Posts by J.Knopf

    Im Gegensatz zu meinen anderen Fahrzeugen haben/ hatten die Steckdosen im Jimny kein Dauerplus. Das wurde geändert und zum Schutz der Starterbatterie vor Entladung durch angesteckte Verbraucher ist ein „Battery Protector 40 Motor“ von Votronic dazwischen geklemmt.


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    Leider werden die Kabel der CTEC-Ladegeräte bei Kälte sehr steif.


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    Ich verwende deshalb ein Silikon-Verlängerungskabel, welches auch bei Kälte weich bleibt.


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    Eines der Ladegeräte ist zusammen mit zuschaltbaren Messgeräten in einem ausgemusterten Uhrengehäuse untergebracht.


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    Die CTEC-Steckdosenadapter gibt es mit M6- und M8-Ösen und bei meinen Ladegeräten war immer ein Adapter im Lieferumfang dabei.


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    Als Zubehör gibt es auch Steckdosenadapter mit einer LED-Ampel.


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    Grüne LED - Batterie voll


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    Gelbe LED - Batterie OK


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    Rote LED - Batterie nachladen!


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    Man muss vor dem Öffnen des Fahrzeuges schauen, um die Ruhespannung zu bewerten!

    Zum Anschließen des CTEC-Ladegeräts habe ich inzwischen eine passende Steckdose inklusive Sicherung installiert.


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    Bei der Benutzung der Klemmen hat mich immer die Entfernung der Pluspolabdeckung gestört, welche bei Kälte sehr steif ist.


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    Die verriegelte Steckverbindung ist komfortabler zu handhaben.


    Hauptsache, man lädt die Batterie bei Bedarf nach. Bei der aktuellen Kältewelle stehen entladene bzw. defekte Starterbatterien ganz vorn in der Pannenstatistik.

    Ich würde Alcantara als Sitzbezug bevorzugen. Das sitzt sich sehr angenehm.


    Bei Echtleder sagt die Bezeichnung nicht aus, ob es sich um den hochwertigsten oberen Teil der Lederhaut, den Narbenspalt, oder um eine der unteren Spaltschichten handelt. Diese werden geprägt und mit Lackschichten versehen.

    Im Sommer schwitzt man und im Winter friert man.


    Auf jeden Fall lohnt es sich, gleich noch die Rückenlehne mit einer Sitzheizung auszustatten.


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    Der Nahtverlauf an den Sitzwangen und im Rautenmuster ist verbesserungswürdig. Wenn man z.B. den kleinen hinteren Teil der Sitzfläche mit glatter Oberfläche ausführt, hat man das Problem nicht, dass die Rauten außerhalb der Nahtkreuzungen vernäht sind und der Übergang von Sitzfläche zu Sitzlehne nicht zusammenpasst.


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    Ja, die Regeln ändern sich und für mehrere vorhandene Sitzplätze in Nutzfahrzeugen sogar zum Positiven.


    Zoll online - Kraftfahrzeugsteuer - Wichtige Änderungen bei der Kfz-Steuer


    "§ 18 Abs. 12 Kraftfahrzeugsteuergesetz (alt)


    Bisher galt für bestimmte leichte Nutzfahrzeuge bis 3,5 t Gesamtgewicht, die über vier bis neun Sitzplätze einschließlich dem Fahrersitz verfügen und aufgrund ihrer Beschaffenheit vorrangig zur Personenbeförderung nutzbar sind, eine Sonderregelung: Abweichend von der verkehrsrechtlichen Einstufung wurden diese Fahrzeuge mit den CO2- und hubraumbezogenen Tarifen für Pkw statt der gewichtsbezogenen Steuersätze für leichte Nutzfahrzeuge besteuert. Folge war eine höhere Besteuerung derartiger Fahrzeuge."


    Die Informationen waren auch in der Presse.


    Neue Rechtslage: Pickup Trucks können wieder als Lkw besteuert werden
    Mit der Aufhebung der Sonderregelung (§ 18 Abs. 12 KraftStG) können Pickups nun wieder als LKW versteuert werden.
    pick-up-trucks.de


    Vor der Gesetzesänderung gab es Interpretationsspielraum.


