Assistenzsysteme - Informationsaustausch

  • Das Thema ist ja sehr interessant da Assistenzsysteme von der EU vorgeschrieben werden und auch rechtliche Auswirkungen haben können (z.B. Fahrlässigkeit im Fall eines Unfalls bei Deaktivierung).

    Der Jimny GJ war der erste mit einigen dieser neuen Assistenzsysteme wie Ecall, Notbremsassistent, Spurwarner. Blackbox hat er zum Glück noch keine :)

    Bin gespannt wie sich der Beitrag entwickelt.

  • Wer Lust hat, kann ja mal Urteile der Verkehrsgerichte auswerten, in denen Assistenzsysteme eine Rolle spielen. Ich bin gepannt, ob es da mehr (oder überhaupt) Fälle gibt, in denen dem Fahrer das Abschalten als Fahrlässigkeit mit Folgen für die Schuldverteilung zur Last gelegt wird als solche, in denen die Vernachlässigkeit der Aufmerksamkeit und des rechtzeitigen Eingreifens wegen des übermäßigen Vertrauens in solche Systeme zur Feststellung der groben Fahrlässigkeit führte.

  • EU-Vorschrift tritt in Kraft: Neuwagen bremsen künftig automatisch auch für Fußgänger

    Ab Dienstag müssen alle neu zugelassenen Pkw mit erweiterten Assistenzsystemen ausgerüstet sein. Sie sollen die Sicherheit von Menschen auf den Straßen deutlich verbessern.


    aus dem Spiegel 07.07.2026, 11.38 Uhr


    Am Dienstag gilt eine neue EU-Vorschrift, die Autos deutlich sicherer machen soll. Wie das Verkehrsministerium mitteilt, dürfen ab dem 7. Juli nur noch Pkw und leichte Nutzfahrzeuge erstmals zugelassen werden, die ein erweitertes Notbremssystem an Bord haben. Diese Systeme müssen künftig auch Fußgänger und Radfahrer selbstständig erkennen und das Fahrzeug automatisch abbremsen, falls ein Zusammenstoß droht.


    Wesentliches Ziel sei es, »die Anzahl der Getöteten und Verletzten weiter zu senken«, so das Ministerium. Die Vorschrift ist die letzte von mehreren Stufen der EU-Verordnung 2019/2144, die seit 2022 die Hersteller von Pkw verpflichten, mehrere teilautomatisierte Assistenzsysteme einzusetzen.

    Laut einer aktuellen Untersuchung der deutschen Versicherungswirtschaft haben schon die bisher eingeführten Fahrerassistenten messbar geholfen , Unfälle zu vermeiden. Am stärksten gewirkt hätten die Notbremsassistenten – von denen bislang aber nur verlangt wurde, Hindernisse wie andere Fahrzeuge zuverlässig zu erkennen. Hinzu kamen vor zwei Jahren die ungeschützten Verkehrsteilnehmer, aber nur für neue Typgenehmigungen, also erstmals eingeführte Automodelle. Nun erfasst die Pflicht auch alle neu zugelassenen Autos aus älteren Serien.

    Alarm bei Ablenkung

    Außerdem wird ab Dienstag ein neues Warnsystem gegen Ablenkung der Fahrerinnen und Fahrer verlangt. Statt wie bisher nur bei Anzeichen von Müdigkeit sollen die Systeme künftig auch bei anderen Gründen für nachlassende Konzentration Alarm schlagen – etwa häufigen Blicken aufs Mobiltelefon.

    Notfall-Spurhalteassistenten sind künftig in allen Pkw vorgeschrieben. Bislang waren Fahrzeuge mit hydraulischer Servolenkung davon ausgenommen.


    Bei der Konstruktion der Karosserien müssen die Hersteller einen »erweiterten Kopfaufprallschutzbereich« vorsehen, um mögliche Verletzungen zu mindern, wenn das Fahrzeug trotz der Sicherheitssysteme doch einmal auf einen Menschen prallt.

    Für alle Assistenzsysteme sieht die Verordnung vor, dass die Verantwortung stets bei den Fahrerinnen und Fahrern bleibt. Sie müssen die Assistenten übersteuern können, etwa mit einem stärkeren Tritt aufs Pedal. Außerdem sollen die Warntöne leicht abzustellen und die Systeme insgesamt auszuschalten sein. Bei jedem Start des Fahrzeugs müssen sie jedoch standardmäßig aktiv sein.


  • Interessant wäre mal zu wissen welche rechtlichen Konsequenzen (für den Fahrer) die durch die Assistenzsysteme verursachten Unfälle sind.

