Bevor die beste Steckachse diskutiert wird, sollte erstmal die Ursache für den Lagerverschleiß feststehen. Es ist traurig, aber wohl heute üblich, dass die Werkstatt mehrfach ein neues Ersatzteil einbaut ohne darüber zu stolpern, dass so eine Häufung von gleichen Defekten eine Ursache haben muss, die mit normalem Verschleiß nichts zu tun hat, und der Sache auf den Grund geht. Radlager haben sich im Forum ja nicht gerade als Massenverbrauchsgut hervorgetan.
Posts by TJtoGJ
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Vielleicht findest du ja einen Prüfer, bei dem die Begeisterung überspringt.
Bei dem, was in den Foren zu dem Thema Umrüstung in der Schweiz zu lesen ist, allerdings eine vage Hoffnung. Bevor du Geld in die Hand nimmst, gilt auch hier die dringende Empfehlung, die Chancen vorher bei der zuständigen Prüforganisation abzuklären und dabei alles an Daten mitzunehmen, was an Informationen über die Felge verfügbar ist. Viel mehr, als dir kräftig die Daumen zu drücken, bleibt uns hier wohl nicht. -
Bei den Gutachten geht es nicht um die Dimensionen und die Frage ob der Einbauraum reicht. Das könnte ein wohlwollender Prüfer selbst feststellen. Problem ist die Festigkeit. Die Festigkeitsuntersuchung beinhaltet gem. TÜV Rheinland u.a. eine Biegeumlaufprüfung, eine Abrollprüfung mit Schnelllauftest und einen Impacttest und da die Belastungsgrenzen ausgelotet werden, ist mindestens eine Felge hinterher Schrott. Das natürlich nach europäischen/schweizerischen Prüfvorgaben. Ob der finanzielle Aufwand für einen Radsatz lohnt, hängt von der persönlichen Zahlungsbereitschaft ab
. Gewerbliche Anbieter machen das nur, wenn sich die Kosten auf größere Stückzahlen umlegen lassen und so der Einzelpreis in konkurrenzfähige Größenordnungen kommt. -
Nun macht mal aus so einem Wohnwagen keine Doktorarbeit. 1400kg sind mal gerade 100Kg mehr als in den Papieren steht und bis 10% Überladung des Anhängers wird sogar bei Kontrollen toleriert. Der Jimny schafft das auch ohne technische Aufrüstung und steht dabei nicht kurz vor dem Hitzetod. Es geht ja auch um gelegentlich mal 80 Km Strecke mit eh begrenzter Geschwindigkeit. Mit einem Wohnwagen sollte man vielleicht nicht gerade bei Sturm und Wind losfahren, aber das hat mehr mit der Segelfläche bei dem kurzen Jimny als dem Gewicht zu tun. Ich habe mit einem ambitioniert beladenen (also eher 1,5t) 1300Kg Anhänger hinter dem Jimny mehrfach Holz aus dem Wald geholt und da sind weder Warnlampen angegangen noch hat die Kupplung um Gnade gewinselt. Wenn im Zuge einer Fahrwerksmodifikation eine Erhöhung der Anhängerlast abfällt, kann man die mitmachen, aber für die Ausgangslage dieser Diskussion ist das nicht notwendig. Wer häufig schwerere Lasten ziehen muss, sollte über ein anderes Zugfahrzeug nachdenken. Unabhängig davon, was man in den Fahrzeugschein schreiben lassen kann.
Dazu noch eine Frage: Sind die 1400Kg Last des Wohnwagens die zulässige Gesamtmasse oder das Leergewicht? Für den Anhängerbetrieb zählt das tatsächliche Gewicht des Anhangs. Wäre es das Leergewicht, würde die übliche Beladung mit einer Palette Ravioli und zwei Kästen Bier die Toleranz ausreizen. -
Der Bitumen "Unterbodenschutz", gerne als Rosttarnung eingesetzt, wird nicht nur an der einen Stelle aufgetragen sein. Du solltest Rahmen und Unterboden erstmal von allem befreien, was da von Vorbesitzern draufgeschmiert wurde. Eisstrahlen wäre eine schnelle und gründliche Möglichkeit, wenn du nicht tagelang mit Kratzwerkzeugen unter dem Wagen liegen willst. Da du das Auto viele Jahre fahren willst, lohnt es sich, das einmal richtig aufzuarbeiten. Das beginnt mit einer vollständigen Analyse des Sachstands. Über die Suchfunktion (Lupensymbol oben rechts) findest du im Forum reichlich Lesestoff zu weiteren neuralgischen Stellen wie dem Heckbereich oder dem Inneren des Rahmens.
