Posts by commissario

    Ich würde nicht mehr zu einem Navi wechseln, Google Maps hat einfach zu viele Vorteile.

    Grundsätzlich hast Du recht, allerdings gibt es Anwendungsbereiche, bei denen man besser auf professionellere Lösungen setzen sollte! Es gibt nämlich nicht Schlimmeres, als bei einer Wanderung oder Biketour abseits des Massentourismus bange den schwindenden Handyakku anzuschauen und zu hoffen, dass er den Rest der Wanderung bzw. Tour noch durchhalten wird :)


    Das Problem könnte man mit einer Powerbank zwar umgehen, wobei die Grundprobleme der schlechten Ablesbarkeit von Handy-Displays bei praller Sonne mit entsprechendem Stromverbrauch sowie der verminderte GPS-Empfang bei widrigen Verhältnissen bleiben.


    Ich setze deshalb schon länger auf den Garmin GPSMan (aktuell den 66s), der mich schon die verwegensten Pfade und Wege hat finden lassen. Da ich seine Bedienung verinnerlicht habe, benutze ich ihn auch ohne Probleme zum Navigieren auf dem Mopped. Die Vorteile des GPSMan liegen auf der Hand: Lange Akkuhaltbarkeit, schnelles Auswechseln der Akkus gegen handelsübliche Mignonzellen möglich, erstklassiger GPS-Empfang dank der Antenne und ein Display, welches je besser abzulesen ist, je mehr Licht darauf scheint. D.h. man kann bei Sonneneinstrahlung die Hintergrundbeleuchtung abschalten (siehe Bild). Dazu kommt die frei konfigurierbare Anzeige von zig Reisedaten, Kompassnavigation (z.B. auf See als Redundanz), Höhenmesser, je nach Zweck beliebig austauschbare Karten, Tracking, Routing und vieles, vieles mehr, was Google Maps nicht kann. Aber eben auch nicht jeder braucht.


    @TE: Garmin ist ja außen vor bei Dir, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Wenn man etwas professioneller unterwegs sein will, würde ich für's Mopped den Garmin Montana wählen, der nahezu alle Möglichkeiten wie der GPSMan bietet und insbesondere auch prima beim zu Fuß wandern, z.B. in Großstädten, navigiert.


    Garmin Montana Test


    Ich muss - glaube ich - nicht erwähnen, dass die "normalen" Navigatoren, wie z.B. im Jimny, für mich Spielkram sind :) Die aber für den angedachten Zweck völlig ausreichen.


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    (...) Mein Vitara fährt auf geschlossener Schneedecke wie auf den sprichwörtlichen Schienen und lässt sich um die Kurven hämmern, dass man es kaum glauben kann. (...)

    (...) ich nehme mal an, dass hier im Forum wohl kaum jemand davon ausgeht, ein Vitara wäre ein schlechtes Auto 😳🤔


    zumindest habe ich hier aus dem Thread nichts gegenteiliges herauslesen können;

    Ähhh sorry - ich kann mit Deinem Post absolut nichts anfangen. Es ging (OT) um Allradsysteme (permanent bzw. zuschaltbar) und nicht darum, ob der Vitara ein gutes oder schlechtes Fahrzeug ist oder überhaupt um den Vitara. Ersetze Vitara Allgrip durch Audi Quattro, BMW X-Drive oder Mercedes 4matic und gut ist.

    auf einer solchen für Testzwecke gesperrten Strecke mit geschlossener Schneedecke und bei dieser Geschwindigkeit, sehe ich für den Ignis null Vorteile gegenüber einem Jimny;

    OT: Den Ignis bin ich noch nicht gefahren, den Vergleich würde ich aber mit Freude mit meinem Vitara Allgrip gegen Dich antreten und Du würdest Dich sehr wundern :)


    Anscheinend kennen hier manche immer noch nicht den Zweck der unterschiedlichen Allradsysteme! Der sehr ausgeklügelte elektronisch geregelte permanente Allradantrieb dient zwar auch der Verbesserung der Traktion, aber in erster Linie der Fahrdynamik. Mein Vitara fährt auf geschlossener Schneedecke wie auf den sprichwörtlichen Schienen und lässt sich um die Kurven hämmern, dass man es kaum glauben kann.