    Unser GJ z.B. ignoriert (als Beispiel) 10 entgegenkommende Fahrradfahrer (in einer langgezogenen Gruppe) und legt beim Elften eine Vollbremsung hin.

    Und nein, der Elfte hat sich nicht anders verhalten oder ist mir näher gekommen als die anderen 10 auch.

    Wäre mir deswegen ein anderes Fahrzeug hinten drauf geknallt, hätte ich zumindest eine Teilschuld bekommen.

    Die Zeiten wo es hieß: Wer auffährt ist Schuld sind nun mal vorbei.

    Unnötiges (und erst Recht scharfes) Bremsen ist halt nicht erlaubt.

    Und wie soll ich beweisen, dass die Karre von selbst gebremst hat und nicht ich ?

    Dieser ganze elektronische Mist ist ja manchmal ganz witzig, aber noch lange nicht ausgereift und schon gar nicht zuverlässig.

    Der Jimny bremst ja nur.

    Ein Kollege fährt so einen Standard PKW aus dem VW Konzern.

    Der greift sogar aktiv in die Lenkung ein !

    Und damit meine ich nicht das freundliche Anklopfen wie bei unseren Würfeln.

    Gruß, Thomas

    "Irgendwann mal..." ist irgendwann mal - zu spät !
    (Ich)


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  • Ich habe grundsätzlich nichts gegen eine Option von Assistenzsystemen, jedoch stört mich, dass ich nicht selber entscheiden darf, was davon ich wann ggfs. aktiviere.


    Aber ich denke, dass wir (u. a.) hinsichtlich neuer Autos immer mehr bevormundet werden, weil es politisch gewollt ist.


    In puncto Fahrzeuge kann da vielleicht ein Oldtimer Abhilfe schaffen, oder vielleicht ein Lada Niva oder ein Buchanka.


    Aber da müsste man schon selber Schrauber sein, denn manche Werkstätten können oder wollen solche "ollen Kisten" nicht reparieren.

  • Die Zeiten wo es hieß: Wer auffährt ist Schuld sind nun mal vorbei.

    Unnötiges (und erst Recht scharfes) Bremsen ist halt nicht erlaubt.

    Und wie soll ich beweisen, dass die Karre von selbst gebremst hat und nicht ich ?


    Ist rechtlich einfach gelöst. Der Halter des vorausfahrenden Fahrzeugs trägt zumindest eine Teilschuld wegen der Betriebsgefahr.

    Könntest du einen Fehler des Assistenzsystems nachweisen, wäre diese Schuld villeicht auf den Hersteller übertragbar. Was aber real fast unmöglich ist. Höchstens bei Fahrzeugen wie einem Tesla, wo alles via Kamera, Blackbox usw aufgenommen ist und der exakte Unfallhergang genau rekonstruiert werden kann. Sofern Tesla aus der Ferne die Daten nicht löscht :)

  • Ein Kollege fährt so einen Standard PKW aus dem VW Konzern.

    Der greift sogar aktiv in die Lenkung ein !

    Das kann ich voll und ganz bestätigen!

    Ich fahre dienstlich hin und wieder einen Crafter von VW, auf der A57 in Köln gibt es ein Teilstück, da kann die Leitstelle der Autobahn GmbH bei Bedarf die Standspur als zusätzliche Fahrspur freigeben.

    Während einer solchen Freigabe war ich mit einer Begleitperson und einem Fahrgast an Bord auf dem Beschleunigungsstreifen unterwegs, wegen des Verkehrs und der Freigabe der Standspur wollte ich nun einfach auf der Standspur weiterfahren, aber das Assi-System versuchte am Ende des Beschleunigungsstreifens mit aller Macht & Gewalt einen Spurwechsel durchzuziehen, obwohl zu dem Zeitpunkt links neben mir ein PKW fuhr.

    Ich vermute, dass die Abstandssensoren den PKW neben mir irgendwie erkannten und mir deshalb das Gegenlenken, um auf der freigegeben Standspur meine Fahrt fortsetzen, gelang.


    Somit finde ich diesen Eingriff vom Fahrzeug, der von der EU gefordert wird als wirklich kriminell ein!

    Vor allem, da das System anscheinend ein legales Benutzen der Standspur nicht zu erkennen scheint!


    Jedoch werden wir wohl, so lange diese i.m.A. kriminelle EU in der derzeitigen Art & Weise diktatorisch agierend existiert, damit leben müssen, weil deren großes Ziel wohl eher darin liegt, dass die Autos bald alle nur noch autonom unterwegs sein sollen, dabei entweder das Eigentum der EU oder irgendwelcher Firmen sind, da der kleine dumme Bürger zu seinem Schutze kein eigenes Auto mehr besitzen soll.

