Posts by TJtoGJ

    140W bei 12,7V (Motor aus) sind dann schon 11A und 10% drüber. Komisch, beim Motor kommen viele Leute nicht richtig in den Schlaf aus Angst, den mit zu hohen Drehzahlen zu belasten. Auf die Idee, den immer mal wieder vier Minuten am Drehzahlbegrenzer laufen zu lassen, wird niemand kommen. Dabei kann man doch auch sagen, "was soll da passieren", denn der Hersteller hat ja das Drehzahlmaximum so festgelegt. Ist beim Strom nicht anders. Die Belastung an der Grenze des Erlaubten stresst das Material, die Isolierung wird mit der Zeit spröde und irgendwann qualmt es dann doch mal. Dann doch lieber ordentlich dimensionierte Strippen ziehen und den Kaffee ohne Reue genießen. :)

    Der Händler hat erstmal nur ein Ersatzteil verkauft. Warum soll er dafür in die Tonne getreten werden? Ob die neue Nabe kaputt ist, falsch eingebaut wurde (auch keine Händlerverantwortung) oder ein ganz anderer Defekt vorliegt, muss sich erst finden. Im Forum oder sonstwo im Netz lässt sich sicher noch mehr finden, aber hier ein Beispiel für eine Ursache bei Problemen mit der Freilaufnabe:

    Schau mal in BDA , Kapitel "vor der Fahrt" und dort "Einstellmodus". Da ist beschrieben, wie man die Funktion "zum Auto" (coming home wäre weg vom Auto :) ) einstellt. Bei mir Seite 2-23. Voraussetzung ist, dass die Funktion im Auto vorhanden ist, aber wenn das schon mal funktioniert hat, soll das wohl so sein.

    Bleibt wohl als Fazit, dass eine korrekt arbeitende Serienentlüftung ausreicht aber eine Modifizierung grundsätzlich nicht schadet. Jedenfalls wenn sie sorgfältig gemacht ist und der Schlauch nicht vom Anschluss am Diff abrutschen kann oder bricht. Denn dann hätte man ein überflüssiges Ventil im Motorraum und am Differenzial einen freien Zugang für Wasser.

    Da habe ich woh die Verbissenheit anderer User unter- und den Sinn für Humor überschätzt. Natürlich soll jeder, der es für sinnvoll erachtet, nach eigenem Geschmack kleben. Allerdings darf ich nochmals auf die dritte Frage hinweisen, ob die Idee gut sei. Und da habe ich halt so meine Meinung, die ich dem TE wunschgemäß mitgeteilt habe. Schließlich geht es hier um ein Privatfahrzeug und nicht um Baustellenverleih oder Miettransporter.

    Irgendwie drängt sich die böse Frage auf, ob jemand, der für diese wenigen Daten seines Fahrzeugs einen Aufkleber braucht, mit dem Jimny das richtige Auto gewählt hat oder er sich nicht doch lieber der Neigungsgruppe "autonomes Fahren" anschließen sollte. :/ :evil:

    So meine nicht verbissen ernst gemeinte Antwort "cum grano salis" auf die dritte Frage. :)

    Nun lasst doch mal die Kirche im Dorf. Zu einer Inspektion gehört die Überprüfung aller Funktionen des Fahrzeug. In aller Regel gibt es dafür eine Zeitvorgabe des Herstellers, die, multipliziert mit dem individuellem Stundensatz der Werkstatt plus Teile und Betriebsmittel den Rechnungsbetrag ausmacht. Wenn eine Werkstatt die abzuarbeitende Checkliste, die der vollständigen Erledigung der Arbeitspositionen dient, der Rechnung beilegt, spricht das für sie. Gemault werden kann zu recht, wenn nach der Wartung etwas nicht funktioniert, und wenn es die Beleuchtung des Handschuhfachs ist. Deren Prüfung übrigens auch bei jedem Verbrenner zum Inspektionsumfang gehört und bezahlt wird. Demnächst kommt noch jemand und regt sich über zu hohe Ticketpreise auf, weil die Piloten vor dem Flug eine umfangreiche Checkliste abarbeiten müssen, die irgend ein aus Internetblasen "informierter" Bescheidwisser dann in Frage stellt.

    Woher kommt die Information zur Qualifikation der TÜV Mitarbeiter? Sofern es sich um diejenigen handelt, die eine HU oder weitergehende Prüfungen abnehmen, sind das Ingenieure, meist (FH), die ihren Abschluss sicher nicht in vier Wochen gemacht und ihr technisches Verständnis nachgewiesen haben.

    Gibt doch genug Serviceketten oder größere Waschstraßenbetreiber, die Ölwechsel zum vergleichsweise günstigen Festpreis anbieten.

    Stimmt, "Beleuchtung" hätte gereicht und dazu gehört seit jeher auch das Birnchen im Handschuhfach :) . Renault streut mit dem Text eine Menge Marketingsand in die Kundenaugen. Weniger Teile etc. ist zwar richtig, aber das bedeutet ja nicht zwangsläufig, dass die Wartung billiger wird. Die Werkstattausrüstung hast du ja schon angesprochen und da dürfte für das E-Auto einiges hinzukommen. Ein Multimeter reicht wohl nicht. Und beim Zeitansatz, der größte Kostentreiber, kann ich mir gut vorstellen, dass die Prüfung und Wartung der elektrischen Komponenten samt deren Peripherie (z.B. das Thermomanagement) zeitaufwändiger ist als z.B. ein Ölwechsel beim Jimny.

    .... Halten heißt Schalten, versuchte mir mein Fahrlehrer damals einzubläuen. ;)...

