Posts by Viehlosoof

    Ahhh cool dann sollte es doch zu schaffen sein :-) Gibt es noch etwas zu beachten außer Rad ab, Sattel ab, Scheibe ab und dann wieder in umgekehrter Reihenfolge zusammen bauen?

    Aberjadoch!!!


    1.

    Du lockerst die Gummimanschette um Bremskolben und Bremssattel, hebst sie vom Bremssattel ab und schaust ihr unters Röckchen, ob da eventuell Schmutz drunter ist. Beim Reindrücken des Bremskolbens würdest Du sonst den Schmutz zwischen Bremskolben und Bremssattel drücken. Gaaar nicht gut!!! Eventuellen Schmutz mit eine alten Zahmbürste und wenn vorhanden Druckluft entfernen und die Manschette wieder montieren.


    2.

    Du lockerst den Deckel des Bremsflüssigkeitsbehälters und legst zwei Windungen saugfähiges Papiertuch drumrum und sicherst es gegen runterfallen. Den Deckel nicht ganz abschrauben, manchmal gibt es einen "Springbrunnen" beim Zurückdrücken der Bremskolben.


    3.

    Du drückst den ersten Bremskolben zur Hälfte zurück und prüfst den Flüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter. Wenn er jetzt schon über MAX voll ist, mit einer großen Spritze aus der Apotheke absaugen.

    4.

    Du drückst den ersten Bremskolben ganz rein und prüfst den Flüssigkeitsstand im Bremsflüssigkeitsbehälter. Wenn er jetzt schon über MAX voll ist mit einer großen Spritze aus der Apotheke absaugen.


    5. und 6. am anderen Bremskolben: siehe 3. und 4.


    Bremsflüssigkeit ist sehr aggresiv und sollte nicht einfach so im Motorraum und so versabbert werden!


    Viel Erfolg.


    Gruß Manfred

    Hallo Tim,


    was heute ein ganz normaler stinklangweiliger "Brot-und-Butter-Motor" ist, war vor 30 Jahren ein hochgezüchtetes Aggregat zum Rennenfahren.


    Wenn man (also auch Du) weiß, dass der Ölfilter sich nur zur Hälfte füllen lässt, weil er am Motor horizontal angebaut wird, füllt ihn der Autoschlosser mit Liebe zur Technik auch nur zur Hälfte, weil er sich sonst gutes und teures Motoröl in die Werkstatt ferkelt.


    Wenn man weiß (der Autoschlosser mit Liebe zur Technik tut das) , dass etwa 85-90% des Motorenverschleißes direkt nach dem Kaltstart entstehen bis der Öldruck aufgebaut ist, könnte man versuchen den Motor nicht noch zusätzlich zu foltern. Und wenn es nur aus Respekt vor einer Technik ist, die man noch nicht so ganz versteht.


    Dass Du aber auf dem richtigen Weg bist, beweist Deine präzise Schilderung der Vorgehensweise bei der Demontage des Ölfilters. Besser hätte ich das auch nicht erklären können.


    Gruß Manfred


    dem auch schon (zu oft) beim Abschrauben von Ölfilter und/oder Ablassschraube die Seuche in den Ärmel gelaufen ist!

    DAS ist vllt. gar nicht so gut. Beim Startvorgang muß der ja erst noch wieder gefüllt werden; d.h. der Öldruck ist dadurch nen Ticken später erst da.

    Die Jungs reden vom Ölwechsel inclusive Filter erneuern. Der neue Filter läuft dann auch erst voll, weil er leer im Karton im Regal stand.

    Und Autoschlosser mit Liebe zur Technik füllen den neuen Ölfilter soweit möglich vor, damit schnellstmöglich Öldruck anliegt.


