Posts by Jagdmeister

    Nach einer längeren Pause hier nun die (hoffentlich) letzten Verbesserungsarbeiten am Kampfhamster.

    Als wichtigste Veränderung wurde eine Heckleiter angebracht.

    Es wurde dieses bereits öfters erwähnte Modell:

    Heckleiter

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    Über das Pro und Contra einer solchen Leiter wurde im Forum ja schon häufiger diskutiert. Für mich ist das Stück jedenfalls keine Dekoration, sondern eine echte Erleichterung, wenn es darum geht, "aufzubaumen" und Zurrgurte, die auf der Mitte des Transportgutes aufliegen, zu kontrollieren oder ähnliche Arbeiten vorzunehmen, die einen Zugriff auf die Mitte des Dachgepäckträgers erfordern.

    Wie von anderen Anwendern bereits erwähnt, ist die Qualität der eigentlichen Leiter sehr gut,

    Das für die Montage der Heckleiter mitgelieferte Montagematerial war jedoch entweder unbrauchbar oder minderwertig. So waren alle gelieferten Schrauben "nur" aus verzinktem Stahl und wurden gegen V2A-Stahlschrauben ausgetauscht. Für die Standardmuttern wurden selbstsichernde Muttern eingesetzt.


    Die für die Verschraubung der unteren Halterung mitgelieferten Schrauben waren schlicht unbrauchbar, da zu kurz. Im Bild ist rechts die Originalschraube und links die "richtige = notwendige" Schraube M8 *60 im Vergleich.

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    Die für die feste Verschraubung der unteren Halterung mitgelieferten Pufferblöcke waren viel zu flach. Es mußten mit Hilfe von Unterlegscheiben und eines Gummipuffers noch ca. 3,5 cm aufgebaut werden, damit die Halterung tatsächlich fest verschraubt werden konnte. Im Bild ist in der Mitte die mitgelieferte Originalpufferung zu sehen (schwarz), darüber die Unterlegscheiben und darunter die zusätzliche Gummipufferung (grau).

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    Der Gummibelag der oberen Halterung, der ein Verrutschen der Leiter in angeschraubtem Zustand verhindern sollte, war minderwertig und erfüllte seine Aufgabe nicht. Er musste gegen einen wesentlich dickeren Gummistreifen ausgetauscht werden.


    Nach diesen Maßnahmen sitzt die Leiter jetzt stabil an der Hecktüre und erfüllt ihren Zweck.


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    Der Rest der Arbeiten fällt dann unter die Rubrik Optik:


    Temporär (also bis zum nächsten TÜV-Termin <X ) wurden noch Gitter an den Frontscheinwerfern angebracht :aetsch: .


    Zu guter Letzt wurde das chromfarbene Frontlogo mattschwarz lackiert und damit in den Gesamteindruck eingefügt.

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    Damit sollten die Arbeiten abgeschlossen sein - es sei denn natürlich, ich finde im Forum weitere tolle Anregungen, die ich unbedingt umsetzen muß.

    Liebe Foristen,


    das unten abgebildete Teil, möglicherweise irgendeine Abdeckung, lag plötzlich und unerwartet auf der Fußmatte vor dem Fahrersitz.

    Trotz eifrigen Suchens konnte ich keine Stelle entdecken, von dem es abgefallen sein könnte.

    Hat jemand eine Idee, wo es hingehört und was es bewirkt (oder verhindern soll)?

    Für sachdienliche Hinweise wäre ich dankbar ^^ .

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    Wie versprochen nun der zweite Teil des Umbauberichtes.



    Es wurden folgende Veränderungen vorgenommen, um den Wagen weiter an die jagdlichen Erfordernisse anzupassen

    • Einbau von Airlineschienen unterhalb der hinteren Seitenfenster
    • Einbau der Originalzurrösen an den vier dafür vorgesehenen Punkten im Wagenheck
    • Anbringung von Schutzgittern an den unteren Heckleuchten
    • Einbau der neuen H4-LED Scheinwerfer von Osram (Nightbreaker)


    Aus optischen Gründen wurden zudem die Originalstahlfelgen matt-schwarz foliert, um das Gesamtbild abzurunden.



