Posts by TJtoGJ

    Wenn ich das richtig erinnere schaltet diese Überwachungsgimmick bereits bei 12,65V von grün auf gelb. Soweit runter ist gerade unter winterlichen Bedingungen auch eine intakte Batterie ganz schnell ohne Verbraucher. Die ganzen Faustregeln, die rund um die Batteriespannung kursieren, beziehen sich auf eine Umgebungs- und Batterietemperatur von 20°C. Auch die für den Motorstart wichtigere Kapazität nimmt darunter deutlich ab. Um es deutlicher zu sagen, das Ding stiftet mehr Unruhe als Nutzen. Immerhin ist es kaum teurer als das einfache Adapterkabel. Wenn der Batteriezustand ohne Prüfgerät abgeschätzt werden soll, bleibt nur, die Batterie abzuklemmen (und am besten in einen Raum mit gleichbleibender Temperatur zu bringen) und nach einer Vollladung den Verlauf der Ruhespannung über mehrere Tage mit dem Multimeter zu messen. Nach anfänglich raschen Absinken sollte sich der Wert stabilisieren und die Spannung nur noch langsam runtergehen. Wie geschrieben, nur eine Abschätzung. Wer Bedenken hat, dass der Akku den Winter übersteht, kommt um eine werkstattmäßige Batterieprüfung nicht herum oder kauft gleich eine neue, wenn die Batterie schon einige Jahre auf dem Buckel hat.

    Ja es ist schon bemerkenswert, wie der Fahrer des Disco 5 das Auto an der Steigung gerade stellt, anhält und dann einfach weiterfährt. :) Abgesehen von der sicher unterschiedlichen Bereifung, bleibt die Frage des fahrerischen Angangs. Warum eiern die, mit Ausnahme des Jimnyfahrers, alle so rum, statt mit gleichmäßigen Zug hinaufzufahren? :/

    Das klappt aber nur, wenn die Steckdose Dauerplus führt. Bei geschaltetem Plus werden mit Öffnen des Fahrzeugs über die Fernbedienung neben der Steckdose auch alle möglichkeiten Steuergeräte aktiviert und die Spannung geht einige Zehntel runter.

    Den Rücktransport müsste Rainn erstmal selbst organisieren. Siehe Abs. (5) des § 439. Dann gilt immer der Rechtsgrundsatz der Verhältnismäßigkeit und wenn das über die Herstellergarantie in Schweden repariert werden kann, muss man erstmal einen Richter finden, der den Verkäufer in so einem speziellen Fall zur Kostenübernahme verdonnert. Aber statt über Rechtsfragen zu spekulieren, bei denen auch zwei Fachanwälte drei Meinungen haben, wäre dem Havaristen, der wahrscheinlich seine Kaufunterlagen samt Garantiebedingungen nicht in Schweden dabei hat, mehr geholfen, wenn mal jemand zum Stichwort "Geltungsbereich" in seine Unterlagen schaut. Ich habe die leider nicht mehr.

    Wenn man das nicht ganz sauber linear rechnet, braucht die Ladung mit 2 A 2,5x solange wie mit 5A (Wobei mit zunehmenden Ladezustand der Batterie der Strom runtergeregelt und wird und die Ladespannung steigt). Solange mehr geladen wird als an Verlusten entsteht, füllt das den Akku. Auch wenn das Risiko gering ist, würde ich allerdings kein Ladegerät in den Motorraum einbauen. Ein Defekt und das Auto fackelt ab. Und für die Bedingungen im Motorraum während der Fahrt (Vibrationen, Temperaturen) ist ein Ladegerät nicht gemacht. Dann besser einen von außen zugänglichen Anschluß für das Ladegerät nach außen legen (wasserdichte Steckdosen mit Schraubdeckel gibt es im Bootszubehör) oder ein Adapterkabel in der Art des Ctek an die Batterie anschließen und das Ladekabel daran anstöpseln. Allerdings ist beim Jimny die Batterie gut zugänglich, so dass man mit den Klemmen auch gut klarkommt. Interessant ist das für Motorräder oder Autos, bei denen man sich erstmal zur Batterie durchschrauben muss. Für den Außeneinsatz, auch unter einem Dach, solltest du außerdem auf die IP Zertifizierung achten. Ctek kommt mit IP65, sprich staub- und strahlwassergeschützt. Bei dem Mannesmann/ADAC Gerät steht nur, dass die Anschlusskupplung spritzwassergeschütz ist, aber keine Klassifizierung des Geräts.

