Hazet? KS? Stahlwille? Oder veilleicht Würth?

  • Welche Werkzeugmarke von deutschen Herstellern passt am besten zu unserem Japanischen Kleinwagen?


    Ich war vor ein paar Tagen im Würth-Laden, um Chemikalien fürs Jimny zu kaufen (Batteriepolschutz, PTFE-Öl). Die Werkzeugsortiments sehen sehr gut aus, wie Hazet usw. Meinungen?


    :?:


    Ich denke, es ist Zeit einen Satz sehr gut Werkzeuge investieren.

  • Meine Ratschenkästen sind zum Großteil von Hazet, habe aber auch div. Noname- werkzeug. Die 1/4 Zoll Ratsche hab ich mal warscheinlich wegen Überbeanspruchung gekillt. :saint:

    In der Firma haben wir auch Proxon und Stahlwille, auch gutes Werkzeug.

    Gefärlich wird es wenn das Werkzeug plözlich bricht wenn du gerade voll drückst.

  • In Deutschland verkauft Würth nicht an Privatpersonen, zudem ist vieles Werkzeug zugekauft von anderen Herstellern und manchmal sogar teurer wie die!


    Wenn ich heute Werkzeug kaufe, dann oft von Knipex oder Hazet, ebenso Gedore. Aber aufpassen, da ist bei letzterem in den günstigeren Ausführungen auch viel Chinaschrott darunter!

    Einst: SJ Samurai Van de Luxe EZ 08/98 / FJ Jimny 2WD EZ 10/99
    Jetzt: FJ Jimny Ranger (AUT) EZ 11/17

  • Wenn wir im Bereich Ratschenkasten unterwegs sind bin ich schon immer bei Proxxon und damit sehr zufrieden. Kaputt bekommen habe ich dabei auch noch nix. Um an meinem Smart Roadster damals die Antriebswellenschraube zu lösen hatte ich auf der Ratsche sogar gut 3m Hebel, hat sie mitgemacht.

    Mein Vater hat sich vor ca. 5 Jahren nen Werkstattwagen von Gedore gekauft, wir sind aber beide der Meinung das Proxxon das stabilere Werkzeug ist.

    Die Gedore Ratsche ist zwar feiner, fliegt im Antrieb aber schneller auseinander.


    Das einzige was nach nach gut 12 Jahren an den Proxxon Werkzeugen nachlässt sind Stellenweise die Gummigriffe. Der Stahlkern geht stellenweise nicht bis zum Ende durch, dementsprechend drückt sich das Ende des Griffes etwas weg, halten tuts aber immernoch. Das Werkezug hat aber auch schon an 60 Jahre altem Blech rumgeschraubt, da war auch mal eine etwas ruppigere Arbeitsweise nötig.


    Bei Schraubendrehern bin ich inzwischen großer Wera Freund. Das mag aber dadurch kommen, dass man als Tischler mit Schraubendrehern meistens keine Gewalt ausüben muss. Bevor ich beruflich Richtung Holz abgebogen bin war auch der Schraubendrehr von Proxxon mit Stecknuss das Mittel der Wahl.

    Aber kleiner Tipp, wenn man mal irgendwelche Verkleidungsschrauben in etwas tiefliegenderen Schraublöcher verschrauben muss ist die Laser Tip spitze schon echt schön. Da hält die Schraube auch ohne Magnet recht gut und man kann auch mal was berühren ohne dass die Schraube weg ist - alles natürlich in einem Maße, was ein Schraubendreher so halten kann, aber man merkts :/


    Zangen selbstverständlich Knipex.





  • Ich bin mit dem mega zufrieden. Ist zwar Makita aber trotzdem zumindest find ich es gute Qualität und Verhältnismäßig günstig und hat eigentlich fast alles drin was man braucht. Auch fürs Auto hab ich eigentlich noch nichts anderes gebraucht. Zangen natürlich Knipex und Schraubendreher Wera.



