Startprobleme bei Neuwagen

  • Hallo, ich habe vor ca. 1 1/2 Jahren einen Jimny neu gekauft, von Anfang an hat er ab und zu Probleme beim anspringen. Er braucht dann länger bis er anspringt, so ca. 10-20 Sekunden. Ich kann es weder am Wetter noch an sonst was fest machen.

    Beim Suzukihändler wird mir nur gesagt, man kenne das Problem vom Jimny und vom Swift, aber man wisse nicht woran es liegt und es wäre quasi normal, aber für mich ist das nicht normal. Wollte mal fragen ob nicht hier jemand das Problem kennt und eine Lösung dafür hat. Eine andere Werkstatt hat äußerlich schon alles ausgeschlossen was geht, aber aufgrund der Garantie können sie ja nicht weiter suchen, sie sagen aber auch das es nicht sein kann. Danke schon mal für die Hilfe. Lg

  • Also ich sag mal so, ich hab den Wagen bekommen und dann so nach ca. 1-2 Wochen hatte ich das Problem, da hat man sich aber noch nichts bei gedacht, dann erstmals beobachtet, so nach Ca. 3 Monaten war ich in der Werkstatt und hab das Problem berichtet. Ich soll es weiter beobachten und ich soll jedes mal vorm Starten das Gaspedall einmal durch treten. Es wurde nicht besser.

    Zu dem ab und zu, also mal ist es zwei Tage hinter einander, dann mal wieder 1 Woche nichts oder auch mal 2 Wochen, dann aber wieder ne Zeitlang alle 3-4 Tage. Also auch nicht regelmäßig oder nur bei kaltem Wetter oder nur beim nassen Wetter.

    Ich dachte evtl hatte jemand schon mal so ein Problem und hat auch nach langem hin und her was gefunden.

    Ich hab ihn halt als Neuwagen gekauft und es ärgert mich, das er dann nicht reibungslos läuft und vom Händler nichts gemacht wird und ich evtl dann irgendwann da stehe, das halt was ganz kaputt geht und es ist dann nicht mehr in der Garantie, weil die nichts machen wollen.

  • Also meiner kann das auch seit Kauf ... ungefähr so oder schlimmer:




    Keine Ahnung ob es Einbildung oder Zufall ist, aber ich finde Zündung 10-15 Sekunden vor Startversuch anlassen und vorm Schlüssel umdrehen einmal kurz Vollgas geben hilft...

  • Meiner braucht gefühlt auch immer einige Umdrehungen zu lange um anzuspringen.

    Er springt aber bishher immer zuverlässig an. (Bj. 2017, 25.500km). Fahre nur Langstrecke.


    Hab das bisher als Jimmy Eigenart abgetan. :huh:

  • Probiert mal etwas zu warten sobald der Schlüssel im Schloss steckt und nicht gleich zu starten. Offenbar fängt die Kraftstoffpumpe beim Jimny erst an zu laufen wenn der Schlüssel steckt.


    Meiner braucht manchmal auch etwas länger, beunruhigt mich aber nicht wirklich.

  • Hab 2015 einen thread eröffnet über das Startverhalten des Jimny FJ. Macht meiner auch, besonders bei feuchter Witterung. Also normal und ist der euro 5 geschuldet. Der Würfel muss vom Start weg die geforderten Abgaswerte einhalten. Suzuki hat bei meiner Anfrage geantwortet, dass dieses Problem unbekannt sei. Aber alle Würfel ab ab 2015 haben das Problem. Schlüssel umdrehen und warten bis die Lämpchen verlöschen und dann starten - dies verkürzt die Kurbelei so um 2-3 mal. Anspringen tut er aber verläßlich.

    Ich hab mich daran gewöhnt und kann damit leben.

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    Das Einzige das im Alter besser wird sind die Ausreden.

  • Ähnlicher Vorschlag von mir, einfach 'mal ausprobieren: Schlüssel auf Zündung, bis 3 Zählen, Zündung aus, wieder ein und nochmals bis 3 zählen, dann starten. Wenn es so besser klappt, könnte die Kraftstoffpumpe der Kandidat sein, weil die zuwenig Druck beim Starten bringt. (Beim Kaltstart und bei einem Start mit heißem Motor wird der Kraftstoffdruck gegenüber dem normalen Betriebsdruck beim Fahren erhöht. Beim Kaltstart sorgt dies für einen höheren Anfangsdruck im Hochdrucksystem und damit für einen schnelleren Motorstart. Beim Heißstart verhindert der erhöhte Druck die Dampfblasenbildung.)

  • Soviel ich mich erinnere hat ein Würfelfahrer (Fachmann) das Steuergerärt bei Zündung aus, auch stromlos geschaltet, dann war besagter Effekt weg. Entspricht dann nicht mehr den Abgaswerten. Im Orginalzustand werden die letzten gespeicherten Einpritzwerte übernommen und solange angereichert bis er anspringt was die besagten Umdrehungen mehr bringt.

    So hab ich das damals verstanden.


    Bei warmen Motor sprigt er ja sofort an, beim ersten Zupfer.

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    Edited once, last by Rainer ().

