Posts by Lordmungg

    Gibt es denn Erhebungen ob die Luft in Ländern mit Geschwindigkeitbeschränkung besser ist?

    Schneller fahren führt zu mehr Verbrauch, also auch zu mehr Co2 Ausstoss, dazu sind keine Studien nötig ;)
    Was das mit anderen Ländern zu tun haben soll weiss auch keiner....

    Vielleicht sehe ich das zu locker aber ich gehe fest davon aus das unser Jimny rundherum zerkratzt sein wird wenn wir dann mal nach Korsika können. Unser VW T6 Mietwagen hatte schon bei der leichtesten Berührung mit trockenem Gestrüpp feine Kratzer über die ganze Länge. Der Vermieter sagte aber nur das sei ganz normal und lässt sich nicht vermeiden.

    Meinst du in anderen Länder läuft das anders ? Es gibt etliche Länder mit viel strengeren Vorschriften und Verboten, andere sind in Sachen Umweltschutz, Müllvermeidung usw. um Längen voraus. Auch das Autofahren ist in anderen europäischen Länder viel teurer,

    aber in D wird auf hohem Niveau gejammert

    Die oft nicht beschränkte Geschwindigkeit auf der Autobahn in D macht die Luft auch nicht besser :und_weg:

    Was man auch nicht vergessen darf: das alles kostet viel Geld!!

    Ja genau, darum verstehe ich es auch umso weniger das man eine Ölheizung erneuert. Wärmepumpen kosten etwa gleichviel wie eine Ölheizung, bei einer Sanierung kommt es etwa aufs gleiche raus, ich habe aber auch schon Offerten gesehen wo die Wärmepumpe günstiger war.

    Die Energiekosten in der Schweiz sind pro KW bei etwa 0.11 CHF bei einer Ölheizung und bei etwa 0.05 CHF bei einer Luft-Wasser-Wärmepumpe. Die Unterhaltskosten sind bei der Ölheizung etwa 2-3 mal so hoch wie bei der Wärmepumpe. Bei einem Durchschnittsverbrauch von 20 000kWh hat man bei der Ölheizung jährliche kosten von ~ 2850 CHF bei der Wärmepumpe etwa 1250 CHF.


    Es liegt also nicht an den Kosten das man die Ölheizung erneuert und nicht auf Wärmepumpe umsteigt. Mir ist natürlich klar das es nicht überall geht auf Wärmepumpe umzusteigen.

    Ich wage mal zu unterstellen, daß beim Thema "Glühbirnen" weniger Emotion im Spiel ist als beim Auto

    Mit Garantie, war ja auch nur ein Beispiel zu "Preis oder Verbot".


    Auch Dein Beipiel mit den Heizungen: ich habe Verständnis für Leute, welche hier "noch schnell" ihre Ölheizung erneuern. Ihr Ziel ist es nicht die Luft zu verpesten, sondern eine Heizung zu besitzen, welche aller Wahrscheinlichkeit nach 20, 25 Jahre ihren Dienst mit vertretbarem Aufwand tut.

    Ölheizung sanieren heisst normalerweise alles auszutauschen und neu zu installieren. Mein Vater hat vor über 35 Jahren bei seinem Haus schon eine Wärmepumpe verbauen lassen und musste sie genau so oft ersetzen wie die Nachbarn ihre Ölheizungen. Das Argument wegen Haltbarkeit stimmt also nicht und der Unterhalt einer Ölheizung ist massiv teurerer als bei einer Wärmepumpe. Ich habe schon oft mit "Ölheizern" diskutiert, ihnen Offerten gezeigt von Umrüstungen zu Wärmepumpen und Betriebskosten ausgerechnet. Meistens ist es wie gegen eine Wand zu reden. Warum jemand trotz höheren Kosten wieder eine Ölheizung verbaut bleibt mir unverständlich.... Meine Aussagen beziehen sich auf die Schweiz, keine Ahnung wie die Kosten in Deutschland sind.

    Dies kann aber m.E. nicht mit Verboten geschehen (oder Vorgaben bzw. Veränderungen, welche diesen gleich kommen).

