Posts by mpetrus

    Also ich denke, dass beim Wildcampen der optische Eindruck des Camps auch eine große Rolle spielt. Wenn das das Eindruck erweckt, dass das ein kurzer Aufenthalt ist, wird das sicher besser ankommen, als wenn dort ein Vorzelt mit Zelt Teppich, voll ausgestatteter Klappküche, Sesseln und allem Schnickschnack aufgebaut ist. Zumindest würde ich ich das so werten, wenn ich jemanden auf meiner Wiese vorfinden würde. 😉

    Dann kommt natürlich noch (wie überall im Leben) dazu, dass der Ton die Musik macht und dass das danach mindestens so sauber ist, wie davor.

    Chancenlos ist man halt, wenn die Vorgänger sich dort aufgeführt haben wie Sau. Von Müll über Fäkalien bis hin zu gefälten Bäumen, usw.

    Da bleibt dann vermutlich nur der höfliche Abzug... Schade eigentlich.

    Das mit dem ersten optischen Eindruck würde ich zu 100% unterschreiben.

    Ich würde ein Camper mit einem Aufstellzelt wie dieses hier:

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    auch eher akzeptieren wie die Klappzelte.

    Warum?

    1. Die Größe des Zeltes geht nicht über die Fahrzeuggröße hinaus. Man braucht eben nur eine Parkfläche und keine zwei.

    2. Die Zelte brauchen keinerlei Befestigung, Stützen bzw. Abspannungen. Sind also innerhalb weniger Sekunden auf/eingeklappt.

    3. Da die Zelte eher dem Hochdach eines Campingbusses gleichen, ist die Akzeptanz entsprechend höher.


    Das mit dem benehmen, dazu dies.

    Ein Bekannter von mir wohnt in einer idyllischen Wohnlage, also "am Ar... der Welt" und besitzt entsprechende landwirtschaftliche Wiesen.

    Er ist auch Camper und hatte im Prinzip nichts dagegen, wenn jemand von der Straße abgefahren und auf seiner (Streuobst)Wiese übernachtet hatte.

    Aber leider hat sich das Verhalten der Camper so geändert das genau das, was jeder angeblich nie machen würde, gemacht hatten.

    Mittlerweile verjagt er jeden der dort steht, egal ob gut oder böse.

    Da die CP meist verschiedene Parzellengrößen anbieten, kann man sich ja die Größe vorher anschauen.

    Dann haben Camper ohne Kinder ja die Möglichkeit ihre Reisezeit außerhalb der Hauptferienzeit zu legen.

    Da dürften dann die von dir beschriebene Belästigungen nicht vorkommen und die CP kosten deutlich weniger.

    Allerdings wer gern die ACSI, ADAC oder andere Rabattkarten auf CP in Anspruch nehmen will, der hat eben nur die 40m² Standard Parzelle mitten im Getümmel.

    Dafür kostet der CP auch nur 16€ /Nacht für 2 Pers.

    Wer sich (Luxus) Parzellen um die 100qm² gönnt, hat mit dem Nachbar keine Probleme, da dieser auch über eine entsprechende Fläche verfügt.

    Kosten dann halt auch pro Nacht 10-15€ mehr, an Strandlage auch noch mehr.


    Zum Thema Jedermannsrecht in Skandinavien.

    Es dürfte wohl mittlerweile bekannt sein, das dieses Recht nur für Wanderer/Radfahrer mit Zelt gilt.

    Warum dieser Schwachsinn, von wegen "du darfst mit dem Auto oder Camper überall rein fahren" ist mir unverständlich.

    Warum rüsten denn die Skandinavier so auf und stellen überall "PRIVAT Schilder", Ketten über Zufahrtswege oder eben auch die "Teppichstangen" auf.

    Weil die Dummköpfe glauben das sie ungehindert überall reinfahren dürfen. Nur weil die Grundstücke nicht, wie in Deutschland komplett, eingezäunt sind, ist es noch Privatbesitz. Hast du deine Hofeinfahrt offen und jeder Camper darf in deinen Vorgarten campen?