    Der Geltungsbereich der Herstellergarantie steht doch sicher in den Garantiebedingungen. Alles andere als mindestens europaweit wäre heutzutage nicht mehr der übliche Standard in der Branche. Wenn der Verkäufer die Sache im Rahmen der Sachmängelhaftung nach BGB richten soll, wird die Antwort mit großer Sicherheit in die Richtung "bringen Sie das Auto vorbei, wir schauen uns das an" gehen. Hlift nicht wirklich, wenn man in Schweden friert. ;)

    In der Berichterstattung und solche Themen wird gerne Panik geschürt. Sorgt für mehr Klicks und Reichweite und ob die Journalisten genau verstehen, wovon sie schreiben, ist auch nicht immer ausgemacht. Hier wird ganz uneigennützig von den Prüforganisationen mal wieder so eine Sau durchs Dorf getrieben wie bei der jährlichen HU für ältere Fahrzeuge. Was aber in Brüssel auf fruchtbaren Boden fällt. Im Kern geht es wohl darum, für Euro 5 Diesel die Einhaltung der Partikelgrenzen, die schon für die damalige Homologation galten, durch eine Messung zu überprüfen. Wie es für aktuelle Diesel beim Abgastest gemacht wird, beim derzeitigen Abgastest für Euro 5 aber nicht enthalten ist. Das würde sicher für einige Fahrzeuge mit unwirksamen, oder unwirksam gemachten, Partikelfiltern zum Problem werden, aber wenn impliziert wird, dass alten Dieseln die heutigen Abgasnormen übergestülpt werden, ist das nicht richtig und vielleicht Wunschdenken von Umwelt- und sonstigen Hilfen. Für Euro 4 und älter war die Partikelzahl kein Kriterium der Homologation und damit gibt es auch keinen Wert, der duch einen zusätzlichen Prüfumfang zu messen wäre.
    "Besitzstandswahrung" ist ein Begriff, mit dem viel Hoffnung verbunden ist, der aber nicht immer zieht. Wer aus Opas Erbmasse noch ein paar Kanister DDT im Schuppen hat, darf das auch nicht mehrim Garten verwenden. Ganz zu schweigen vom Waffenrecht, wo schon der Besitz von einst legalen Gegenständen zur Straftat geworden sein kann. Um nur zwei Beispiele zu nennen.

    Da könnte man doch als Gelegenheitsnutzer einer Winde dem erhöhten Leistungsbedarf erstmal durch einen Ziegelstein auf dem Gaspedal gerecht werden, statt viel Geld in ein Generatorexperiment zu stecken :) . Für den Intensivnutzer gibt es doch bestimmt auch in Europa erprobte Lösungen, den Strombedarf dafür zu decken. Wird in diesem Zusammenhang nicht meist über größere oder zusätzliche Batterien diskutiert?

    Steht in den Garantiebedingungen des Fahrzeugs nichts zur Wartung, Instandsetzung und eingebauten Teilen? Selbst Gewährleistungsansprüche in den Bereichen Elektrik/Elektronik werden bei Eingriffen in die serienmäßige Ladeanlage verrauchen. Nebenbei, wozu sind die (versprochenen) 40 Mehrampere nötig oder geht es eher um die freie Farbwahl? 775€ plus Versand, Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren sind kein Pappenstiel. Und falls der Generator frühzeitig den Dienst einstellt, darf man sich wegen Garantieleistungen hoffnungsfroh an den japanischen Verkäufer wenden. :)

    Die Umrechnung kPa in Bar ist richtig. Denn Sollwert für den Jimny müsste jemand mit WHB beisteuern. Allerdings erscheint das auch so gering, denn die CommonRail Systeme der ersten Generation fingen bei 1300Bar an und moderne Motoren arbeiten mit 2500Bar und mehr. Da wird der Jimnymotor irgendwo dazwischen liegen.