    Es wird so geschehen zu 1000%

    Du liegst vollkommen richtig, freiwillig wird sich nie etwas ändern. Es gibt nur zwei Möglichkeiten die Menschen dazu zu bewegen etwas zu ändern, Preis oder Verbot.

    Das sehe ich anders. Ein technisch oder/und preislich besseres Angebot könnte ja auch funktionieren. Die Leute über Preis oder Verbot zu zwingen kann m. E. ganz schön nach hinten losgehen

    Klar kann das funktionieren das bestreite ich nicht nur wird es immer Leute geben die nicht umsteigen.

    Als bekannt wurde das die Glühbirne verboten wird gingen viele sich noch einen Vorrat kaufen anstatt einfach auf die stromsparenden Alternativen zu wechseln. Ich kenne jemanden der hat sich einen Vorrat angelegt der für 20 Jahre oder so reicht. Jetzt ist er umgezogen und hat in der Wohnung eingebaute LED-Lampen :D

    Ein weiteres Beispiel sind Ölheizungen, nicht wenige haben schnell noch vor dem Verbot die Heizung saniert nur das sie noch 10 Jahre oder so weiter die Luft verpesten können. Das bei einem Hausverkauf die immer noch vorhandene Ölheizung den Wert mindert ist nur noch ein weiterer Grund zu wechseln.


    Es bleibt abzuwarten wie viel am "letzten" Tag noch ein Verbrenner einlösen....

    Das wird sie aber auch bei "E", es wird keiner ernsthaft glauben daß hier keine Teuerungen stattfinden, vielleicht eher als so mancher glaubt. Steuerfreiheit, vergünstigte Lademöglichkeiten, "Bonus" beim Kauf von "E"-Neuwagen werden spätestens dann ausser Kraft gesetzt wenn eine gewisse Marktdurchdringung erreicht ist!

    Ich bin klar pro Elektroauto, aber ich finde es völlig unverständlich warum Elektroautos weniger oder gar keine Strassenverkehrsabgaben(keine Ahnung wie das genau in Deutschland heisst) bezahlen. Umweltprämie kann ich noch verstehen wenn man die bekommt, aber ein 2+ Tonnen Tesla von den "Strassensteuern" ausnehmen mit denen der Unterhalt der Strassen bezahlt wird ist einfach nur ein Witz.

    Das wird viel einfacher geregelt, Steuern und Benzin wird so teuer werden das sich der normale Bürger sowas nicht mehr leisten kann. Warte mal ab was spätestens nach der nächsten Bundestagswahl passieren wird

    Du liegst vollkommen richtig, freiwillig wird sich nie etwas ändern. Es gibt nur zwei Möglichkeiten die Menschen dazu zu bewegen etwas zu ändern, Preis oder Verbot.

    Same here. Nennt sich unnützes hin und herfahren.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Unnützes_Hin-_und_Herfahren


    Als Boomer und bekennender Autonarr fuhr ich mit Hilux und Jimny öfter mal einfach so und zu meiner Erbauung umher. Den Benz habe ich ab und an bewegt damit die Bremsen nicht fest gehen....... hat mir auch Freude bereitet, beim Verso fahre ich wirklich nur wenn ich muss. Den kann ich eigentlich verkaufen.


    Alles in Jena und im Umkreis von 20 km fahre ich mit dem Velo. (Dienstlich).

    Wie es im Artikel steht ist das schwierig zu beweisen. Das es nicht erlaubt ist unnötig Emissionen zu verursachen ist dagegen leicht zu beweisen. Wenn jemand mit seinem AMG(oder jedem anderen Auto) Vollgas von der Ampelweg wegfährt ist der Tatbestand 100% erfüllt. Das die Polizei nichts dagegen unternimmt zeigt nur was für ein peinlicher Haufen die sind.

    Man kann aber - glaube ich - auch durch den Einsatz der Hybrid-Technik schon erkennen, daß die "Mogelei" bis zu einem gewissen Gard weiter betrieben wird, denn die Emissions-Werte lassen sich hier wohl auch nur dann erreichen, wenn die Einsatzbedingungen passen und wenn der/die/das Fahrer/ Fahrerin sich beim Betrieb des Fahrzeugs entsprechend verhalten.