    Das gleiche gilt für die "Wiederherstellung der Fahrtüchtigkeit". Darunter versteht man ein ausruhen/erholen. Also max. die Rückenlehne des Fahrersitzes zurückdrehen und etwas "nickeln". Also wer sein Dachzelt aufklappen kann, hätte auch noch Auto fahren können. Privatpersonen unterliegen ja nicht dem Lenkzeitengesetz der LKW-Fahrer. Wenn zwei Personen im Fahrzeug sind, stellt auch ganz schnell der Ordnungshüter die Frage: Warum kann der Beifahrer nicht bis zum nächsten Campingplatz/Hotel oder so fahren? Die Polizei kennt die Sprüche und Ausreden schon zu genüge und sind nicht "blöd". Vom "übernachten" in Naturschutzgebiete selbst auf Wanderparkplätze rate ich vor allem in Rheinland Pfalz ab. Da wird rigoros abkassiert und zwar heftig. Musste ein Camperfreund in Neustadt erleben, der nicht wusste das sein Wanderparkplatz im Naturschutzgebiet liegt.


    Aber, du hast natürlich Recht mit der Aussage: "je weiter weg vom Touristrom, um so eher wird das "Wildcampen" für eine Nacht geduldet."

    Auch die Jahreszeit spielt in diesem Fall eine wichtige Rolle.

    Zurück zum Thema "Wildcampen mit Dachzelt".

    Ich war der Meinung das es hier viele Mitglieder gibt, die mit Dachzelt ihre Urlaube verbringen.

    Oder werden die Dachzelte nur an Wochenenden im Offroadpark genutzt?

    Es gab doch auch mal ein Bericht von der Alpentour mit TC Offroad als "Camper Variante".

    Von da her bin ich überrascht das hier so wenige Rückmeldungen zu den von mir gemachten Fragen

    wie, wo und wer mit dem Dachzelt auf Reisen geht.

    Ich hab hier noch was bei private Anbieter gefunden.


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    Allerdings, stellt sich auch hier die Frage ob man nicht lieber 10€ mehr bezahlt und auf einen CP fährt.

    Da hätte man alles was man braucht und nicht nur ein "Parkplatz" beim Bauer auf der Wiese.

    Ganz grob war unsere Route Slowenien - Kroatien - Bosnien - Montenegro - Kroatien.
    Ich kann mich gerne nochmal bei dir melden, wenn die kleine Reisedoku zu Papier gebracht ist ^^

    OK, also ihr habt "Ex-Jugoslawien" bereist.

    Wir würden das ganze noch mit Rumänien und Bulgarien erweitern.

    Da wir genügend Zeit haben kommt es bei uns nicht auf eine Woche mehr oder weniger an.

    Zu den beiden Länder fehlen mir die entsprechende Hinweise und Infos.


    Das einzige was im Internet gut zu finden ist, sind die Mautrichtlinien für unser WoMo über 3,5t.

    Kosten:

    Landvergnügen 2023 – Buch, Vignette & App – (Deutschland) | Landvergnügen: Reise- und Genussführer (landvergnuegen.com)


    Die Landwirte bieten die kostenlose Plätze natürlich nur deshalb an, damit der Gast im Hofladen auch die Produkte konsumiert/kauft.

    Da wir keinen Alkohol trinken wären wir bei einem Winzer schlecht aufgehoben. Auch ist der kauf von "nur" einer Flasche Wein sicher nicht das was die Gastgeber erwarten.


    Dachzelte:

    Ist Zelten im Landvergnügen erlaubt? - Landvergnügen Support-Center (landvergnuegen.com)


    Also nur nach Rücksprache mit dem Gastgeber.

    Diese privaten Übernachtungsplätze bei Landwirte/Winzer sind nur für autarke Wohnmobile.

    Du darfst dort nicht mit einem "VW Bus" stehen der keine eigene Toilette hat. Ich vermute demnach das ein Dachzelt erst recht nicht funktioniert.

    (Natürlich gibt es auch Betriebe die eine Toilettennutzung anbieten, aber das ist die Ausnahme.)


    In Frankreich heißt das "France Passion".

    "Anstand", "Respekt" und "nachfragen" sind heute leider das Problem bzw. die Ursache dafür, das Camping immer schwieriger wird.


    Aber auch die Erfahrung habe ich auf unserer letzten Reise gemacht. Wer auf Bauernhöfe oder in unseren Fall bei Tankstellen nachfragt, bekommt immer Frischwasser kann evtl. seine Toilette entleeren oder ein Übernachtungsplatz (natürlich gegen einen Obolus). Wie das mit einem Dachzelt aussieht, welches auf und abgebaut und leider ohne jegliche Infrastruktur verfügt, kann ich nicht sagen.

    Angeregt durch den letzten Rhein/Main Stammtisch und auch eine Diskussion über die "Lifecamper" in einem anderen Forum, würde mich mal interessieren wie es die Dachzeltfraktion hier im Forum mit dem Übernachten hält.

