Posts by *Wolfgang*

    Andererseits hat mich ein Kommentar bei A´mazon abgeschreckt, in dem jemand schrieb, ein Climair sei während der Fahrt abgerutscht und dem Beifahrer ins Gesicht geflogen!

    Habe diese Windabweiser schon bei den verschiedensten PKW Modellen montiert und lange gefahren. Es gab nie Probleme damit. Auch nicht bei vollständig geöffneten Scheiben.

    Jepp, Zustimmung! Hab sie ca 10 jahre an VW Bus T4 gehabt (und sind immer noch dran) und seit ca 2 Jahren am Jimny! Die sitzen gut und fest, kann mir nicht vorstellen daß die wegfliegen sollen. Wenn überhaupt, dann höchstens infolge eines Montagefehlers oder wenn sie vielleicht beschädigt sind, sonst wohl eher nicht!

    Das denke ich auch, das gilt besonders dann, wenn man die bessere Offrad-Fähigkeit vom GJ/HJ nicht wirklich regelmäßig benötigt, dann sind Vitara und S-Cross eine gute Alternative...

    So ist es in meinem Fall. Viel öfter als extreme Kletterkünste brauche ich ein gutes Zugfahrzeug, wenn die Frau eine Tonne Erde für ihre Gartenprojekte wünscht. Da ist der S-Cross mit 1,5t Anhängelast und besonders in Kombination mit dem Automatigetriebe recht entspannt unterwegs.


    Aber der Jimny gefällt halt so gut ... ?(

    Immerhin darf der Jimny auch 1.3t gebremst ziehen. Aber ich weiß schon was Du meinst, der S-Cross ist halt mehr "Auto". Und eine Automatik ist beim Hängerbetrieb hilfreich.

    Hi Murmel,


    ebenfalls herzlich willkommen, ebenfalls aus dem Rhein-Main-Gebiet (naja, eher Main...)


    Allzeit gute Fahrt mit Deinem Neuen! Ich hab mich damals - vor gut zwei Jahren - auch wahnsinnig gefreut daß ich einen GJ bekommen habe (in kinetic, meiner Wunschfarbe). Und jetzt macht er mir immer noch total Spaß, das Ding muß man einfach liebhaben!

    Schon Mal drüber nachgedacht auf LifePo4 umzusteigen - Doppelte Kapazität bei reduziertem Gewicht... ;)

    Hab ich in meine Vespa eingebaut weil dort alle zwei, drei Jahre die Batterie platt war und mir das auf den Keks ging.


    Aber weiter mit Black Cat`s Jimny ... ;)

    So, heute habe ich (endlich mal) meine Federn und Dämpfer verbaut! Ich hab die Komfortfedern von Trekfinder gewählt (sind max 5/10mm höher als Serie), dementsprechend sind keine längeren Bremsschläuche oder andere Dinge erforderlich. Entgegen meinen früheren Überlegungen hab ich mich dazu entschieden, im Zuge der Federmontage einen Satz Koni rot mit zu verbauen. Das Material lag preislich bei etwa 630,-- komplett.


    Der Einbau war recht problemlos (sieht man mal davon ab, daß man sich an der UB-Behandlung mit Seilfett schön einsauen kann ;) ), an so einem neuen Auto gehen die Schrauben in der Regel ja gut auf. Man muß lediglich darauf achten, daß man wirklich alle Leitungen wie Kabel, Bremsschläuche, Regeler fürs LED Licht, usw. lockert, damit man beim ablassen der Achse nichts abreißt. Lieber einmal zuviel gucken als zuwenig. Hebebühne ist von Vorteil, ansonsten reicht ein vernünftig bestückter Standard-Werkzeugsatz.


    Vorhin hab ich dann mal eine Probefahrt gemacht, ich hab den Eindruck daß das Fahrverhalten gewonnen hat. Ein Golf GTI wird freilich nicht draus, aber das macht schon alles einen guten Eindruck. Die "Schaukelei" ist jedenfalls so gut wie weg. Nachgerüstet hab ich vor allem, weil ich auch mal mit Anhänger fahren will (auch Autobahn lässt sich da nicht vermeiden), da dachte ich daß es sicher kein Fehler ist, wenn das Auto ein strafferes Fahrverhalten hat. Am Montag ruf ich dann mal meinen TÜV Mann an, die Federn müssen eingetragen werden (Teilegutachten war bei den Federn dabei)




    Deswegen haben sie das auch nicht gemacht. Vermutlich hätten die beiden Luxuskaleschen nicht sonderlich gut gegen ein Auto abgeschnitten, welches max. ein bis zwei Zehntel des Kaufpreises eines der anderen Premium-SUV`s gekostet hat.


    Thema RDKS: bis zu einem gewissen Grad Zustimmung, viele Leute machen heut gar nichts mehr, die fahren nur und kümmern sich sonst um nix! Bloß: warum muß das RDKS mit teuren Sensoren betrieben werden? Bei Fahrzeugen aus dem VW Konzern gabs bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Fahrzeuge, welche über ein passives Kontrollsystem verfügten, d.h. sie verglichen permanent via ABS Sensoren die Radddrehzahlen li. und re., hierdurch erkannte das System einen möglichen Luftverlust. Einfach und gut! Mittlerweile müssen meines Wissens aktive Systeme verbaut werden (die Variante mit einem Sender je Rad). In meinen Augen sowohl Resourcenverschwendung (weil Batterien nicht gewechselt werden können, nur Kompletttausch möglich).