    Gruß Manfred

    Hallo TimJim,


    auf die Schnelle fällt mir nur sowas ein:

    1. Du bohrst den eingebauten Filter unten an, stellst ein Schüsselchen drunter und lässt den Filter leerlaufen.

    2. Du klebst das Löchlein mit Panzerklebeband zu, damit bei der Demontage nix in Deinen Ärmel tropft.


    Habe ich zwar noch nicht persönlich ausprobiert, wird aber innerhalb der nächsten zwei Wochen geschehen müssen. Gut dass Du gefragt hast.


    Gruß Manfred

    Hallo Rheinulli,


    wenn Du einen Kugelkopf an die "freie" Reserveradhalterung bauen möchtest, schau im Internet mal nach "Kugelkopf für Ackerschiene". Das sollte die wenigste Arbeit machen.


    Viel Erfolg.


    Gruß Manfred

    Ist das alles komplifiziert und verwirrend!


    Eventüll sollten wir uns darauf einigen den Jimny, insbesondere den FJ ohne ESC, nur bei trockenen Witterungsverhältnissen zu bewegen. Die Benutzung des Scheibenwischers entfällt somit und damit auch alle weitergehenden Wartungsarbeiten an dieser Vorrichtung. Außerdem soll der Jimny, insbesondere der FJ ohne ESC, bei feuchter oder gar nasser Fahrbahn ein bisweilen schlüpfriges Temperament, insbesondere bei Kurvenfahrt, an den Tag oder gar die Nacht legen. Weiterhin wird in Internetforen berichtet, dass bei der Beaufschlagung mit Feuchtigkeit der Jimny, auch der FJ mit ESC, zu wildwuchernder Korrosion neigt.


    In Summe dieser Eigenschaften wird abschließend dem Jimnyeigner beliebigen Geschlechts anheim gestellt mit diesem Automobil nur bei "Kaiserwetter auszufahren. Die Ausgabe in Höhe von 4,- Euro wird somit hinfällig und bedarf keiner weiterführenden Diskussion. Der unverbrauchte Geldbetrag in Höhe von 4,- Euro kann dann dem Sparschwein übergeben werden und der Verwendung der Ansparung zur Anschaffung der nächsten Flasche Kräuterlikör zugeführt werden. Prost!


    Gruß Manfred

    .....

    Bezüglich "Multimomentaufnahme mit Stoppuhr fällt aus, weil die Häufigkeit gleich 1 ist":

    ...da bin ich mir bei Wischern für 4 Euro nicht ganz sicher...:evil:...


    Gruß Pedant

    Das würde ICH so nicht unterschreiben. Schon gar nicht mit meinem Namen!


    Wenn das Automobil nach erfolgreicher Durchführung des Wischerblattwechsels weiterhin im Wagenpark des Eigentümers verbleibt, also nicht zeitnah veräußert wird, UND die Möglichkeit besteht, dass besagtes Automobil einer Nutzung außerhalb des befriedeten Besitztums zugeführt wird, ist nach meiner persönlichen Erfahrung, aufgrund jahrelanger persönlicher Beobachtung der aushäusigen Wetterlage, in unregelmäßigen zeitlichen Abständen, aber dennoch unvermeidbar, mit wasserhaltigen Niederschlägen in verschiedenen Aggregatzuständen zu rechnen, infolge dessen zwecks Sichtverbesserung auf die vorausliegende Fahrbahn die Vorrichtung zur Reinigung der Frontscheibe oftmals vom Fahrzeugführer betätigt wird, was wiederum eine mechanische Abnutzung der eben erst erneuerten Wischerblätter zur Folge hat und nach geraumer Nutzungsdauer eben dieser Wischerblätter (mindestens) einen weiteren Wischerblattwechsel in der weiteren Haltedauer des Automobils nach sich zieht.


    Und dann muss Die Frau halt wieder vor die Tür zum Wischerblattwechsel. Folglich: Häufigkeit = >1


    Gruß Manfred

    Du hast vergessen den Verantwortlichen/Schuldigen zu benennen, der entlassen wird, wenn bei der Durchführung der Maßnahme ein (natürlich) unvorhersehbares Ereignis eintritt, das die Aufmerksamkeit der Medien auf sich zieht.