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    Naja, da ist es wohl bei dem Versuch geblieben, etwas zu erklären :saint: . Hier geht es nicht um "Halten heißt Schalten", sondern "Schalten heißt Halten", weil sonst der erste Gang nur schwer reingeht. :)

    TEIL A

    KRITERIEN FÜR DIE BEWERTUNG DER REPARIERBARKEIT VON FAHRZEUGEN

    1.Ein Fahrzeug ist technisch nicht reparierbar, wenn es eines oder mehrere der folgenden Kriterien erfüllt:

    a)Es wurde in Einzelteile zerlegt.....


    Dann muss ich mich ja direkt beeilen. Vor fast 50 Jahren habe ich meine 50er Zündapp zerlegt, weil der Motor aus (damals) unerfindlichen Gründen nach kurzer Laufzeit abstarb und meine Eltern nicht mehr bereit waren, sich an den damals explosionsartig gestiegenen Versicherungskosten zu beteiligen. Seitdem hat sie mich in Kisten verpackt begleitet. Wie ich heute weiß, fehlte es dem Zweitaktmotor an Kompression, wenn er auf Betriebstemperatur kam. Ein neuer Kolben und Kurbelwellendichtinge haben geholfen. Jetzt bin ich bei den Farbarbeiten und dann wird sie wieder zusammengebaut. :) Ich kann verstehen, wenn Schrottsammlungen, die auf manchen unbefestigten Grundstücken vor sich hin rotten und z.B. eine Gefahr für das Grundwasser darstellen, zu Leibe gerückt werden soll. Das gab m.W. die bisherige Verordnungslage auch schon her, die Gemeinde muss halt tätig werden. Aber das verlinkte Konstrukt muss das Lebenswerk eines nicht mit ernsten Dingen befassten EU Beamten sein, der zudem absolut neutral, weil frei von Sachkenntnis , seinen Gedanken freien Lauf ließ.

    Statt den Rost "umzuwandeln" kann man ihn auch mit Chemie zu Leibe rücken. Z.B. mit Phosphorsäure oder Pelox re. Ist bei den Kratern sicher eine Geduldsübung bis man sich da auf das gesunde Metall durchgepinselt hat. Dafür schließt man dann mit der anschließenden Versiegelung aber auch keine Rostreste ein, die ihr zerstörerisches Werk im Verborgenen fortsetzen. Und auch wenn das Netz voller Tipps ist, wie das auch mit der schwach säurehaltigen Cola funktionieren soll, ist das Zeitverschwendung. :)

    Welche Höherlegung? Die Reifen haben rechnerisch 5mm mehr Flankenhöhe. Das liegt im Bereich des Reifenverschleißes, herstellerbedingter Toleranzen bei der Reifenfertigung und dem gewählten Luftdruck. Macht bei den Geländewerten den Kohl nicht fett. Folgerichtig ist im Schwedenprospekt mit 210mm die gleiche Bodenfreiheit angegeben wie seinerzeit in dem für den GJ. Da kannst du auch von den alten Winkeln ausgehen.

    Jetzt mach doch nicht so einem Film um die Batterie. Dass es die nicht im ständigen Sortiment von Lebensmitteldiscountern gibt oder du die nicht kennst, ist doch irrelevant. Jedenfalls kann man die ohne Probleme bekommen, z.B. im Baumarkt (hier bei Hornbach), bei ATU, Fotoläden, Elektronikmärkten oder eben bei zahlreichen Anbietern im Netz. Sogar in guter Qualität von namhaften Herstellern. Ist aber, wie wir jetzt wissen, nicht das Problem.

    Ein "Funkmodul zu Selbsteinbau" wird es wohl nicht geben, eher ein neues Gehäuse für die Platine. Wenn eine neue FB beim Händler gekauft wird, lernt dieser sie auch im Steuergerät an und wenn die defekte verschrottet wird, löscht er diese. Für die Kaskoversicherung ist es im Falle eines Fahrzeugdiebstahls wichtig, dass die Zahl der vorhandenen FB mit den im Steuergerät hinterlegten übereinstimmt. eine seriöse Auskunft zu den Kostengibt es beim Suzukihändler. Es gibt Firmen, die sich auf die Instandsetzung elektronischer Kfz-Bauteile spezialisiert haben (siehe Internet). Oft sind nur Kleinigkeiten wie schlechte Lötstellen Grund für so einen Ausfall und da ist eine Reparatur sicher billiger als der Austausch. Aber auch da holt man sich besser erstmal ein Angebot ein.

    Da hast du recht :thumbup:. Der G015 ist aber nicht so doll bei Nässe, dass er ein "sehr gut" verdient hätte. Das ist AT's nun mal bauartbedingt eigen und sollte nicht zu falschen Vorstellungen führen. In einen anderen Test wurden besonders die langen Bremswege bei Nässe bemängelt. Solange man allein unterwegs ist, kann man das gut kompensieren. Probleme kann es halt geben, wenn die anderen vor einem heftig bremsen.

    Wir alle können nur unsere subjektive Meinung niederschreiben und kaum einer hat die Möglichkeit, mehrere Reifenfabrikate parallel zu testen. Mach Eindruck, dass ein Reifen gut funktioniert, kommt auch dadurch zustande, dass nach dem Reifenwechsel der neue natürlich ganz andere Startvoraussetzungen mitbringt als der abgefahrene alte. "Abgefahren" bezieht sich bei AT's in der Regel nicht auf das Profil, sondern den teils dramatischen Gripverlust nach 4, spätestens 5 Jahren, bei Nässe und winterlichen Bedingungen. "Gut" im Sinne von vergleichbar mit ordentlichen Straßenreifen sind die alle nicht. Auch wenn das hier eine anderes Format und der Test nicht ganz neu ist, erscheint mir die Bewertung "sehr gut bei Nässe" des Yokohama sehr optimistisch.