    Unsere Erlebnisse sind da sehr unterschiedlich. Zum einen hatte es bei unserer (Hotel) Alpen Offroadtour im letzten Jahr sehr gestört, auf den "Rastplätze" irgendwo hinter Büsche und Bäume pinkeln zu müssen. Auch die schon extrem "zugeschissene" Gegend wo man überall die Hinterlassenschaften, markiert durch weiße Tempos bzw. Toilettenpapier, gesehen hatte, machte sehr nachdenklich wie das die Teilnehmer der "Camptouren" so finden.

    Dann waren wir mit unserem WoMo im Dez./Jan. für 4 Wochen in Portugal/Spanien unterwegs.

    Hier haben wir die Unterschiede zwischen "Camper" und "Vanlifer" gelernt.

    Das fängt bei der Optik/Pflege der Fahrzeuge an, hört bei der Wahl der Übernachtungsplätze auf.

    Wobei der größte Unterschied wirklich bei der Optik der Fahrzeuge war. (Es gibt auch unter den "Camper" Schweine, die sich um die Folgen des eigenen Handeln keine Gedanken machen)

    Es gab Camper die haben sich an die Regeln gehalten und haben nur dort übernachtet wo es erlaubt war, also auf Campingplätze oder den ausgewiesenen Stellplätze.

    Nebenbemerkung: (Wir fahren in den letzten Jahren lieber CP an, auffällig in Portugal/Spanien war, das es viele Camper (Pärchen) gibt die im PKW geschlafen, oder auch 4-5 köpfige Familien in den "VW Busse" mit Hochdach ihren Urlaub verbringen. Die klassische "Luxuscamper" mit WoMo aus der gehobenen Ausstattung gab es kaum. Wenn dann nur die "Einsteigermarken")


    Dann gab es Camper die Verbotsschilder oder Naturschutzgebiete komplett für unsinnig gehalten haben.

    Es gab etliche im Ebro Delta, die direkt am Strand auf dem Tagesparkplatz länger als nur für eine Nacht (Aufbau von Vorzelte usw.) gestanden hatten. Wobei auch dies schon nicht erlaubt ist und es Campingplätze bzw. ausgewiesene SP im Landesinneren (Umkreis 25km) gibt. Aber die kosten eben Geld und sind nicht direkt am Strand.

    Dies war natürlich auch in Portugal, Spanien und Frankreich an der Küste zu beobachten.

    Also wer Tisch, Stühle, Markise oder SAT-Schüssel usw. auf "Tagesparkplätze" ausgefahren hatte, musste damit rechen vertrieben zu werden. Immer wenn mir eine Masse an Fahrzeuge entgegen kamen, war die Polizei nicht weit.

    Das die Umwelt und Schilderignoranten der echten Camperfraktion das Leben immer schwerer machen ist klar. Überall hat man "Teppichstangen" oder auch Verbotsschilder gesehen wo WoMo Piktogramme durchgestrichen und auch die Höhe des möglichen Bußgeldes aufgezeigt wurde.

    Deutlich wird das aktuell in Skandinavien, die Menschen dort gelten ja als sehr tolerant, aber auch denen geht die aktuelle Verhaltensweise der "Camper" auf die Nerven.

    Frankreich, Spanien bzw. Portugal haben ja schon vor Jahre die Notbremse gezogen und dem "Camperwildwuchs" bzw. der Umweltschädigung dadurch (Teppichstangen und Verbotsschilder) Einhalt geboten.

    Im Jahr 2020 hatte ich das auch in Kroatien sehr stark beobachtet das Polizei, bzw. Teppichstangen die Plätze gesperrt hatten, die "früher" noch zugänglich waren.


    Nun jetzt zu den eigentlichen Dachzeltcamper bzw. meine Frage:


    Wie, wo und wie lange übernachtet ihr mit euren Dachzelt?

    Immer auf Campingplätze mit Infrastruktur, oder auch wild am Strand?

    Wo ist das noch legal möglich?

    Wie voll sind denn diese "Geheimtipps"? Denn wenn ein Feldweg zu den Plätze hin geht, kommen auch viele Besucher zu den Plätze.

    Ob nun Tagesgäste oder eben auch die "Vanlifer". Angezeigt oder verbreitet werden diese "Stellplätze" ja in entsprechende Camperapps.

    Wie haltet ihr es mit der Umwelt bzw. Körperpflege?

    Toiletten gibt es im Dachzelt nicht.

