Posts by Ulli_S

    Genau - Elektrophoretische Tauchgrundierung ist vermutlich zu teuer ;) Und Vollverzinken auch, zumal vorverzinkte Bleche beim Punktschweißen problematisch sind. und die ganze Karosse versinken geht, aber .. ist teuer. Macht leider auch keiner mehr.

    Im Offroadpark hatte ich auch 30 Liter. Ich habe aber den Verdacht, mehr zeigt er nur nicht an ;)

    Hat schon mal jemand einen Verbrauch darüber gehabt ?

    Der Verbrauch selbst ist okay, da man ja hier eher den Verbrauch pro Motorstunde rechnet. Und wenn ich im Gelände eine Stunde im 1. und 2. Gang Untersetzung rumfahre, dreht der Motor da bei 2.500 Umdrehungen, man fährt aber bloß 10 km ... Auf der Landstraße fahre ich bei gleicher Drehzahl das 8- fache. Und 6,5 Liter bei 80 km/h mal 8 wären 52 Liter ..

    Jeder Fahrzeugbauer verwendet ähnliche Tiefziehbleche - VW sogar weichere und daher dickere, um die gleiche Festigkeit zu erzielen als zum Beispiel Suzuki. Hintergrund ist einfach, die Tiefziehformen waschen nicht so schnell aus halten mit dem weicheren Blech länger, und man spart sich die Anfertigung von mehr teuren Tiefziehformen. Von der Stahlqualität ist das Suzuki-Blech eigentlich höherwertig.

    Es gibt korrosionsträge Stähle für den Fahrzeugbau, ja, aber glaub mir, die setzte bis auf DeLorean kaum keiner ein ;)

    Die Korrosion kommt eher durch Lücken im Verarbeitungsprozess, zum Beispiel, das leicht flugrostige Bleche verarbeitet werden, und einfach drüber lackiert wurde. Manchmal werden Rohkarossen vor dem Lackieren unpassend gelagert, und dann natürlich nicht aufwändig geätzt, neutralisiert und dann lackiert. Mal wird billig Blech eingekauft, das irgendwo schon vor sich hin oxydierte.

    Audi hat mal wirklich gute Karossen gebaut, die vollverzinkt waren - das Blech war genau dasselbe, das alle anderen auch verarbeiteten.

    Man kann die Karosserien auch in riesigen Tauchbecken phosphatieren vor der Lackierung - das wandelt den Rost in Eisenphosphate um, die sich dann unter dem Lack neutral verhalten.

    Und dann natürlich die verwendeten Lacke - alte bleihaltige Industrielacke aus den 80er Jahren halten viele Jahrzehnte ohne besondere Pflege, die heutigen wasserbasierten Lacke eher Jahre und benötigen ständige Aufmerksamkeit. Wenn Lacke an Ecken Risse bekommen, weil der Lack verhärtet und mit den Vibrationen nicht klar kommt, fängt dort der braune Nager an, Steht dort noch Wasser, durch Kondensation zum Beispiel, geht das dann ganz schnell. Diese Bereiche müssen geschützt werden, durch Fette zum Beispiel. Macht aber kaum jemand.

    Kurz - die im Autobau verwendeten Bleche rosten alle. Nur, wenn sie fachgerecht vor Korrosion geschützt werden, nicht - und da sind momentan alle Hersteller drastisch abgerutscht. Aber man soll sich ja auch nach spätestens 8 Jahren ein Neufahrzeug kaufen müssen ;)

    Zumal Vollgas im Gelände immer schlecht ist. Geht aufs Material, hat mich auch schon mal eine - an sich recht stabile - Hinterachse vom Wrangler gekostet ...

    Idealerweise fährt man in der Untersetzung und höchstens mit mittleren Drehzahlen. Steckt man dann fest, kommt man Rückwärts auch alleine wieder raus. Fliegt man mit Vollgas in den Sumpf, ist selbst für einen 6x6 Pinzgauer Schluss ..

