Heute in der Zeitung: Jimny 1,5 Liter Hybrid kommt 2024

  • Statistiken sind wie ein Bikini.

    Sie zeigen sehr viel und verhüllen das Wesentliche....

    :fahren:1980 - 1983 - LJ 80--------2015 - 2019 - JIMNY FJ Automatik :up:       2019 JIMNY GJ Automatik  :up:


    Das Einzige das im Alter besser wird sind die Ausreden. Alt werden ist nichts für Feiglinge!

  • Wolfgang, ich verstehe zwar durchaus, worauf du hinaus willst - allerdings machst du gleichzeitig auf eine Problematik aufmerksam, die eben auch uns zu einem Umdenken führen sollte.

    Während es in China sicher nicht wenige Regionen gibt, in denen ein Kfz weder sinnvoll nutzbar, noch für die Einwohner bezahlbar ist, gehört hierzulande der Zweit- oder Drittwagen schon fast zur Normalität in Familien... Die sinnvollste Entwicklung ist das sicher auch nicht :rolleyes:


  • Die "Problematik" kann ich nicht ganz nachvollziehen. Egal, wieviele Zweit- oder Drittwagen Du hast - Du fährst immer nur mit einem!


    Hätte man - nur um mal ein kleines Beispiel zu nennen - mal beim Wechselkennzeichen ein klein wenig mitgedacht, dann hätte man nicht so einen Schwachfug verbrochen wie es nun geworden ist. Dann hätte ich mir (und sicher viele andere auch) beispielsweise einen echten Kleinwagen hingestellt (Kategorie Smart), dieser müsste dann z.B. für Fahrten auf Arbeit usw herhalten. Die anderen, größeren Fahrzeuge dann nur noch bei Bedarf. Hätte keinem weh getan und wäre emissionstechnisch sicher ein Gewinn gewesen. Aber nein, der damalige geldgeile Finanzminister Sch.... (ja, der mit dem Rollstuhl....) wollte keine "Geldgeschenke" machen, hätte ja sein können daß ihm ein Euro durch die Lappen gegangen wäre. Dafür ist es aktuell kein Problem zuviele und überteuerte Covid 19 Tests abzurechnen (ist aber ein anderes Thema).

  • Wolfgang, ich verstehe zwar durchaus, worauf du hinaus willst - allerdings machst du gleichzeitig auf eine Problematik aufmerksam, die eben auch uns zu einem Umdenken führen sollte.

    Während es in China sicher nicht wenige Regionen gibt, in denen ein Kfz weder sinnvoll nutzbar, noch für die Einwohner bezahlbar ist, gehört hierzulande der Zweit- oder Drittwagen schon fast zur Normalität in Familien... Die sinnvollste Entwicklung ist das sicher auch nicht :rolleyes:

    (...)

    Hätte man - nur um mal ein kleines Beispiel zu nennen - mal beim Wechselkennzeichen ein klein wenig mitgedacht, dann hätte man nicht so einen Schwachfug verbrochen wie es nun geworden ist. (...)

    die Möglichkeit eines Wechselkennzeichen für bis zu 3 zugelassenen Fahrzeugen der selben Obergruppe (zum Bsp Kraftrad oder Kraftwagen) finde ich in Österreich sehr gelungen 🙂👍


    ich praktizieren dies bereits seit vielen Jahren - bezahlt wird lediglich für das "teuerste" Kfz;

  • Falsche Denkweise, Wolfgang...

    Hast Du Familie?

    Früher hatte eine solche EIN Auto.

    Heute hat der Mann eins (oder mehr), die Frau, der Sohn, die Tochter. Alle werden parallel genutzt. Man ist bequem geworden.

    Den ÖPNV bei uns auf dem Land könnte man problemlos abschaffen, denn es sitzt keine Sau in den Bussen, Schulbusse malausgenommen. Aber letztere benötigen die Oberstufler am Gymnasium meiner Tochter dann auch schon nicht mehr, denn die kommen mit dem eigenen Auto zur Schule...

  • Laut Statista waren in China 2019 220 Millionen PKW Zugelassen. Das heißt etwa jeder sechste Chinese hat ein Auto. Diese Zahl an Autos schaffen Deutschland, Italien, Frankreich, Groß Britanien, Spanien, Polen und Rumänien in 2019 zusammen.

    Im Klartext In der EU gibt es fast doppelt so viele Autos wie in China bei etwas halber Einwohnerzahl. Die EU ist, auf das KFZ runter gebrochen, ein wesentlich größerer CO² Emittent.

    Als ich Kind war hatten wir in einem 5 Personen Haushalt ein Auto. Heute sind wir auch 5 Personen haben hier aber 7 Fahrzeuge auf dem Hof stehen von denen täglich 5 bewegt werden. Somit kann ich meinem Vorredner nur Recht geben.

