Posts by AchwasAchwo

    Folierung sieht irgendwann...ähhhh...suboptimal-gammelig aus. Raptor ist auch so gar nicht mein Favorit. Es wäre mal interessant zu erfahren, wie fein die Farbpartikel bei Raptor sind. Je gröber die Partikel einer Beschichtung sind, desto weicher und anfälliger wird die Oberfläche (versuche mal groben Kies fest zu verdichten. Mit feinerem Sand geht das viel besser, bis zu betonhart). Zudem muss bei gröberen Farbpartikeln mehr Bindemittel eingesetzt werden, da schlichtweg die Zwischenräume größer sind. Das Bindemittel ist das, was durch UV-Licht Probleme bekommt und sich auch mechanisch leichter abtragen lässt, z.B. durch mechanische Beanspruchung (z.B. Waschen). Die Folge ist, dass der Lack immer gröber wird und Dreck und Schmutz immer besser haften. Irgendwann bekommst Du den Wagen halt nicht mehr sauber.


    Ich stehe auf Naviton, das gibt es auch in schön. Ich schrobierte ja schon von den Vorteilen und es ist extrem fein gemahlen (in Kugelmühlen). Zudem verbindet sich der Primer derart mit dem Untergrund, dass da kein Wasser bzw. Feuchtigkeit zwischen kann. Quasi wie Klebstoff, der alles zwischen sich und dem Untergrund verdrängt.


    Naviton mit Farbverlauf, alles lackiert, keine Aufkleber.

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    Gruß

    AchwasAchwo

    Mir hat aber letztes Jahr ein Prüfer gesagt, dass die Arbeitsleuchten am PKW nicht gerne gesehen werden, wenn das Fahrzeug nicht offensichtlich für den Arbeitsdienst genutzt wird. Aber ich kenne keine Vorschrift, wo es eine Definition dazu gibt. Daher dürfte diese Aussage auf tönernen Füßen stehen, weil die gesetzliche Vorgabe das nicht hergibt.

    Ja, das ist mir auch schon begegnet. Das kann daran liegen, dass Prüforganisationen schon auch Einfluss nehmen können uns sollen. So sollen z.B. VW Golf, die zum H-Kennzeichen anstehen aber vergammelt sind, sprich nicht erhaltungswürdig, kein H-Kennzeichen bekommen. Der Grund ist schlichtweg, dass man verhindern möchte, dass nur aus steuerlichen Gründen Leute sich H-Kennzeichen holen, die nichts für den Wagen tun. Da es vom Golf noch viele gibt, ist der einzelne Wagen, gerade wenn vergammelt und nicht gepflegt, auch nicht erhaltungswürdig.


    Ein Jagdwagen ist sicherlich kein Arbeitsgerät (da auch für viele andere Zwecke verwendbar und möglicherweise auch verwendet), aber die Arbeitsscheinwerfer können so gerechtfertigt werden. Anderes Beispiel: Winde an Geländewagen, wird u.A. zum Holzrücken benutzt. Und schon ist ein Arbeitszweck definiert.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Ich kenne Sabine und Michael privat und alles gut, ich mag die beiden, aber das stimmt nicht. Sie sind auch keine rechtlich-verbindliche Quelle. Ebenfalls in der UN-ECE R48 ist die Verschaltung aufgeführt. Fernscheinwerfer dürfen (nicht müssen) paarweise nacheinander eingeschaltet werden, müssen aber alle zusammen ausgehen.


    Wenn es ein drittes Paar Fernscheinwerfer gibt, dürfen die nur als Lichthupe verwendet werden und die anderen Paare müssen abgedeckt sein. Die Position vorne ist egal.


    Das kann jeder in der StVZO und der UN-ECE R48 selbst nachlesen. Ich nutze dafür das Buch "Lichttechnische Einrichtungen an Kraftfahrzeugen" und das "Was ist wie"-Kompendium und das FEE, die Sammlung aller UN-ECE-Regelungen, Sonderblätter usw. aus dem Kirschbaumverlag, Bonn, die von Prüfingenieueren und Juristen für Prüfingenieure geschrieben und aktualisiert werden, damit diese ohne Studium der Gestze eine HU, Zulassung usw. durchführen können. Der Kirschbaum-Verlag ist einer der beiden deutschen Fachverlage, die diese anerkannten Werke herausgeben. Das Buch "Lichttechnische Einrichungen..."kann jeder für ca. 60 Euro kaufen: http://shop.kirschbaum.de/shop…3f-a251-fc6c20646cb1&IA=1


    Gruß

    AchwasAchwo

    Das Fernlicht darf eh nicht oben leuchten, wenn unten es leuchtet. Es kann nur in einer Reihe zusammen leuchten. Die anderen müssten abgedeckt sein. Also oben und unten gleichzeitig ist nicht vorgesehen für den Straßenverkehr.

