AGR (EGR)-Ventil beim Benziner (M13A ohne VVT) - ein Krimi in vier Akten

  • Prolog


    Über das AGR-Ventil (AGR - "Abgasrückführung") beim Diesel-Jimny hat man das eine oder andere mal hier schon was gelesen; auch auf anderen Websiten tummeln sich Berichte über defekte, verkokte und nicht mehr funktionierende AGR-Ventile - markenübergreifend. Auch jüngere Wagen sind davon nicht verschont, wie der nur zehn Monate alte Toyota RAV 4 (Diesel) meines Vaters letzte Woche bewies: Motorlampe an, Leistung weg, Diagnose: AGR-Ventil defekt. Das geht wohl noch auf Garantie.


    Nun hat es auch mich erwischt. Eine Chronik des Grauens:



    1. Akt - dunkle Wolken ziehen auf


    Tag 1: Nach Feierabend fahre ich mit meinem Jimny der Abendsonne entgegen, als mir an der roten Ampel ein unruhiger Leerlauf auffällt. Noch denke ich mir nichts dabei, denn einen schlechten Tag hat mal jeder von uns - auch der Jimny.


    Tag 3: Auf nach Wuppertal, nr5 hat zum Brunch geladen! Anschließend soll das grammatikalische defekte Differential mit begrenztem Schlupf dank der fachmännischen Unterstützung von wickie auf Herz und Nieren bzw. auf Federn und Reibscheiben untersucht werden. Das fällt mangels nicht erfolgter Lieferung aus, das Frühstück und Mittagessen im Roadstop ist dafür umso besser.
    Heimwärts gehts bei Tempo 120 auf der regennassen Autobahn; auf den BF Goodrich Winter Slalom rollt er deutlich angenehmer und gefühlt sicherer als auf den original Brückensteinen. Dafür gönnt sich der Jimny heute runde elf Liter Sprit (E5) auf einhundert Kilometer. Soviel schluckt er doch sonst nicht?!


    Tag 4: Endlich Montag! Eine neue Arbeitswoche erwartet mich! Auf dem Weg zur Firma fällt der deutlich unruhige Leerlauf bei warmen Motor im Stand auf. Der Kleine schüttelt sich richtig und hüpft munter zwischen 650 und 750 Touren hin- und her. Zwischendurch verschluckt er sich auch und die Drehzahl geht runter auf 600 oder hoch auf 850. Nicht schön, gar nicht schön. Der Scangauge eco liefert in Echtzeit das Drama, das sich unter der Motorhaube abspielt.
    Kurz vorm Parkplatz dann der Hilfeschrei aus dem Steuergerät: Motorkontrolllampe (MKL) an. Der Scangauge eco meldet P0400 - „AGR Regelabweichung“.


    Ein gutes Rad (sic!) muß ja bekanntlich nicht teuer sein. Google spuckt neben einem defekten AGR-Ventil auch noch ein verkoktes bzw. verstopftes Rohr vom AGR-Ventil zur Ansaugbrücke aus Fehlerursache aus - zumindest so geschehen bei einem Wagon R im Suzukimania-Schwester-Forum. Viele Berichte aus dem weltweiten Datennetz liefern zudem analoges von anderen Herstellern. Ich bin also in bester Gesellschaft!


    Ein Griff zum Hörer und mit ORB in Bochum telefoniert. Termin für Dienstagabend fix gemacht. Fehlerspeicher gelöscht, gute Nacht!



    2. Akt - schnelle Hilfe zur Selbsthilfe


    Tag 5: Mit der seelischen Unterstützung von nr5 an meiner Seite das Verbindungsrohr ausgebaut und mit festgestellt, daß es innen quasi fast wie neu ist. Kaum Ablagerungen. Naja, hätte ja sein können … Beim Testlauf im Stand meldet sich die MKL zurück. Wieder P0400. Schön! Am AGR-Ventil höre ich auf. Die festsitzende Schraube am selbigen und die nicht mehr ganz junge Nacht geben mir zu erkennen, daß sich - wie Goethe schon wußte - in der Beschränkung erst der Meister zeige. Nach „fest“ kommt „ab“ und das muß nicht sein. Gerade bei dem "gut erreichbaren" AGR-Ventil an der Rückseite des Zylinderkopfes hin zur Spritzwand. Daß sich der Würfel zurück über die A40 von Bochum nach Oberhausen wieder einen kleinen Schluck mehr genehmigte, wundert mich nicht (mehr). MKL erneut gelöscht, gute Nacht!