    Waschgelegenheit ist dann die Außendusche oder die Schüssel befüllt aus dem 20l "Wassertank".

    Abwasser geht direkt ins Erdreich, genau wie der Müll der sauber verpackt, im Plastikbeutel, hinterm Baum oder Gebüsch versteckt wird.

    Fahrt ihr allein oder mit Partnerin? Weil als Mann ist man etwas unempfindlicher als eine Frau, die naturgemäß mehr "blank" ziehen muss.


    ich hoffe auf eine unpolitische und neutrale sachliche Diskussion.

    Auch wenn die letzten Besitzer das Fahrzeug "pfleglich" behandelt haben.

    Es ist 14 (15) Jahre alt.

    Von da her spielt auch der Rost eine erhebliche Rolle die beachtet werden sollte.

    Also, wenn das Auto schon in der Werkstatt steht, bitte mal genau von unten betrachten und prüfen lassen.

    Heute ist, wunschgemäß, auch mein Kalender eingetroffen.

    Ich denke damit dürfte auch der letzte Kalender für das Jahr 2023 eine Wand schmücken.


    Vielen Dank an die Akteure die an Grafik, Organisation, Druck und Versand beteiligt waren.

    Achtung Ironie oder Sarkasmus!


    Wenn du als "Erwerbstätig" die Hartz IV Empfänger in bestimmte Städte dazu rechnest, kommst du auch über 40% Beschäftigte im Wohnort.

    Vielleicht haben sich die Arbeitsbedingungen verändert?

    In 70er gab es in der Schweiz wohl eher mehr Landwirtschaft bzw. kleine Handwerksbetriebe.

    Auch gab es in den 60er, 70er noch viel mehr "Handarbeit" also Bedarf an Menschen in der Landwirtschaft.


    Großbaustellen wie Tunnelbau oder Bahn, hatten Unterkünfte für Arbeiter vor Ort.

    Die "Industrialisierung" damit verbunden die nötige "Pendler" zur Arbeit kam später.


    Bei Opel in Rüsselsheim gab es zB für die "Gastarbeiter" betriebs eigene Wohnheime in Fabriknähe. Dann wurden Arbeiter mit Firmenbusse aus dem nahen Umfeld der Randgebiete abgeholt. Die Stadtwerke hatten extra zu den Schichtzeiten Sonderbusse eingesetzt. Dann wurde auch ein Bahnhof für Züge aus dem weiterem Umfeld errichtet.


    Von da her hat sich im Wandel der Zeit sowohl was Arbeitplatz als auch das Pendlerverhalten "Arbeitsangebot" verändert.

    Jetzt könnte man auch vergleichen wieviel Monatslöhne für ein Rekord bzw. 17M zu einem Mittelklassefahrzeug von heute gebraucht werden.

    Ich glaube die Fahrzeuge hatten damals ca. 6000 DM gekostet. (Das hat sicher in dem Artikel auch gestanden, also sollte ich falsch liegen bitte um Antwort) Damals war die 48Std. Woche normal.


    Allerdings würde ich eher sagen das der durchschnittliche Stundenlohn eines Arbeiters heute bei nur 15€ und nicht bei 20€ liegt.

    Der Mindestlohn (12€) drückt da gewaltig die Lohnstruktur in der "Arbeiterklasse".


    Weiter sollte man auch berücksichtigen wie das Konsumverhalten damals war.

    Ein Auto war damals noch ein "Luxusartikel",

    Viele konnten sich max. ein alten Käfer leisten oder sind Motorrad bzw. Fahrrad, ÖPNV gefahren bzw. gelaufen.

    (Wie die Statistik zeigt, hatte man alles, mehr oder weniger, im Ort. Demnach "brauchte" man kein Auto.)


    Auch der Einwand der Fahrtstrecke zur Arbeit ist wirklich ein Faktor den man erst bemerkt wenn man Rentner wird.

    In meinem Fall konnte ich die niedrigere Rente gut durch die geparten Fahrtkosten kompensieren. Ergo trotz geringeren Brutto Einkommen, habe ich die gleiche Lebensqualität wie als "Arbeiter".


    Hurra! - Er ist da! :)

    Gestern v. DHL angekündigt, heute erhalten. Und gut ist er geworden. :thumbup:


    Wie jetzt?

    Die Kalender für das Jahr 2022 sind erst jetzt bei euch eingegangen?

    Wo haben die das ganze Jahr gehangen?


    Ihr hättet euch im Bestellthread für das Jahr 2023 bedanken müssen.