Posts by Hampelmann

    Ich glaube Hampelmann hat dasletzte "Motoren Zimmer" Video geschaut da gibt es solche Aussagen, dass höhere Viskositäten besser seien.

    Nein, habe ich nicht; und dem würde ich auch nicht vorwerfen, Unfug zu erzählen. Ich wollte eher auf den ganzen KI-generierten Clickbait-Müll hinaus, den YouTube einem heutzutage bei jeder Gelegenheit vorschlägt. Denn in diesen Videos werden genau solche "Informationen" verbreitet.


    Ob man jetzt im Jimny lieber 5W-30 oder 0W-20 oder (im GJ/HJ) gar 0W-16 fährt, ist sicherlich ein Thema, über das man sich streiten kann, aber über das ich mich eigentlich nicht streiten möchte. Mir ging es wirklich nur um die pauschale Behauptung, man müsse immer dickflüssigeres Öl nehmen als der Hersteller empfiehlt (genau so wie ich es halt zitiert habe), denn das ist einfach Unsinn.

    Jetzt hab ich Videos gesehen in denen ausgesagt wird, dass man immer eine höhere Viskosität fahren sollte wie vom Hersteller angegeben

    Bei solchen Behauptungen frag ich mich, ehrlich gesagt, immer, wie derjenige darauf kommt. Also welchen Anlass hat er, zu glauben, es besser zu wissen, als die Ingenieure die den Motor konstruiert haben?


    Die japanischen Ingenieure sind gemeinhin keine dummen Leute, und ich bin eher geneigt, denjenigen glauben zu Schenken, die die Kiste

    konstruiert und über Millionen Kilometer getestet haben, als einem Typen auf YouTube, der mit irgendwelchen komplett überholten Stammtischweisheiten und einem reißerischen Titel ("10 DINGE DIE DEINEN MOTOR SOFORT KAPUTT MACHEN!!!") daherkommt. Da das Laufspiel, das das Öl ausgleichen muss, mit genaueren Fertigungsprozessen bei moderneren Motoren immer enger wird, wird auch die vom Hersteller empfohlene Viskosität immer dünner. Das hat schon durchaus einen technischen Sinn, der über eine bloße Reduzierung des Kraftstoffverbrauches hinausgeht.


    Ein dickflüssigeres Öl als freigegeben reinzukippen ist nicht minder schädlich als ein dünnflüssigeres Öl. Welche Viskositäten in welchen Umgebungstemperaturen freigegeben sind und welche nicht, steht in der Betriebsanleitung. Da sind von 0W-20 in kalten Regionen bis 20W-40 (!!!) in sehr heißen Regionen einige dabei.


    0W-20 und 5W-30 ist beim Jimny (sowohl FJ als auch GJ/HJ) gleichermaßen in dem gleichen Temperaturbereich freigeben, such dir eines aus. Aber komm um Gottes Willen nicht auf die Idee, bei -15°C im Winter 20W-40 zu fahren weil irgendjemand immer noch glaubt, man müsse IMMER eine höhere Viskosität einfüllen!

    Ich finde ja den PengFenZung D3 schöner, oder den Xiafunziquiaofong Dextro-Energenor zur Not. Das sind einfach Autos mit langer Tradition und Jahrhunderte langer Erfahrung im Wagenbau.

    Hat der deutsche Michel nicht das gleiche gesagt, als in den 70ern die ersten Autos aus Japan importiert wurden?

    Der Böschungswinkel berechnet sich aus dem Arkustangens von Höhe durch Länge. Der Dreisatz ist nur auf lineare Abbildungen anwendbar, was der Arkustangens nicht ist. Das hat aber mit dem eigentlichen Thema wenig zu tun und ich will es jetzt auch nicht unnötig zerreden.

    Schönes Projekt! Ich finde es cool, dass du den Aufwand reinsteckst, um die Kiste auf der Straße zu behalten, auch wenn es wahrscheinlich nicht wirtschaftlich ist. Ich freue mich schon zu sehen, wie der in neuem Glanz (und neuem TÜV) erstrahlt. Viel Erfolg!

    Ich glaube kaum, dass irgendjemand seinen Jimny auf 1.700 kg auflasten will, um damit eine halbe Tonne Schotter hinten rein zu schaufeln. Der Sinn und Zweck der ganzen Geschichte ist eher, dass man die durch die An- und Umbauten verlorene Zuladung wieder aufwiegen will. "25 kg hier, 25 kg da, das macht ja alles nichts aus", denkt man -- aber zehnmal 25 kg sind auch 250 kg, und dann steigt der Beifahrer ein und schon ist das Auto übergewichtig.


    Wenn man sich umgebaute Jimnys (oder generell irgendwelche Geländewagen) anguckt, dann haben die meistens eine Anhängerkupplung (+25 kg), größere Räder (+5*10 kg?) und einen Dachträger (+25 kg) verbaut. Wenn man dann 80 kg für den Beifahrer reserviert und das summiert, ist allein dadurch schon gut die Hälfte der Zuladung verbraucht, bevor man überhaupt irgendetwas in das Auto reingeladen hat.


