Posts by Paramedic

    Hängt sehr stark von der Menge ab. Um Mangelschmierung zu bekommen soll schon sehr viel Sprit im Öl sein. Zwischen Max und min auf dem Peilstab ist es ca. 1L Öl. Richen wird es auch wenn es wenige Gramm sind. 1% wäre es bei 3,9L Öl 39ml Sprit. Da muss man schon können um so viel Sprit ins Öl zu bekommen.

    Ich denke es passiert nichts, wenn man wenige Gramm Sprit im Öl hat. Beim Diesel wäre das ein Problem, da Diesel sich nicht verflüchtigt. Da ist Problem von Öl Verdünnung wirklich ernst zu nehmen.

    Das wird bei Premium Kraftstoffen angepriesen. (Ultimate, etc.) YouTube ist voll mit pro und contra Videos.

    "Normaler" Superplus hat nur höhere Oktanzahl und durch dafür nötige Additive brennt langsamer und hat weniger Energiegehalt. Mehr nicht.

    Bin heute durch Erkelenz gefahren und siehe da: beim Suzuki Händler steht ein 212! Angehalten, drum-rum gegangen.

    Äußerlich ist Verarbeitungsqualität 1a, Kofferraum - erstaunlich klein. Ich hab noch 2 mal ungläubig um die C-Säule rum geguckt, ob es 5-, oder 7-Sitzer ist. Mein damaliger Defender 110 hatte gefühlt doppel so großen Gepäckraum. Abdeckung habe ich keine gesehen.

    Schwarzlicht Scheinwerfer sieht cool unpraktisch aus :S


    Der Händler hatte schon geschlossen, deswegen ist es bei mir nur bei dem Rundgang geblieben. Sitze haben wirklich viel Platz, zumindest äußerlich.

    Frage ist: wie gut sind die Reifen? Diese Marke habe ich noch nie gesehen.

    Preis stand drauf 44.360 inkl. alles. Farbe ist grau metallic.

    Wer Interesse hat - nur zu. ;)

    Peinlich für mich, aber ich weiß es nicht genau: ist ROZ98 E5? Ich dachte, er ist E0 :/


    Übrigens, da Jimny Motor nicht auf Superplus ausgelegt ist, gibt es gar keine positive Effekte durch höhere Oktanzahl. Der Superplus hat sogar weniger Energiegehalt als Super. Die Motoren können sich durch Klopfregelung zwar auf schlechteren Sprit einstellen, aber nicht umgekehrt.

    Deswegen man kann getrost Super tanken. Wenn man viel fährt, schadet E10 dem Motor auch nicht. Leistungsverlust, bzw. Mehrverbrauch wird man nicht merken. Das sind Unterschiede auf dem Labor Niveau.

    Jeder Benziner hat auch AGR. Im Vergleich zum Diesel, ist der AGR bei Benzinern nützlich, da dadurch Pumpverluste minimiert werden. Bei Motoren mit verstellbaren Nockenwellen wird AGR meistens durch bestimmte Position der Nockenwellen realisiert. Das nennt man "Internes AGR". Da ein Saugrohreinspritzer im Vergleich zum Direkteinspritzer keinen Ruß produziert, kann auch bei älteren Motoren mit AGR Ventil nichts so verschmutzen, dass es dadurch Probleme geben kann.


    Benzin Eintrag im Öl ist bei Kurzstrecken Betrieb leider unvermeidbar.

    Bei modernen Fahrzeugen mit Euro5-6 Abgasnorm, wird sehr viel Wert darauf gelegt, dass die Katalysatoren schnellstmöglich "anspringen". Das passiert bei über 200°C, oft sogar Richtung 300°C.

    Dafür wird nach dem Motorstart die Einspritzung und Zündung so verstellt, dass die Katalysatoren schnell aufheizen. Dabei verbraucht der Motor kurzzeitig sehr viel Sprit, da die Verbrennung aus den Brennräumen in den ersten Kat verlagert wird und es sehr wenig Energie verbleibt um das Fahrzeug zu bewegen. Das riecht man auch direkt nach dem Motorstart.

    Da die Kat Temperatur nicht gemessen wird, findet leider dieses "Katheizen" bei jedem Motorstart statt, da die Kat Temperatur aus dem mathematischen Modell im Steuergerät kommt.

    Da die Verbrennung in den Brennräumen während des Katheizens sehr ungünstig ist, gelangt unverbranter Sprit unweigerlich ins Motoröl.

    Im Vergleich zum Diesel, ist Benzin sehr flüchtig und dunstet wieder aus dem Öl aus. Durch das geschlossene System der Ölsumpf Entlüftung gelangen diese Dämpfe über Saugrohr zurück in die Brennräume.


    Wenn man sehr viel Kurzstrecke fährt, schaft der ganze Sprit nicht aus dem Öl raus, bis wieder neue reinkommt. Ab und zu soll man deswegen einwenig länger fahren, dann dunstet Benzin aus dem Öl aus.