  • ...

    In puncto Fahrzeuge kann da vielleicht ein Oldtimer Abhilfe schaffen, oder vielleicht ein Lada Niva oder ein Buchanka.


    ...

    Oder ein Fahrzeugimport aus einem nicht EU Land.

    Diese müssen nicht alle Vorgaben einer EU-Typisierung erfüllen. ;)

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, MOD-Heckklappentisch, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • Ein sehr wichtiges und gleichzeitig stritiges Thema.


    Man kann es in zwei Bereiche unterteilen:

    1. Technische Umsetzung

    2. Rechtliche Konsequenzen (inkl. Unfallhaftung).


    Technische Umsetzung ist an die Vorschriften der EU gebunden und zwingt Hersteller die Systeme zu installieren, auch wen diese noch nicht ausgereift sind. Absolut das gleiche war es seinerzeit mit den Partikelfilter.

    Bemerkenswert war ein Gerichtsurteil von über 20 Jahren, als ein Taxi Unternehmer gegen Opel geklagt hat, da sein Diesel Zafira im Taxi Betrieb (meistens Stadtverkehr) mehrfach ausfiel mit einem Motor Notlauf, Opel aber Garantie ablehnte, da im Steuergerät mehrere abgebrochenen dpf Regenerationen dokumentiert waren.

    Das Gericht zog einen Sachverständigen zu, welcher diese Fehlkonstruktion als "Stand der Technik" bezeichnete, wodurch der Kläger den Prozess verloren hat.


    Wie man sieht, ist man hier plötzlich sofort von 1. auf 2. kommt, da der Staat, oder besser gesagt überstaatliche Mafia (ja, es ist Mafia: streng organisierte Bandenkriminalität gegen eigene Bürger) auf biegen und brechen die Sachen regeln, wovon sie absolut keine Ahnung haben.


    Ein zweites Beispiel.

    Ende 90er Jahre hat Mercedes ein weltweit erstes Brake-by-wire System in Serie gebracht. Das hieß SBC. Bremspedal war vom eigentlichen Bremssystem fast komplett entkoppelt. Beim SBC Ausfall war es möglich nur 20% der Bremskraft auf die Hinterräder zu aktivieren und man musste quasi mit beiden Füßen aus aller Kraft auf das Bremspedal steigen.


    Davon abgesehen, dass einen einfacher Bremsen Service nur bei Vertragswerkstatt möglich war, da man über Servicetester dem Fahrzeug "sagen" musste, dass man die Bremsklötze wechseln möchte (nach dem heftigen Streit und anschließend der Androhung von Boykott durch Taxi Verband, hat "Stern" das ins fahrzeugeugene Service menu inkludiert), gab es viele "unerklärbare" Auffahrunfälle, wo die Fahrer behauptet haben, das Fahrzeug hätte nicht auf Bremspedal reagiert.


    Mercedes hat einige von Unfallwagen untersucht und behauptet, SBC war i.O.

    Die Unfallfahrer sind auf dem Schaden sitzen geblieben.

    Da "Stern" das Software des Systems als Betriebsgeheimnis nicht offenlegen wollte, konnte es keine unabhängige Untersuchungen geben.

    Dann kam der "Mister Zufall". In Dänemark ist ein Taxifahrer ins Heck eines Volvo's gekracht. Der Taxifahrer behauptete, die Bremsen seiner neuen E-Klasse hätten versagt. Alles würde den gleichen Lauf nehmen, wie bei den anderen Unfällen davor, aber der Volvo Fahrer war nicht nur abgeordnete des dänischen Parlaments, sondern noch ein Mitglied des Ausschusses für Verkehrssicherheit. Er hat dem Taxifahrer geglaubt und nahm das ganze in eigene Hände.

    Das Unfall Taxi wurde durch die Polizei sichergestellt und es wurde vom Hersteller verlangt das Software und Auswertung des SBC Steuergerätes offenzulegen.

    Hersteller hat sich schon wieder auf Betriebsgeheimnis berufen, daraufhin hat der Abgeordnete im Parlament das Verkaufs- und Betriebsverbot von SBC Modellen in Dänemark eingebracht. Anschließend hat der Abgeordnete noch an die Verkehrskommission der EU geschrieben.

    Hersteller ist daraufhin eingeknickt und SW und Auswertung des SBC Steuergeräts an dänische Behörden übergeben.