    Tag 6: Termin, 8:00 Uhr früh in den nächsten Tagen bei einer Suzuki-Werkstatt irgendwo im Ruhrgebiet ausgemacht - inklusive Chauffeur zum Werkstor. Fein!


    Tag 7: Aller guten Dinge sind drei, die MKL ist wieder da. Jetzt soll sie von mir aus leuchten. Der Kleine hustet und schüttelt sich nach wie vor im Standgas. Bei normaler Drehzahl ist dafür alles im Lot - abgesehen vom Verbrauch, der 10 bis 25 Prozent über normal liegt.



    3. Akt - im Hause Suzuki


    Tag 11, 08:00 Uhr früh: Der Jimny ist in der Werkstatt, Fehlerbeschreibung dagelassen, eine Mitarbeiterin fährt mich mit einem Liana zur Firma. Die Hübsche hinterm Tresen im Verkaufsraum mit der schicken Frisur hätte mir besser gefallen - aber man ja kann nicht alles haben.


    Am selben Tag, nachmittags: das Telefon klingelt, ich bekomme Bescheid, daß der Jimny fertig ist und ich abgeholt werden kann. Der Chef bringt mich direkt zum Mechaniker, der mit meinem Jimny beschäftigt war.


    Resultat: AGR-Ventil ausgebaut und gereinigt. Seiner Aussage nach war das innen „total verdreckt“. Dann führte er mir den Jimny im Standgas vor. Er lief ruhig - aber bei fast 1000 Touren im warmen Zustand. „Ein guter Wagen läuft mit 950 Umdrehungen im Stand“ aus einem ungläubigen Mund war seine Antwort auf meinen dezenten Hinweis, daß der bisher immer mit 700 Touren wie ein Glöckchen lief und auch Suzuki das laut Werkstatthandbuch angibt. „Der Chef hat eine lange Probefahrt damit gemacht und die MKL ging nicht mehr an“ bekam ich außerdem mitgeteilt. Die Tankanzeige gab ihm Recht.


    Mit gemischten Gefühlen einigte ich mich mit dem Mechaniker darauf, die kommenden Tage damit zu verbringen, zu fahren, zu beobachten und dann ggf. kurzfristig vorbeizukommen, um das AGR-Ventil zu tauschen, welches aber „nicht billig“ sei.



    4. Akt - die Heimfahrt

    Auf der Heimfahrt war es wieder da: nein, nicht der unruhige Leerlauf, aber die Gewißheit, daß hier was nicht stimmt. Zwischen 1000 und 1500 Touren drehte der Motor im Leerlauf. Zuhause angekommen erst einmal den Motor im Stand laufen lassen. Die Drehzahl geht nicht runter, obwohl das Steuergerät eigentlich wissen sollte, daß es herunterregeln muß. Da läuft er also im Stand und ich schalte durch sämtliche Sensoranzeigen auf meinem Scangauge eco. Und dann plötzlich, „TPS 17“ - der „throttle position sensor“, der Geber für die Drosselklappenstellung meldet „17“ im Leerlauf. Das waren doch bisher immer weniger, nämlich 14, wie ich mich wieder erinnerte.


    Und dann fiel es mir wie Schuppen von den Augen: der Mechaniker erwähnte den Gaszug, weil er mit meinem zweiten, nämlich mit dem vom Tempomaten, nicht klarkam, sprich: er wußte nicht, wofür der war. Ein Blick in den Motorraum und ein kurzer Griff am heimischen Parkplatz genügten, um festzustellen, daß das Gasseil null Spiel hatte. 12er Schlüssel geholt und dem Bowdenzug etwas Luft im Standgas verschafft und - oh wunder - die Drehzahl geht wieder runter auf 700, wo sie auch Minuten später noch mit Abweichungen von 10 Touren nach oben und unten munter vor sich dahin drehte. Da hat doch jemand am Standgas herumgemurkst ...



