Posts by Haubentaucher

    Laut den Prospekten aus Süd-Afrika hat der 3-Türer ein Leergewicht von ca. 1.100kg und ein zulässiges Gesamtgewicht von 1.435kg, der 5 Türer wiegt dagegen ca. 1.200kg leer und hat ein zGg von 1.545kg. Also haben beide ab Werk eine sehr geringe Zuladung von gerade mal 335kg bzw. 345kg.


    Welche Werte der TÜV hier in Deutschland ermittelt bzw. eingetragen hat kenne ich leider nicht.


    Für den 3-Türer gab es ja hier im Forum eine Auflastungsaktion. Ich fürchte die wird es für den 5-Türer wohl kaum geben, die Firma die die Auflastung damals gemacht hat scheint wohl kein Interesse mehr an sowas zu haben und die Stückzahlen sind beim 5-Türer auch sehr gering.


    Markus

    Danke!

    Habe es jetzt "feldmässig" repariert um das Auto nach hause zu bekommen: Schalter ausgebaut, den Teil in dem die elektrischen Anschlüsse stecken mit der Schruppscheibe der Flex runtergeschliffen, auf die beiden Kontakte jeweils ein Stück Kabel "draufgebraten" und das ganze wieder montiert. Funktioniert! ;)


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    Tja, der Unterfahrschutz.... Beim Vorwärtsfahren schützt er prima vor Ästen im Wald, leider hat sich der Ast aber wohl beim Rückwärtsfahren zwischen Unterfahrschutz und Karosserie geschoben und dann beim erneuten Vorwärtsfahren per Hebelwirkung das Kabel rausgerissen. Die abgerissenen Kabel und die Kontakte am Schalter waren aber auch schon sehr mit Grünspan besetzt, ich denke die hätten es vermutlich ohnehin nicht mehr lange gemacht!


    Markus

    Habe mir im Wald das Kabel vom VTG abgerissen - während der Jimny im 4x4 und Untersetzungsmodus war. Nun geht weder Allrad noch Untersetzung raus. Gibt es eine (manuelle?) Notlösung wie man wieder in den 2WD-Modus kommt? Hilft es den Schalter am VTG herauszuschrauben?

    Habe auch schon versucht das Kabel an den Schalter zu halten während oben der 2WD-Knopf betätigt wurde - hat leider nicht funktioniert (kenne auch die Polung nicht und beide Kabel sind rot :rolleyes:. oder ist die Polung egal?).

    Wer hat eine Idee?


    PS.: Neuer Schalter ist schon bestellt.

    Fahre die General Grabber AT3 sowohl auf dem Vitara und dem Jimny (früher diverse Jeeps und Landcruiser). Auch viel Revier, aber auch Offroad und Straße. Zuletzt auch in der Wüste. Ich schwöre auf diese Reifen. Auf dem Vitara haben sie an der angetriebenen Vorderachse über 70.000(!) km gehalten - ganzjährig gefahren und absolut ohne Schwächen bei Eis und Schnee.


    Markus

    Klasse Bericht und Reise :thumbup: :)


    PS: kannst Du Bitte mal etwas zu den Einreise & Zoll Bedingungen und Formularen schreiben - Danke im voraus

    Gerne!


    Einreise und Zoll war total entspannt!


    Gefahren bin ich mit CTN da die als staatliche Gesellschaft die Zöllner gleich mit an Bord haben.

    Man macht die Einreiseformalitäten also während der ohnehin ereignislosen Schiffpassage.


    Zuerst geht man dort an einen Tisch der "Police", zeigt seinen Pass (wichtig, kein Perso!) vor. Dann bekommt man einen Einreisestempel für die Person. Damit geht man dann zu ersten Station der "Douane" (Zoll) und bekommt dort einen weiteren Stempel für die Einführung des Autos.

    Danach - und das war auch für diverse Tour- und Rallye-Organisatoren völlig neu - muss man über die App oder die Webseite des tunesisschen Zoll (ja, die sind wirklich im Internet-Zeitalter angekommen! ;) ) die Daten zum Auto in ein Formular eintragen. Hierdurch erzeugt sich dann ein QR-Code und nur mit dem kann der zweite Zöllner die "Erlaubnis zum vorübergehenden Betrieb des Fahrzeugs in Tunesien" ausdrucken. Die bisherigen Papierformulare sind dadurch wertlos. Diese Erlaubnis muss man immer mitführen und bei der Ausreise wieder abgeben.


