablonen (siehe oben) übertragen und mit 'ner Stichsäge ausgeschnitten. (könnte gerader sein, aber passt schon. ^^ )

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    Hinten gibt's 'ne Klappe mit Stangenscharnier - groß genug, damit man die Kofferraumbox entnehmen kann (auch für Zugang zu Wagenheber etc.)

    Die zwei Löcher fungieren als "Griff" und sind über den Befestigungspunkten für Kindersitze - Falls ich das für die Sicherung der Platform im Fahrzeug nutzen will.

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    Im Moment liegt noch alles "lose" im Würfel. Für erste Tests wird das auch so bleiben.

    Befestigung, "Konservierung" und evtl. Camper Filz bekleben kommt, wenn ich weiß, dass das alles so passt.


    Größtes noch zu lösendes Problem:

    Das Sitzpolster unter den Vordern Teilen gibt wesentlich mehr nach als der hintere Teil. Fühlt sich entsprechend nicht wie eine durchgehende Platform an - zumindest nicht ohne Matratze. Die vorderen Teile müssten wahrscheinlich irgendwie mit dem Hinteren verbunden oder anderweitig stabilisiert werden.

    Ich habe verschiedene Ideen - Favorit ist im Moment irgendwie die Aufnahme für die hinteren Kopfstützen zu nutzen.

    Ich werde mal schauen ob ich ein paar gebrauchte finde die ich auseinandernehmen kann um zu experimentieren.

  • Ich empfehle dir ausdrücklich die Dehler Klappmatratze.

    Perfekt geeignet für deine Idee.

    Dehler Klappmatratze


    Kann ich deine Abmaße der Platten bekommen, bitte?!

    Die Klappmatratze hatte ich schon bei meiner Recherche gefunden - für 'n ersten Test ist mir das zu teuer, da werde ich erstmal bloß eine Luftmatratze ins auto stecken^^


    Diese Stufen links und rechts sind kein Fehler beim Scheiden, sondern passen so ziemlich perfekt in den Wagen.

    Meine beiden Teile für auf Fahrer- und Beifahrersitz sind identisch (bzw. gespiegelt, wenn man Wert auf Ober- und Unterseite legt)

    Ich hoffe man kann die Maße halbwegs lesen. Ist über die Schablonen entstanden, also nicht auf den Millimeter genau. Blind folgen auf eigene Gefahr... 8o

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  • Moin!

    Cooles Projekt. Danke für das Teilen der Maße! :)

    Als Idee, die mich auch bei einer solchen Konfiguration der Schlaffläche umtreibt ist, was spricht dagegen die hintere Sitzbank zu entfernen und den gewonnenen Raum als Stauraum zu nutzen? Da könnte man dann eine oder Querstreben ziehen und mit Klappen von oben zugänglich machen. Da gab es doch schon mal Ähnliches im Forum, oder? :/

    Auf jeden Fall noch viel Spaß beim Ausbau!

    Gruß

    Rupert

  • So ähnlich wie du es beschreibst, hab ich es gemacht, mit Airlineschienen und 13 mm Siebdruckplatten und allerdings nicht als Stauraum sondern um meine Zusatzbatterien LiPo4 (2x 50Ah Eco Worthy), den Laderegler/-booster (ebenfalls von Eco Worthy), Sicherungen, Elektroanschlussdosen für USB, Andersonstecker... und meinen Kennwood-Undersitz-Subwoofer (im Bild über dem rechten Akku, mit Abstrahlung nach unten) einzubauen. Die Platten machen bei mir den Versatz, damit der Beifahrersitz kommplett umgelegt werden kann für eine durchgängige Liegefläche.


    Anbei noch ein paar Bilder dazu.


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    Sorry Spud9000 für`s kapern deines Umbautreats! ;)

    Gruß Roland


    _______________________________________________________

    Look into my eyes, you'll see who I am

    My name is Lucifer, please take my hand

    (N.I.B. by Black Sabbath, 1970)

  • was spricht dagegen die hintere Sitzbank zu entfernen und den gewonnenen Raum als Stauraum zu nutzen?

    Absolut gar nichts. Ist meiner Meinung nach auch sinnvoll, um Raum für Gepäck oder Anderes zu schaffen. (So wie Joker es umgesetzt hat - Danke für die Bilder:))

    Ich wollte für meine Variante in der ersten Version aber zunächst alles möglichst einfach halten. Wenn ich mich später dazu entscheide, kann ich meine jetzige Lösung durch einem Unterbau ergänzen.