Posts by Ex-Samurai

    Habs jetzt erfolgreich getestet, funktioniert ganz gut und erleichterte mir das passieren der Mautstellen.

    Aber komisch war, daß ich in Frankreich, wo das Gerät ursprünglich herkommt, bei der Bezahlschranke immer recht weit vorfahren sowie anhalten mußte, bis die Übertragung klappte. In Italien war ich kaum drin, schon piepte es und die Schranke war auf, alles während der Fahrt.

    Verschiedene Fachärzte müssen Patienten melden wenn diese Erkrankungen haben, die das Führen eines Kraftfahrzeuges einschränken.

    Dazu muß aber vorher ein fachmedizinisches Beratungsgespräch geführt werden, dies ist in Hessen Pflicht! Anschscheinend in NDS nicht, hatte jedenfalls keines in der Klinik.

    War vor 5 Jahren in einer neurologischen Reha-Klinik (Seesen, Schildautal), die haben mich auch an die Behörden verpfiffen. Ergebnis = keine schweren Mopeds mehr, höchstens als Dreirad! Und ich war nicht alleine dort, der plötzlich Post bezüglich Führerschein bekam!

    Suche eine Handkurbel des serienmäßigen Wagenheber vom Jimny. Wer hat eine übrig für mich?


    @ Googlefetischisten: Bin dort schon durch, da ist nix brauchbares, also Finger weg von der Tastatur, um diesen Thread zuzumüllen!

    Es war immer sehr staubig, eine kurze Regenschauer am Dienstag wusch zum Glück vieles wieder ab. In diesem ganzen Zeitraum verblies ich mit der Scheibenwaschanlage über 1 1/2l Wasser.

    Gestern & heute das Auto versucht (!) sauber zumachen, aber im Motorraum siehts aus! =O So eine Staubkruste hatte ich noch nie darin, da brauchts dringend eine Motorwäsche!

    Kein Wunder, daß alle italienische Soldaten, die man unterwegs sah, in Wüstentarn unterwegs waren. ^^

    Jedoch wohl auch ohne Techniker-Begleitung - lese ich das richtig, Ex?

    Das fand ich bei meiner Tour nicht gut: in der Beschreibung auf der Homepage des Veranstalters stand explizit die Begleitung mit einem Auto-Mechniker. Wenn ich so viel Gelb bezahle, möchte ich auch die Leistungen bekommen, die versprochen wurden.

    Kfz-Fuzzie war bei uns keiner dabei, stand auch nicht so in der Ausschreibung, sowohl in der Online- noch der Druckvariante (hab beide). Es wurde immer nur vom Guide gesprochen.

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    Gleich am ersten Tag diesen Jimny gesehen und mit dem Fahrer etwas Fachgesimpelt unter Zuhilfename der Zeichen- & Deutsprache. ^^


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    Serre de Ponçcon, ein großer Stausee.


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    Teilnehmerfahrzeug, ein 45er Willys.


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    Ohne Pritschen-Lkw


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    Ordentliche Gletscherspalten, da unten drunter sich eine Felskante verbirgt.


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    Fort Pramand, den GJ mit Horntools-Dachzelt und Mainzer Nummernschild sahen wir vorher auch schon auf anderen Touren.


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    Fort Jafferau

    Bin nun auch wieder zurück, am Abend vor der Abreise bekam ich leider die Stornierung meiner Rückwegsunterkunft, so daß meine Heimfahrpläne ins Wasser fielen. Auch den St. Bernhardpass ließ ich Rückwegs sausen, da schon auf der Zufahrt dorthin mehrere ultralangsame (vorsichtige?) Wohnmobile vor mir herkrochen, unüberholbar für den Jimny, da Mopedfahrer in beiden Richtungen ohne Ende unterwegs waren.


    Veranstalter der Tour war das OffRoad-Magazin und unsere Reiseleiterin war eine Halbeinheimische mit französischem, regionalem Kfz-Kennzeichen an ihrem Pickup, was bei den Bewohnern immer wieder wohlwollend aufgenommen wurden.

    Treffpunkt war Donnerstags in einem Hotel nahe bei Embrun in Frankreich, wo wir die ersten 3 Nächte blieben. Es waren auch reale 6 Tourentage, von Freitag bis Mittwoch, Verabschiedung war dann Donnerstags nach dem Frühstück.

    Tag 1: Es ging hoch zum Col de Parpaillion und auf der anderen Seite herunter, wo die Gruppe dann Picknick an der kleinen Kapelle machte, an der die geteerte Strasse beginnt. Weiter gings über normale Strassen zum Col de Vars, ein beliebtes Ausflugsziel und wieder weiter nach Guillestre zur Stadtbesichtigung, anschließend zur Befestigung Mont-Dauphin, um von dort aus zum Hotel zurückzufahren.

    Tag 2: Wir fuhren größtenteils auf abenteurlichen Waldwegen und Pisten rund um den Lac de Serre Ponçon, welche für die ersten Schweißausbrüche mancher Mitreisende angesichts des Wegezustandes sorgte. Auch wurden wieder unterwegs diverse Sehenswürdigkeiten besucht. Streß gabs einmal mit einem Trailrunner (Bergläufer), der meinte, wir dürften nicht da lang fahren wo er unterwegs sei und machte eine Videoaufnahme aller Fahrzeuge, wobei er fast hinfiel.

    Tag 3: Befahren wurden verschiedene Pisten in grober Richtung gen Sauze d' Oulx, unserem zweiten Unterkunftsort, immer oberhalb der französischen N94 und nur selten auf dieser. In Italien das selbe Spiel, dort kürzen wir erheblich ab über ein Skigebiet am Colle Bercia, dessen Pisten nur Sa & So befahren werden dürfen. Darunter sehr schöne Steilstücke, die förmlich nach der Untersetzung schrien.

