Posts by TJtoGJ

    Du solltest auf jeden Fall den zweiten Schlüssel vom Vorbesitzer verlangen. Im Kaufvertrag wurde die Zahl der übergebenen Schlüssel hoffentlich richtig vermerkt. Sollte dir das Auto gestohlen werden und du kannst dann nicht die beiden Originalschlüssel vorweisen, wird die Regulierung durch die Versicherung nicht einfacher.

    Der Blutdruck kann dann aber schnell in die Höhe schießen, wenn man nach Abnehmen der Plane ein von feinen Kratzern verziertes Auto sieht. Planen taugen nur, wenn das Fahrzeug vorher penibel gesäubert wurde und sie gegen Bewegung auf dem Auto gut gesichert ist. Also z.B. für das längere Abstellen von Oldtimern. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kratzern kommt, ist ein Vielfaches höher als die, in einen Extremhagel zu geraten. "Normale" Hagelkörner kann das Blech ab. Für die Kratzer zahlt, anders als für Hagelschäden, auch nicht die Teilkasko.

    Da das Angebot nun mal durch die Produktionskapazität begrenzt ist und nicht mal eben schnell bis zum Fluten des Marktes erhöht werden kann, würde wirtschaftlich richtiges Handeln bedeuten, den Preis so anzusetzen, dass sich die Nachfrage auf dem Niveau dieses Angebots bewegt. Anders herum, der Jimny ist einfach zu billig. :)

    So ähnlich habe ich das seinerzeit beim Jeep mit Fahrwerk und größeren Rädern erlebt. Wenn man mit dem Prüfer vorher spricht und sich ein wenig Mühe gibt, ein paar Unterlagen zusammenzustellen (was dank Internet ein überschaubarer Aufwand ist), klappt das auch.

    Habe heute bei "Lackmix.de", das ist der Link aus #4, wegen Jungle Green angefragt, weil das (noch) nicht bei den Suzuki Farben gelistet ist. Man kann dort mit Modellangabe und Farbcode bestellen, was ich dann mal getan habe. In zwei oder drei Tagen kann ich sagen, wie das geklappt hat.

    Die Fehlerbeschreibung passt zum Höhenschlag eines oder mehrerer Reifen. Hatte ich mal mit Michelins, kann also auch die Riege der Premiumherseller treffen. Da kann man wuchten bis der Arzt kommt oder sich lustige Geschichten des Reifenhändlers anhören, letztlich hilft nur der Tausch der Reifen (Gewährleistungsfall). Wenn man auf der Wuchtmaschine nicht nur auf die Gewichtsanzeige schaut, auch solche Reifen können gewichtsmäßig "rund" laufen, sondern auf die eiernde Lauffläche, ist das auch ohne Meßuhr leicht zu erkennen.

    Die Kunststofflante ist tüv relevant, zum Satz vor Verletzungen. Nicht das ein tuvprüfer heutzutage noch danach fragt, aber es könnte bemängelt werden. Bei meinen ganzen Minis hatte ich du immer im Keller gelagert und jedes mal Ärger wenn ich ohne gekommen bin. Ansonsten sammelt sich dadurch nur den dreck in den Abläufen 😉



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    Was macht denn die Kante gefährlicher, wenn das Dach schwarz lackiert ist?:) Die einfarbigen Jimnys werden in einigen Jahren hoffentlich ohne Nachrüstung der Leisten die HU bestehen. Sind ja auch keine Minis.

    Davor schützt auch die Größe nicht. Im Gegenteil, es ist nicht nicht erste Firmengruppe im Automobilhandel, die durch kleinere Störungen am Markt ins Schlingern geraten ist, weil das weitere Wachstum zur Bedingung für den wirtschaftlichen Erfolg wurde. Manch Dorfhändler mit konservativerem Geschäftsmodell kann solche Dinge besser abfedern. Immerhin geh es ja weiter, was sicher nicht nur die Mitarbeiter, sondern auch die wartenden Kunden freuen dürfte.

    So eine kleine Delle im Kennzeichen passt doch eigentlich ganz gut zum Geländewagen :). Geschmacksfragen außen vor gelassen bleibt die nüchterne Rechnung, dass ich für den Preis eines dieser Kennzeichen je nach Bezugsquelle 5-8 konventionelle verbrauchen kann.