    Zuschaltbarer Antrieb dient einzig der Traktion und hat gewichtige Nachteile, die der Fahrdynamik sehr abträglich sind, beim Jimny insbesondere das fehlende Mitteldifferenzial:


    "Das hat keinerlei Nachteile solange man nur geradeaus fährt - in Kurven jedoch legt die Vorderachse einen längeren Weg zurück als die Hinterachse, müsste somit also auch schneller drehen. Durch die feste Verbindung von vorderer und hinterer Kardanwelle im Verteilergetriebe kann sie es aber nicht. Dies hat zwei entscheidende Nachteile auf die Fahrdynamik: Das Einbremsen der Vorderachse in Kurven vergrößert den Wendekreis und lässt das Fahrzeug stark untersteuern, die Rückstellkräfte im Lenkrad sind ebenfalls sehr hoch. Weiterhin ist die Bremskraftverteilung nun auf einmal auch nicht mehr frontlastig, sondern zu gleichen Teilen auf beide Achsen verteilt - die Hinterachse neigt also zum Überbremsen. Zusammenfassend: Zuschaltbare Allradantriebe und Kurven vertragen sich nicht." (Quelle)


    Im Winter bei Schnee ist man deshalb auf meiner "Haus- und Hof"-Serpentinenstrecke wesentlich langsamer im Jimny unterwegs als im Vitara, weil man die Kurven einfach gemächlicher und mit Bedacht angehen muss. Was nicht heißt, dass man mit dem Jimny unsicherer oder schlechter unterwegs wäre.


    Dazu kommt, dass die viele Autofahrer die Grenzbereiche ihrer Allradautos überhaupt nicht kennen und bei Schnee nicht einmal annähernd deren Möglichkeiten nutzen.

    Ich bin überrascht, wie sich die Dimensionen beim längeren Gebrauch des Jimnys doch verschieben! Nach dem Umstieg von meinem Sportwagen kamen mir Beschleunigung und Kurvenverhalten des Jimnys wirklich unterirdisch vor, ich fand ihn hoffnungslos untermotorisiert.


    Mittlerweile fühle ich mich zumindest in der Stadt schon sehr gut motorisiert; fast schon sportlich, wenn man ihn ein bischen dreht. Und bis 120 Km/h finde ich ihn auch außerorts durchaus in Ordnung. Und wenn man sich endlich an die Seitenneigung gewöhnt hat, kann man auch Kurven recht flott bewältigen und stellt kein Hindernis dar.

    @ Jimnymarco: Vielen Dank, das scheint zu funktionieren, da kam sogar schon automatisch "Germany" im Menü!


    Allerdings schrecken mich jetzt die 39,00 Dollar Porto ab! Ich bin weiß Gott nicht geizig, lasse mich aber nicht gerne abziehen. Eine Lieferung nach Amerika kostet insgesamt 80,35 $, weil es da noch einen Rabatt gibt, die Lieferung nach Deutschland soll 118,95 $ kosten, also 38,60 $ mehr. Nee, nicht mit mir.


    Trotzdem vielen lieben Dank für Deine Suche und den Link!


    Hatte ich nicht erst etwas von einem italienischem Hersteller gelesen?

    Hallo und vielen Dank für die vielen Meinungen.

    Ich will einfach einen „Stolligen“ Reifen der nicht gleich in jedem Kreisverkehr bei Nässe ausbricht, und da bin ich auf den Grabber X3 gestossen, denn der ist von Conti und hat eine sehr gute Bewertung bezüglich Naschhaftung,die anderen Marken kenn ich nicht!

    Da es leichter ist beim Papst eine Audienz zu bekommen als für den Fj Bj. 2015 stollige Reifen in Originalgröße, wende ich mich an Euch!

    Vielleicht solltest Du doch eine "fahrbarere" Alternative wählen. Der GG A/T 03 sieht "in echt" deutlich stolliger aus, als man nach den Internetbildchen vermuten würde. In irgendeinem Praxistest wird seine Nässetauglichkeit bemängelt, dazu haben aber einige User hier im Forum gegenteilig berichtet. Ich selbst bin hochzufrieden mit den Fahreigenschaften. Hier ein Bild:


    https://elementfire.com/collec…ucts/products/element-e50
    Feuerlöscher von Element hört sich sehr interessant an und den kriegt man über all unter :)

    Das ist ein "Kalium-Aerosol-Löscher". Die gibt es schon länger und sie haben tatsächlich die beworbenen Vorteile. Hier ein anderer auf Amazon, allerdings mit nur 9 Sekunden Löschzeit:


    e-Jet Feuerlöscher


    Ich würde den von Dir verlinkten "Elementfire" ja sehr gerne bestellen - allerdings ist der Shop anscheinend nur für Amerika und Kanada vorgesehen! Für einen Tipp, wie man an den Löscher käme, wäre ich dankbar.

    Im Medienthread wurde off topic darüber sinniert, ob man Grill und Stoßstange für das Versiegeln abhehmen soll.