    Epilog


    Nach den paar Kilometern steht fest: jetzt läuft er wieder wie vorher, nicht wissend, ob die Reinigungsaktion auch für die nächsten 113000 Kilometer reicht oder ob in wenigen Wochen, in wenigen Tagen oder vielleicht schon morgen das AGR-Ventil endgültig den Geist aufgeben wird. Ich werde weiter testen und beobachten. Und auch ist unklar, ob ich für die zweistellige Summe, die ich bezahlt habe, nur eine gut gemeinte Reinigungs- und Beschwichtigungsleistung erhalten habe, um mir kein neues AGR-Ventil verkaufen zu müssen. Ein anderer Mechaniker hätte nicht gezögert und das einfach gewechselt - kostet ja auch "nur" dreistellig. Oder war es der Hektik und dem Streß eines Montagmorgens geschuldet, daß eine Leerlaufdrehzahl von 1000 Touren herauskam? Man weiß es nicht … aber allein schon wegen dem hübschen und freundlichen Mädel hinter dem Tresen sollte ich vielleicht noch mal vorbeischauen … :D


    Fortsetzung folgt!


    Jetzt läuft er erst einmal wieder!

    Hyundai IONIQ electric. Das UFO.

  • leg das literarische Leckerlie doch mal dem alten Hr mit dem legendären Sprachfehler vor, vlt läd er dich ja mal zu seinem Zirkel ein.


    Ansonsten war's ja technisch bisher eine nur allzu bekannte Mischung aus Routine (Ventil reinigen) und Pfusch am Bau (Gaszug falsch justieren und das als normal verkaufen). Aber wenn er damit wieder gesund ist freu dich. Mir bleibt jetzt die Herausvorderung nicht am eigenen Adrenalin zu ersticken wegen solch dummdreisten Werkstattgesabbels. Wehe dem der nicht so technisch versiert ist und sich mit einem 12er mal eben selber den Rest zamschraubt. Grrrrrrrr

    Jimny Geländewagen GJ JB74 Comfort+ Handschalter - Fuel to Smile Converter -
    Zutaten: E5, NM130, SAE90EP, VTG, AT195, LED USB. Kann Spuren von Gelände enthalten.
    Allzeit gute Fahrt ! Andreas

    • Official Post

    Leg dir schonmal langsam das Geld für ein neues AGR auf Seite ... das gereinigte wird wahrscheinlich nicht lange halten.
    Und vielleicht solltest du dann trotz schöner Bedienung eine fachkundige Werkstatt wählen. :mrgreen:

    Anders sein...
    Leicht modifizierter Jimny Diesel:

    3"-Fahrwerk , Excenterbuchsen, 50mm Bodylift, 235/85R16 Malatesta Kaiman MT auf 7x16 Vitarafelgen, 60mm Spurverbreiterung, Kürzere Differenziale, E-Locker hinten, 4,3t Warrior Seilwinde vorne, Scheibenbremsen hinten, Stabitrenner, Stahlflexbremsleitungen, TJM Schnorchel, Recarositze, etc etc etc

  • Es wäre mir lieber gewesen, wenn die das sofort getauscht hätten. Ich bin kein Freund halbherziger Lösungen, von daher werde ich, wenn ich eine "fachkundige Werkstatt" rund um das Ruhrgebiet gefunden habe, das AGR-Ventil wechseln lassen.


    Frage in die Runde: Wer kennt eine fachkunde Werkstatt im Raum Ruhrgebiet / Sauerland bzw. rundherum?

    Hyundai IONIQ electric. Das UFO.

  • Wie bereits hier erwähnt, ist seit gestern ein neues AGR-Ventil drinnen.




    Der Wechsel ging relativ flott. In einer Stunde ist das alte draußen und das neue wieder drinnen, wobei das fieseste noch die Halteschrauben des Verbindungsröhrchens zur Ansaugbrücke und die Metaldichtungen desselbigen sind. Nicht aufgepaßt und das eine oder andere kullert irgendwo im Motorraum oder darunter herum.




    Grundsätzlich ist die Einbauposition zwar ungünstig an der Spritzwand, aber alle Schrauben sind mit kleiner Ratsche und 10er bzw. 12er Nuß gut erreichbar.