    Darf ich fragen, woher diese Information stammt? Sowohl die StVZO §50 als auch die UN-ECE R48, ersteres ist nationales Recht, letzteres die heute geltenden UN-ECE-Regeln beschreiben keine Einschränkung bei der Anbauposition, außer dass sie vorne sein müssen. Fernscheinwerferpaare und Lightbars bei zahlreichen Geländewagen drücken das auch aus.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Servus,


    warum macht man sich die Arbeit einen gut haftenden UBS zu entfernen um dann ein anderes Material aufzutragen?

    Weil ein gut haftender UBS aus Bitumenanstrich nicht unbedingt und ewig ein guter UBS ist. Heute gibt es ganz andere Materialien mit ganz anderen Möglichkeiten. Haarrisse und Unterfeuchtung kannst Du nicht feststellen ohne den UBS zu entfernen. Aber genau dann entfernst Du ihn ja und diesen Riss, den kann man dann sehen. Ist also kontraproduktiv.


    Bitumen UBS sollte auf einen trockenen sauberen Rahmen und sollte dann alles vom Metall fernhalten. Das versprödet aber und dann schafft es das nicht mehr. Heutige Mittel unterkriechen Feuchtigkeit, legen sich also zwischen Metall und Feuchtigkeit, sind dünner, haften sehr stark an, bleiben dabei dauerhaft flexibel, können in Falze eindringen und sich selbst noch weiter verteilen, sind luftundurchlässig und sind durchsichtig.


    Finde ich persönlich jetzt besser.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Die Referenzzahl


    Die Regelung ist simpel, nur kennen muss man sie. Alles nachzulesen in der UN-ECE R48.


    Guckst Du:


    Die Referenzzahls steht immer auf dem Fernscheinwerfer und gilt nur für den Fernscheinwerfer.


    Die Referenzzahl ist nicht die einzige Limiterung (auf 430.000 cd = Ref 100).


    Fernscheinwerfer dürfen nur paarweise montiert werden und nur bis die Referenzzahl 100 erreicht wurde. Du kannst ein oder zwei Paar zusätzlich montieren. Bei drei Paar Fernscheinwerfer, darf ein paar nur als Lichthupe zu verwenden sein, die anderen müssen abgedeckt sein.


    Sie müssen paarweise einzuschalten sein, aber alle müssen zusammen ausgehen.


    Es gibt Fernscheinwerfer, die sehen aus wie einer, sind aber zwei. D.h. zwei Referenzzahlen auf einem Gehäuse. Bei Osram heißen die "Singlemount".


    Gruß

    AchwasAchwo

    Das habe ich auch mal versuchen lassen, mit so einem Anstrich auf dem Dach vom 101er. Nun, solange das Zeug noch zäh und zu dick ist, geht da mit Eisstrahlen nix, weil das zu dick zum durchgefrieren ist. Das muss schon ziemlich dünn runtergeschrubbelt sein, damit es versprödet und wegplatzt.





    Gruß

    AWo

    Wieviel Scheiben ich brauche, kann ich noch nicht sagen. Derzeit arbeite ich nicht am Fahrzeug, Vorbereitungen für die Abenteuer&Allrad und ein paar dringende Reparaturen an anderen Fahrzeugen lassen mich nicht dazu kommen. Ich rechne frühestens ab November damit, dass es weitergeht.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Meine Meinung: weg!


    Das ist Zeug aus den 70ern und Du siehst nicht was dahinter passiert. Es gibt Risse, da wandert Feuchtigkeit hinter und so weiter. Aber, es ist eine bexxxxxxxx Arbeit. Ich habe mit Schaber und Multitool angefangen, um erst die dicken Schichten weg zu bekommen. Ich bin jetzt auf entsprechende Scheiben mit einer Akkuflex umgestiegen. Geht deeeutlich schnelllllllerrrrrrrr....


    Ein Anruf beim Korrosionsschutzdepot und deren kostenlose Hotline und es eröffnet sich ein ganz neuer Horizont an modernen Korrosionsschutzbeschichtungen.


    Ich werde am betreffenden Fahrzeug auf das Owatrol-System setzen.


    Gruß

    AWo

    Ich glaube das war sogar ein Mietwagen. Hatte ein isländisches Kennzeichen.