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  • Hatte früher Proxon, jetzt KS Tools, finde ich gut

    Und einzelteile immer mal wieder von Hazet. da liebe ich das geringe spiel bei den Nüssen :)

    das leben ist zu kurz für knäckebrot:!::!::!:

  • Schraubkram von Proxxon, Hazet, Gedore, Stahlwille....ist alles ok. Für gelengentliches Privatschrauben reicht Proxxonn voll aus. Jedenfalls haben alle meine Proxxon-Ratschen das gehypte Wera-Zeugs überlebt. Wera war insgesamt, trotz cleverer Ideen, wie die Schraubenhaltenden Maulschlüssel, eher eine Enttäuschung.


    Zangen aller Art, je nach Anwendung Knipex, für Elektro Rennsteig (macht auch die Elektro-Crimpzangen für Knipex) oder Klauke.


    Bei Spezialwerkzeug, damit es im Rahmen bleibt nutze ich des öfteren KS-Tools, aber auch Hazet (z.B. Schlagschrauber, Ventilzangen) usw.


    Bei allem wo gemessen wird, nehme ich Hazet oder Gedore (z.B. Drehmomentschlüssel).


    Bei Messuhren jeweils das was mir Profis raten.


    Bei allem Elektrowerkzeug habe ich mich auf Milwaukee eingeschossen. Das blaue Bosch-Zeug wird ausgesondert. Wenn ich da alleine die Akkuschrauber vergleiche, frage ich mich, wieso ich jemals Bosch genommen habe.


    Zwei meiner Favoritenwerkzeuge, die ich nicht mehr missen möchte, sind die kleine Handratsche ohne Rückstellwinkel von Holex. Die passt genau in die Hand und ist somit perfekt, wo die Hand noch hinkommt und man nur schwer mit einem Schlüssel nachfassen kann, ohne abzusetzen.



    Das zweite ist der Knipex Zangenschlüssel. Parallel schliessenden Backen mit Fasen, damit niux zerkratzt wird. Kann auf Schlüsselweiten bis 52 mm oder 2" eingestellt werden. Diese Zange war der einizige Schlüssel, der bei einer Motordemontage die Vergaser lösen konnte. Keine Ratsche, kein Maul oder gekröpfter Ring kam da an eine Mutter ran, die denkbar doof sitzt.


    Auf den Bildern ist gut zu sehen, dass für den Maulschlüssel kaum Weg weges des Ansaugrohrs blieb. Ringschlüssel waren zu dick und für eine Ratsche mit Nuss war auch kein Platz. Mit dem Zangenschlüssel und den schmalen Backen kam ich weiter. Er leistete auch schon gute Dienste, wenn Muttern/Schrauben sehr fest saßen, da er sehr eng parallel packt und somit die Kräfte nicht nur auf die Enden der Ecken der Sechskantköpfe wirken, sondern auf der ganzen Fläche.






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    Gruß

    AchwasAchwo

  • Als mein Sohn Marco mir seinerzeit mit der Bob der Baumeister Latzhose bekleidet beim Schrauben zu geschaut hat wollte er immer wissen welche Werkzeuge ich da gerade verwende. Er erzählt der Mama dann auch mal das Papa "mit der Zwange" gearbeitet habe!

    Das ist eine Zwange:

    Das zweite ist der Knipex Zangenschlüssel. Parallel schliessenden Backen mit Fasen, damit niux zerkratzt wird. Kann auf Schlüsselweiten bis 52 mm oder 2" eingestellt werden. Diese Zange war der einizige Schlüssel, der bei einer Motordemontage die Vergaser lösen konnte. Keine Ratsche, kein Maul oder gekröpfter Ring kam da an eine Mutter ran, die denkbar doof sitzt.

    Dem kann ich zustimmen, muß aber ergänzen das es noch eine speziellere "Zwange" gibt die auf den Produktname "KNIPEX Cobra" hört. Diese kommt deutlich giftiger mit Kraft in die Ecken.


    Ansonsten schraube ich absolut zufrieden seit 35 Jahren mit dem Ratschenkasten von FACOM - mit lebenslange Garantie vom Hersteller- Einzig die 19er Nuss ist mal gerissen als ein mächtiger Hebel hinten dran eingesetzt wurde. Ich müsste sagen "nur gerissen". Bei gutem Werkzeug brechen keine Ecken ab oder das man sich auch nur an der Oberflächen-Verchromung die Finger verletzen könnte!

