Posts by TheCyclist

    Aloha,

    mein 2018'er FJ soll ein neues Fahrwerk bekommen, ich komme aber mit der Entscheidungsfindung nicht recht voran...

    Vorab, der Wagen soll als (Offroad-)Reisefahrzeug dienen, aber seine Alltagstauglichkeit behalten. Funktion kommt vor Optik.

    Zwecks Erhöhung der Bodenfreiheit sollen 215/75 BF Goodrich verbaut werden, passend dazu soll ein neues Fahrwerk her. Nach Lektüre der verschieden Threads zu dem Thema hier im Forum habe ich mich für Trekfinder entschieden. - weiß aber nicht recht, welches ich nehmen soll.

    - Wenn ich es richtig verstanden habe sollten die 25mm ausreichen, um dem 215/75 ausreichend Platz im Radkasten zu verschaffen - oder? (Bitte korrigiert mich falls ich falsch liege).

    - Das 40er ist eigentlich mein Favorit - genug Platz im Radkasten, einen Klacks mehr Wattiefe, bisschen mehr Böschungswinkel. Sollte eigentlich für alles reichen.
    Etwas abtörnen tut mich, dass das Fahrwerk hinten etwas höher sein soll als vorne (stimmt das?); klar, so wird etwaige Zuladung ausgeglichen, ich reise aber eigentlich zu 99% alleine & habe den Wagen insofern nie voll beladen (auch im Alltag nicht).

    - Das 55er... Ja, ist bestimmt gut, es spricht eigentlich nicht wirklich was dagegen. Optisch finde ich es nur etwas aufdringlich & weiß nicht recht, ob sich sie 1,5cm gegenüber dem 40er wirklich auszahlen - und wo?

    Leider finde ich keinen vernünftige Beschreibung der (technischen) Unterschiede zwischen 40 und 55; bisher konnte ich nur in Erfahrung bringen, dass das 40 linear & das 55er progressiv gefedert sein soll.

    Kann an dieser Stelle jemand mit mehr Details dienen? Ist z.B. 55er auch vorne hinten unterschiedlich hoch?
    Wie unterscheiden sich die beiden Fahrwerke im Komfort / Fahrverhalten?
    Sonst irgendwas, was die Entscheidung beeinflussen könnte / sollte?

    Vielen Dank schonmal im Voraus,
    Gruß Lars

    Hi,


    ich bin Lars, 47, born 'n raised in HH bzw. SH, lebe in Kiel an der Ostsee, und fahre seit 3 Wochen einen schwarzen '18er FJ Comfort Ranger.


    Eiiiigentlich gehört mein Herz den Zweirädern, der Jimny ist tatsächlich auch erst mein 2tes eigenes Auto seit Anfang 20 - der erste war ein Lada Nova 1300s :)
    Neben diversen Fahrrädern ist mein Hauptfahrzeug eine BMW g650gs (BMW's letztes und vielleicht einzig echtes Adventure Motorrad...), mit dem ich wann immer es geht die Welt bereise.


    Die Inspiration einen Jimny zu kaufen war vielschichtig; zum einen wollte ich die BMW nicht mehr im Winter fahren müssen (mir persönlich macht es nicht so viel aus, aber das Motorrad tut mir leid), ein Faltkajak mit Fahrrad oder Motorrad zu transportieren ist zwar möglich, aber anstrengend, und außerdem möchte ich im kommenden Jahr mal das Reisen in einer Dose ausprobieren, zumindest in Gegenden wie Island.
    Irgendwas im Format eines Defender hätte mich zwar auch gereizt, ist mir aber viel zu teuer und wäre 99% der Zeit hoffnungslos oversized - im wahrsten Sinne des Worte, Stichwort Parkplatzsuche. Außerdem glaube ich an "the power of small".


    Ich bin zwar bisher nur Straße gefahren, aber der Jimny begeistert mich hemmungslos. Endlich wieder ein Auto mit Charakter, bei dem man selber entscheiden kann bzw. darf, wann das Licht an ist... Da ich in den letzten Jahren immer mal (sehr neue) Mietwagen hatte weiß ich zwar einerseits was am Jimny kritisiert wird (Fahrverhalten, Tempo, Lautstärke, blablabla), mich stört das aber nicht die Bohne. Von mir aus könnte der auch mechanische Fensterheber haben. Nur die Sitzheizung gebe ich nicht wieder her, hehe ;)


    In diesem Sinne, happy trails!
    Lars