1000 km Ölwechsel

  • Kommt aufs Auto drauf an und aufs Öl. Hab mein VTG-, Diff- und Getriebeöl früher getauscht, aber das Öl tausch ich nur jährlich (15000km). Habe den Segen vom Ölhersteller und Werkstatt (wir kennen uns alle).

    Jimny FJ---------------BJ 2018---34000km

    Honda VTR1000F--BJ 1998---73000km

    Street Triple R------BJ 2016---32000km

  • Auf die Gefahr hin das es gelöscht wird, der Ölwechsel ist ja zu bestimmten Intervallen vorgeschrieben.


    Was nützt es da dem Besitzer wenn der Motor schon eine Fehlkonstruktion ist, der Motorschäden nach sich zieht wie es zb. VW oder Opel mal hatte.


    Da nützt dann das beste Öl nichts und auch die kürzesten Wechselintervalle dankt der Motor dem Besitzer nicht.


    Perlen vor die Säue aber Hauptsache der Besitzer kann nach dem Ölwechsel mit gutem Öl ein paar Nächte besser schlafen.;)

    Ich bin eigentlich ein netter Kerl.
    Wenn ich Freunde hätte, könnten die das bestätigen!

  • Da hast Du schon ein stückweit recht. Aber im Allgemeinen weist Du ja vorher nicht ob Dein Motor eine Fehlkonstruktion ist oder nicht.


    Szenario 1: (Motor IST Fehlkonstruktion) Du hast ein paar Ölwechsel für die Katz gemacht. Ärgerlich. Da Dein Motor aber nun eh eine Prothese ist und kaputt geht ists ja nun auch schon wurst, da kommts dann auf die Kosten von drei oder vier zusätzliche Ölwechseln auch nicht mehr an, das Auto war eh ein Fehlkauf!


    Szenario 2: (Motor ist KEINE Fehlkonstruktion) Du bist ein sparsamer Mensch und hast dem eigentlich guten Motor die möglicherweise sinnvollen Ölwechsel nicht gegönnt. Der Motor würde möglicherweise noch länger halten, durch Sparsamkeit am falschen Fleck bekommt er aber doch schon früher wehwechen als es nötig wäre.


    Klar, da kann man ewig drüber diskutieren, am besten machts jeder so wie er meint. Merke: wenn jeder an sich denkt wird keiner vergessen....8o

  • Der Ölwechsel ist sowas wie eine Lebens- oder Unfallversicherung. Mancher hat deren eine, manchet ein ganzes Dutzend. Jeder so, wie er mag.


    Natürlich hat jeder seine guten Gründe. Ich hab nie mehr gewechselt als in den Wartungsheften stand. Wenn ich aus der Garantie raus bin, wechsel ich nur noch nach km, nicht mehr nach Zeit. Hat bislang gut geklappt.

    „Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben.“ (Alexander von Humboldt)


    „Es gibt nur ein Rudi Völler.“ (Verfasser unbekannt)



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  • Ich fahre ja nun schon ein wenig länger Auto.

    Der Ölwechsel erfolgt einmal im Jahr und kostet 50 Euro an Material. Einmal Essen gehen kostet da schon mehr, so what.

    Den Wechsel wie im Thread diskutiert nach 1000-1500 ist heute nicht mehr nötig aber wird aus Tradition von mir beibehalten, das schleißt Achsen und Getriebe nach 10 000 ein. Auch nicht nötig, aber beruhigend zu wissen was dann für Öl drin ist. Nämlich das meiner Wahl.

    Von den Wasserölen halte ich nichts und die müssen dann auch so schnell wie möglich raus. ( zum einlaufen gut genug )


    Einen Motorschaden oder auch Getriebeschaden hatte ich übrigens nie.


    Edit : während Garantie 5-30 danach 5-40

  • Icb gehe mal nicht davon aus das der Jimny 1,5 Motor eine Fehlkonstruktion ist.


    Für mich gibt es trotzdem gute Gründe für einen 1000 km Ölwechsel.


    1. Mir passt die Viskosität nicht.

    2. Ich möchte Mathy verwenden

    3. Halte ich es nicht für ausgeschlossen das eben doch minimale Produktiobsreste übrig sind die dann ausgeschwemmt werden.

    4. Mann soll einem Motor, heute wie früher immer noch einfahren.

    Auch wenn durch moderne Technik das sicher nicht mehr die Bedeutung hat wie früher ist das nach wie vor richtig.

    Kolben und Zylinder schleifen sich ein... Also entsteht Abbrieb. Auch wenn's nur wenig ist.... Raus damit.


    Ich hab das Original Öl durch ein Kaffe Filter gegossen.

    Es flimmert und reagierte auf den Magnet...also Metallabrieb.

    Gut das es raus ist.


    Hab ich also zu viel Geld rausgeschmissen weil ich einen nicht vorgeschriebenen Ölwechsel gemacht habe?

    Nein, ich hab ein gutes Gefühl dabei und das ist unbezahlbar.

  • Sehr guter Beitrag,.............:thumbup:

    Dieser "Küsschen links, Küsschen rechts" Scheiß. Im Norden sagt man Moin.

    Bei Sympathie nickt man vielleicht dazu.

  • aua, hier der Stempel:

    nicht witzig

    ... und die ja/nein schwarz/weiß Sachen sind auch weg, schade.

    Habe mal nachgelesen und finde das 10W40 auch ganz ok, aber der Tribolit, tribotroniker, tribun, schwer zu sagen wegen der Löschungen, ach der von mir hoch angesehene FU nimmt 0w20 wenn ich es richtig in Erinnerung habe, da muß ich nochmal nachdenken.

  • Schau mal die Intervalle in deinem Handbuch nochmal genau an. Da hats extra Benutzungsprofile, z.B. Kurzstrecke und Hängerbetrieb, bei denen Suzuki häufigere Ölwechsel vorschreibt. Hat auch Hand und Fuß, mein Getriebe ließ sich irgendwann nur noch störrisch schalten obwohl das Öl bei Normalbetrieb noch nicht fällig gewesen wäre.


    Hätte mein 1000er Ölwechsel sein müssen? Eher nicht, ist glaub eher so eine Motorradfahrerkrankheit. Und ich wollte eben mit dem hochwertigen 5W40 fahren, weil ich ja eh mein Benutzungsprofil (Kurzstrecke, Bleifuß ab einer gewissen Temperatur und Hängerbetrieb) kenne. Halte erfahrungsgemäß nicht viel von Serienöl.

    Jimny FJ---------------BJ 2018---34000km

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    Street Triple R------BJ 2016---32000km