    Der dänische TÜV Pendant stellte tatsächlich eine Fehlfunktion des SBC fest, wonach nicht nur der Unfallfahrer des Taxis schuldfrei gestellt wurde, sondern es gab eine riesige Rückrufaktion, welche Hersteller versucht hat geheim zu halten...


    Solche Krimis gibt es zuhauf und es wird immer mehr davon geben, da Fahrzeuge immer komplexer und die Entwicklungszeiten immer kürzer werden.


    Deswegen empfehle ich schon seit Jahren jedem, wem wegen der "Betriebsgefahr" des Fahrzeugs Teilschuld zugesprochen wird, dagegen gegen alle Instanzen bis zum Verfassungsgericht und Europäischen Gericht für Menschenrechte zu klagen, da es keine Strafe ohne Schuld sein darf.


    Genau so rate ich jedem, wehn ein modernes Fahrzeug in eine (beinahe) Unfallsituation durch das eingreifen der "Assistenzsysteme" gebracht hat, gegen Hersteller eine Anzeige wegen "Gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr" zu stellen und den Hersteller auf Wandlung des Kaufvertrages und Schadenersatz zu verklagen.

    Es ist mir bewusst, dass Einzelfälle nicht zu gewinnen sind, nur wenn es eine Flut von Anzeigen und Klagen EU-weit geben wird, kann man dieses Wahnsinn noch stoppen.


    Während meiner Entwicklungs- und Testarbeit an den neuen Fahrzeugen schreibe ich ständig Meldungen an die Vorgesetzten, welche Das Ganze an die Hersteller kommunizieren. Alle wissen Bescheid und machen weiter, weil "es andere auch so machen". Kein Hersteller wagt es der EU-Mafia öffentlich wirksam zu widersprechen, da sie dadurch für sich Nachteile befürchten.


    Das ist keine Verschwörungstheorie, das ist die bittere Wirklichkeit.


    Wenn in meinen zukünftigen Fahrzeugen diese Systeme vorhanden sein sollten, werde ich ohne wenn und aber diese (reversibel für TÜV) abschalten.

    Wie ich das konkret machen werde - wird vom konkreten Fall abhängen: für jeden kreativen Scheiß gibt es kreative Lösungen.


    So lange ich das Fahrzeugführer bin, wird es ausnahmslos allein meine Entscheidung bleiben, ob ich Gas gebe, bremse oder lenke.


    Es gibt Systeme, welche mehr nutzen als schaden, wie ABS z.b., aber auch hier beobachte ich die sache konkret sehr aufmerksam.


    Es gab unzählige Gelände Unfälle mit Landrovern, wobei das Fahrzeug auf einem rutschigen Hang nicht zu bremsen war. ABS hat trotz voll gedrückter Bremse das Bremsen verhindert und das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts immer schneller wurde, bis es irgendwo reinkrachte, oder sogar abstürzte.

    Es gibt darüber sogar sehr viele Videos im Netz.

    Als ich meinen Defender 110 im Jahr 2000 bekommen habe, habe ich einen Schalter in Griffnähe des Fahrers platziert und damit die Leitung zur ABS Sicherung unterbrochen.

    Mit ABS war auch die Traktionskontrolle weg, aber bei einer Abfahrt ist sie auch nicht nötig.

    Zumindest konnte ich im Notfall den Schalter sofort umlegen und konnte die Räder auch blockieren.


    Leider hat LR in 20 Jahren nicht dazugelernt, da ich ein Video mit dem neuen Defender aus den Karpaten vom Anfang 2020 Jahre gesehen habe, wo der Wagen innerhalb der ca. 50m immer schneller wurde, obwohl der Fahrer voll auf der Bremse stand. Nach dem rein zufälligen Anhalten waren es noch eine Wagenlänge bis zur Kannte, wonach es um die 100m senkrecht runter ging...


    Bis jetzt habe ich es beim jimny ein solches Verhalten nicht feststellen können, ich werde weiter beobachten...

  • Oder ein Fahrzeugimport aus einem nicht EU Land.

    Diese müssen nicht alle Vorgaben einer EU-Typisierung erfüllen.

    Die EU-Mafia ist nicht blöd, nur sehr bürokratisch und unbeweglich.

    Mal schauen, wie lange sowas noch geht...

    Es wird ja jedes Jahr auch damit schwieriger.

    Aber solange es die Möglichkeit gibt...