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Eine Ölsorte für alle ist natürlich für die Werkstatt aus logistischen und damit wirtschaftlichen Gründen sehr reizvoll
. Unabhängig von "besser oder schlechter" geht das auch in Ordnung, solange die Spezifikationen des Motorenherstellers erfüllt werden. Der Jimny ist genügsam und in den Bedienungsanleitungen ist die Auswahl gegeben. Andere Motoren sind da kapriziöser und sich auflösende Zahnriemen durch Abweichen von "dem einen" Öl bei Ford sind nur ein Beispiel. Ich hatte mal das Vergügen mit den Meister einer Motorradwerkstatt, der auch nur ein Fass Öl für alle hatte und in meine luftgekühlte Guzzi kraft eigener Wassersuppe statt 20W-50 das universelle 10W-40 gekippt hat. Was sie wenig später bei sommerlichem Stadtverkehr mit Zusammenbruch des ÖLdrucks gedankt hat. Bei allem Respekt vor dem Handwerk, aber nicht alles, was ein Meister (oder ein Youtube-Experte) erzählt, muss stimmen. -
Besitzstandsrecht,- Wahrung oder wie immer das genannt wird ist ein Begriff aus dem Sozialrecht und wird gerne, wenn es in den eigenen Kram passt, auf andere Bereiche übertragen. Es wäre ja fatal, wenn mit so einer Begründung Dinge, die sich nachträglich als als fatal bis lebensgefährlich erwiesen haben, für alle Ewigkeit nicht angefasst werden dürften. So können auch zulassungsrechtliche Genehmigungen widerrufen werden. Wenn die auch noch aufgrund von Gefälligkeitsgutachten oder Betrug erteilt wurden, hat sich das mit irgendwelchen Rechten sowieso erledigt.
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Nicht freundlich "Guten Tag" gesagt, falsche Prüfstelle ausgesucht?
Die letzten 20 Jahre hat die ausgebaute Rückbank bei Wrangler, Jimny und Freelander weder zu DIskussionen noch zur Verweigerung der Plakette geführt. Bestenfalls die (noch vorhandenen) Gurte wurden eines kurzen Blicks gewürdigt. Aber wenn man die Befestigungspunkte dauerhaft entfernt, muss man im Zweifelsfall mannhaft zu der Tat stehen und das Auto auch in den Fahrzeugpapieren zum Zweisitzer erklären lassen. In vorliegenden Fall ist die Entscheidung ja schon gefallen und wenn ein Bolzen abgeflext wurde, kann der zweite auch weg. -
"Geile Optik" ist ja subjektiv. In einigen Tunerkreisen wird man darunter vielleicht eher so etwas verstehen als hochbeinige Fahrwerke und grobstollige Reifen:
https://blog-de.kwautomotive.n…nte-fur-mehr-fahrdynamik/
Da ist auch die Auswahl an sportlichen Reifen größer.
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Für die "Griffigkeit" sind Gummimischung und Reifenaufbau entscheidend, nicht das Aussehen. Bei nach Selbsteinschätzung sportlicher Fahrweise auf befestigten Straßen überhaupt AT's in die Auswahl zu nehmen, ist schon etwas weltfremd. Wenn die Reifen nach Gelände aussehen sollen, auch wenn man sie da nicht braucht, ist halt Zurückhaltung angesagt. Die Quadratur des Kreises ist meines Wissens leider noch nicht gelungen.
