Für die Rückfahrt am nächsten Morgen mus man natürlich wieder durch's Wasser.

Langsam geht's wieder zurück Richtung Tunis.
Typische Straßenszene:

Und auch Recycling wird inzwischen groß geschrieben. Das sind alles leere Getränke-Dosen:

Vollbremsung nachdem sich der vermeintliche Stein beim Vorbeifahren als Schildkröte entpuppte.
Die war zwar schlecht gelaunt, wurde von uns dennoch über die Straße getragen:

Das Kamel (eigentlich ja Dromedar) hätten wir auch gerne für den Privat-Zoo eines Freundes gerettet, leider war der Besitzer aber nicht bereit es zu verkaufen:

In Tunis habe ich mir dann erstmal einen neuen Luftfilter geholt - für den Anbau des Schnorchels hatte ich vor der Abreise keine Zeit mehr gefunden. Gelohnt hätte er sich auf jeden Fall!

Mit frischem Luftfilter haben wir noch die Keramik-Fertigung von "Le Lézard Rouge" in Nabeul besucht:

Und Matthias in seinem "LKsar" mit seinem phantasievoll gestalteten Gästehäusern (Stellplätze für Camper gibt's natürlich auch):


Tja, und dann waren die zwei Wochen auch schon fast um - die Fähre wartet (nicht):



Zusammenfassend:
2989 km Gesamtstrecke. Und das absolut pannenfrei trotz tagelang üblen Wellblech-Rüttelpisten (selbst die Osram LED's in den Schweinwerfern haben das Gerüttel und den Staub und Dreck wunderbar mitgemacht!
).
Ca. 9 Liter / 100km hat der Jimny auf der Gesamtstrecke gebraucht - und das trotz vielen Stunden in der Untersetzung und viel Leerlauf, wenn man wieder auf die anderen warten musste 
Die General Grabber AT3 haben sich auch im Sand top bewährt. Top Traktion und kein einziger Reifenschaden.
Für die nächste Tour ist der Schnorchel + Zyklon-Vorfilter Pflicht. Beides habe ich schon da liegen, ich kam nur vor der Tour nicht mehr zum Einbau.
Das Dachzelt hat sich ebenfalls bewährt. Es wiegt nur 47kg und war auch bei den Fahrten in den Dünen und bei schneller Pistenfahrt völlig unproblematisch - zumal wir ja im Fahrzeug selbst auch viel "Gegengewicht" hatten.
Das Trekfinder-Fahrwerk (mit Serienstoßdämpfern!) hat die Überladung und die schlechten Wege mit übelsten Schlaglöchern klaglos weggesteckt und auf der Autobahn kann man damit problemlos 110-120km/h fahren.