    Hier der Link zum Formular: https://www.douane.gov.tn/dema…torisation-de-circulation


    Den QR-Code kann man auch schon zuhause erzeugen, ihn als Screenprint speichern und dann so vorzeigen - dann hat man nicht wie wir den Stress mitten auf dem Meer einen Internetzugang zu finden über den man das Formular aufrufen kann! Die Zöllner waren aber so nett und haben uns ihr Zoll-Netz nutzen lassen.


    So, dann hat man alles. In Tunesien wurde nach dem Verlassen des Schiffs nur nochmal schnell der Ausweis kontrolliert und dann wurde man zum Hafen rausgewunken.


    Mein Problem war aber: Ich hatte keine für Tunesien gültige Versicherung! Die sollte man im Hafen abschliessen können - da habe ich aber kein Versicherungs-Büro gesehen. Also bin ich zwangsläufig ohne Versicherung zu meiner Unterkunft gefahren und habe mir am nächsten Tag bei der "Star Assurance" (in meinem Fall in La Marsa, einem Teil von Tunis) die Versicherung geholt. Ging problemlos und hat für zwei Wochen rund 70 Euro gekostet.


    Ausreise war sogar noch entspannter: Morgens in den Hafen, Boarding-Ticket für die Fähre holen. Sobald der Hafen öffnet, einfach den Einweisern hinterher fahren: Zuerst Ausreise als Person (neuer Stempel im Pass), dann Ausreise des Autos (neuer Stempel im Pass) und Rückgabe der "Erlaubnis zum vorübergehenden Betrieb". Vor der Fähre nochmal ein kurzer Blick in den Pass und ins Auto und schon ist man an Bord.


    In Italien dann wieder Passkontrolle (Einreise Schengengebiet). Das Auto und sein Inhalt hat sie nicht interessiert und schon ist man wieder auf dem Europäischen Kontinent.


    Hilft das? Noch Fragen? Gerne!


    Markus

    Für die Rückfahrt am nächsten Morgen mus man natürlich wieder durch's Wasser.


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    Langsam geht's wieder zurück Richtung Tunis.


    Typische Straßenszene:


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    Und auch Recycling wird inzwischen groß geschrieben. Das sind alles leere Getränke-Dosen:


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    Vollbremsung nachdem sich der vermeintliche Stein beim Vorbeifahren als Schildkröte entpuppte.

    Die war zwar schlecht gelaunt, wurde von uns dennoch über die Straße getragen:


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    Das Kamel (eigentlich ja Dromedar) hätten wir auch gerne für den Privat-Zoo eines Freundes gerettet, leider war der Besitzer aber nicht bereit es zu verkaufen:


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    In Tunis habe ich mir dann erstmal einen neuen Luftfilter geholt - für den Anbau des Schnorchels hatte ich vor der Abreise keine Zeit mehr gefunden. Gelohnt hätte er sich auf jeden Fall!


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    Mit frischem Luftfilter haben wir noch die Keramik-Fertigung von "Le Lézard Rouge" in Nabeul besucht:


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    Und Matthias in seinem "LKsar" mit seinem phantasievoll gestalteten Gästehäusern (Stellplätze für Camper gibt's natürlich auch):


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    Tja, und dann waren die zwei Wochen auch schon fast um - die Fähre wartet (nicht):


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    Zusammenfassend:

    2989 km Gesamtstrecke. Und das absolut pannenfrei trotz tagelang üblen Wellblech-Rüttelpisten (selbst die Osram LED's in den Schweinwerfern haben das Gerüttel und den Staub und Dreck wunderbar mitgemacht! ;) ).


    Ca. 9 Liter / 100km hat der Jimny auf der Gesamtstrecke gebraucht - und das trotz vielen Stunden in der Untersetzung und viel Leerlauf, wenn man wieder auf die anderen warten musste ;)


    Die General Grabber AT3 haben sich auch im Sand top bewährt. Top Traktion und kein einziger Reifenschaden.


    Für die nächste Tour ist der Schnorchel + Zyklon-Vorfilter Pflicht. Beides habe ich schon da liegen, ich kam nur vor der Tour nicht mehr zum Einbau.


