Posts by Waldeule

    Hallo Parilux,


    vielen Dank ! Jetzt klappt es !


    Nur leider gibt es keine Größe S. Laut Größentabelle auf der Seite ist die kleinste Größe M mir immer noch viel zu groß...


    Bei M ist die Brustbreite gemessen Unterkante "Achsel" 53 cm. Da muß ich noch ordentlich "zulegen" :).


    Gruss


    Waldeule

    Was sind das für Öffnungen im Fels?

    Das sind Höhlenöffnungen für kleine "cuevitas". Die gibt es häufig im Süden von Teneriffa. Dort haben früher die Bauern "jable" bzw. "picon" abgebaut, mit Hacke und Schaufel. Das ist so eine Art Blähton, mit Luftporen durchzogene Vulkankügelchen. Die wurden auf den terrassierten Feldern benutzt, um für die Kartoffeln oder das Gemüse eine wasserspeichernde Substratschicht zu bilden, damit die Bauern nicht so oft bewässern mußten. Das Substrat wird heute noch verwendet, nur nicht mehr mit Hacke und Schaufel gewonnen sondern mit Maschinen.


    Diese alten Höhlen werden oft "bewohnbar" gemacht, und entweder als Geräteschuppen oder als Wochenendhäuschen genutzt, oder beides :)


    Gruss


    Waldeule

    Unser Würfel hat jetzt einen original Suzuki "Agrarhaken" (mit deutschem Typenschild) und einen kleinen Anhänger.


    Den Haken von ALKO hat der Suzuki-Händler in La Laguna bei Suzuki Deutschland bestellt und dran gebaut, hier kostet die Werkstatt-Stunde übrigens bloß 40 EUR. Der TÜV - Eintrag auf Teneriffa war etwas umständlich, aber nach einigem Hin und Her (Der Suzuki-Händler hatte das falsche Formular für den TÜV beigelegt) hat es dann geklappt.


    Der Anhänger ist ungebremst und darf 500 kg laden, damit entfällt auf den Kanaren eine eigene Versicherungspflicht und zur regelmäßigen TÜV-Untersuchtung muss er auch nicht. Die Versicherung ist ohne Mehrkosten inkludiert in der KFZ-Versicherung.


    Bei Arbeiten auf der Finca eines Freundes mußte die Fuhre schon steile, schmale Pisten hoch. Max. 350 kg hatte ich schon geladen, mehr habe ich mich noch nicht getraut.


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    So, unser „Kleine“ ist jetzt ganz offiziell ein „canario“, genauer gesagt ein „tinerfeño“. Er darf jetzt mit spanischen Kennzeichen „würfeln“.


    2fast4u :


    1. Zoll und Umsatzsteuer (Achtung, auch die Anmerkung ganz unten beachten)


    Da die Kanaren vom deutschen Zoll als „Drittlland“ (z.B. wie die Schweiz) angesehen werden, mußten wir bei der Ausfuhr das 2-stufige Atlas-Verfahren durchlaufen, 1. Stufe „Ausfuhranmeldung“ beim Wohnsitz-Zollamt (Ausfuhrzollstelle) in Deutschland, 2. Stufe „Ausgangsvermerk“ holen bei der Ausgangszollstelle, also beim Verlassen des EU-Gebietes, hier Huelva in Südspanien, vor dem Ausschiffen nach Teneriffa.

    Dieser Ausgangsvermerk dokumentiert das Verlassen des EU-Gebietes, aus umsatzsteuerlicher und zolltechnischer Sicht.


    Nach der Ankunft der Fähre auf Teneriffa muß die „Einfuhrsteuer“ (IGIC) für die Kanaren beim kanarischen Zoll bezahlt werden, bei uns waren das 9,5% auf den deutschen Netto-Kaufpreis (ohne deutsche USt). Für den kanarischen Teil haben wir einen Zollagenten vor Ort genommen, der geholfen hat bei der Abwicklung, Kosten 80 EUR.



    2. Zulassung beim kanarischen Strassenverkehrsamt (Achtung, auch die Anmerkung ganz unten beachten)


    Erster Termin muß beim span. TÜV (ITV) gemacht werden, der prüft anhand des CoC (Certificate of Conformity), ob das importierte Fahrzeug mit den Hersteller-Angaben des CoC (gibt´s bei Suzuki für jedes Neufahrzeug) übereinstimmt, hinsichtlich Abmessungen, Schadstoffausstoß, Gewicht, Fahrgestellnummer, etc. Achtung: Falls nachträglich (nach Erstzulassung) in Deutschland Zubehör verbaut wird, z.B. eine AHK, prüft der ITV das auch. Eine europ. ABE des Zubehör-Herstellers ist allein noch keine Garantie, das der kanarische TüV das anerkennt, da haben schon viele hier Lehrgeld zahlen müssen. Der ITV erstellt, wenn allles okay war, ein spanisches Fahrzeugpapier, die „Ficha Tecnica“, vergleichbar mit dem deutschen Fahrzeug-Brief. Kosten insgesamt ca. 110 EUR.