    Nach gut 1200 Kilometern gestern und heute mit Autobahn, Landstraße, Stadt und Geländeeinsatz heute beim Frühlingstreffen kann ich folgendes Resümee ziehen:

    • Spritverbrauch um 15-20% gesunken, läßt sich jetzt wieder bei Tempo 120 auf der Autobahn mit den magischen 10l und weniger auf 100 km bewegen. Bei Tempo 100 begnügt er sich sogar je nach Strecke nur mit 8l bis 9l. In Anbetracht der Umbauten und der Reifen kann ich sehr gut damit leben.
    • Leerlauf normal
    • Rußbildung am Endschalldämpfer deutlich weniger als die letzten zwei Monate (sieht man auf dem FOX ESD aus V2A sehr gut)
    • Eine "Reparatur" bzw. "Reinigung" des AGR-Ventils ist für die Füß'. Nur der Komplettausch bringt wirklich was.

    Natürlich hat mich auch interessiert, was denn mit dem alten AGR-Ventil los ist. Vier Schrauben ab und man hat erst einmal zwei Teile.




    Das Oberteil mit dem elektrischen Anschluß und dem Anker, der dann entsprechend das Ventil öffnet; dazu die Feder, um das ganze wieder zurückzustellen.



    Die von mir gemessenen Widerstände an den Anschlußkontakten sind laut Werkstatthandbuch alle im Soll. Elektrisch scheint das Ding also erst einmal in Ordnung zu sein.




    Allerdings konnte ich auch beim mechanischen Teil keine Probleme feststellen. Das Ventil selbst ist leichtgängig und der Federmechanismus tut was er soll. Ruß ist natürlich vorhanden, hält sich jedoch nach der Reinigungsaktion im Januar (wieder) in Grenzen.


    Weitere Zerlegereien und Untersuchungen habe ich mir fürs erste erspart. Warum und wieso genau das alte AGR-Ventil nicht mehr so mochte wie es sollte bzw. welche Art Verschleiß vorliegt, bleibt aber vorerst unklar.

    Hyundai IONIQ electric. Das UFO.

  • Was hat dich denn das Ventil jetzt gekostet?
    Meiner verbraucht nämlich auch recht viel. Mit einer Tankfüllung e10 komm ich gerade mal 360-max.380 km weit.

    Gruß Ranger


    Tja wenn du keinen Jimny hast, dann hast du keinen Jimny :aetsch:

  • Was hat dich denn das Ventil jetzt gekostet?


    Stand hier etwas versteckt:


    Wie bereits hier erwähnt ...


    ;) 315,99 Euro beim Freundlichen. Der gab mir aber dankenswerterweise 5% "Materialnachlaß", kommt also ohne Rabatz auf gut 330 Euro. Einbau ist für den geübten Schrauber selbst kein Problem, wie man oben sieht.


    Meiner verbraucht nämlich auch recht viel. Mit einer Tankfüllung e10 komm ich gerade mal 360-max.380 km weit.


    Wenn man jetzt wüßte, wie viel "eine Tankfüllung" bei Dir sind. Echte 40 Liter? Oder doch nur 32 oder 35 Liter? Dann behaupte ich mal, daß das alles noch im Rahmen des Normalen ist und von weiteren Einflußfaktoren abhängt:


    Fahrprofil: Autobahn? Stadt? Landstraße? Viel Kurzstrecke?
    Fahrstil: Brav nach "Spritsparschule" oder "alle Gänge ausfahren" wie man in der Fahrschule ankreuzen konnte? Dafür gabs aber nur Fehlerpunkte ;) Der Gasfuß und die Gangwahl machen da einiges aus. Eine Aufputz-Spritanzeige a la ScanGauge eco ist dabei ganz hilfreich.


    ... und dann sind da noch die üblichen Verdächtigen wie Zündkerzen, Luftfilter, regelmäßiger Ölwechsel etc.


    Ich würde nicht pauschal das AGR-Ventil verdächtigen, zumal ich laut dem Suzuki-Händler, von dem ich das Teil geholt habe, eine unrühmliche Ausnahme wäre und beim Benziner das Ventil eigentlich keine Probleme macht.