    Das Dachzelt hat sich ebenfalls bewährt. Es wiegt nur 47kg und war auch bei den Fahrten in den Dünen und bei schneller Pistenfahrt völlig unproblematisch - zumal wir ja im Fahrzeug selbst auch viel "Gegengewicht" hatten.


    Das Trekfinder-Fahrwerk (mit Serienstoßdämpfern!) hat die Überladung und die schlechten Wege mit übelsten Schlaglöchern klaglos weggesteckt und auf der Autobahn kann man damit problemlos 110-120km/h fahren.


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    In Matmata ist natürlich etwas Touri-Nepp angesagt - aber die Strecke durch die Berge dorthin ist sehr schön!



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    Weiter geht's nach Ksar Ghilane - leider ist die Piste inzwischen asphaltiert und die Tage-Touris kommen mit Bussen um eine Quadtour zu machen. Die Hauptrasse der Oase ist mit hunderten Quads zugeparkt.


    Also Reifendruck runter und Flucht in die Dünen:


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    Was für eine herrliche Ruhe und was für ein schöner Morgen!


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    Frühstück für das ganze Team am Holzfeuer:


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    Mit dem auf ca. 1,5 Bar abgesenkten Reifendruck ging der ziemlich schwer beladene Jimny ganz entspannt durch den Sand der Dünen. Oft konnte ich sogar im dritten Gang der Untersetzung fahren.


    Nächstes Etappenziel: Camp Zmela


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    Den Sonnenuntergang muss man in den Dünen erleben!


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    Dann ging's zum Abendessen:


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    Guten Morgen!


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    Nächstes Ziel: Das Chott el Djerid



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    Weiter in die Bergoase Tamerza.


    Um zum Restaurant "La Cascade" zu gelangen muss man durch's Wasser:


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    Der Versuch eine 2-wöchige Reise nach Tunesien ein wenig wie ein Tagebuch zusammenzufassen:


    Die Anreise von Stuttgart nach Genua erfolgte über die Schweiz. In Genua habe ich eine Übernachtung eingeplant um auf jeden Fall rechtzeitig an der Fähre zu sein.


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    Dann ging die Warterei im Fährhafen los:


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    Der Jimny mit Dachzelt ist 2,18m hoch - und auch entsprechend gebucht! Dennoch schicken sie mich ohne Rücksprache in ein Deck mit 2,15m Höhe!


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    Zum Glück gab's nur an der Fähre Schäden!


    Die Überfahrt dauert 24 Stunden - ich empfehle unbedingt die Buchung einer Kabine und nicht nur einer Sitzgelegenheit!


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    In Tunis angekommen ging es erstmal die Verwandtschaft besuchen und die Tochter vom Flughafen abholen.

    Mit zwei weiteren Fahrzeugen (Toyota Landcruiser 105 und Peugeot Landtrek) war das Team dann vollständig.

    So ging es die relativ öde Autobahn runter in den Süden Richtung Gabes und weiter nach Matmata.


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    Eine PrePaid SIM Karte wollen wir direkt am Flughafen kaufen. Da soll es recht einfach/unkompliziert sein.

    Zumindest wurde dies im Namibia Forum so beschrieben. Oder gibt es in Windhoek bessere Möglichkeiten für die Beschaffung einer Handykarte?

    Ohne lange Wartezeiten wäre natürlich ideal, denn ich vermute der Handyladen am Flughafen wird von allen ankommenden Touristen belagert.


    Wenn du ein neueres Handy hast, google mal nach "eSIM". Das wäre die bequemste Lösung, zumal von zuhause aus vergleich- und buchbar.


    Markus

    Wäre mal wirklich interessant, wenn jemand in der nähe wohnt, dort mal direkt zu fragen. Sonst werden wir fleißig weiter rätseln :D

    Und du glaubst die erzählen einem Unbekannten das einfach so aus dem Nähkästchen wie sie das gemacht haben?

    Ich denke die haben ein Gespür für ein gutes Geschäft, selbstverständlich einen hervorragenden Draht zum TÜV - und garantiert auch gute Anwälte. Vor einem Winzling wie Suzuki Deutschland werden die kaum Angst haben.


    Markus