Posts by Rocky1964

    Glückwunsch! Kann man perfekt als kleinen Wowa herrichten.

    Innen auf Sitzhöhe ein herausnehmbarer Zwischenboden ca 1,9x1,3m aus Holz/Metal und Siebdruckplatte darauf unter den man ein kleines PortaPotti, mehrere Eurokunststoffkisten und eine Alu-Kochkiste schieben kann. Vorn auf die Deichsel eine Siebdruckplatte und Alukiste. In der Alukiste eine Planar-Luftheizung, eine 45AH-AGM-Batt welche während der Fahrt vom KFZ geladen wird, auf CPs vom Fremdstrom und mit nem Solarkoffer bei autarkem Stehen. Außen vor und hinter den Radkästen Boxen für Ratschengurte, Reservekraftstoff, Rödel usw. Über den Radkästen noch Behälter aus KG/HT-Rohr für Tarp und Gestänge, als Wassertank... Usw usf.

    Jaou, meistens hat es gepaßt.
    Bergzelt beim alpinen Hochgebirgswandern über Wochen.

    Steilwandzelt beim Hochzeitsurlaub und Camping am Balaton/Plattensee (war zu DDR-Zeiten schon etwas Besonderes).

    Im Isuzu/Campo 4x4 mit Brahmatop u.a. GB, Skandinavien, mehrfach in Nordafrika.

    Wowa IFA Bastei als Junior klein war.

    Mit Autocamp-Dachzelt in F/I/HU/RO und Nordafrika.

    Mit dem 4x4-Iveco-Womo (selbst ausgebaut; mit Küche, Bad usw) in Nordafrika, Baltikum, RUS, UA usw.

    Gesundheitsbedingt (so ein Reserverad vom Iveco wiegt halt ca. 75kg) jetzt wieder ein Wowa (Niewiadow N126NTL, höher und etwas offroadtauglicher als die Serie).

    Auf Grund der Auf- und Abbauzeiten war das Dachzelt DAS Unangenehmste...

    Glückwunsch. Du und vor allem Deine persönliche Vorgesetzte müssen zufrieden und glücklich sein!


    Ich habe vom Bergzelt über Steilwandzelt, Wowa, schlafen im 4x4, Dachzelt, 4x4-Womo und wieder Wowa in ca. 50 Jahren Campen alles soweit durch. Manchmal ändern sich ja die Rahmenbedingungen (Kind, Urlaubsregion, Alter, Umweltverschutzungsgesetz, Gesundheit usw), da muß manchmal auch das Übernachtungskonzept angepasst werden.

    Die Klassen sind mir schnuppe. Ich hab die 5 bzw C.


    Aber für den Jimny gibts halt Vorgaben und auch die Realität.


    Also beim FJ kommt man im Flachland mit 750kg an der AZV ganz gut hin. Im Mittelgebirge wird man damit auf Autobahnen schon zum Bremsklotz.

    Da kann ich den Yokohama Geolandar A/T-S empfehlen.

    Für unter 14T€ bekommt man schon neue Wohnwagen wie Niewiadow (ab 8T€) und T@b (ab 10T€).

    Den T@b gibts schon im Offroad-Design und den Niewiadow kann man mit einfachen Mitteln offroadmäßig nachrüsten.

    Also bei den Preisen würde ich einen normalen Anhänger nehmen, ein Dachzelt drauf schrauben und ein einfaches Beistellzelt mit Stehhöhe dazu. Wie z.B. ein Prime Tech Klapp-/Heckzelt 2x2x2m.
    Damit kommt man deutlich günstiger. Und man ist flexibler, wenn man z.B. mal nur eine kurze Nacht überbrücken will/muß. Wenn man dann so ein Dachzelt mit Vorraum und zusätzlichen Aufenthaltsraum hat, kann man das praktisch nicht.

    Wer sich soetwas nachbauen möchte sollte sich gleich ein Solarpanel bzw Solarkoffer mit 60...100W zulegen. Bei mir war das 30W-Solarpanel/-koffer Altbestand. Also habe ich das erstmal dafür genommen.

    Um eine kleine mobile Solaranlage beim autarken Campen nutzen zu können, welche vom KFZ oder Wowa/Womo, vom Standort und Schattenverhältnissen flexibel und unabhängig ist, kann man solche fertig kaufen oder sich deutlich preisgünstiger selbst anfertigen.















    Tja, das ist beim Offroad so. Da gibt es meist nur Staub, Sand oder Schlamm!

    In unserem Gelände ist es schwefelhaltige ölige Braunkohle.

    Wer damit nicht klar kommt, kann evtl. beim Hallenhalma glücklicher werden.

    Ich hab mir mal was angeklebt...


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    Sollte die Verklebung mit doppelseitigen Klebeband von 3M nicht ausreichend sein, schraub ich später mal noch kurze Würth Zebra Pias durch.

    Aus meiner Sicht sollte Bergen und Sichern unbedingt zum ersten Offroadtraining dazu gehöhren. Denn es nützt nichts, wenn beim ersten Geländeausflug ohne Instruktor man stecken bleibt und muß dann Bergungs- und Sicherungsarbeiten ausführen und hat keine Ahnung davon (Anschlagpunkte, Bergungsmittel, richtiger Einsatz davon).

    Beim Bergen und Sichern werden sehr viele Fehler gemacht und entstehen viele Schäden. Es geht beim richtigem Umgang mit Schäkeln los, mit starren Bergegurten und keine kinetischen Seile weiter (letztere sind für Laien bequem aber extrem gefährlich, nicht umsonst sind diese bei vielen Offroadveranstaltungen verboten), Decke/Jacke/Matte/Ast mittig über Bergegurt oder Windenseil, Vor- und Nachteile welcher Sandbleche, usw usf.

    Einzeltraining hat übrigens auch Vor- und Nachteile.

    Vorteile: intensiv, auf eine Person und dessen KFZ zugeschnitten

    Nachteile: teurer, man lernt nicht auch andere KFZs wie lange Pickups und SUVs kennen (der Jimny wird nicht das einzige Allradfahrzeug im Leben sein), man kann nicht gleichzeitig fahren und das Verhalten anderer KFZs und deren Fahrer im Gelände studieren.

    Achten sollte man darauf, das mit kleine gemischte Gruppen mit max. 5...8 KFZs je Instruktor gearbeitet wird. Jedes KFZ sollte vom Veranstalter mit einer Handfunke fürs Training ausgestattet werden. Das Training sollte aus ca je 1/3 theoretischem und praktischem Teil bestehen, sowie freiem Fahren unter Aufsicht. Bei kleinen gemischten Gruppen lernt man auch dabei die Vor- und Nachteile verschiedener Fahrzeugkonzepte kennen. Das hat den Vorteil, daß man dann zumindest über die 4x4-SUV-Familienkutsche auch schon mal was gehört und gesehen hat.