  • Proxon, zumindest damals, war schon immer stabil, meinee Teile sind mittlerweile gut 30 jahre alt.


    Ansonsten gehe ich recht gut mit dem von @AchwasAchwo geschriebenen mit.

    Allerdings muss ich das bei den Elektrowerkzeugen etwas einschränken, obwohl ich die Boschqualität in den letzten Jahren echt nicht mehr gut finde.

    Milwaukee ist tatsächlich umso besser. aber die Preise kann ich mir leider nicht leisten.

    Daher finde ich kann man die beiden Firmen auch einfach nicht vergleichen. Ich versuche gerade mal so ein paar Produkte von Ryobi, ist vielleichtz für den Hausgebrauch ganz gut. Der Schlagschrauber tut es zumindest bisher ganz gut. der Mitteldruckreiniger eher nicht so sehr. Denke so für den Hobbybastller kann es gehen.

    Und ja, Zangen nur vom Knipex, alles alte wird bei defekt dadurch ersetzt....

    das leben ist zu kurz für knäckebrot:!::!::!:

  • Klar, die Cobra, gibt es auch seit kurzem als kleine Miniversion, passt auch ganz in die Hand.


    Die kann aber sinnvoll nur in eine Richtung betätigt werden. Dann packt sie und öffnet nicht. Das ist beim Zangenschlüssel anders. Der ist ja auch als Schlüsselersatz gedacht, deshalb parallele Backen. Die Cobra ist ja vom Typ Wasserpumpenzange.


    Beide im Sortiment, beide hilfreich.


    Gruß

    AchwasAchwo

  • ---- einfach mal mit meinem guten Freund G. eine Messe besuchen auf der die Werkzeugverkäufer forsch und frech sind----


    Bei einem anderen Stand gab´s Getränke umsonst weil er blind auf 5-10 Nm erkannte welches Drehmoment am abgeklebten Drehmomentschlüssel gerade eingestellt war.

    Woanders sagte Werkzeugverkäufer "unzerstörbar!"

    Mein Kumpel fragte höflich ob er das mit den bloßen Händen hier testen darf. Fragte nochmals deutlich hörbar für alle. Als dann wirklich alle Verkäufer grinsend nickten und einer schon witzelte ob das eine Wette wert sei nahm er zwei 3/4 Zoll Ratschen steckte sie gegeneinander zusammen und drückte mal kurz vor der Brust .... 1 Sekunde und mindestens ein Ratsche war geschrottet.

    Dort gab´s keine Freigetränke also gingen wir weiter!

  • Ich schraube seit ich 14, 15 bin, das sind mittlerweile ca 40 Jahre. Am Anfang hatte ich teils billiges Zeug, manches flog bald auseinander (und anschließend gleich in die Tonne) , anderes hielt gut durch. Ich hab mir nie komplette Sets gekauft (abgesehen von einem Heyco-Koffer fürs Auto), vieles je nach Bedarf, mindestens ebensoviel wurde gebraucht gekauft.


    Dementsprechend hab ich heute nahezu jede Marke versammelt, also Hazet, Stahlwille, Gedore, Proxxon, Knipex, Koken, KS-Tools, WGB, usw. Bei fachgerechtem Einsatz hält Werkzeug unheimlich lange, selbst günstige Sachen sind oft erstaunlich stabil.


    Insgesamt hab ich den Eindruck daß sich vor allem günstiges Werkzeug sehr zum positiven entwickelt hat. Früher gabs manchmal echt einen grauslichen Mist, welchen man nach oder noch während dem ersten Einsatz direkt entsorgen konnte. Heute ist selbst Aldi Werkzeug zumindest kein kompletter Kernschrott mehr. Gehts um die letzten 10 oder 20%, dann kommt man an einer guten Marke jedoch nicht vorbei.