    Um die Zurrösen und Airlineschienen zu montieren, mußte zunächst die komplette hintere Seitenverkleidung oben und unten entfernt werden. Dies läßt sich bei dem FJ-Modell (Bj 2017) bei entsprechender Sorgfalt problemlos sogar ohne Werkzeuge bewältigen, da die Verkleidungen wirklich nur geclipst sind.


    Zunächst wird die untere, anthrazitfarbene Verkleidung gelöst, anschließend die obere Verkleidung – nach der Demontage der Sicherheitsgurte.



    Bei der oberen Verkleidung empfiehlt es sich, von der Hecktüre beginnend die Clipse zu lösen und beim Wiedereinbau in umgekehrter Reihenfolge vorzugehen, also zunächst die Clipse in Richtung der Sitze zu montieren.

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    Keine Haken und Ösen - nur Clipse :cool:


    Für die Montage der Airlineschienen müssen zunächst die Bohrlöcher definiert werden. Hierbei sind die beiden Schlitze im Seitenblech zur Aufnahme der unteren Clipse zu beachten und beim Setzen der Bohrlöcher "auszusparen".


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    An den markierten Bereichen Sicherheitsabstand der Bohrlöcher zu der Clipsaufnahme beachten.


    Aufgrund des verfügbaren Platzes wurden die Airlineschienen auf eine Länge von 53 cm gekürzt. Dieses Maß ermöglicht noch das problemlose Anbringen der Abschlußkappen nach der Montage.


    Nicht vermeiden läßt sich allerdings aufgrund der Breite der Schiene eine Kollision mit der unteren Seitenverkleidung, die dann entsprechend ausgeschnitten werden muß.

    Mit der gemaßten Schiene und den festgelegten Sicherheitszonen für die Schlitze können nun die Bohrlöcher markiert werden.


    Zunächst auf der Airlineschiene selbst, dann werden die Bohrlöcher auf die Seitenverkleidung übertragen.

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    Asymmetrische Verteilung der Bohrlöcher


    Im nächsten Schritt muß die Airlineschiene nun zunächst an die leichte Wölbung der Innenverkleidung angepaßt werden. Dies kann durch gefühlvolles Biegen geschehen, so daß die Oberfläche nicht beschädigt wird.

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    Mit der gemaßten Schiene und den festgelegten Sicherheitszonen für die Schlitze können nun die Bohrlöcher auf der Seitenverkleidung markiert und gebohrt werden.


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    Anschließend wird die Seitenverkleidung wieder angeclipst, die Bohrlöcher werden auf das Blech übertragen und anschließend nach erneuter Abnahme der Seitenverkleidung ins Blech gebohrt.

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    Als Schrauben wurden M6 Edelstahlschrauben gewählt.

    Nach dem erneuten Anbringen der oberen Seitenverkleidung können die Airlineschienen nun angeschraubt werden. Es wurden selbstsichernde Muttern verwendet. Die Arbeit ist etwas fummelig und erfordert Geduld, das Ergebnis ist aber überzeugend.

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    Nach dem anschließenden Anbringen der Originalzurrösen mußte noch die untere Seitenverkleidung angepaßt werden. Der Versuch der thermischen Verformung war nicht erfolgreich, die verwendete Kunststoffart ist dafür nicht geeignet.


    Hier mußte also der obere Rand der unteren Seitenverkleidung im Bereich der Airlineschiene sorgfältig entfernt werden, danach konnte die Verkleidung wieder angebracht und schließlich der Kofferraumboden eingebaut werden.


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    Die übrigen Arbeiten waren eher "Kleinkram":


    Die Felgen wurden mit dem Foliatec-Felgenset mattschwarz foliert

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    Vergleich vorher - nachher


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    Der Gesamteindruck ist nun "stimmiger".