  • Die EU ist, auf das KFZ runter gebrochen, ein wesentlich größerer CO² Emittent.

    Die EU ist über alles gesehen ein grösserer CO² Emittent als China. Der Durchschnitt pro Kopf CO2 Ausstoss der EU-27 ist höher als von China.

    Bei mir und meinen Eltern ist das Autotrend umgekehrt. Ich hatte mal zwei Auto und ein Motorrad, danach hatte ich lange kein Auto und seit 2020 den Jimny. Der Jimny steht aber von Montag bis Samstag normalerweise in der Garage der Firma und wird wenn überhaupt nur am Wochenende bewegt(reiner Luxus also). Zu Arbeit fahre ich jeden Tag 15Km mit dem Fahrrad. Die Eltern hatten zwei Firmenautos haben aber das kleinere verkauft weil es zu wenig benutzt wurde.

    Ich sehe es aber auch so das der Trend zum 3. oder 4. Auto geht....

  • Sehr vorbildlich, Lordmungg !

    Wenn alle so leben würden, hätten wir viel weniger Staus, CO2-Diskussionen, Fettleibige, Herz-Kreislauf-Kranke, usw. Dafür viel mehr Lebensqualität, Singvögel, Geld, usw.

    Dann noch seinen Fleischkonsum überdenken und wir würden unser blaues Wunder erleben.


    Ich gebe zu, dass ich mit meinem Roadster hin und wieder einfach nur so durch die Gegend fahre.

    Wenn ich nicht im Home-Office bin, fahre ich aber mit der Kombination Rad-Bahn-Rad in die Arbeit. Den Wahnsinn, wie die Lemminge in einer Blechlawine die Städte zu verstopfen, mach ich nicht mit.

  • Sehr vorbildlich, Lordmungg !

    Wenn alle so leben würden, hätten wir viel weniger Staus, CO2-Diskussionen, Fettleibige, Herz-Kreislauf-Kranke, usw. Dafür viel mehr Lebensqualität, Singvögel, Geld, usw.

    Ich stimme dir zu nur ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Ich wohne in der Schweiz mit sehr gutem ÖV-Netz und oft auch sehr gut ausgebauten Radwegen. Ich könnte z.B. mit drei verschiedenen ÖVs zur Arbeit fahren, RhB, SBB oder Postauto. Der Radweg ist sehr gut ausgebaut und fast komplett auf Feldwegen und auf Strassen mit Fahrverbot für Autos. Müsste ich auf der Haupstrasse fahren dann würde ich nicht mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren. Nach meiner Meinung braucht es für mehr Lebensqualität eine weniger Auto orientierte Gesellschaft. Laut Henriette Spyrasind in Wien 2/3 der Fläche für das Auto reserviert. Solange sich das nicht ändert wird sich an der Anzahl Autos auch nicht viel ändern.

  • Nach meiner Meinung braucht es für mehr Lebensqualität eine weniger Auto orientierte Gesellschaft.

    Ich zähle Wohnmobile mal zu den Autos.


    Das Wohnmobil boomte schon vor Covid 19, in der Pandemie noch viel mehr.


    Für diejenigen die eins haben oder ordern ist damit die Lebensqualität gestiegen, weil sie Reisen können.;)


    Eigentlich Unsinn so ein Ding, man bezahlt einen erheblichen Betrag um vielleicht 40 Tage im Jahr damit zu reisen. :/


    Dann gibt es noch die Oldtimer Fahrer deren Lebensqualität steigt wenn sie mit dem alten Ding cruisen.


    Woran jeder einzelne seine Lebensqualität fest macht, kann man nicht verallgemeinern.;)

    Ich bin eigentlich ein netter Kerl.
    Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen!

  • Woran jeder einzelne seine Lebensqualität fest macht, kann man nicht verallgemeinern.

    Klar kann man das denn bessere Luft, weniger Lärm,... erhöht die Lebensqualität von der ganzen Bevölkerung und darum geht es. Oder wie es Leonard Nimoy in Star Trek gesagt hat "Das Wohl von Vielen wiegt schwerer als das Wohl von Wenigen oder von Einem".

  • Sehr vorbildlich, Lordmungg !

    Wenn alle so leben würden, hätten wir viel weniger Staus, CO2-Diskussionen, Fettleibige, Herz-Kreislauf-Kranke, usw. Dafür viel mehr Lebensqualität, Singvögel, Geld, usw.