    Ob das stimmt, sei einmal dahingestellt. Ich hatte nicht den Eindruck, daß er mich angeschwindelt hat. Fakt ist aber auch, daß sowohl The Thommy, der bereits einen Austausch hinter sich hatte, als auch Greenhorn (da ist die Ursache noch nicht sicher) und ich den M13-Motor ohne VVT mit 82 PS unser eigenen nennen und alle ähnlich alt sind (2002-2005).


    Man könnte jetzt auf eine erhöhte Anfälligkeit des AGR-Ventils in dieser Motorbaureihe schließen, immerhin hat Suzuki das Teil von damals nicht mehr im Programm. Bestellt man die 18111-69G00, was original verbaut wurde, bekommt man die 18111-69G01. Es kann zwar vielerlei Gründe für eine Überarbeitung geben, aber hier ist es halt verdächtig - oder eben auch nur zufällig.


    Die älteren G13BB-Motoren haben ein anderes AGR-Ventil und die neueren M13 mit VVT haben ebenfalls das AGR-Ventil mit der 01 am Ende - laut Suzuki EPC.


    Kurz: Ferndiagnose auf mangelnder Datenbasis ist immer schwierig. Da kann man auch WÜRFELn :D

    Hyundai IONIQ electric. Das UFO.

  • hihi also bei mir ist es so ich binn noch zu nix gekommen aber es wird in letzter zeit immer schlimmer manchmal läuft er im Standgas so unrund das der Motor abstierbt... ich werde jetzt am we mal das AGR Ventiel ausbauen und mal danach schauen und dies reinigen wenn der Spirtverbrauch sinkt und auch der Rst einwandfrei Funktionier kauf ich mir ein neues! die 350 Euro ists mir werd wenn ich überlege wieviel Spirt ich in einem Jahr "zuviel" durchblase rechnet sich das alle fälle! ;)

  • ich hol das hier mal hoch, weil ich mir seit gestern auch den Fehlercode P0400 eingefangen habe. Könnte es auch sein, dass der Fehler mit einem Defekten KAT zusammen hängt? An meinem KAT sind schon einige Roststellen vorhanden und ich könnte mir vorstellen, dass er vor dem Kat kurz nach dem Krümmer undicht ist. Seit kurzem ist der Jimny sehr laut auf der Autobahn (was ja normal ist - aber aktuell etwas lauter ;)) Gefühlt ist auch der Verbrauch etwas hoch gegangen. Da sowohl KAT als auch AGR nicht die günstigsten Ersatzteile am Jimny sind wollte ich mal nachfragen ob jemand eine Idee/Erklärung hat ob es auch am Kat liegen könnte, bevor ich jetzt anfange alle Teile zu tauschen.


    Es handelt sich übrigens um einen M13A Motor müsste so um BJ2002 sein.


    Danke schonmal und Gruß aus Unterfranken

  • Interessanter Thread.

    Wenn ich mich nicht irre habe ich im 2001er auch den M13A ohne VVT drin.

    Und mein Verbrauch bei gediegener Fahrweise selten über 110 und immer strecken von 25km am Stück liegt meistens auch eher um die 10Liter oder darüber. Und ich tanke nur das gute er oder auch schon mal ultimate 102.

    Wie genau diagnostiziert man denn ein verschlissenes AGR wenn man nicht freundlicherweise von der MKL darauf hingewiesen wird.

    Gibt's da irgendwas was ich mit dem SZ Viewer sehen kann?

    Scan gauge habe ich keins weil alles andere mit obd2 bis jetzt an meinem Jimny einfach überhaupt nicht funktioniert hat.


    Und bonusfrage. Kann man das "überflüssige" AGR auch Mal kurzzeitig zu Testzwecken irgendwie komplett deaktivieren um dann Mal eine Tankfüllung lang ohne zu fahren um den Verbrauch zu beobachten?

    Also so deaktivieren dass man keine Kirmes im Tacho bekommt und auch die Gemischaufbereitung trotzdem noch funktioniert wie sie soll.

    Dass das ganz schlimm und Steuerhinterziehung ist und ich dafür in die Hölle komme wegen der Umwelt nehme ich in Kauf.