    Das mit dem Öl hat da aber keinen großartig gestört. Ich habe das gemeldet und man begegnete mir damit, dass die Menge in einem Auto ja sehr gering sei. Immerhin stand gut 20 Minuten später ein Eimer drunter.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Meine 2ct. Wir waren im August auf Island. Am ersten Tag hat bereits ein Toyota J80 sein Rad abgeworfen, alle Radbolzen abgeschert. Dann hatten wir noch einen total zerfetzten Reifen und an einem Ford Ranger haben sich ein paar Steine unterhalb des Fahrzeugs in den Schutzblechen verewigt.


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    Was ich sagen möchte ist, wenn Du im Hochland fährst, bist Du auf vielen Strecken entweder quälend langsam unterwegs, d.h. Du schafft nur wenige Kilometer am Tag oder Du bist schnell unterwegs, dann brauchst Du aber ein Fahrwerk, was mit der Belastung umgehen kann, sprich, was nicht zu heiß wird. Wenn es geht auch noch mit etwas Komfort. Du bist immer langsam auf den Lavapisten mit vielen Kurven.


    Die Wellblechpisten habe ich "6o", "70" und "90" getauft, je nach Mindestgeschwindigkeit, die halbwegs annehmbar zu fahren ist. Ansonsten sind 10-15 km/h angesagt. Alles dazwischen ist nicht erträglich und wird Dinge kaputt machen.


    Nach dem ersten Tag Hochland waren bei uns alle Plastikflaschen matt gschrubbelt. Eine Fahrzeugtür bei einem anderen Fahrzeug hat sich komplett losgerüttelt. Unser Dashboard fing irgendwann an zu quietschen, bis heute. Mehrere an Fahrzeugen lose angehangenen Schäkel, gingen verloren (weshalb man sowas auch nicht machen sollte). Bei Landmannalaugar haben wir einen VW Bus gesehen, dessen Ölwanne durchgeschlagen war und das Öl tropfte noch munter. Vielleicht sogar von der Furt direkt vor dem Campingplatz. Bodenfreiheit ist wichtig!


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    Bitte erwähne den Isländern gegenüber nie, dass Du offroad fährst. Das mögen die gar nicht und reagieren entsprechend. Für die bedeutet es nämlich genau das, Du fährst neben der Strecke und das ist ein absolutes No-Go dort. Verständlich, denn schon die kleinsten Spuren arbeiten sich in kurzer Zeit zu großen Erossionsrinnen aus und die Wachstumsperioden sind auf Island sehr kurz. Mit Geländewagen oder 4x4 haben die gar kein Problem und das verstehen die auch. Manachmal siehst Du auch Ranger Spuren wegharken, damit Nachahmer nicht die Spur noch weiter ausfahren, Verstöße mögen die überhaupt nicht und wenn DU erwischt wirst, wird es wirklich teuer. Zurecht.


    Zum Furten: Wir hatten vergleichsweise niedrige Wasserstände. Bei drei Flüssen mussten wir mit Wathose wirklich ausloten. Morgens sind in der Regel die Wasserstände niedriger, im Zweifelsfall den nächsten Ranger fragen, was geht. Wenn Du Pech hast, geht es wir wie der X-Klasse die wir bei der Abfahrt im Hafen getroffen haben, abgesoffen, Motorschaden, Ende. Unterschätze nicht die Strömung und checke vor allem den Bereich vor der Ausfahrt. Dort entstehen oft tiefe Rinnen, weil die Fahrzeuge dort mit den Hinterrädern buddeln. Deine Einfahrt in den Fluss kann die Ausfahrt für die andere Richtung sein!


    Gruß

    AchwasAchwo

    Die meisten Öle unterscheiden sich heute nicht mehr, genauer seit 2004. In diesem Jahr wurden die Spezifikationen von Benzin- und Dieselölen zusammengefasst. Heute gilt: A-Öle für Benziner und B-Öle für Diesel, C-Öle für Diesel mit Partikelfilter und E-Öle für Arbeitsmaschinen und LKW. Seit 2004 sind dann alle Autoöle, bis auf die C-Öle, immer A und B.


    Achso, ich meine natürlich ACAE-A, -B usw.


    Manche Hersteller schreiben aber immer noch Dieselöl drauf, weil sie kein Geld dafür bezahlen auch den A-Test zu durchlaufen und sie den klassischen Autofahrer, der noch im alten System denkt erreichen, wollen und ihm Sicherheit geben wollen. Das nimmt aber zunehmend ab.


    Gruß

    AchwasAchwo

    wenn ich mir das Cochpit und die viele Schalter sehe, denke ich an ein Flugzeug

    Ich meinen gelesen zu haben das viele Schalter am Dach keine Funktion haben aber schon vorverkabelt sind für z.B. LED Lampen.
    Nach meiner Meinung wäre es aber sinvoller gewesen die Schalter durch Blenden zu ersetzten und nur bei Bedarf zu montieren.