    Startschwierigkeiten wegen eines kaputten Druckreglers hatte ich mal beim Wrangler. Es hat dann immer einige Zeit (oder eben mehrere Startversuche) gebraucht, bis wieder ausreichend Druck an den Einspritzventilen anstand, weil die Spritleitung nach einiger Standzeit leegelaufen war. Einmal in Fahrt hat das aber keine Störungen verursacht. Wenn dein neuer Druckregler in Ordnung ist, worauf man bei manchen Ebay-Schnäppchen nicht wetten sollte, kommt auch die Hochdruckpumpe als Fehlerquelle infrage. Zu wenig Kraftstoffdruck lässt einen Diesel schlecht starten und unter Last (Beschleunigen) bricht die Leistung ein.

    Es gibt mittlerweile einige Spezialisten, die sich um Steuergeräte und Elektronik älterer Fahrzeuge kümmern und die Kästchen öffnen und nicht nur austauschen. Das Thema existiert ja inzwischen ein halbes Jahrhundert. Die werden aber von den Fahrzeugherstellern unterschiedlich engagiert mit den notwendigen Infomationen versorgt. Einige unterstützen des Erhalt der Historie, teils auch mit eigenen Abteilungen im Werk, andere konzentrieren sich auf den Verkauf neuer Autos. Wo Suzuki da angesiedelt ist, weiß ich nicht. Da Schäden an Platinen oder den darauf verlöteten Bauteilen aber oft schon durch sorgfältigen Inaugenscheinnahme zu entdecken sind (kalte Lötstellen oder verbrannte Leiterbahnen bspw.), ist das wenigstens nicht hoffnungslos.

    Der günstige Preis von Internetschnäppchen relativiert sich schnell, wenn man auf Service wert legt und sich im Reklamationsfall mit der extra zu buchende Montage und Versanddienstleistern herumschlagen will. Auch das Lotteriespiel mit dem Herstellungsdatum ist nicht jedermanns Sache, wobei das natürlich bei einem gerade auf den Markt gekommenden Reifen entfällt. Bei "reifen-vor-ort.de" kann man sich die Angebote regionaler Reifenhändler anzeigen lassen. Manche sind noch nicht einmal teurer als die vermeintlichen Schnäppchenhändler.

    Du kannst dir einen Karosseriebetrieb suchen, der Oldtimeristandsetzungen macht. Die brauchen keine Reparaturanweisungen oder Teile vom Hersteller. Allerdings hat so eine TÜV-sichere Handarbeit ihren Preis und abhängig vom Zustand des restlichen Autos ist man schnell im Bereich des wirtschaftlichen Totalschadens. Siehe Beitrag #2.

    Eine größere Batterie ist kein Allheilmittel. Wenn sich eine 80Ah Batterie ihrem Lebensende nähert, hast du die gleichen Startprobleme. Im täglichen Betrieb kannst du auch nur soviel Strom entnehmen, wie bei deinem Fahrprofil geladen wird. Im Zweifel verpufft die zusätzliche Kapazität, weil der Akku schlicht nicht vollgeladen wird. Wenn keine extra Verbraucher eingebaut wurden (Winde etc.) und die bisherige Batterie 5 Jahre ihren Dienst unauffällig getan hat, reicht deren Größe aus. Mehr Kapazität ist bei gleichem Batterietyp und Hersteller nur teurer und kein Kriterium für die Lebensdauer.

    Ob da jemand kotzt oder nicht, ATs haben nun mal schon im Neuzustand, gerade bei Nässe, Nachteile gegenüber Straßenreifen und dass die zusätzlich nach vier oder fünf Jahren deutlich nachlassen, ist auch keine Einbildung übervorsichtiger Fahrer und lässt sich weder mit Luftdruck noch Rotieren aus der Welt schaffen. Da ist es sehr legitim nachzufragen, bei welchen Profilen diese Nachteile weniger gravierend ausfallen, ohne sich von einem Schlaumeier ohne Kenntnis der Person Ahnungslosigleit im Umgang mit der Bereifung an den Kopf werfen zu lassen.