    Tag 4: Es ging auf die Via Assietta und gehalten zum Mittagessen wurde am Rifugio Casa Assietta, um uns dort ein leckerschmeckendes piemontisches Menü einzuverleiben. Hinweis: Diese Hütte hat nicht alle Tage geöffnet! Danach besuchten wir noch das ein Stück weiter am Wegesrand befindliche Schlachtendenkmal. Wir fuhren dann über ein Skigebiet und enge Serpentinensträßchen runter nach Susa und auf der Landstrasse zurück nach Sauze d' Oulx.

    Tag 5: Der Weg führte uns auf den bekannten Col du Sommeiller, dessen Gletscherreste für Spätsommer die typische dunkle Oberfläche hat, die aber bei Betreten heimtückische Glätte besitzt! Wer weiße Gletscher sehen will, muß sich die großen Gletscher ansehen, die Kleineren sehen alle so schmutzig aus, gerade in dieser geringen Höhe! Auf dem Rückweg bogen wir von der SS24 ab und fuhren über Waldwege hoch zum Punta Colomion, wo es eine bewirtschaftete Berghütte gibt, Offroader sind dort herzlichst willkommen! Danach ging es wieder auf anderer Piste zurück ins Tal zum Hotel.

    Tag 6: Heute fuhren wir zum Fort Jafferau, vorher aber noch ein Abstecher zum Fort Pramand, wo der Weg dorthin es wieder Angstschweiß dem einen oder anderen auf die Stirn zauberte. Weiter gings durch den Tunnel dei Saraceni zu dem verfallenen Barackenbau unterhalb des Forts, wo wir Picknick machten. Danach stürmten wir hoch zum Fort Jafferau, wobei es beim Begegnungsverkehr einmal unschön wurde. Oben angekommen wurde die Anlage besichtigt, danach ging es über den Weg entlang der Skipiste nach unten. Dieser ist teilweise steiler und unwirtlicher wie auf der anderen Seite, das Geröll darauf recht rutschig. An der Bergstation der Seilbahn saß ein Parkranger in seinem 90er Defender und betrachtete das ganze Geschehen zusammen mit seinem Kollegen via Fernglas. Die herbeigerufenen Carabinieri erwarteten schon auf beiden Zufahrtswegen die 3 deutschen Quadfahrer, die es übertrieben hatten. Wir fuhren unbehelligt weiter und vorzeitig zum Hotel zurück, da die meisten Gruppenmitglieder keine Lust mehr auf Piste hatten, dies war sehr schade, der noch in Aussicht gestellte Fahrabschnitt wäre ein krönendes Highlight gewesen, hat aber nicht sollen sein!


    Mein Fazit aus dieser Tour: Ja, könnte man noch einmal fahren, eventuell teilweise andersrum, aber auch in der gleichen Jahreszeit!

    Veranstalterseits war alles gut geregelt, günstig wars jetzt grad mal nicht als Alleinreisender, ist aber in anderen Reisesparten aktuell ähnlich. Die 2 Hotels waren okay, das Essen immer sehr gut!

    Fahrzeugtechnisch waren die gemäßigten Allradler in der Überzahl, außer einem Jeep Wrangler sowie einem '45er Willys und meinem Jimny mußten alle anderen Fahrzeuge in engen Kurven umsetzen, bei einem gab es mit der starren AHK auch mal Bodenkontakt

    Es war immer sehr staubig, eine kurze Regenschauer am Dienstag wusch zum Glück vieles wieder ab. In diesem ganzen Zeitraum verblies ich mit der Scheibenwaschanlage über 1 1/2l Wasser.

    Probleme mit Gegenverkehr gabs nicht so oft, zumeist mit Motorradfahrern, die aufgrund unangepaßter Geschwindigkeit und fehlendem Denkvermögen immer bis zur Stoßstange ranfuhren, um dann festzustellen, daß sie grad jetzt an dieser Stelle nicht am Fahrzeug vorbeikommen.

    In der Gruppe wurde manchmal nach meiner Auffassung in bestimmten Wegabschnitten zu schnell gefahren, zumeist zum Ende einer Tagestour hin, dies war auch anderen Teilnehmern aufgefallen. Zudem waren nicht alle mit groberen Geländefahrten sowie ihrem Fahrzeug vertraut, dies konnte man bei bestimmten Passagen deutlich erkennen. Zum Glück gab es keine großartige Panne, denn außer dem Willysteam, der Reiseleiterin und mir hatte keiner irgendwelches Werkzeug dabei, von der Fähigkeit des Gebrauchs ganz mal davon abgesehen, daß ergab sich schon Abends in den Gesprächen!

    Oder ist es so, das ein Diesel i.d.R. etwas länger zum starten braucht als ein Beziner ? Ist das so ?

    Ja, ist so. Minimale Zündumdrehung beim Diesel sind 160U/min, Standardanlasser sind bei ca. 200U/min. Start-Stop-Anlasser moderner Autos fast das doppelte, um dies auszugleichen, aber erst ab einer gewissen Motortemperatur, vorher nicht. Die Glühkerzen brauchts ja nur deshalb, um bei kalten Temperaturen das dabei sehr unwillige Zündverhalten des Diesels zu verkürzen.

    Der Diesel wird ja durch die Komprimierung gezündet im Gegensatz zum Benziner mit seinen Zündkerzen und dem Zündfunken.

    Normalerweise überquere bzw. durchstreife ich die Alpen zu Fuß, hab aber aktuell nach meinem letztjährigen Alpinunfall gesundheitsbedingt Bergsportverbot bis Ende diesen Monats. ;(

    Da muß halt der Jimny fürs alpine Erlebnis herhalten. 8)