Posts by TJtoGJ

    Ein paar Farben sind Metallic Lacke, die sind meines Erachtens besser geschützt als die Uni Lacke weil sie noch eine Schicht Klarlack darüber haben.

    ... heutzutage leider nicht mehr. seit dem New Grand Vitara ist das nur noch eine Schicht Grundierung, und dann der Lack drüber. Nicht nur bei Suzuki, auch bei allen anderen Autos die ich kenne. Zumal die wasserbasierten Lacke erheblich weicher sind .. dem alten Grand Vitara oder dem Samurai haben Dornen kaum etwas anhaben können, jetzt ist immer gleich ein weisser Kratzer bis auf die Grundierung drin. War beim Duster oder jetzt beim JKU genauso ...

    Anders herum. Auch die Uni-Lacke haben im Aufbau die Grundierung, den farbigen Basislack und darauf eine Schicht Klarlack.

    ... Kann es denn tatsächlich sein, daß die einen Waschanlagenbetreiber den Jimny abweisen und die anderen nicht?...

    Das kann schon sein, denn der Betreiber hat das Hausrecht und muss nicht jeden Kunden akzeptieren und vor allen der Sorgfaltstpflicht genügen und Risiken für die Fahrzeuge, aber auch seine Anlage, vermeiden. Wenn einem das Reserverad nicht geheuer ist, sieht ein anderer das vielleicht entspannter. Es mag auch Warnungen der Anlagenhersteller geben, was bei der Sache mit der Frontscheibe wahrscheinlich ist. Die Anlagen tasten die Fahrzeugkontour mit Lichtschranken ab und heben das Portal enstsprechend an. Gerade bei der Trocknung wird das recht nah an der Karosserie vorbeibeführt und bei Anlagen, in denen man im Auto bleibt, habe ich schon manches mal gedacht, das wird knapp, wenn der Bügel schrittweise der PKW-Scheibe folgend hochgefahren wird . Bei der sehr steilen Frontscheibe reicht die Zeit für das ausreichende Anheben dann vieleicht nicht aus. Bei einem Range Rover steht die Scheibe deutlich schräger. In so einem Fall vielleicht mal Fragen, wie die Sache beim Defender oder Wrangler TJ gehandhabt wird. Eine Jimnyphobie wird jedenfalls nicht der Grund sein. :)

    "Basta" kannst du dir schenken. Diskussionen bricht bestenfalls ein Admin ab und wenn du einen Satz anders formulierst als du es vielleicht gemeint hast, musst du dir eben beim Schreiben mehr Mühe geben. Wobei aus dem Kontext bei dir schon eine Neigung zur allgemeinen Versicherungsschelte erkennbar ist, die du dann ja explizit zum Ausdruck gebracht hast. Subaru arbeitet mit der CG Cargarantie zusammen. Deren Garantiebedingungen habe ich weiter oben verlinkt. Wer sich die Mühe macht, da mal reinzuschauen, wird jede Menge Leistungsumfänge finden, die sich auf drehende und bewegende Bauteile beziehen.

    Der Begriff "Anschlussgarantie" ist tatsächlich irreführend (m.W. bei allen Herstellern), denn es handelt sich um eine über die Händlerorganisation vermittelte Versicherung. Die man auch selbst abschließen kann. Hier ein rasch gefundenes Beispiel für die Bedingungen eines Garantiegebers:

    https://www.renault-richter.de…rgarantie-Bedingungen.pdf

    Der Leistungsumfang deckt schon die wesentlichen Teile ab, deren Ausfall für den Autobesitzer teuer kommen kann. Zu beachten ist, dass die Teileerstattung mit einem laufleistungsabhängigen Eigenanteil ab 50.000Km versehen ist (ich weiß jetzt nicht, ob das Suzukiangebot bis 150.000Km alles übernimmt) und auch hier die Wartung durch eine Vertragswerkstatt gem. Herstellervorgabe Bedingung für die Versicherungsleistung ist (mit recht großzügigem Überziehungsrahmen).

    Nichts gegen in Autohäusern arbeitenden Ehefrauen, aber möglicherweise ist es für die Entscheidung für oder gegen eine Garantieversicherung klüger, sich die jeweiligen Garantiebedingungen selbst genau durchzulesen. Zumal die wenigsten Mitarbeiter, die zur üblichen Personalaustattung eines Autohauses gehören, besondere Kentnisse im Versicherungsrecht haben und haben müssen. Aussagen, wie "Versicherungen bringen im Zweifel nie was" relativieren sich ganz schnell, wenn man mal ins Krankenhaus muss, das Haus abbrennt oder das Auto nach einem Unfall nur noch Schrottwert hat. Die Versicherungen sind nicht längst pleite, weil das natürlich nicht jedem Versicherungsnehmer passiert, sondern das Risiko für den Einzelnen ruinöser Ereignisse auf die Gemeinschaft der Versicherten umgelegt wird.

    Wer drin sitzt, muss das Ding ja auch nicht sehen<X. Wer sich von dieser ungewöhlichen Interpretation des sonst eher stilsicheren italienischen Fahrzeugdesigns nicht schon beim Betreten des Autohauses hat abschrecken lassen, stellt vielleicht auch keine besonderen Ansprüche an die sonstigen Eigenschaften und ist leicht zufrieden zu stellen. Auch ein Multipla rollt von A nach B und hat ohne Zweifel eine gute Raumökonomie. Aber reicht das? Inbesondere in einem Forum rund um ein Auto, dessen besondere Stärken sicher nicht in einem nüchtern betrachteten Nutzwert liegen.