    Entscheidung Detail | Bundesfinanzhof


    Den Jimny HJ gab es aber vor der Gesetzesänderung noch gar nicht und man muss sich auch nicht den Kopf darüber zerbrechen, ob ein Fahrzeug mit nur 2 Sitzplätzen überwiegend zur Personenbeförderung gedient hätte.


    :)

    Die Trennwand dient zur Ladungssicherung und dazu ist man egal bei welcher Fahrzeugklasse immer verpflichtet. Leider verfügt der Jimny HJ ab Werk über keine weiteren Verzurrösen für die Ladungssicherung.


    Wenn man im Rahmen einer gewerblichen Tätigkeit ein Fahrzeug nutzt, kommt bei Unfällen die zuständige Berufsgenossenschaft für eventuelle Genesungskosten und Rentenansprüche der versicherten Personen auf.


    Für diesen Fall lässt man die Trennwand besser drin und vertraut nicht ausschließlich auf die Eigenmontage von Befestigungsmöglichkeiten an irgendwelchen Stellen der Karosserie. In der Betriebsanleitung steht nirgendwo, was dafür geeignet und vorgesehen wäre.


    "Der typisch deutsche Michel, welcher unter vorauseilendem Gehorsam, Unwissenheit und Angst vor herbeifantasierten Strafen leidet, braucht selbstverständlich ein amtlich beglaubigtes Schriftstück, um beruhigt ohne Trennwand herum zu fahren." :D

    Das Argument mit der Trennwand geistert ja durch diverse Wohnmobil-, Pickup- und Transporter-Foren, um die Fahrzeugklasse für eine geringere Besteuerung zu ändern.


    Es gibt viele Merkmale welche die Fahrzeugklasse definieren. Für die Besteuerung maßgebend sind die Angaben in den Fahrzeugpapieren.


    Der HJ hat incl. Fahrer 2 Sitzplätze und ist trotz seitlich verglaster Ladefläche und geringer Zuladung als Nutzfahrzeug eingestuft. Daran ändert sich auch nichts, wenn man die verschraubte Abtrennung zum Laderaum ausbaut. Das erhöht sogar die Nutzlast! ;)


    Der GJ wird auch nicht zum Nutzfahrzeug nur weil man die Rücksitze ausbaut, Ladefläche schafft, eine Trennwand einbaut, das Fahrzeug auflastet und die hinteren Seitenfenster mit Paneel verdeckt. Da kommt komischerweise niemand auf die Idee die Fahrzeugklasse anzuzweifeln.


    Das schöne an der Laderaumabtrennung beim HJ ist ja folgendes:

    - sie ist im Lieferumfang enthalten

    - sie ist verschraubt

    - sie lässt mit wenigen Handgriffen einfach aus- und wieder einbauen

    - sie lässt sich nach belieben modifizieren


    Für die in #7 beschriebene Modifikation habe ich 4 lange Schrauben passend gekürzt und 12 Abstandshülsen (Länge 10 mm, Bohrung 6,5 mm) verwendet. Die Abstandshülsen wurden noch mit schwarzem Schrumpfschlauch überzogen.


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    Am Gitter habe ich noch 2 Kunststoffhaken für Mützen und Jacken angebracht. Damit die Haken nicht klappern, kann man die beiden vorhandenen Gummieinsätze im Gitter nutzen und versetzen.


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    Was hast du für eine Matte im Kofferraum?


    Das ist passend zugeschnittene Rollenware.

    Ich habe es so gelöst.


    Die Halterungen incl. dem Gitter lassen sich mit beiden Schraubpunkten nach hinten versetzen.


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    Die Trennwand muss man mit Abstandshülsen montieren.

    Die beiden Schraubpunkte oben mit 4 cm Abstandshülsen und längeren Schrauben montieren.


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    Die beiden Schraubpunkte unten mit 2 cm Abstandshülsen und längeren Schrauben montieren. Die Trennwand ist unten nach vorne versetzt und stößt somit nicht am Ladeboden an.


    Blick von unten.

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    Die Lasche unten ist mit 2 cm Abstand zum Schraubpunkt montiert.


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    Zwischen der Rückenlehne mit Neigung zum Sitzen (nicht liegen) und der Trennwand bleibt noch etwas Abstand, auch wenn der Sitz ganz nach hinten gestellt ist.