    E10 ist hier schlechter als reiner Benzin, da Ethanol nicht schleichend, sondern schlagartig aus dem Öl ausdunstet und zwar erst ab 70°C Öl Temperatur. Deswegen gibt es regelmäßig Probleme in Brasilien zum Beispiel, da dort die Leute oft unbedacht 100% Ethanol tanken, auch wenn das Fahrzeug dafür ungeeignet ist. Die Motoren verschlucken sich regelrecht mit den Ethanol Dämpfen und gehen aus.


    Fazit: leider "Stand der Technik" heutzutage. Man soll mindestens einmal pro Woche den Motor richtig warm fahren. Hilft auch gegen Kondenswasser Bildung, was in den "Sahne" auf dem Öldeckel sich äußert.

    Zwei Extrem-Feministinnen sitzen bei Tisch und essen.

    Sagt die eine zu der anderen: "Reiche mir mal bitte die Salzstreuerin."

    Wäre witzig, wenn die Verblödung nicht so vorschreiten würde:


    In einem Krankenhaus: "... wenden Sie sich bitte an unsere Krankenschwesterinen."

    Naja, 150 000 - 200 000 Wrangler mit diesem Motor würde ich jetzt nicht als Kleinserie bezeichnen

    Auch wenn es 200.000 in 8-10 Jahren sein sollen - vergleiche das mal mit ähnlichen, oder sogar doppelten Zahlen pro Jahr bei anderen Herstellern...

    Für die Industrie ist das "Kleinserie".


    Mir sind übrigens die kuriosiste Fälle mit dem "italienischen" Wrangler bekannt, welche über die Niveau der Ingenieuren dort Bände spricht.


    Hier nur ein Beispiel:

    Ein Fahrzeug stand mehrere Wochen in der Garage mit nicht 100% geschlossener Tür, wodurch das Licht im Innenraum brannte.

    1. Problem: warum nach bestimmter Zeit das Fahrzeug nicht "eingeschlafen" ist, was das Entladen der Bordbatterie verhindern würde?

    2. Problem: Durch sich langsam entladende Batterie sank die Bordspannung unter einen Niveau, die Versorgung der Steuergeräte für Standby nicht mehr möglich machte. Dabei schlafen die Steuergeräte normalerweise ein.

    Das Steuergerät für Wegfahrsperre hat die Spannungsabfall als Diebstahl Versuch interpretiert und hat sich so gesperrt, dass auch der Händler in Verbindung mit dem Werk es nicht entsperren konnte.

    Ergebnis: Kompletter Austausch der Wegfahrsperre inkl. Schlüssel Neuprogrammierung für einige 1.000 Euro. Kulanz Fehlanzeige. Soll ja Kundenfehler gewesen sein. Nur nach der Klage durch 2 Instanzen gab es 75% Ersatz für Teile und 50% für Arbeitsleistung. Da das ein Vergleich war - Gerichts- und Anwaltskosten wurden geteilt. Die Rechtschutzversicherung hat bezahlt und danach den Vertrag gekündigt...

    Wrangler Diesel ist "Kleinserie", da außerhalb Europa nur Benziner fahren. Stellantis ist leider dafür bekannt, nur auf die Kosten zu schauen.

    xenosch: Wenn Deine Nachbarin rechtsschutzversichert ist, würde ich schleunigst zum Anwalt rennen und Hersteller auf Schadensersatz verklagen.

    Es gibt schon lange ein EU Vorschrift, wonach die Abgasreinigung mindestens 100.000 km halten soll. Idealerweise wäre das ausgetauschte Teil zu sichern (einstweilige Verfügung beim Gericht erwirken) um es durch einen Sachverständigen untersuchen zu lassen.

    Auch ohne Rechtschutz soll sie zumindest durch Anwalt ein Schreiben an Hersteller schicken wo auch Klageandrohung erwähnt wird. Vielleicht kommen sie dann dazu sich einwenig kulant zu zeigen.


    Früher gab es beim Auto-Bild eine Rubrik "Kummerkasten". Man konnte solche Fälle dorthin schicken und Auto-Bild hat sich dann mit den Herstellern auseinander gesetzt inkl. begleitender Berichterstattung.

    Wenn das noch gibt, würde ich den Fall auch hinschicken.

    Ich denke viel mehr, dass es nicht darum geht, dass China mit der Produktion nicht nachkommt, sondern, dass Versorgung in Europa noch keinen geregelten Charakter hat. Das Fehlen von Teilekatalogen, oder besser gesagt deren Übersetzungen, spricht auch dafür.

    In meiner jetzigen Arbeit haben wir eine ähnliche Vorgehensweise bei Teileversorgung durch einen deutschen Hersteller innerhalb Deutschlands, da in unserem Fall es vorserien Teile sind, welche noch nicht in Kataloge geschafft haben. Das dauert auch Wochen die Sachen zu bekommen, obwohl es keine Produktion Engpässe gibt, sondern alles manuell per Mail läuft.

    Es ist schwer vorstellbar, durch wie viele Hände so eine Mail läuft, bis eine Lieferung komplettiert und losgeschickt wird.