  • Ich denke auch das alles normal ist, so wie die Kollegen schon vorher schrieben. Einsteigen, den Schlüssel auf Zündung drehen, den Gurt anlegen und jetzt erst starten. Dann klappt es meistens reibungslos. Die Benzinpumpe muss erst Sprit fördern.

    Bei modernen Autos hört man schon beim Öffnen der Türen wie die Benzinpumpe anläuft, diese Technik hat der Jimny nicht.

  • Ja, macht so um 2 Umdrehungen weniger. Meiner liegt bei dieser Temp. momentan genau bei 6 Umdrehungen. Bei feuchtem kalten Wetter sind es 7-8, mehr werden es selten, außer man bricht den Startvorgang zu früh ab, dann orgelt er schonkräftig.

    Gruß Rainer

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  • Ich habe das selbe Problem ... BJ 2017....

    - bis jetzt 13000km 4 mal aufgetreten...

    - hab mich noch nicht beschwert beim Händler

    - konnte auch noch keine genauen Voraussetzungen dafür festlegen

    - zwei mal kalt um die 0 Grad, draussen gestanden... ein mal kalt bei 20 Grad, einmal warm bei 20 Grad

    - mir kommt es dann so vor wenn er dann startet wie wenn er abgesoffen war... er hustet dann und läuft erst nach par mal Gas geben rund...

  • Besonders bei Startabbruch und erneut starten kann er dann schon ordentlich orgeln. Wie in den Beiträgen - lass dem Jimny einwenig Zeit, dann klappt das auch zuverlässig.


    Sonja

    Macht deiner immen noch Probleme?

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    Das Einzige das im Alter besser wird sind die Ausreden.

  • Macht meiner ( BJ 2013 ) auch seit dem ersten Tag. Auch bei mir ab und zu aber ehrlich gesagt auch eher selten.

    Seit ich erst die Zündung einschalte und geduldig warten bis alle Kontrolllampen ausgehen und erst dann den Startermotor bemühe hatte ich das Problem nicht ein einziges Mal.

    Also seit 3-4 Jahren ist da Ruhe.

  • ich arbeite ja in der Schweiz und bin noch ab und an daheim in Bayern.

    Jetzt habe ich meinen 2003er Jimny, 82 PS, mit über 200 TKM gegen einen 2011, 86PS mit knapp 4000 km getauscht. Klasse Auto an dem davor sicher niemand herumgeschraubt hat.


    Was mir aber aufgefallen ist ist folgendes:

    - bereits bei Übernahme des "Neuen" war die Batterie etwas schwach. OK, der ist mehr als ein Jahr in einer Garage gestanden. Die Batterie habe ich dann auch mit meinem CTEK nachgeladen und das Gerät sagt auch, dass die Batterie gut ist. Danach bin ich die 650km in die Ostschweiz gefahren.


    - jetzt bin ich hier in der Schweiz und stelle fest, dass jeden Morgen der "Neue" im Vergleich zum "Alten" orgelt. Sprich der Neue springt nicht so "gut" an wie das mein alter Jimny machte. Er braucht einfach ein paar Umdrehungen mehr, gefühlte 5 bis 10 Umdrehungen. Ist er gestartet - und bis gestern machte er das auch - dann schnurrt der wie die Katze vom Nachbarn. Gefühlter Spritverbrauch ist auch niedriger wie das beim "Alten" war. Soll aber an dem einen Liter mehr/weniger nicht scheitern.


    Hier in der Ostschweiz sind die Jimny echte Exoten und ganz selten anzutreffen und es ist auch nicht gerade billig da was reparieren zu lassen. Schweiz ist verdammt teuer.


    Jetzt werde ich mal heute obige Tips befolgen und danke dafür. Bin aber an der folgenden Überlegung:

    - mein alter Jimny hatte eine Bosch od. Varta Batterie mit etwas stärkeren Batteriepolen. Habe damals die original Batterie und Polklemmen gegen eine neue Batterie und Klemmen mit grösseren Durchmesser getauscht und der "alte" ist die vielen Jahre mit der Batterie problemlos gestartet. Der war immer am ersten Zug da, auch im letzten Winter bei Minus 15 Grad.


    - bin jetzt am Überlegen den "neuen" Jimny auch mit so einer etwas stärkeren Batterie beim nächsten Heimaturlaub in drei Wochen auszustatten und dabei auch die größeren Polklemmen einzubauen und schön fetten. Und weil ich dabei bin gleich noch frische Kerzen einbauen.


    Nur bringt mir das etwas? So ganz sicher bin ich mir nämlich auch nicht ob die knapp 8 Jahre alte Batterie eine Ursache sein kann. Habe aber auch nicht so richtig Bock meine LKW Batterie in den Beifahrerraum zu stellen und Starthilfekabel dazulegen.


    Ich bin hier auf meinem Jimny jeden Tag angewiesen und der muss einfach laufen so wie das der Alte auch getan hat.


    Was für eine Batteriekapazität könnt ihr empfehlen? Oder soll ich damit besser doch mal beim Freundlichen anklopfen weil ja die Batterie noch ihren Dienst tut - sprich während der Woche fahre ich täglich unter 5km, an den jeweiligen Wochenenden 1500km?


    Was könnte ich noch nachsehen/prüfen/testen damit der sauber anspringt?


    Ich bin da für jeden Tip dankbar.