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Der chinesische Ausstieg aus der Verbrennertechnik ist ein Narrativ interessierter hiesiger Kreise aus Politik und Wirtschaft. Richtig ist, dass die Verbrenner nach Jahren extremer Luftverschmutzung aus verständlichen Gründen dort aus den Metropolen zurückgedrängt werden. Was naturgemäß zu steigenden Elektroanteilen führt. Nicht nur ein erheblicher Teil der Bevölkerung, sondern auch das Geld konzentriert sich nunmal dort und nicht auf dem flachen Land. Die sind aber nicht so verbohrt, die Regionen durch einseitige technische Vorgaben von der Mobilität und damit der Entwicklung abzuhängen. Zudem wird für den Export das gebaut, was international nachgefragt wird. Ohne Anspruch, die Welt mit einem chinesischen Sonderweg zu retten.
https://www.welt.de/debatte/ar…de-vom-gruenen-china.html -
"Endlos" können Fahrzeuge vielleicht gebaut und verkauft werden, aber nicht mehr für den Verkehr zugelassen. Neufahrzeuge müssen die Fristen für die aktuellen Emmisionswerte und technische Ausrüstung einhalten, die ja auch nicht über Nacht hereinbrechen. Die Hersteller können auf Antrag beim KBA eine begrenzte Zahl Altfahrzeuge weiter in den Verkehr bringen, die dann bis zu einem verlängerten Stichtag zugelassen werden müssen. Irgendwann ist Schluss und ein nie zugelassenes Sammlerobjekt hat nur noch musealen Wert. Jaguar baut so etwas für solvente Kunden mit eigener Rennstrecke gelegentlich als Kleinstserie neu. Der Fall Lada hat in D mit der Großserienfertigung nichts zu tun und sich wegen Betriebsaufgabe des Importeurs inzwischen erledigt.
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Genau. Karbidlampen und zum Anlassen eine Kurbel.
Aber selbst dafür würde sich wohl jemand in Brüssel eine Regelung ausdenken. 
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Warum sollen geschätzt 90% Anhängernutzer etwas bezahlen, was nur die nutzen, die mit Wohnwagen oder Innenbeleuchteten Pferdeanhängern unterwegs sind? Zudem sind Anhängersteckdosen eine häufige Quelle elektrischer Störungen und Dauerplus dort macht das nicht besser.
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Jede Menge. Einfach "Kunifer mit ABE" bei Google eingeben.
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Warum fertigt der Freund mit Werkstatt und Werkzeug die Leitungen nicht für dich an und baut sie mit dir zusammen ein?
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Die Bremsleitungen (Rohre) kann jede Autowerkstatt nach dem Vorbild der alten aus Meterware nachfertigen. Wobei die "freien" da oft bereitwilliger sind als Markenwerkstätten, wenn man man einem Fremdfabrikat kommt. Selbermachen geht eingeschränkt. Doppelwandige Stahlleitungen erfordern teure Biege- und Bördelgeräte, die sich für einen Satz nicht lohnen. Alternativ können die in Oldtimerkreisen weit verbreiteten KuNiFe- Leitungen verarbeitet werden. Die sind weicher und daher auch mit günstigen Hobbywerkzeugen zu formen, zudem rosten sie nicht. Ich habe vor Jahren beim Wrangler den kompletten Satz aus dem Material nachgefertigt und mehrere HU ohne Einwände überstanden, obwohl das damals eine Grauzone war. Inzwischen gibt es da mindestens eine "legale" Lösung.
https://kunifer.de/2021/02/27/…tuev-abnahme-von-kunifer/
Egal ob Stahl von Werkstatt oder selbst gebogen, das Ausgangsmaterial kommt meist von der Rolle und ganz so gerade wie die Originalen werden die meist nicht werden. Was der Funktion keinen Abbruch tut. Zu beachten ist, dass es verschiedene Verschraubungen und auch Bördeltypen gibt. Auch das wird eine Werkstatt berücksichtigen. -
Aber gerade die lange Schlange hinter dem eigenen Fahrzeug scheint einigen Zeitgenossen doch so eine angenehm kribbelndes Gefühl von Macht zu geben.
Wer langsam fahren will oder muss, soll das gerne tun. Wer hat nicht schon erlebt, dass es mit der übervorsichtigen Fahrweise des Vordermanns vorbei ist, wenn ein Überholverbot aufgehoben wird. -
In der Bedienungsanleitung für den GJ findet sich die bei den Sicherungen unter dem Armaturenbrett als ACC-2 (accessory) auf Seite 6-47.