    Dann geht es zum Finanzamt, wo man die „Schadstoffsteuer“ (IEDMT) in Abhängigkeit der CO 2 - Emissionen zahlen muß, bei uns 8,75 % auf den Fahrzeugwert.


    Anschließend zahlt man bei der kanarischen Gemeinde, wo man gemeldet ist, die Fahrzeugsteuer (jährlich) erstmalig für den Rest des laufenden Jahres ein. Unser Jimny kostet ca. 80 EUR im Jahr.


    Danach geht es zum Strassenverkehrsamt (Tráfico), wo man seine ganzen Papiere (CoC, ficha tecnica, deutsche Fahrzeugpapiere etc. vorlegen muss. Die vergeben dann ein Kennzeichen und ziehen die deutsche Papiere ein. Ausserdem geben die ein „Permiso de Circulación“ aus, vergleichbar mit dem deutschen Fahrzeugschein. Da steht dann auch der nächste span. TÜV-Termin drin, bei uns, weil Neuwagen, in 4 Jahren ab Erstzulassung (in Deutschland). Kosten Strassenverkehrsamt ca. 100 EUR)


    Dann versichert man das Fahrzeug bei einer span. Kfz-Versicherung, unter Vorlage der span. Fahrzeugpapiere. Bei uns jährlich ca. 300 EUR incl. Voll-Kasko 300 EUR SB.


    Dann kauft man zwei span. Nummernschilder (20 EUR) und schraubt sie dran.


    Für den Zulassungsteil auf Teneriffa hatten wir einen Dienstleister, der das meiste für uns erledigt hat, Kosten 250 EUR.


    Abschließend mit den deutschen Nummernschildern in Deutschland die Abmeldung machen, unter Vorlage der neuen span. Fahrzeugpapiere. Das deutsche Strassenverkehrsamt leitet die Abmeldung an den deutschen Versicherer weiter.


    3. Anmerkung: Ich habe hier unseren speziellen Fall als ein Beispiel von vielen möglichen geschildert, jeder Fall (z.B. Neu- oder Gebrauchtwagenimport aus D, mit oder ohne Umsatzsteuer-Ausweis gekauft, und so weiter) ist zoll- und umsatzsteuermäßig unter Umständen anders zu betrachten, im Einzelfall empfíehlt sich vorher der Gang zu einem Fachmann. Ob ein Import von Kfz auf die Kanaren jeweils wirtschaftlich sinnvoll ist, muß jeder selber beurteilen.


    Viele Grüße


    Waldeule



    Foto: Jimny beim TÜV auf Teneriffa, Homologations-Untersuchung (bei Einfuhr)


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    Ich schließe mich BauerHansen an: So ein Knopf, zum letzten Beitrag zu springen, wäre schön ! Das geht in anderen Foren doch auch! Hier sollen doch Wünsche/Probleme gemeldet werden. Ich wollte das auch schon letztens mal hier reinschreiben, aber BauerHansen hat sich getraut, ich nicht, weil ich Xenosch nicht "demotivieren" wollte mit seiner ganzen Arbeit beim Update der Forensoftware....


    Gruß


    Waldeule

    ja der Preis würde mich auch interessieren, mal sehen was so ein Teil bringen soll fast neu nach Vorstellung des neuen. Mein Händler sagt die alten sind gefragt.


    Heute mal bei mobile.de geschaut. Preisvorstellungen der Verkäufer liegen vergleichsweise bei 13.900 EUR aufwärts, EZ 2017 mit AHK.


    Gruß Waldeule

    Ich schaue interessehalber regelmäßig bei Mobile.de de nach den gebrauchten Jimny´s. Mich wundert ein bißchen, dass die Preise so "hoch" sind: Wenn man ab EZ 2017 sucht, mit Benzinmotoren, kommen z.B. 318 Angebote bundesweit raus. Okay, da sind dann auch "neue" vom Nachfolgermodell dabei. Aber die Preise sind so ab 14.800 EUR aufwärts :shock:


    Für meinen fabrikneuen FJ habe ich beim Händler weniger als 14.500 bezahlt, im April 2018. Von daher kann ich die hohen Gebrauchtwagenpreise eigentlich nicht nachvollziehen. Zumal es das Nachfolgemodell ja auch so ab 17.600 gibt.


    Nun ja, ich gönn´s den Verkäufern ja, aber kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass es bei dem Niveau viele Kaufinteressenten gibt...


    Gruss Waldeule

    Ich war vorgestern hier auf Teneriffa beim Suzuki-Händler und habe mir den neuen mal angeschaut. Die hatten einen weißen JLX im Verkaufsraum, mit Anhängerkupplung. Der sollte 19.796 EUR kosten, incl. aller Nebenkosten, das bedeutet hier: incl. Zulassung auf den Namen des Käufers. Daneben kann man die Version JX bestellen, für 17.633 EUR incl. AHK und incl. Zulassung. Der hat dann eine Lieferzeit von 6 Monaten.


    Für mich ist der neue (noch) nichts. Ich fahre ja erstmal das Vormodell für ein paar Jahre.


    Viele Grüße


    Waldeule