    Ich bezweifel, dass man wirklich überall richtig darankommt, wenn man den Jimmy nicht zerlegt! Butzes O-Ton: Wenn er hört, dass manche Versiegeler noch nicht einmal die Stoßstange abnehmen, könne er nur den Kopf schütteln. Das könne nicht vernünftig werden.







    Ist mir hier im Forum schon mehrfach aufgefallen: Die rauen Stellen am Unterboden sind kein Unterbodenschutz! Es handelt sich um Antidröhnmasse, die werksseitig vor der Lackierung aufgetragen und danach überlackiert wird. Das chemische Aushärten der Antidröhnmasse findet wie üblich nach der Lackierung in den Öfen der Lackierstation statt.


    Die Bilder zeigen - wie richtigerweise hier schon geschrieben wurde - den typisch unbehandelten Unterboden eines Jimnys.

    Und für alle, die sich noch nicht zur Kontrolle ihrer Stoßdämpfer aufraffen können, ein kleines Video, das Butze bei meinem GJ (EZ war Ende Januar 2020) im August aufgenommen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir bereits mehrere Tage Temperaturen über 30 Grad. Wer also meint, das Wasser im Gummi trocknet schnell ein, liegt definitiv falsch. Ich kann daher wirklich jedem nur raten, die Gummis zu kontrollieren!


    Video

    OT: Warum sich Motorräder und ihre Fahrer immer noch zwingend über ihren "Motorsound" identifizieren müssen und schon immer mussten, konnte ich noch nie nachvollziehen. Ein nahezu geräuschloses, aber starkes Bike war schon immer mein Traum. Mit den Elektrobikes der Firma Zero ginge dieser nun in Erfüllung, die Dinger sind phänomenal, wie ich neulich bei einer Probefahrt festgestellt habe. Allerdings habe ich kaum noch Bock auf Moppedfahren, so dass der Jimny das bevorzugte Fortbewegungsmittel bleibt.

    https://de.wikipedia.org/wiki/ECall


    Wieso hatte der normale Jimny ab 2018 eigentlich noch kein ecall an Bord, vorgeschrieben war es ja?

    Weil es immer noch nicht fertig entwickelt ist, die Haftungsfrage für Fehlalarme noch nicht geklärt ist und wer kein Smartfone hat kann es sowieso nicht nutzen. Und dann gibt es noch einige viele die es nicht nutzen wollen.;)

    OT: Kleine Korrektur am Rande - eCall arbeitet völlig unabhängig von einem mitgeführten Smartphone, weil es über ein eigenes GSM-Modul mit SIM-Karte verfügt.

    Mein Suzukihändler war übrigens alles andere als begeistert von den Climair! Durch die Befestigung in der Laufschiene des Fensters ergibt sich eine höhere Reibung, gegen die der Fensterhebermotor ankämpfen muss. Bei meinem Vitara führte dies tatsächlich zur Auslösung der Kindersicherung; d.h. der Fensterheber stoppt den Schließvorgang und senkt das Fenster wieder.


    Workaround: Ich habe Silikonspray auf die Klinge eines Essbesteck-Messers gesprüht und damit dann links und rechts die Laufschiene eingefettet. Jetzt flutscht es wieder wie vorher :)

    ...fragte, weil ich mir soo oft anhören musste „dass ist Verschleiß, keine Garantie!“

    Bevor ich mich wieder lächerlich mache, frage ich halt. Dachte dafür ist das Forum da.

    Kann ich nachvollziehen und direkt ein Loblied auf Suzuki singen, dass sie die Blinker auf Garantie tauschen!


    OT: Mein Toyota GT 86 war vier Jahre alt und befand sich in der Garantieverlängerung, als die Rücklichter wegen Wassereinbruchs wirklich ständig "neblig" waren. Es gab einen heftigen Streit mit Toyota, weil die einen Austausch verweigerten. Begründung: Dieser wäre erst notwendig, wenn Wasser in den Rücklichtern stehen würde - das neblige sei deshalb noch kein Mangel. Mein Einwand, dass ich in mehr als 40 Jahren Autofahren bei verschiedenen Automarken noch nie beschlagene Rücklichter hatte, interessierte nicht.


    Toyota unterschätzt jedenfalls die Wirkung eines solchen Verhaltens: Seitdem intetessieren mich Toyotas nicht mehr, es gibt auch andere gute Automarken. Wir hatten vorher drei Toyotas in der Familie, jetzt keinen einzigen mehr. Das wird Toyota sicher nicht interessieren, aber ich fühle mich besser dabei :)