    Aber ich schweife ab, das hat nichts damit zu tun, daß nach einer Inspektion oder reifenmontage der korrekte Luftdruck seitens der Werkstatt eingestellt werden sollte!

    mpetrus: dem ist nichts hinzuzufügen. Leider ist es heute so, daß viele Autofahrer ziemlich ignorant sind was derartige Kontrollen am eigenen Auto angeht. Scheibenwasser, Luftdruck, Ölstand, Beleuchtung - um das nachzusehen muß man kein Kfz-ler sein. Etwas Interesse an der Sache reicht schon völlig aus.


    Leider sehe ich das gerade im näheren Umfeld. Ein junger Kerl hat einen schönen VW, keine alte Gurke oder sowas. Letztens hat er mich gefragt wie man den Ölstand prüft. Auf die Idee mal im Bordbuch nachzuschauen (oder meinetwegen ein YT-Video anzugucken mangels Bock am lesen) kam er nicht. Auch andere Dinge (wie z.B. mal nach dem TÜV zu schauen) sind ihm völlig fremd. Man setzt sich rein und fährt. Sonst nix weiter. Erst wenn das Auto stehen bleibt kommt der Gedanke auf, daß da was nicht stimmen könnte.


    Nichtsdestotrotz ist der Fahrer für den Zustand seines Fahrzeuges verantwortlich, ob ihm das nun gefällt oder nicht. Auch habe ich noch nie gehört daß eine Werkstatt einen Strafzettel bekommen hat, weil sie beim Fahrzeug eines Kunden z.B. eine Lampe nicht gewechselt hat obwohl das Auto beim Kundendienst war. Platzt ein Reifen infolge mangelnden Luftdruckes, dann dürfte es so ziemlich das gleiche sein.

    Selbst wenn Du beim TÜV warst (z.B. wg. HU) und der TÜV Mann die Motorhaube nicht richtig verschließt woraufhin Dir selbige hochfliegt und Du daraufhin in den Straßengraben fährst, dann hast Du (kaum) eine Chance, dies dem TÜV Mann anzulasten! Auch Schäden "unter Schutzanstrichen oder Abdeckungen" kannst Du Im Falle des Nichterkennens nur schwerlich dem TÜV anlasten (ausser, Du weist grobe Fahrlässigkeit nach).


    Was ich damit sagen will: in erster Linie ist der Fahrzeugführer für den Zustand seines Fahrzeugs verantwortlich. Ich würde mich also nicht zu 100% darauf verlassen, daß man in so einem Fall eine Werkstatt, den TÜV, den Reifenhändler, etc. zur Verantwortung heranziehen kann. Zumal sich ja nicht jeder Fehler innerhalb kurzer Zeit zeigt.

    Olaf, Du hast ein stückweit recht. Bedenke allerdings: nicht überall KANNST Du wirklich gut entrosten! Oft ist auch lediglich Flugrost vorhanden, diesen kannst Du mittels einer guten (!) Konservierung und dem damit einhergehenden Sauerstoffentzug am weitergammeln hindern. Machst Du nichts, dann rostet es munter weiter!


    Wo ich Dir allerdings an anderer Stelle unumwunden recht gebe: wenn ich irgendeine Pampe über Rost drüber jauche, dann sieht das vielleicht nett aus und ist ggf. auch verkausförderlich - bringen tuts aber nix, im Gegenteil: darunter möckert es fröhlich weiter. (denke hier nur mal an den von VW werkseitig aufgebrachten PVC Schutz, der hält sehr, sehr lange. Wenn er aber unterwandert wird, dann siehst Du die Löcher erst wenn es zu spät ist!).


    Noch ein Wort zu vollverzinkten Karossen: ja, die halten recht lange und stellen auch einen guten Korrosonsschutz dar. Allerdings "verbraucht" sich die Zinkschicht über die Jahre. Das bedeutet: auch verzinkte Autos rosten, nur halt eben später! Das aus meiner Sicht problematische dabei: wegen des Zinks wurde meist auf Hohlraumkonservierung verzichtet, diese würde möglicherweise ein Rosten verhindern. Da hier aber nichts drin ist kann es eben auch hier korrodieren. Man sieht sowas gerne mal an älteren Audis der ersten Generation (so aus den Jahren ab `85), auch die beginnen zu rosten. Wobei man sich natürlich nichts vormachen darf: zum einen sind andere gleich alte, aber nicht verzinkte Autos teilweise schon gar nicht mehr da, zum anderen sah aufgrund der Verzinkung auch niemand Handlungsbedarf für zusätzliche Maßnahmen. Zudem wurden die allermeisten dieser Autos ja nicht verhätschelt, sondern sommers wie winters genutzt (auch, wenn das Auto 20 Jahre oder älter war). Und dafür ist der überwiegende Teil dieserFahrzeuge noch ganz gut beinander!


    Langer Rede kurzer Sinn: je eher ein Auto wie der Jimny nachträglich gegen Rost konserviert wird umso besser. Falls Rostansätze bereits vorhanden sind: so gut es irgendwie geht entfernen und anschließend mit den hochwertigsten Mitteln versiegeln, die man bekommen kann! Dann kann auch der Jimny alt werden :). Und immer schön jedes Jahr mal kontrollieren ob man nachbessern muß!