    Das erste, was man bei einem Geländefahrtraining zum Überwinden besonderer Hindernisse mit Automatik lernt, ist, sich zu überlegen was man vorhat und dann den dazu passenden Gang manuell einlegt, bevor man losfährt. Genau wie ggf. Sperren und Untersetzung. Damit die Automatik nicht im unpassenden Moment dazwischenfunkt. Eigentlich nicht anders als mit dem Handschalter. Das Anfahren im 2. oder 3. Gang geht bei einem drehmomentstärkeren Motor natürlich lockerer von der Hand, aber bei eingelegter Untersetzung ist das auch mit dem Jimny kein Problem. Und überall da, wo die Untersetzung keine Rolle spielt, sprechen wir nicht von besonderen Hindernissen.

    Die "Gesamtbreite" wird durch die nach außen gewölbten Reifenflanken bestimmt, während nach dem früheren Verfahren nur die Lauffläche abgedeckt sein musste. Ein Lot, das an der Außenkante der Radabdeckung angelegt wird, darf den Reifen nicht berühren. Vielleicht liegt da der Bauschmerz des Prüfers in Verbindung mit der Spurverbreiterung.

    Portalachsen hat der Rubicon nicht, aber er hat mehr Bodenfreiheit. Weniger Sprit wird auch nicht verbrauchen und bei 160Km/h ist die Höchstgeschwindigkeit schon wegen der Bereifung elektronisch begrenzt.

    Granulat ist der Freund der Scheibenreparaturbetriebe. Nach dem Motto "jeder Steinschlag ein Gewinn":evil:. Zum Salz sei noch angemerkt, dass das ja weniger gegen eine Schneedecke eingesetzt wird, auf der man je nach Bereifung und Fahrkönnen noch ganz gut weiterkäme. Es geht vorrangig um die Verhinderung der Vereisung, gerne auch ganz ohne Schnee. Bei heftigem Schneefall gibt es immer die Bilder der kilometerlangen Autobahnstaus, weil Fahrzeuge steckenbleiben. Ein Komfortproblem. Bei Eis gibt es die Bilder von teils dramatischen Massenunfällen mit ernsten Folgen.

    Was sollen die Straßenmeistereien denn machen? Bringen sie zu wenig Salz auf die Straßen wird gemault, weil sie die freie Fahrt des freien Bürgers nicht sichergestellt haben. Bei zuviel Salz: siehe hier. Hinzu kommt , dass die Wetterprognosen auch immer mit einer Unsicherheit behaftet sind und es sicher besser ist, erstmal ein zu schweres Geschütz aufzufahren als nicht mehr gegen Schnee und Eis anzukommen. Wie dämlich sich bisweilen die Autofahrer bei diesem Thema positionieren, konnte man vor einigen Tagen sehen, als auf einigen Autobahnen nichts mehr ging. Da haben sich "Profis" am Steuer von LKW nicht entblödet, über den angeblich untätigen Straßendienst zu maulen, obwohl sie selbst trotz Fahrverbots die Autobahn so über alle Spuren zugestellt hatten, dass auch beim besten Willen kein Räumfahrzeug durchkommen konnte. Also mal ganz locker durch die Hose atmen und vielleicht daran denken, was Anlass für den massiven Salzeinsatz gewesen ist. Dazu gehört auch, dass ohne Regen das Salz auf der Straße bleibt, auch wenn die Feuchtigkeit aus Schneee und Eis verdunstet sind.

    Immerhin wird der solvente Mercedeskunde den abgerammelten Stoßfänger innerhalb weniger Tage als Ersatzteil verfügbar haben, während ein neuer Jimny weder halb noch ganz, jedenfalls von Suzuki, zu haben ist. :) Der G hat ohne Zweifel immer noch jede Menge Potenzial für das, wofür er vor vielen Jahren mal gemacht wurde. Leider wird das von der Schickimicki AMG Version, nicht ohne Zutun des Mutterhauses, stark in den Hintergrund gedrängt. Die Kö ist nunmal nicht der Rubicontrail oder eine abgesoffene Wiese. :(

    Geht nicht gibts nicht. Es gibt immer einen, der es schafft. Es gibt im Netz auch einige Beispiele dafür. Interessant die Situation, wenn das Auto in Getriebestellung D am Hang rückwärts rollt. Das ist durch schnelles Treten der Kupplung vielleicht einfacher matrialschonend zu beherrschen. War auch beim Landrover Geländetraining das einzige, wo die schnelle Reaktion des Fahrers nicht durch die Elektronik zu ersetzen war. Andererseits war sehr beindruckend, bei welchen Steigungen man schlicht anhalten und, mit Hill Holder, passend programmierter Automatik und reichlich Drehmoment, einfach durch leichtes Gasgeben und Lösen der Bremse völlig enstspannt (enn man es erstmal erfahren hatte :saint:) weiterfahren konnte.

    Ich traue ihm aber zu, im ernsten Geländeeinsatz Porsche Cayennes deutlich hinter sich zu lassen und sich auch vor einer G-Klasse heutiger Prägung dort nicht verstecken zu müssen. Auch wenn das Polsterleder vielleicht nicht so exklusiv und die Spaltmaße nicht so exakt einheitlich sind. Im Übrigen dürfte sich jetzt hier genug antiamerikanische Stimmungsmache breit gemacht haben und wir könnten uns wieder ohne Ressentiments über Autos unterhalten. Sonst kommt noch einer auf die Idee, über Reiskocher herzuziehen. ;)