    Laut Bilder scheint es 8 Schalter am Dach ohne funktion zu geben, das ist schon ein wenig übertrieben...

    Das könntest Du bei uns gelesen haben....MuP....


    Das mit den Land Cruisern stimmt, wobei ich eine 80er bevorzugen würde. Aber wie ich in MuP schrieb, das alte Zeug bekommen wir nicht mehr zurück. Irgendwann hört das auch mit den Importen und Umbauten auf, denn das steht ja noch für die alten Land Cruiser an, wenn man einen haben will.


    Insofern, an gewisse Dinge wird man sich gewöhnen müssen. Zumindest in Europa. In großen Teilen der Erde spielt das alles keine Rolle. Da werden die "guten, alten" Arbeitstiere noch länger so rollen, wie wir es gerne hätten.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Ich kann derzeit mit dem Grenadier nichts anfangen, obwohl ich das Ganze schon seit 06/2016 begleite....


    Offroad? Zu teuer (und ein paar kleine Schwächen).

    Reise? Nur mit Dachzelt, Klappdach fraglich, hinten zu wenig Platz für Ausbau (wenn Rückbank drinbleibt).

    Nutzfahrzeug? Hinten zu klein, Zuladung noch unklar, aber eher wenig für ein Nutzfahrzeug


    Bleibt er als Daily-Driver und Flanierraupe....aber zu teuer dafür.


    Gruß

    AchwasAchwo

    Ich habe mir den Grenadier am Rande der IAA Montag und Dienstag angesehen und konnte auch mitfahren. Mein Fazit wäre, ein modernes Auto mit den entsprechenden Merkmalen und einem tollen Innenraum, der allerdings ein paar Fragen offen lässt. Wie sieht es mit Hubdächern aus, ob der großen Mitteldachkonsole. Sonnendachseitig wurde das ja schön gelöst, zwei einzelne Sonnendächer über Fahrer- und Beifahrer. Auch erwähnenswert: 250 kg statische Dachlast sind erlaubt.



    Ansonsten, 280 PS und 450 Nm, die ZF 8-Gang schaltete in der Münchener Innenstadt butterweich und schön.


    Der Laderaum hinten ist kleiner als bei einem 90er und 110, dafür sitzt der Mensch würdig und hat Platz.



    Die gesamte Achskonstruktion wird sehr robust ausgelegt, ggf. ändert sich das noch, denn der Wagen hat noch nicht sein Wunschgewicht erreicht.


    Geländeseitig spielt er von den Winkeln eher im Mittelfeld mit, wenn die Werte die ich gehört habe zutreffen: 28 Rampe, um die 34-36 Böschung vorne wir hinten. Dafür sind drei 100%-Sperren möglich. Er wäre der zweite Geländewagen mit Four-Link-Achse vorne. Der andere ist der Jeep Wrangler. Das spricht für sehr gute Verschränkung aber schlechtes Straßenhandling, wäre da nicht der Stabi. Es bleibt auf der Autobahn abzuwarten, wie es sich anfühlen wird und wie er sich dort macht. Auch die Radhäuser wirken für mich arg klein. Die Fahrzeuge standen dort mit 265/70 R17 und ein Toyo mit 255/85...könnte eng bis sehr eng werden.


    Eine Sache ist jedoch wirklich nicht schön. Der Kühler, der so von BMW im Package kommt, ist viel zu tief. Er steht vor der Vorderachse und ist mit einem Schlammfängernetz "geschützt". Als Unterfahrschutz käme hier maximal eine Stange zum Tragen, so wie es sie beim Defender einmal gab und wie sie sich beim Sandfahren gegenüber Blechen bewährt hat.



    Ein Blech halte ich wegen der Kühlleistung, die eh ausgereizt ist, nicht für machbar. Der Kühler kann auch nicht höher gesetzt werden, da schlägt die Homologation zu, die 8 cm zwischen Motorhaube und Teilen darunter fordert. Ebenso im Heck mit dem Auspuff, der liegt quer unter der Hecktraverse und ist nur von dünnem Blech geschützt.



    Ansonsten ist vieles richtig gemacht, z.B. Frischluft unten in den Luftfilterkasten, zum Turbo geht es oben wieder raus.


    Auch der Tank guckt nach hinten zunehmend aus dem Kastenprofil-Leiterrahmen heraus.



    Der Wagen ist ein Prototyp Serie 2B, normalerweise folgt darauf das Serienfahrzeug. Ineos wird mindestens noch eine Serie IID zwischenschieben, die einige Änderungen haben wird. Warten wie mal ab, was das sein wird.


    Gruß

    AchwasAchwo