Starterbatterie GJ

  • Eine Spannungsmessung ermöglicht nur vage Schlüsse auf den Batteriezustand.

    Moin,


    die Spannung variert nicht so ganz stark. Bei laufendem Motor sollte die Spannung zwischen 12,3 und 13,8V liegen. Die Stromstärke kann da schonmal zwischen -30A (bei Entladung, die Geschichte braucht mehr Energie als nachgeführt werden kann) und +30 A ( Es kann nicht soviel Energie aufgenommen werden wie zugeführt wird) liegen. Vorzugsweise wenn die Batterie einen weg hat steigen die Ladeströme sehr stark an.


    Bei einem ziemlich ausgeglichenem Energiehaushalt betragen Lade und Entladeströme selten mehr als 1A. Erst wenn irgendwo etwas nicht in Ordnung ist steigen diese Ströme an, meist kann die Batterie die benötigte Energie nicht bereitstellen (hohe Entladestromstärke) oder eben nicht mehr aufnehmen (hohe Ladestromstärke).

    In den allermeisten Fällen ist die Batterie der Übeltäter, aber auch der Laderegler kann Schuld sein. Hier kann man aber recht einfach mit einem Multimeter die Ladestromspannung messen:

    Ohne laufenden Motor um 12V, mit laufendem Motor zwischen 13,3 und 14,8 Volt. (Der hohe Wert ist meist bei Autos mit Start/Stopp Automatig und AGM Batterien der Fall).

    Liegt man bei laufendem Motor zwischen 13 und 15V ist das Ladesystem ziemlich ok, liegt man drüber ist was im Argen, ebenso wenn die Spannung sich bei laufendem Motor sich nicht erhöht.


    Hier nochmal was zur Begrifflichkeit:


    Strom Einheiten Watt, Volt & Ampere erklärt » energis


    Gruß, Olaf

  • meist kann die Batterie die benötigte Energie nicht bereitstellen (hohe Entladestromstärke) oder eben nicht mehr aufnehmen (hohe Ladestromstärke).

    Das ist ja nicht richtig, wenn die Batterie nix "bereitstellt" oder nix "aufnehmen" kann, woher kommen dann hohe Lade- Entladeströme? In dem Falle regelt das Lademanagement öfter, die beobachteten Spannungsschwankungen werden größer und ändern sich schneller.

    LG
    Man hat mich nicht gefragt, ob ich geboren werden will, jetzt will ich auch nicht, dass man mir sagt, wie ich leben soll.
    (Udo Lindenberg in "Das Gesetz")

  • meist kann die Batterie die benötigte Energie nicht bereitstellen (hohe Entladestromstärke) oder eben nicht mehr aufnehmen (hohe Ladestromstärke).

    Das ist ja nicht richtig, wenn die Batterie nix "bereitstellt" oder nix "aufnehmen" kann, woher kommen dann hohe Lade- Entladeströme? In dem Falle regelt das Lademanagement öfter, die beobachteten Spannungsschwankungen werden größer und ändern sich schneller.

    Moin,


    vieleicht habe ich das etwas Mißverständlich geschrieben, Ich versuche das mal etwas anders zu formulieren. Eigentlich ist es ja die "Energiemenge" die gespeichert ist, Belastung durch viele "Watt" erzeugt hohe Entladeströme (Ampereaus der Batterie) wenn die Batterie nichts bereitstellen kann, dabei erzeugt eine kaputte Batterie einen hohen Ladestrom der aber mangels Speicherfähigkeit der Batterie mehr oder weniger verpufft. Natürlich regelt das Lademanagement herunter um eine Überlastung zu vermeiden.


    Ich wollte damit erklären das die Batterie ja quasi ein Puffer ist um genau diese hohen Ladeströme zu vermeiden. ist diese kaputt kann da auch nichts mehr gepuffert werden

    Entladungstrom heist für mich das mehr "verbraucht" wird als nachgeladen wird, je größer das Delta desto höher die Stromstärke. Ladestrom ist qausi das Gegenteil, aber wenn die Batterie nichts aufnehmen kann ist hier die Ladetromstärke auch viel höher als normal. Wohlmöglich können die modernen Ladelektroniken das besser erkennen als früher wo ein Amperemeter immer sehr genau darüber Auskunft gab wie es um die Batterie bestellt ist.


    Vielleicht ist es in Deinen Augen immer noch falsch, aber ich kanns halt nicht besser beschreiben was ich meine.


    Gruß, Olaf