    Nein, Ausserhalb von Berlin, etwas nördlich von Oranienburg. Aber in Hohenschönhausen wohnt meine Schwiegermutter ;) Und eigentlich komme ich aus der Nähe Wildaus - bin in KW geboren und habe im Schwermaschinenbau in Wilkdau gelernt ..

    Ja, die Dorfschule als derzeitiges Quartier ist eher rustikal. Mich stört es nicht, ich schlaf im Zelt. Sanitärräume mit sauberen Toiletten sind vorhanden, wer mehr Komfort braucht, sucht sich ein Hotel in der Nähe. Das Cityhotel in Welzow ist definitiv nicht zu empfehlen.

    Sag das nicht. Es haben alle eine Funke im Auto, die Benzingespräche abends am Lagerfeuer sind Kult, und einen großen Teil der Zeit steht man eh schwitzend mit einer Schippe in der Hand und versucht zusammen mit anderen irgendein Fahrzeug wieder freizubekommen ;)

    Und wegen der Anfahr- da sind auch Leute aus Holland, Spanien und Frankreich dabeigewesen. 750 km ist gleich um die Ecken ;) Und immerhin näher dran als Marokko oder das australische Outback oder Moab und Utah ;)

    Sagen wir mal so - Natürlich kann man mit Portalachsen und 38er Reifen, einem Anderen Getriebe und stärkeren Achsen, Kardanwellen und Kreuzgelenken die Strecke locker bewältigen. Aber - wenn man das will , kommt man mit einem Rubicon besser und billger Weg. Man sollte auch die Grenzen seines Fahrzeugs kennen, und nicht als kleinstes Auto mit der niedrigsten Bodenfreiheit den Scout spielen in Pfützen, bei denen man nie wieß, wie tief die Fahrspuren sind ... Das bezahlt man anschließend teuer. Spreche da aus Erfahrung ;)

    Die Schaufel ist nach STVZO Ladung, und daher als solche zu behandeln. Steht sie nicht unzulässig weit über die Fahrzeugkonturen raus, und ist es nicht quasi eine nach hinten gerichtete Saufeder, ist das okay und zulässig. Für Auftretende Schäden am Auffahrenden Mopedfahrer haftet dann die eigene Haftplicht sofern eine Teilschuld anerkannt werden sollte, fertig.

    Jo. Ist ganz lustig anzusehen. Aber auch völlig sinnlos.

    Interessant wäre es wie es mit Stollen aussäh.

    Nö, das ist simple Physik. Die Übertragbare Zugkraft auf ebener Strecke ist die Normalkraft (vulgo das Gewicht) mal den Reibkoeffizienten. Ist das Auto dreimal so schwer wie der Jimny, brauchst Du 3 Jimny´s für einen Gleichstand. Kann man ausrechnen, muss man nicht mal probieren (und sich dadurch vielleicht die Kupplung ruinieren) ...

    Das ist ja auch das Problem von Elaskon und Bitumenbasiertem Unterbodenschutz. Nur bei frisch lackierten und sauberen Blechen empfehlenswert, nach ein paar Jahren wird das Zeug hart und rissig. Wenn man dann nichsts macht, gibt es Probleme.

    Ähm - sorry, leider nein. Hat sich doch etwas anderes ergeben, wir sind dieses Wochenende mit dem Jeep im Vogtland offroad unterwegs .... Eine Roadbooktour mit offizieller Genehmigung der ortsansässigen Förster - da konnte ich nicht widerstehen ..

    Nein, Ersatzrad ist definitiv von Vorteil. Tut nicht weh, und haben ist besser als brauchen. Du möchtest auf dem Colle de Sommelier nicht der sein, der sein Auto oben lassen muss oder einen Tag die Strecke blockiert, weil ein Reifen aufgeschnitten ist. ADAC mit Ersatzreifen kommt da nicht vorbei ...