    Bei der Montage der Heckleuchtengitter mußten noch Abstandshalter eingebaut werden und das Gewinde an den Heckleuchten selbst vergrößert werden.



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    Zu den neuen "Nightbreaker"-Scheinwerfern kann ich noch nichts sagen (Montage war einfach), da ich seit dem Einbau noch keine Nachtfahrten unternommen haben.


    Der Bericht über die dann hoffentlich letzten Veränderungen folgt nach deren Umsetzung.

    Das Thema Schutzgitter für Lampen inkl. Sinnhaftigkeit und Zulässigkeit wurde hier ja schon häufig diskutiert.

    Leider habe ich in den Threads nie eine Bezugsquelle für Schutzgitter für die Nebelscheinwerfer der letzte FJ-Serie gefunden.

    Die öfters erwähnten /verlinkten Gitter für Jeep Wrangler etc. sind mit Durchmesser 9cm viel zu groß (Durchmesser der Leuchten beim FJ nur 7cm). Hat jemand eine Quelle für passende Gitter und ggf. eigene Erfahrung bezüglich des Einbaus? :)

    Quote

    Jungs, da fällt mir gerade ein, dass ich hier im Forum mal was gelesen habe, dass beim FJ die hinteren oberen Innenverkleidungen, also die rund ums Fenster, an der B-Säule, also vorne, geklipst sind, hinten an der Hecktür aber von vorne nach hinten mit Haken ins Blech eingschoben werden. Wenn man hinten versucht die mit Gewalt rauszuhebeln macht es KNACK, wo es nicht Knack machen soll. Und das ist dann Kack!


    Gruß Manfred

    Danke für den Hinweis:cool::lol:

    Carsten480GT Hallo Carsten, ja diese Punkte hinter den Blindkappen sind für die Originalzurrösen von Suzuki vorgesehen (guckst Du hier) . Diese Zurrösen liegen bereits bei mir zum Einbau bereit, die Airlineschienen sollen zusätzlich oberhalb dieser Zurrösen für eine noch flexiblere Ladungssicherung verbaut werden. Sie sollen dabei auf der Innenverkleidung unterhalb des Fensters angebracht werden (nicht auf dem grauschwarzen Kunststoff). Ich werde auf jeden Fall unter diesem Thread über den weiteren Einbau berichten, bin zudem weiterhin für alle Erfahrungen zu diesem Thema (immer für einen FJ wohlgemerkt) sehr dankbar.

    Viele Grüße

    Gero

    Jungle_Jim Die Zurrösen in den Seitenwände sind eine sehr gute Lösung. Nur eine Verständnisfrage: Sind die Befestigungsschrauben der Ösen hinter dem Seitenblech mit Muttern gesichert oder "einfach nur so" ins Blech gebohrt?

    Hallo Kroko,


    wie hast Du die Umfärbung des Suzuki-Schriftzuges mit Plastidip so sauber hinbekommen?

    Auf dem Photo kann ich einen Klebestreifen (?) erkennen. War das eine vorgefertigte (?)/im Handel erhältliche (?) Schablone oder gibt es da spezielle Tricks?

    Für sachdienliche Hinweise bin ich sehr dankbar.

    Viele Grüße aus Frankfurt

    Hallo liebe Foristen,


    über den Einbau von Airline-Schienen im HJ bzw. GJ ist ja hier schon viel berichtet worden.

    Gibt es auch entsprechende Erfahrungen beim Einbau im FJ?

    Ich plane, unterhalb der hinteren Seitenfenster Airline-Schienen anzubringen.

    Was ist zu beachten?

    Krümmung der Seitenwandverkleidung?

    Notwendigen Verstärkung der Seitenbleche? Wenn ja, Bleche oder PU-Schaum?

    Notwendigkeit, eventuelle Hohlräume zwischen der Innenraumverkleidung und dem Seitenblech aufzufüllen?

    Über sachdienliche Hinweise würde ich mich freuen.