    Total langweiliger 2025er GJ XL Automatik Dubai Import:

    Alufelge 16x6 High Peak J-01, 225/70R16 Toyo Open Country A/T III, verstärktes OME-Fahrwerk mit Koni Heavy Duty Dämpfern, Stoßdämpfer Repositionierer hinten, OME Panhardstabkorrektur FK96, Trekfinder Korrekturbuchsen, HardRace Stabitrenner, Trekfinder Stahlflexleitungen +50mm, Bravo Schnorchel mit Zykonfilter, K&N Luftfilter, ARB-Differenzialsperre hinten, ARB-Kompressor mit Reifenfüllanschluss, JimnyBits VTG-Schutz, JB Filter-Schutz, JB Längslenkerschutz, Masterforest Crossmember, Escape Gear Sitzbezüge,Rolling Space Dachträger, Drifta Stockton 270° Markise, Heckleiter mit Kanisterhalter, MOD-Heckklappentisch, Differenzial- und VTG Entlüftung im Motorraum, etc.

  • Wenn das alles so gut funktionieren würde, hat der SAP-Typ mit seinem brandneuen Mercedes nicht unser stehendes! Auto platt gemacht!

    Der ist volles Rohr beim losfahren ungebremst auf unsern SEAT drauf gerauscht.

    Achso, die "Müdigkeitserkennung" hat meiner Schwiegermutter gesagt sie solle eine Pause machen. Die kam aus dem Hallenbad und hatte zu viel Chlor im Auge!🤣

    Grüße

    Günter

  • Die EU-Mafia ist nicht blöd, nur sehr bürokratisch und unbeweglich.

    Mal schauen, wie lange sowas noch geht...


    Villeicht drücken die Russen ja bald den Reset Knopf, was aktuell immer wahrscheinlicher wird.

  • Es gab unzählige Gelände Unfälle mit Landrovern, wobei das Fahrzeug auf einem rutschigen Hang nicht zu bremsen war. ABS hat trotz voll gedrückter Bremse das Bremsen verhindert und das Fahrzeug vorwärts oder rückwärts immer schneller wurde, bis es irgendwo reinkrachte, oder sogar abstürzte.

    Beim Jimny sollte bei der Bergabfahrhilfe das ABS deaktiviert werden oder mindestens habe ich das so verstanden beim Artikel von teamghettoracing.

  • Das inzwischen ausgereifte ABS ist ein denkbar schlechtes Beispiel, wenn es um nicht richtig funktionierende Assistenzsysteme geht. Auch wenn es in der Anfangszeit mangels Verständnis für Funktion und Grenzen vielleicht in dem einen oder anderen Fall Probleme gab. Und nicht nur im Gelände noch gibt, sonst würde niemand mit alten MTs auf nassen Straßen fahren. Die "sehr vielen Videos" von abstürzenden Defendern müssen im Netz gut versteckt sein und was bei dem neueren los war, ist schwer vorstellbar. Die Bergabfahrhilfe funktioniert bei LR jedenfalls ausgezeichnet. Vielleicht das gleiche wie seinerzeit bei den Audis mit Automatikgetriebe in den USA, die nach Überzeugung der Fahrer von allein beschleunigt haben. Nur weil sie Gas und Bremse verwechselt haben. :saint:
    Neben Unzulänglichkeiten beim technischen Stand der Fahrzeuge erschweren Mängel der Verkehrsinfrastruktur die sichere Funktion. Nicht jede Straße hat ordentliche Fahrbahnmarkierungen, die für die automatisierte Spurhaltung wichtig sind. Schwer erkennbare Verkehrsschilder sorgen für Verwirrung etc..

  • Meiner ist aus Ungarn und hat z.B. kein eCall, was sonst vielleicht auch nicht hat weiss ich nicht.

    Bei einem Geländefahrzeug vermutlich kein Nachteil.

    Dann kommt nicht bei jedem Rempler gleich die Polizei.

  • Wenn der Rempler so heftig ist, dass ein Airbag aufgeht und damit erst die Voraussetzung für einen automatischen Notruf gegeben ist, ist das eCall auch für den verunfallten Geländewagenfahrer kein Nachteil. Auch hier gilt, erst informieren, dann spekulieren. Wenn aus irgendwelchen Gründen ein Notruf im Bagatellfall ausgelöst wird, kann der Fahrer über die gleichzeitig aktivierte Sprechverbindung den Rettungsdienst informieren, dass deren Ausrücken nicht nötig ist. Und wenn Hilfe gebraucht wird, spart das wertvolle Zeit. Selbst nicht persönlich Betroffene tun sich oft schwer, eine anständige Unfallmeldung einschl. Standort durchzugeben.
    https://www.adac.de/rund-ums-f…haden-panne/unfall/ecall/

  • Ich find die ganzen Assi-systeme prima! Und wenn sie verlässlich funktionieren gucke ich als Fussgänger auch nicht mehr bevor ich über die Gasse gehe! ;)