Wie hat sich denn der Daihatsu Terios im Gelände geschlagen? Ich nehme an es ist ein 4WD.
Nachteile (immer im Vergleich zum Jimny):
- keine Rahmenbauweise
- keine Untersetzung
- keine vordere Starrachse
- etwas größere Abmessungen
- sieht nicht offroadig aus
Vorteile:
- wesentlich mehr Platz + Komfort
- mehr Leistung und Drehmoment
- größerer Tank (bei etwa gleichem Verbrauch)
- echter Permanentallrad (VTG mit Planetensatz) manuell sperrbar
- Berganfahr- und Bergabfahrhilfe (beides von Toyota)
- extrem bessere Bremsen
Bis jetzt kann ich (für unsere Reise) sagen,
der Daihatsu ist besser als die brave Optik vermuten lässt.
Auf der Straße, gerade durch den Permanentallrad und die
guten Bremsen dem Jimny überlegen.
Im (ich sag mal leichten) Gelände keine Spaßbremse.
Auch hier von Vorteil der immer nutzbare Permanentantrieb.
Wo meine Jimny-Kollegen immer Allrad zu- und wieder abschalten,
Untersetzung rein- und rausmachen usw. hat der Permanentallrad,
gerade auf losem Untergrund mit sehr engen Kehren bei heftiger
Steigung und Gefälle seine großen Vorteile.
Einziges Manko ist die fehlende Untersetzung, weshalb ich auch einen
Automaten gewählt habe, der das (auch mithilfe der sehr kurzen Achsübersetzung)
durch den Drehmomentwandler etwas kaschieren kann.
Auch die (während der ersten beiden Tage - infolge Unwetters) heftigen Wasserpfützen (mehr als der Mammutpark in Gänze zu bieten hat) und Auswaschungen hat er prima gemeistert.
Im echten Hardcore-Gelände ist er allerdings nicht zuhause, der Terios.
Hier gibt es ja den Jimny.
Also, man sollte den Terios nicht unterschätzen, er ist (hat mal in der Offroad - oder 4-Wheel-Fun) vor 20 Jahren gestanden) trotz Schafskleid eine echte Bergziege.
Gruß Pedant