    Gruß Manfred

    Hallo Wadlbeisser,


    Du hättest Michael Deine Anschrift vielleicht besser per "Konversation" mitgeteilt, also ganz geheim. Nicht dass Dir jetzt das halbe Internet seine gebrauchten Radmuttern zusendet.


    Gruß Manfred

    Hallo Wachtberger,


    lackieren würde ich die Spurplatten jetzt nicht. Niemalsnicht!

    Das ist eine Flanschverbindung, die die Antriebskräfte und Bremskräfte zwischen Radnabe und Felge übertragen muss. Eine Lackschicht wirkt da als "Schmiermittel" und ist kontrproduktiv. Die Radbolzen dienen nur der gleichmäßigen Druck-/Kraftübertragung und beim Jimny z.B. der mittigen Ausrichtung. Auch wenn jemand einen sensiblen Gasfuß hat, spätestens bei einer kanckigen Vollbremsung kann das gaanz dumm ausgehen.


    Gruß Manfred

    Hallo Keckel,


    Du weißt hoffentlich, dass Bremsbeläge altern. Also das Zeug, das beim Bremsen weniger wird. Oder zumindest weniger werden sollte. Je älter der Belag wird, umso härter wird er. Und umso schlechter bremst er. Und umso größer ist der Verschleiß an Bremsscheibe bzw. Bremstrommel.


    Machen wir ein Beispiel:

    Als ich vor einigen Jahren noch einen VW T3 syncro hatte, habe ich bei Kilometerstand 195000 und 15 Jahren hinten neue Bremsbacken montiert und auch die Bremstrommeln erneuert. Die Belagstärke war auch noch ausreichend, allerdings waren die Bremstrommeln jenseits des Verschleißmaßes. Die alten Bremsbacken waren so hart, die hätten problemlos noch die neuen Bremstrommeln überlebt, ohne merklich Belagstärke zu verlieren. GEBREMST hätten die aber dennoch nicht mehr.


    Also wenn Du schon neue Teile hast, gönn' Dir mal was.


    Gruß Manfred

    Geruchsprobe nach Heimfahrt deutet auf Bremse vorne rechts hin. Macht das Sinn in Kombination mit Zug nach links beim Bremsen?

    Joh!

    Weil wenn die Bremse "verklemmt" ist und nicht richtig "aufmacht", macht sie auch nicht richtig "zu". Und dann ist die Bremskraft/Klemmkraft auf der gegenüberleigenden Seite höher.


    Also - zerlegen - Bremssattel vom Träger trennen, putzen/entoxidieren, wieder zusanmmenbauen und hoffen dass nicht der Bremskolben im Bremssattel korrodiert ist.


    Viel Erfolg!


    Gruß Manfred

    Einspruch Euer Ehren.

    Wenn der Freilauf, der ein Hülsenfreilauf sein muss, ohne ihn jetzt gesehen zu haben, durchdreht, wird die Lima nicht mehr angetrieben. Die Ladekontrollleuchte leuchtet. Sobald der Freilauf wieder mitnimmt, sich also irgendwie wieder verklemmt, wird die Lima ruckartig wieder angetrieben und in diesem Augenblick hat der Motor mal kurz was zu beißen.


    Gruß Manfred

    Hallo Jimnyaut,


    das kann von einer verstellten Spur kommen.

    Bei mir kommt das vom Kurvenstechen.

    Und mit höherem Schwerpunkt des Fahrzeugs durch das andere Fahrwerk wird das auch nicht besser.


    Gruß Manfred

    Uuuuund der nächste vorsätzliche Denkverweigerer auf meiner Ignorierliste.

    Die beste Erfindung im Forum seit Brot in Scheiben!


    Gruß Manfred