Beiträge von FireCarFireman

    Du kannst auch mal die Zündkerzen rausnehmen und mit einem Endoskop in die Zylinder schauen. Meiner hatte Laufspuren im betroffenen Zylinder.
    Der Kolbenkipper war im kalten Zustand deutlich hörbar, bei warmem Motor fast nicht mehr.

    Wenn man Schaltgetriebe Jimny fährt, kann man auch Plug&Play auf ein Automatik-VTG umrüsten. Das Schalter-VTG ist im Hi 1.0:1 übersetzt, dass des Automatik 1.32:1, also 32% kürzer. Entsprechend größere Reifen vorausgesetzt, ist das eine Lösung aus dem Suzuki - Regal, die fast nicht‘s kostet, weil man das Schaltgetriebe - VTG idR auch wieder gut verkauft bekommt. Dies nur der Vollständigkeit halber.

    Wie geplant habe ich die Reifen heute mal auf die Felgen gezogen und testweise montiert. Die Dimension ist so ziemlich das Maximum, was auf die Montiermaschine passt.


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    Nachdem ich am vorderen Radlauf in Richtung Tür unten die Kante etwas gebrochen hatte und am hinteren Radlauf ebenfalls die untere Kante in Richtung Tür bearbeitet war, konnte ich eine kurze Runde drehen und ein paar Foto´s schießen.


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    Gefällt mir so gut, dass ich sie eigentlich direkt montiert lassen wollte.


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    Hier kann man die gebrochenen Kanten gut erkennen. Auch kann man erkennen, dass zum Erreichen der Freigängigkeit auch bei Verschränkung noch größere Arbeiten an den Radläufen nötig sind.


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    So gewaltig ist der seitliche Überstand über den Radlauf garnicht. Das ändert sich aber, wenn die Radläufe erst beschnitten sind.


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    Das Reserverad wird selbstverständlich auch noch ausgetauscht. Ich muss aber dazu erst noch eine 5. Felge strahlen und lackieren.


    Um die Radläufe nach dem Beschneiden wieder so zu verbreitern, dass die nötige Radabdeckung gewährleistet ist, habe ich entsprechende Gummi - Radlaufverbreiterungen bestellt. Da Xenosch ja bereits sehr gelungene Pionierarbeit geleistet hat, greife ich gerne auf seine Erfahrungen zurück und folge seinem Beispiel.


    Die Fahrzeughöhe hat sich im erwarteten Rahmen erhöht.

    An der HA messe ich 6,7cm, an der VA 5,9cm mehr als nach dem Fahrwerksumbau mit den 215/75R15.


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    Fast exakt gleiche Höhen an VA und HA.


    35241953al.jpeg


    Die Höhe am Türschloss hat sich um 6,5cm vergrößert.


    Ich habe die Räder dann wieder gegen die 215er ersetzt und werde nun zusehen, dass ich die beiden Differentiale, die auf der Werkbank liegen, zügig fertig einstelle und mit den Sperren versehe. Dann können die Karosserieanpassungen und die Montage der Räder folgen.

    Hi Carsten,


    das sind berechnete Werte, die gemäß der von mir zur Berechnung verwandten Quelle auf der von der ETRTO (European Tyre and Rim Technical Organisation) in der Dokument ENGINEERING DESIGN INFORMATION (EDI) definierten Berechnungsmethode basieren.

    Ich hatte mal eine entsprechende Excel - Tabelle gebaut und im Download - Bereich zur Verfügung gestellt. Damit lassen sich schön 2 Reifengrößen vergleichen.

    Gestern sind die neuen Reifen geliefert worden. Nachdem Xenosch gute Erfahrungen mit den Federal Couragia MT gemacht hat, fiel auch meine Wahl auf diesen Reifentyp. Die bestellte Größe ist 235/85R16, das bedeutet im Vergleich zur Serienbereifung in 205/70R15 erstmal Folgendes:


    Reifenbreite (mm) 205 235
    Reifen H/B-Verhältnis 70 85
    Durchmessercode (Zoll) 15 16
    Felgendurchmesser (mm) 381 406
    Querschnittshöhe (Entwurf) (mm) 144 200
    Querschnittshöhe (dynamisch) (mm) 150 208
    Reifendurchmesser (Entwurf) (mm) 669 806
    Reifendurchmesser (dynamisch) (mm) 681 822
    Abrollumfang (mm) 2040 2458
    Rollradius (dynamisch) (mm) 324,6 391,2
    Reifenvolumen (ca.) (Liter) 48,7 89,5
    theoretische Bodenfreiheitsänderung
    zum Vergleichsfahrzeug (mm)
    -68,5 68,5
    dynamische Bodenfreiheitsänderung
    zum Vergleichsfahrzeug (mm)
    -66,5 66,5


    Auf dem Stapel wirken sie garnicht so groß:


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    Mal provisorisch angehalten zeigen sich die wahren Dimensionen:


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    Die Radhäuser müssen, neben dem Blech darunter, definitiv beschnitten werden. Wenn die Reifen erst auf der Felge und die Felgen montiert sind, wird sich oberhalb der Räder mehr Platz ergeben, da die Achse ja noch knapp 50mm nach oben wandert (ich habe ja bereits 215/75R15 montiert).