    Es wird auch nicht jedes Teil einzeln verschickt, sondern gebündelt mit sogenannten Regeltransporten. Diese finden in bestimmten Abständen statt und müssen dort zusammengestellt und hier wieder aufgenommen und an Empfänger verteilt werden.

    Damit kann man sich vorstellen, wie es mal früher war, als es noch keinen Internet gab und Niederlassungen per telex, und andere - per Telefon bestellt haben.

    Ich habe letztes Jahr die TÜV Prüfung bestanden ohne den Fehlerspeicher zu löschen.

    Ungefähr 3 Wochen davor habe ich mich in "Böser Wolf" mit reduziertem Luftdruck und blinkenden Warnungen ausgetobt.

    Der Prüfer hat kein einziger Wort darüber verloren.

    Ich gehe davon aus, dass nur die abgastechnisch relevante Fehler als erledigte, von Bedeutung sein können. Alle anderen - nur wenn sie aktuell präsent sind.

    Ich habe mich hierzulande mit dem BAW nicht wirklich auseinander gesetzt, deswegen weiß ich es wirklich nicht, wie es mit der Ersatzteilversorgung aussieht. Sonst hätte ich keine Bedenken, da BAW eine lange Geschichte hat und sich schon sehr lange von seinem Vorfahren - russischen UAZ 469 losgesagt hat. Heute ist das Mischung von Wrangler, klassischen Defender und eigener Erfahrung. In Russland sagt man über BAW 212: "So könnte heute UAZ sein, wenn wir nicht alles verschlafen hätten".

    Das ist eine Anerkennung.


    @Uwe64: Viel Spaß, allzeit gute Fahrt und bleibt uns erhalten, indem Du hier über Deinen neuen weiter berichtest.

    Sorry, wenn ich falsch liege (habe gerade das WS Buch nicht zur Hand), erinnere mich aber, das beide Steckdosen (vorne und hinten) über eine Sicherung zusammen abgesichert sind. Deswegen steht auf den Kappen der Dosen irgendwas von A+B = 120W.

    Wenn dem so ist und die vordere Dose funktioniert, dann ist es die Verkabelung oder Stecker der hinteren Dose das Problem.

    Bei einer Thema über das richtige Verkabelung der Winde habe ich darüber geschrieben, wie unverantwortlich dünn die Drätchen zu den beiden Dosen sind. Ich würde als Dauerbelastung dort nicht mehr als 3A ziehen wollen. Ohne große Verluste - 1A. Das ist ein Witz!

    Ich habe bei mir um vernünftig hinten (und auch vorne) Strom zu haben selbst dicke Kabel direkt von der Batterie rein gezogen. Direkt an der Batterie abgesichert natürlich und mit vernünftigen Kabelschutz durchgehend versehen.

    Das kenne ich aus dem Peugeot 308 meiner Schwiegermutter aber ganz anders...

    Stelantis Konzern eben. Dort sind nur "Investoren" zugange.

    Unsere Firma hatte in Rüsselsheim eine "Kundennähe" Filiale. Noch vor Jahren geschlossen, da die "Badge-Ingenieuring" Opel auch alleine schafft. Es wird dort praktisch nichts mehr entwickelt. Alles PSA.


    Übrigens, ist interessant zu beobachten, wie Franzosen und Italiener sich bei Stelantis bekriegen. Mal gewinnen die Franzosen und es kommen überall PSA Entwicklungen rein, mal gewinnen Italiener und es ist überall FIAT drin.

    Deutsche hatten dort von Anfang an nichts zu melden... Danke, Merkel!

    Und jetzt schon so:


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    Hauptsache unnötige Kacke einbauen...

    Ungefähr so:

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    Sagen wir so: die Hersteller lassen sich die Ersatzteile vergolden. Deswegen kostet jede Kleinigkeit sofort vierstellig.


    Vor einigen Jahren haben wir in der Firma für einen Kunden einen Serienmotor untersucht. Dabei ist uns ein blöder Fehler passiert, wodurch der Motor hin war. Da das ein Serienmotor war, hat die Projektleitung mit den Schultern gezuckt - passiert schon mal - und wolte den Ersatz Motor aus den Teilen zusammenbauen. Zuerstmal waren einige Kleinteile gar nicht als Ersatzteile zu bekommen. Na gut, können wir aus dem defekten Motor nehmen und aufbereiten - das waren keine kritische Sachen.


    Aber dann kam der Kostenvorschlag vom Händler. Klar, unsere Firma hat bei dem einen guten Rabatt. Trotzdem sollte der Motor in Teilen so viel kosten, dass es am Ende billiger gewesen ein komplettes Fahrzeug in Basis Ausstattung zu kaufen, den Motor auszubauen und das restliche Fahrzeug einem Schrotthändler zu verkaufen. Fast doppelt so billig ist es geworden, als den Motor aus den Einzelteilen zusammen zu bauen.


    Wenn man das ganze Fahrzeug aus den Teilen zusammenbauen würde, wäre locker 3-3,5-fache Preis im Vergleich zum kompletten Fahrzeug gewesen.