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    So schaut es dann im Laderaum aus. Das Gitter ist nach hinten versetzt und die Trennwand ist etwas nach hinten geneigt.


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    Anfangs hatte ich Gitter und Trennwand demontiert. Da hat mich aber das Verrutschen der Ladung nach vorn und gegen die Rückenlehnen gestört.

    genau deshalb habe ich vor ein transparentes wachs zu nehmen das zieht keinen schmutz an und wird nicht so gammelig und man kann die teile darunter sehen

    Wachs ist als zusätzlicher Schutz perfekt geeignet.


    Wachs auf Dispersionsbasis wird z.B. in der Automobilindustrie für Korrosionsschutz verwendet. Was anderes ist Aufgrund der VOC-Anforderungen auch nicht mehr zulässig.


    Für den Privatgebrauch gibt es z.B. diese Möglichkeiten.

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    Korrodierte Stellen werden mechanisch vorbehandelt um losen Rost zu lösen und chemisch behandelt, um festen Rost in stabile Eisenverbindungen umzuwandeln. Dann kommt Farbe mit Zinkanteilen aus Schutz vor Feuchtigkeit darüber. Wachs schützt zusätzlich bei mechanischer Beanspruchung wie z.B. bei Steinschlägen.


    Die Korrosionsvorsorge darf aber jeder machen wie er will und es selbst für richtig hält. Gar nichts machen ist die schlechteste Option.

    Oft blättert auch der Lack darunter ab. Da hilft nur eine dicke Schickt Fett.


    Lack blättert nur ab, wenn die Oberfläche vor dem beschichten nicht ausreichend gereinigt wurde und z.B. Fettrückständer darauf waren.


    Unter dem Zink gammelt es fröhlich weiter während Fett den Prozess stoppt.


    Zink geht entsprechend der elektrochemischen Spannungsreihe vor Stahllegierungen in Lösung und schützt diese dadurch. Darum setzt es man auch zum Schutz besonders beanspruchter Stahlkonstruktionen ein. Ich habe noch nie gesehen, dass dafür Fett verwendet wird.

    Man kann auch den Unterboden bei Bedarf regelmäßig reinigen. An der originalen Beschichtung erkennt man aufkommenden Rost sehr gut und kann diesen gezielt mit Korrosionsschutzmitteln oder Zinkspray lokal behandeln.


    So wie an dieser Stelle. Ansonsten besteht aktuell keine Notwendigkeit dieses Fahrzeug mit irgend etwas einzusprühen.


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    Fahrzeuge mit klebrig schmutzigen Oberflächen sind in den Werkstätten „sehr beliebt“. Daran wird oft nur widerwillig gearbeitet und die Azubis oder Aushilfskräfte sind gefragt. Da macht sich niemand gern unnötig schmutzig.

    Ob die teure Konservierung dann auch hält, was man sich davon verspricht? Man sollte Karosserie und Grundrahmen trotzdem regelmäßig kontrollieren. Wenn alles eingesprüht wird und verdreckt, erkennt man leider die Rostansätze nicht mehr so einfach.


    Hier blättert die Konservierung schon an mehreren Stellen ab. An den Achs-, Brems- und Fahrwerkskomponenten ist der Rost auch nicht weiter tragisch.


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    Die Karosserie sollte allerdings nicht rosten. Wenn trotz zusätzlicher Konservierung schon Rostblasen auftauchen, kann man da bestimmt bald durchstechen.


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    Auch am Grundrahmen muss man was gegen den Rost unternehmen.


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    Hier sieht man außer dem Rost auch noch etwas von der Originalfarbe Chiffon Ivory Metallic.


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    Das echte gewogene Leergewicht des Fahrzeuges wäre mal interessant. In meiner Zulassung steht unter Punkt G 1165 kg. Das soll ja 75 kg für Fahrer und ein betriebsbereites Fahrzeug incl. Betriebsstoffe, Werkzeug, Warndreieck, Verbandskasten, Reserverad beinhalten.

    Mein Fahrzeug (Horizon) wurde auch noch mit Zubehör (AHK, Verkleidungen, Schmutzfänger ...) ausgeliefert, obwohl die Gewichtsangabe sich zum Serienfahrzeug nicht unterscheidet.