    Ich persönlich habe für so eine Auflastung keine praktische Anwendung, weil mein Auto (noch) komplett serienmäßig ist, aber von solchen Campingumbauten sind wahrscheinlich einige über dem zulässigen Gesamtgewicht.

    1. Inspektion beim "Freundlichen". Mit unter 2.500 km Laufleistung ...
    Damit hatte ich nicht gerechnet ... Innenraumfilter hatte ich nicht bestellt, Batterietest notwendig? :/
    Ich frage mich gerade, ob ich es abhake und Werkstatt wechsle oder nochmal nachfrage ...


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    Also das finde ich für Suzukiverhältnisse wirklich teuer. Bei meinem hat die gleiche 12-Monats-Inspektion letztes Jahr beim Vertragshändler 256,16€ gekostet, also knapp unter der Hälfte davon! Das ist auch in der Größenordnung, die man wohl oft hier im Forum liest. 100€ Netto für die Arbeitsleistung der Inspektion an sich, 60€ für das Motoröl, 10€ für den Ölfilter und 30€ für das Differentialgetriebeöl. Dazu noch ein bisschen Kleinkram und Mehrwertsteuer.


    Der Wechsel des Differentialgetriebeöls ist bei meiner Rechnung auch gar nicht extra als Arbeitsleistung ausgewiesen gewesen, weil das ja ohnehin Teil der 12-Monats-Inspektion ist. Das heißt, dass die reine Arbeitsleistung für die Inspektion bei "Deiner" Werkstatt dadurch insgesamt schon über 120€ teurer ist.


    Normalerweise würde ich wegen einer Werkstattrechnung kein Fass aufmachen. Wenn die Werkstatt ehrliche Arbeit leistet, dann darf sie auch etwas daran verdienen, aber wenn die Routineinspektion das Doppelte kostet, dann darf man das schon hinterfragen. Von daher finde ich Deinen Diskussionsanstoß durchaus gerechtfertigt.

    kurze Frage: Warum?

    Meinst du "Warum will man sowas einbauen?" oder "Warum will er verkaufen?"


    Der Jimny HJ hat hinter den Sitzen eine Blechwand und ein Trenngitter, um eine Zulassung als Nutzfahrzeug zu ermöglichen. Das ist für die Zulassung notwendig und ich finde es auch durchaus sinnvoll, aber in manchen Fällen ist es ein bisschen nervig, z.B. wenn man lange Gegenstände durchladen will, oder wenn man gerne den Sitz weiter nach hinten schieben möchte. Es gibt da verschiedene Varianten, die man basteln oder kaufen kann (z.B. ein flexibles Netz oder eine Versetzung des Gitters nach hinten), die ebenfalls den Anforderungen genügen. Die Wild Land Drivers-Variante mit der Schiebetür finde ich persönlich recht elegant gelöst.


    Letztere Frage kann ich natürlich nicht beantworten.

    Herzlichen Glückwunsch, und Respekt, dass du das alles privat durchgezogen hast!


    Eine Frage hätte ich zur Zulassung: in der EU gelten ja seit Mitte letzten Jahres verschärfte Anforderungen an neu zugelassene Fahrzeuge, die der Jimny zuletzt nicht mehr erfüllte, z.B. der vorgeschriebene Geschwindigkeitswarner. Musstest du all diese Sachen für die Zulassung auch noch nachrüsten oder entfällt das, wenn das Auto per Einzelabnahme zugelassen wird?

    Perfekt, danke!

    WO man die STopfen ungefähr findet sieht man in der BDA oder im folgenden Video.


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    Wüsstest du zufällig, auf welcher Seite? Ich habe, bevor ich den Thread erstellt habe, schon die Bedienungsanleitung durchsucht, aber habe dort drin keinen Hinweis auf die Abläufe gefunden. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur nach dem falschen Begriff drin gesucht.


    Das Video ist aber auf jeden Fall hilfreich. Also so circa im vorderen Drittel, wie es aussieht. Ich werde morgen im Hellen mal gucken, ob ich sie dort finde.

    Wenn du schnell dran musst hilft es die Stopfen von unten nach innen in den Fußraum zu drücken.

    Wasser läuft aber am besten ab, wenn man den Teppich kreuzförmig über dem Stopfen einschneidend.


    Zum montieren der Stopfen sollte aber im Idealfall der Teppich angehoben werden.

    Danke nochmal, das beantwortet meine Frage :thumbup:

    Mittig im Fußraum sind jeweils Stopfen.

    Kannst du gut von unten am Unterboden erkennen.

    Innen sind die unterm Teppich und schlecht zu erkennen.


    Sind ganz praktisch und hab ich schon 2-3 mal am FJ gebraucht. :psst:

    Super, das ist genau das, was ich brauchte -- bzw. hoffe es nicht zu brauchen. Vielen Dank!