    Das "Gutachten zur Erlangung der Betriebserlaubnis" kann natürlich zum Showstopper werden, wenn da eine falsche Fahrzeugklasse drinsteht und dann von der Zulassungsstelle so übernommen wird. Zunächst gelten ja aber die Angaben in der Zulassungsbescheinigung Teil 2 (Brief) und dem CoC, den Papieren, die man für die Erlangung der Zulassungsbescheinigung Teil 1 (Schein) vom Hersteller bzw. Importeur bekommt. Wenn da nur M1 drin steht, stelle ich mir die Diskussion bei der Anmeldung recht spannend vor, wenn man sich abweichend davon M1G "wünscht". Ich kann mir auch nur schwer vorstellen, dass die Mitarbeiter dort dann zum Auto gehen und selbst nachmessen, ob die Kriterien des Geländewagens erfüllt sind. Daher meine Frage, ob in diesen Papieren schon einmal eine andere Fahrzeugklasse als M1G vorgekommen ist. Spätere bauliche Änderungen und die dafür mehr oder weniger sorgfältig ausgefüllten Bescheinigungen sind eine andere Baustelle.

    Selbstverständlich ist das auch in Deutschland möglich. Es geht nicht um eine Geschwindigkeitsüberschreitung an sich, sonders die daraus abgeleitete unverhältnismäßige Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer. Eine solche kann in D gem. 315c StGB mit bis zu zwei Jahren Freiheitsentzug geahndet werden. Und das gilt auch für Polizisten bei Einsatzfahrten, bei denen Sonderrechte mit besonderen Sorgfaltspflichten verbunden sind. Unterschiede mag es beim Verfolgungswillen der Staatsanwaltschaft geben, der in D i.d.R erst einsetzt, wenn es zu einem Unfall gekommen ist. Aber das hat wieder nichts mit der grundsätzlichen Rechtslage zu tun.

    Kleine Korrektur. Es sind sogar fünf Jahre. Bis zu zwei Jahre gibt es bereits bei fahrlässiger Gefährdung.

    Wer es ganz genau möchte, zerlegt den Motor und reinigt und entfettet alle Bauteile. Dann ist jegliches Restöl raus, der gewonnene Sand kann den Kindern zum Spielen dienen und man hat eine sinnvolle Beschäftigung für die üppige Freizeit. Lohn der Arbeit ist dann ein blitzsauberer Ölfilter, den man nach dem nächsten Ölwechsel im Beisein der staunenden Nachbarn feierlich aufschneiden kann.:)

    Die "Wahrheiten" der sozialen Medien. Vor einiger Zeit gab es tatsächlich eine Meldung in der Presse, dass sich ein Polizist in der Schweiz im Zusammenhang mit einer Verfolgungsfahrt unter Sonderzeichen vor Gericht verantworten musste. Beitrag #17 dürfte sich darauf beziehen:

    https://www.spiegel.de/auto/ak…verurteilt-a-1255644.html

    Bei genauerem Lesen, und das sollte man tun, bevor man irgend etwas vermeintlich verstandenes verbreitet, stellt sich der Sachverhalt so dar, dass es um eine erhebliche und vom Gericht offenbar als unverhältnismäßig eingestufte Geschwindigkeitsüberschreitung handelt. Der Tatbestand, der sich aus so einem Verhalten ableiten lässt, ist auch in Deutschland strafbewehrt. Blaulicht ist kein Freifahrtschein für beliebige Raserei. Es ist sicher richtig, dass die Sanktionen, wenn schuldhaftes Verhalten festgestellt wird, in der Schweiz drakonischer als z.B. in Deutschland ausfallen. Am Sachverhalt ist nichts sensationell oder gar geeignet, mit dem Finger auf die Schweizer zu zeigen oder sie des Spinnens zu bezichtigen.

    Läuft doch. Jimny ist beim Händler, nicht vom Transporter gefallen und wird noch ein wenig umgerüstet. Aus Mai ist nun 03.Juni geworden, aber das ist angesichts der hier dokumentierten Schicksale sicher akzeptabel. Leider kann ich jetzt nicht mehr den gerade bendeten Urlaub für die Behördenformalitäten und Abholung nutzen, so dass ich den Spiess umdrehe und nun meinerseits Suzuki mal schmoren lasse. So etwa zwei lange Wochen. :evil:

    Ist übrigens ein junglegrüner Comfort+, bestellt eine Woche vor dem offiziellen Verkaufsstart.

    Interessant, aber entspricht nicht dem deutschen Recht. Entweder Sachmängelhaftung gem. BGB oder Auschluss selbiger im Kaufvertrag (eigentlich üblich und wirksam sofort ab Übergabe des Kaufgegenstands). Das gilt für dem Verkäufer nicht bekannte oder dem Käufer angezeigte Mängel. Bei Arglist und Täuschung kann sich der Verkäufer natürlich nicht durch Vertragsklauseln aus der Haftung nehmen.

    https://www.adac.de/rund-ums-f…agenkauf/fahrzeugmaengel/