    Ich stimme dir zu nur ganz so einfach ist es auch wieder nicht. Ich wohne in der Schweiz mit sehr gutem ÖV-Netz und oft auch sehr gut ausgebauten Radwegen. Ich könnte z.B. mit drei verschiedenen ÖVs zur Arbeit fahren, RhB, SBB oder Postauto. Der Radweg ist sehr gut ausgebaut und fast komplett auf Feldwegen und auf Strassen mit Fahrverbot für Autos. Müsste ich auf der Haupstrasse fahren dann würde ich nicht mit dem Fahrrad zu Arbeit fahren. Nach meiner Meinung braucht es für mehr Lebensqualität eine weniger Auto orientierte Gesellschaft. Laut Henriette Spyrasind in Wien 2/3 der Fläche für das Auto reserviert. Solange sich das nicht ändert wird sich an der Anzahl Autos auch nicht viel ändern.

    Es muss natürlich die Möglichkeit geben, das Auto auch mal stehen zu lassen, ganz richtig. Jedoch unterstelle ich einer großen Zahl der Pendler, dass der Hauptgrund für's Autofahren die Bequemlichkeit ist. Viele wissen wahrscheinlich gar nicht, was es für Alternativen gibt.
    Ich benötige in etwa 50 Minuten in die Arbeit. Mit dem Auto wäre es wahrscheinlich gleich, zurück dafür etwas schneller. Wenn man aber bedenkt, wie man die Zeit im Zug nutzen kann, ist die Rechnung eine ganz andere.

  • Sehr vorbildlich, Lordmungg !

    Wenn alle so leben würden, hätten wir viel weniger Staus, CO2-Diskussionen, Fettleibige, Herz-Kreislauf-Kranke, usw. Dafür viel mehr Lebensqualität, Singvögel, Geld, usw.

    (...) Laut Henriette Spyrasind in Wien 2/3 der Fläche für das Auto reserviert. Solange sich das nicht ändert wird sich an der Anzahl Autos auch nicht viel ändern.

    dabei zählt Wien zu den lebenswertesten Hauptstädten der Welt...!

  • Worin liegt der Unterschied ob jeder in der Familie sein Auto selbst anmeldet oder ob z.B. der Papa das Auto vom Kind und von der Frau als Zweitwagen anmeldet? Bei mir ist das zumindest so. Ich hab meinen Jimny, den T3, den Leon meiner Frau, mein Motorrad, mein Moped, die Vespa und den Golf meiner Tochter sowie den Golf meines Sohnes auf meinen Namen angemeldet. Wäre das nicht so, dann liefe der Golf eben nicht mehr als Zweitwagen sondern auf dem Namen meiner Tochter. Da meine Frau weder T3 noch Moped, Motorrad oder Vespa fährt bleiben die für mich. Und ich kann immer nur mit einem Fahrzeug unterwegs sein, nicht mit mehreren gleichzeitig. Und wenn wir T3 fahren, dann fahren wir in den Urlaub und alles andere bleibt stehen (ausser die Autos der Kinder). Ich weiß nicht wie andere das machen, aber bei uns ist das jedenfalls so.


    Davon abgesehen fahre ich nicht mal sehr viele km, desweiteren bin ich in meinem Leben noch nie geflogen oder mit einem Kreuzfahrtschiff gefahren (und gedenke auch derzeit nicht, das in absehbarem Zeitraum zu tun). Auch wenn man es vielleicht angesichts des Fuhrparks nicht glauben will - ich überlege sehr wohl ob und was ich fahre! Ich bin nun mal Auto- und Motorrad-affin, distanziere mich aber davon, ein Umweltfrevler zu sein. Man darf gerne mal darüber eruieren was ein Kurz- oder Langstreckenflug an Emissionen verursacht und das in Relation setzen.

  • Eieiei, der Wolfgang versteht mich nicht, bzw. bezieht er alle Probleme auf sich persönlich ;).

    Wenn das bei Euch alles in Maßen genutzt wird, ist doch alles in Ordnung.

    Wenn aber von 1800 Schülern 50 mit dem eigenen Auto zur Schule fahren, dann halte ich die für schwachsinnig (am Ende demonstrieren sie Freitags auch noch...). Die anderen 1750 können doch auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.

    Noch schlimmer finde ich die Bequemlichkeit hier im Dorf morgens mit dem Auto zum Bäcker zu fahren - und das machen nicht wenige...

    Es finden sich noch unendlich viele weitere Beispiele, an denen sich die Bequemlichkeit hierzulande ablesen lässt. Der richtige Weg ist das meiner Meinung nach nicht.


    LG


    PS: Im Flieger oder auf dem Schiff war ich auch noch nie (die letzte Urlaubsreise war 1998 - mit dem Auto in die Bretagne). Unseren Jimny habe ich in den letzten 10 Monaten keine 500km gefahren und den Kombi noch weniger.

    Nur meinen Firmenwagen bewege ich sehr viel. Aber der ist auch voll mit Werkzeug, dass sich wirklich schwerlich anders transportieren ließe 😉.