    Das ist in der Tat das grösste Problem bei den PlugIn-Hybrid Fahrzeugen. Der Elektromotor, Akku,... ist alles nur Ballast wenn man einen leeren Akku hat. Ich denke das ein Plugin-Hybrid bei "falscher" Bedienung sogar mehr Benzin benötigt als das gleiche Auto nicht als Hybrid.

    Vielleicht gibt es ja demnächst ein kleines leistungsstarkes Akkupack wo man z.B. 20km Reichweite schnell nachladen kann.

    Das könnte man schon heute problemlos bauen. Heutige Lithium Akkus haben eine Energiedichte von ~160Wh/Kg das ist auch etwa der Energieverbrauch pro KM. Die Besten Akkus haben vielleicht schon um 250Wh/kg. Mit 20Kg Akku sollte man also schon gut 20Km kommen. Problematisch wird dann eher wie man den Akku ans Auto anschliesst. So was in der Art hat Kreisel schon gebaut Akku Range Extender

    Deshalb schrieb ich ja auch zusätzlich " Man kann einen Kanister Sprit dabei haben", aber hat ein E-Fahrer ein Stromaggregat dabei um sein Auto-Akku aufzuladen?

    Klar kann man einen Kanister dabei haben nur wer hat das schon? Wenn du mit dem Elektroauto nicht jeweils bei 1% an der Ladestation stehst ist es sehr unwahrscheinlich das bei einem Stau der Saft ausgeht. Ich bin schon tausende Km mit dem Elektroauto gefahren, auch weite Strecken mit mehreren Stunden im Stau und hatte niemals Probleme mit der Reichweite. Keine Ahnung ob ich einfach gut planen konnte, das Navi bedienen konnte oder einfach immer Glückt hatte. Am meisten Probleme mit der Reichweite hatte ich bis jetzt in Costa Rica mit dem Jimny, weil auf den schlechten Strassen war der Verbrauch sehr hoch.

    Das könnte künftig für viele E-Auto-Fahrer ein Problem werden. Z.B. im Winter, wenn die Kapa eh schon zusammenschrumpft je kälter es wird. Aber auch wenn unvorhergesehene Ereignisse eintreten (z.B.: Stau, Ladesäulekaputt, Lade-App funzt nicht,...) kann das schnell dazu führen, daß man sein Ziel nicht erreicht.


    Zudem muß ja alles an Bord vom Akku gespeist werden (Klima, Heizung, etc.). Tja, und dann kommt über die Jahre sehr wahrscheinlich noch Alterung des Akku hinzu, wobei man aktuell wohl noch nicht wirklich weiß wie lange dieser halten wird.

    Stimmt alles aber wenn du mit Navi fährst rechnet das Elektroauto die Ladestationen ein. Du musst also schon extrem lange im Stau stehen das du die Ladestation nicht erreichst. Der Tesla z.B. "will" bei ~20% an die Ladestation, keine Ahnung wie lange ich damit im Stau stehen kann aber bestimmt ein paar Stunden.

    Beim Elektroauto hat man im Stau doch die gleichen Probleme wie beim Benziner, wenn man mit nur 10% "Resttreibstoff" in den Stau fährt könnte es eng werden ;)

    Ein Benziner oder Diesel kann jedoch einen Kanister dabei haben, bzw. a la Aral-Werbung los spazieren und sich einen Kanister Sprit besorgen.

    Kann ein E-Fahrer sich mal eben so ein Kila Watt holen?

    Ich stand bis jetzt immer nur auf der Autobahn länger im Stau und da kannst(oder darfst) du dir auch kein Benzin holen....

    Die 13"er hatten immer Radlagerprobleme

    Ich kann mich nicht erinnern das ich Probleme mit den Radlagern hatte und ich habe den Mini nicht geschont :P Ich hatte aber öfters Probleme mit den Bremsen die waren offensichtlich nicht für Passfahrten in "Renntempo" gemacht. Der Umstieg auf gelochte und geschlitzte Scheiben hat das Problem aber massiv reduziert.