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    Hier sieht man schön, dass der Reifen recht schmal ausfällt, was bei dem geringen Gewicht des Jimny sehr von Vorteil ist. Das war, neben dem größeren Durchmesser dieser Reifen, der Beweggrund, nicht auf 31x10.5R15 zu wechseln. Die sind nämlich etwas kleiner im Durchmesser, dafür aber pro Reifen rund 3cm breiter.


    Morgen früh werde ich die Reifen auf die Felgen ziehen, auswuchten und dann mal provisorisch auf den Jimny schrauben um einen ersten Eindruck zu bekommen. Bevor ich dann wirklich an´s Ausschneiden gehe, müssen die bereitliegenden Differentiale für Vorderachse und Hinterachse noch mit den Kaisersperren und den 5.125:1er Kegel-/Tellerradkombinationen montiert werden, damit ich diese dann auch in einem Schritt mit umbauen kann.


    Die gut 20%, die der Jimny durch die Reifen in der Gesamtübersetzung gegenüber der Serienvariante "länger" wird, bekomme ich auch durch die momentan montierte Achsübersetzung aus dem Schaltgetriebe - Jimny in 4.3:1 nicht kompensiert. Damit ist die Fuhre nämlich mit den neuen Rädern noch immer gut 14% länger als mit Serienbereifung und der serienmäßigen Achsübersetzung von 4.09:1.


    Bin gespannt auf morgen und poste mal Foto´s, wie´s so wirkt.

    Wenn ihr ohnehin den Rahmen strahlt und bearbeitet wäre zu überlegen, ob ihr die vordere Bodyaufnahme nicht durch ein Kantteil und ggf. eine Strebe ersetzt. Dann gäb‘s auch bei ggf. größeren Rädern oder viel Schlamm an den Rädern bei vollem Lenkeinschlag und Verschränkung keinen Kontakt zwischen Rad und Bodyaufnahme.

    [quote='4x4orca','https://www.suzuki-jimny.info/forum/index.php?thread/30253-freies-fahren-in-eisenberg-31-03-2019/&postID=402300#post402300']

    Was baust du denn?

    Nachdem das 4“ Fahrwerk verbaut ist müssen jetzt die notwendigen Anpassungen für die Umbereifung auf 235/85R16 erfolgen. Felgen sind da, Reifen sollten nächste Woche kommen. Dann noch die Diff‘s tauschen, nachdem die Kaiserlocker in‘s VA und HA Diff eingebaut ist. Ist noch ein Stück Arbeit...

    Hast du nochmal andere Übesetzungen besorgt, oder willst du es nochmal mit denen aus der Türkei oder wo die her waren probieren?

    [/quote]

    Nochmal mit denen aus Zypern testen. Wenn das nichts wird, muss ich mir was anderes einfallen lassen...

    [quote='4x4orca','https://www.suzuki-jimny.info/forum/index.php?thread/30253-freies-fahren-in-eisenberg-31-03-2019/&postID=402199#post402199']

    Wenn mein Umbau bis dahin fertig ist, bin ich ebenfalls wieder dabei. Wäre schön zum Testen :-)

    Was baust du denn?

    [/quote]

    Nachdem das 4“ Fahrwerk verbaut ist müssen jetzt die notwendigen Anpassungen für die Umbereifung auf 235/85R16 erfolgen. Felgen sind da, Reifen sollten nächste Woche kommen. Dann noch die Diff‘s tauschen, nachdem die Kaiserlocker in‘s VA und HA Diff eingebaut ist. Ist noch ein Stück Arbeit...

    Hi, die Getriebe sollten halten, außerhalb Deutschlands sind die Motorumbauten gängige Praxis.
    M13 bis M16A unterscheidet nur der Hub, ansonsten sind die äußeren Abmessungen absolut identisch.
    Somit ist auch der Austausch des Rumpfmotors gegen eine hubraumstärkere Variante kein Problem. Einzig die Einspritzventile des größeren Motors müssen zusätzlich übernommen, sowie der Benzindruck durch einen einstellbaren Regler auf einen etwas höheren Druck angehoben werden.
    Der M18A unterscheidet sich dann dadurch, dass er neben größerem Hub auch eine größere Bohrung aufweist. Das zieht sich dann über Zylinderkopf, Ansaugbrücke, Drosselklappe etc. durch, so dass hier wirklich nur wenige Teile übernommen werden können.
    Das Original Steuergerät des Jimny steuert auch die anderen Motoren problemlos, solange der Wechsel von Motoren mit VVT auch wieder auf solche erfolgt. Gleiches gilt für die Varianten ohne VVT.


    Hier ein Link zu weiterführenden Informationen:
    https://www.4x4community.co.za…8f2de24f168972916f1ddee38