    Ich nehme an, damit man die benutzen kann, muss auch der Teppich raus, oder zumindest an einer Stelle angehoben werden. Gibt es da eine kluge Methode, wie man das schnell hinbekommt?

    Für den Fall, dass man sein Auto flutet, haben ja viele Geländewagen Abflüsse mit Gummistopfen im Fußraum drin, die man bei Bedarf ziehen kann, um das Wasser abzulassen. Ich habe sowas bisher glücklicherweise noch nicht gebraucht, aber für den Fall der Fälle wüsste ich trotzdem gerne, wo die sich befinden, bzw. ob es im Innenraum überhaupt welche gibt.


    Bei meinem HJ habe ich in der Wagenhebermulde unter der Styroporeinlage einen Abflussstopfen gefunden. Weiß jemand, wo sich die übrigen befinden? Es haben hier dem Forum scheinbar schon mehrere den Fußraumteppich rausgenommen, eventuell hat jemand darunter welche gefunden?

    Ja, okay, das ergibt natürlich Sinn, wenn man es so sieht.


    Ich würde nicht im Traum darauf kommen, auf der Autobahn den Luftdruck zu kontrollieren, sondern höchstens bei Schrittgeschwindigkeit, aber es ist wohl so, dass das so leicht dazu verleiten würde, wenn man das auch während der Fahrt machen könnte.

    Hi,


    blöde Frage vll. Aber wie komme ich in meinem HJ in das Menü, dass mir die Ist Reifendrücke anzeigt wie im Post hier obendrüber?


    Danke euch.

    Du nimmst den Dreh-/Druckknopf, der unten rechts neben dem Tachometer in der Instrumenteneinheit ist, um in das Fahrzeugeinstellungsmenü (ist das die Bezeichnung?) zu kommen.


    Dazu muss die Zündung eingeschaltet sein, das Fahrzeug stehen und das Kombiinstrument muss den Momentanverbrauch anzeigen (?). Dann hälst du den Knopf ein paar Sekunden gedrückt, und das Fahrzeugeinstellungsmenü erscheint. Wenn das Kombiinstrument auf etwas anderes gestellt ist (z.B. Durchschnittsverbrauch oder Durchschnittsgeschwindigkeit), würde durch Gedrückthalten des Knopfs einfach die Anzeige genullt werden.


    Wenn du erfolgreich dort angelangt bist, kannst du an dem Knopfs nach rechts und links drehen, um in der dort angezeigten Liste das Reifendruckkontrollsystem auszuwählen. Dann drückst du nochmal auf den Knopf um in das RDKS zu gelangen und dort wird die Grafik mit den aktuellen Reifendrücken angezeigt.


    Warum Suzuki das derart umständlich gestaltet hat und die Reifendrücke nicht einfach direkt in das Kombiinstrument gepackt hat, sodass man das einfach mit dem Knopf am Lenkrad während der Fahrt durchblättern kann, wüsste ich auch gerne.

    Ich möchte gerne meinen ersten Beitrag in diesem Forum, nachdem ich es eine Weile aufmerksam verfolgt habe, sinnvoll nutzen, um nocheinmal die offenbar schon überwiegend herrschende Ansicht zu bekräftigen.


    Ich habe meinen Jimny HJ vor zwei Jahren neu gekauft und hatte mich zunächst gegen eine zusätzliche Hohlraum- und Unterbodenkonservierung entschieden und wurde erst unlängst, u.A. durch diesen Thread, eines besseren belehrt. Nach dem ersten Winter sah der Unterboden noch gut aus, aber schon nach dem zweiten Winter (d.h. jetzt) hat es unten schon stellenweise angefangen zu blühen -- natürlich noch lange nichts strukturrelevantes, aber braune Flecken unter einem zwei Jahre alten Auto sind natürlich so oder so ziemlich scheiße, und ich will mir nicht ausmalen, wie es in 5, 10 oder 15 Jahren ausgesehen hätte. Der Termin für die ggf. notwendige Rostbeseitigung und die Konservierung ist nächste Woche.


    Der Rostschutz, den Suzuki ab Werk aufbringt, bzw. das Fehlen desselben, ist mit einem modernen Auto kaum vergleichbar. Ich kann wirklich nur jedem empfehlen, das Auto so früh wie möglich zu konservieren und nicht den gleichen Fehler zu machen wie ich. Ich hätte das Auto gleich als es neu war, spätestens aber vor dem ersten Winter, konservieren lassen sollen.


    Einige Hundert Euro sind natürlich erstmal eine Menge Geld, aber schlussendlich ist es eine sinnvolle Investition, sowohl für den Wiederverkaufswert (niemand will ein rostiges Auto) als auch für die Ersparnis zukünftiger Rostreparaturen -- denn die sind gegenüber vernünftiger Vorsorge um ein Vielfaches teurer.