  • Bei mir in der Schrauber Bude sind die ältesten Werkzeuge von Carolus / früher die Budget Marke von Gedore. Inzwischen Gedore Red. Neben Hazet, Wiha, Wera, Knipex. Ich kaufe inzwischen aber durchaus auch mal was von KS Tools oder Makita ( z.B. Schlagschrauber Nüsse u.s.w ).


    Ersetzen musste ich in den letzten 28 Jahren von all dem Kram noch nix. ( Außer vielleicht Schlitz Schraubendreher bei nicht bestimmungsgemäßer Verwendung, :und_weg: Jeder kennt´s )


    Ich bin kein Freund von riesig großen Werkzeugätzen mit teilweise über 300 Teilen, von denen wirklich das meiste unnütz ist.


    Beginnen würde ich mit einem Steckschlüssel Satz 1/2 und 1/4 Zoll Antrieb. ( Gedore / Proxon, Hazet oder Wera usw.)

    Einen Satz guter Schraubendreher inklusive innen Sechskant ( Wiha oder Wera )

    Ein paar Zangen / Kombizange, Flach und Spitzzange, Seitenschneider und die Cobra Wasserpumpenzange ( alles Knipex )

    Kleiner Satz Gabel und Gabel - Ringschlüssel 6-24 ( Gedore, Hazet, Proxon oder Wera usw, )

    Verscheiden große Schlosserhämmer und noch ein Schonhammer dazu.

    Und ein Drehmomentschlüssel bis 250 Nm.


    Der Rest kommt über die Jahre nach bedarf automatisch dazu.


    Schlagschrauber, Ratschen Schlüssel, Spezialwerkzeuge, Pressluft, verschiedene Abzieher, Hebebühne, Schweißgeräte ( WIG ,MIG/ MAG) , Werkzeugmaschinen :topsy_turvy: :und_weg: Ja leck mich da gibt´s kein Ende mehr.

    Jimmy Style 2012 , Webasto, Sound , ausgebaute Rückbank, OME Fahrwerk, Asfir VTG Schutz und MT' s zum spielen.

    Weitere Suzukis : DR 650 1997 ; SV 1000 2003 und eine V Strom 1000 XT 2018 :mrgreen:

    Edited once, last by Ölfinger ().

  • Den Schlagschrauber von Ryobi habe ich auch, es gab noch keine Schraube die nicht damit aufging. Habe schon ei ige Werkzeuge von der Firma gekauft, bin zufrieden damit.

  • Auch ich hatte Anfang der 80er (mit dem ersten Auto) mit einem "Ratschenkasten" aus dem "Baumarkt" für 50DM angefangen. (Netto, hatte ich damals ca. 1600DM verdient)

    Da sind heute noch Nüsse und Verlängerungen im Einsatz.

    Meine Meinung:

    Werkzeug konnte früher schon "günstig" eingekauft werden und war haltbar.

    Das mit dem Billigschrott kam wohl im Zuge der "Globalisierung" auf, wo "Geiz geil war" oder alles ohne Prüfung aus China billig eingekauft wurde.

    Aber die Qualität hat sich auch hier wieder angepasst.


    Da heute ehh keine Werkzeuge mehr "made in Germany" sind und alles aus dem Reich der Mitte kommt, muss man kein Geld für den Markenname ausgeben. Die "Haus/Eigenmarken" sind bestimmt nicht viel schlechter. Wenn das Werkzeug im Hausgebrauch und nicht täglich in Werkstätten mit Schlagschrauber oder ähnlichem malträtiert wird, dürfte das auch halten. Wenn etwas nach Jahren kaputt geht, dann kann es immer noch ersetzt werden.

    Passgenauigkeit im Sechskant, Torx usw. haben die heute alle.


    Allerdings sollte man schon schauen was man kauft.

    Eine Stecknuss sollte nur ein Sechskant haben und nicht mit 12 oder mehr Kant ausgelegt sein. Warum?

    Ganz einfach eine Sechskantnuss hat mehr Materialstärke und die Passform bzw. Kraftübertragung ist besser. Dann kann die "Ratsch" ja so gedreht werden das die Nuss auf den Schraubenkopf passt, Warum also ein Nuss kaufen die 1. Nur an den "Ecken" die Kraft überträgt und wenn die Mutter/Schraubenkopf schon etwas angerostet oder rund ist, rutsch die 12kant Nuss durch. 2. Die Materialstärke dünner ist. Das hilft nur dem Hersteller Kosten zu sparen, dem Mechaniker/Kunden aber nicht.

    Also nicht nur auf glänzenden Chrom achten sondern genau beim Kauf hinschauen, dann klappt es auch mit den "No Name" Marken.

  • Da heute ehh keine Werkzeuge mehr "made in Germany" sind und alles aus dem Reich der Mitte kommt, muss man kein Geld für den Markenname ausgeben.

    Das sehe ich anders. Auch wenn Werkzeug aus dem Reich der Mitte kommt, wird auch dort in unterschiedlichen Qualitäten gefertigt und eingekauft. Mit anderen Worten, egal wo es her kommt, es gibt Qualitätsunterschiede. Für mich ist die Grenze spätestens dort erreicht, wo es unsicher wird oder mir ein Werkzeug versagt, wenn ich es brauche. Aufgebogene, geplatze Nüsse, beim ersten Einsatz rundgedrehte Schlüssel oder einfach auch die Passgenauigkeit eines Schlüssels zum Vermurksen der Schraube/Mutter führt kann ich nicht gebrauchen. Zangen die klappern oder Schraubenzieher, deren Griffe sich auflösen, nee danke. Wenn das Werkzeug dann auch noch ab- oder durchrutscht, weil es kaputt geht und man mit der Hand irgendwo reinrast, dann ist Schluß.


    Was ich nicht gedacht hätte, ist allerdings, dass (zumindest einer) meiner Wera Schlüssel (Joker) sich so schnell rundgedreht hat. Ich dachte erst, dass die Schraube sehr fest sitzen muss, wenn der Maulschlüssel sich weitet und der Ring-Ratschenschlüssel seine Ratschenfunktion einbüsst. Nur als ich dann mit einem normalen RIngschlüssel die Schraube doch gelöst bekommen habe, war ich ziemlich enttäuscht. Bei der Ratsche (Zyklop) hat sehr schnell die Arretierung des schwenkbaren Kopfs aufgegeben, so dass ich die nicht mehr sinnvoll einsetzen kann. Das zeigt zumindest, dass auch Markenware Schwächen haben kann.

    Wera ist jedenfalls für mich durch.


    Gruß

    AchwasAchwo

  • Hallo zusammen,


    zu den Schraubendrehern sei noch gesagt das nicht nur der Sechskant an der Klinge wichtig ist sondern auch das die Klinge am Ende des Griffes in einer Platte endet damit man die Klinge mit einem leichten Hammerschlagg in die Schraube treiben kann und dann mit einem Ringschlüssel am Sechskant aufdrehen kann ohne das die Schraube rundwird.


    Was ich noch habe ist eine Telekopknarre dessen Griff sich bis auf ca 50cm ausfahren lässt, man spart sich damit Platz und das Roher zum aufstecken.

    Muss ich noch erwähnen das die Knarre immer eine zum umstecken des 1/2 Zoll Vierkants ist? Die umschaltmechnismen machen die Knarren genau dort instabil oder eben klobig. Damit sich das in Grenzen hält eben eine zum umstecken. die 1/4 Zoll darf dann auch zum umschalte sein, reicht für Schrauben im Armaturenbrett oder bei der Feintechnik am Motor.


    Drehmomentschlüssel habe ich einen von Proxxon, der wird aber tatsächlich nur genutzt um das Drehmoment herzustellen, für nichts anderes.

    Ansonsten kann ich der Auflistung nur zustimmen, ich habe zusätzlich noch einen 500gr Fäustel dabei und einen Gummi und einen Plastikhammer dabei. Ein Stück Messing für grobe Dinge wo man nicht mit dem Hammer direkt draufhauen will / sollte ist ebenso dabei wie ein Satz guter Austreiber für Spannhülsen und festgerostete Durchgangsschrauben. Ggf. kann man damit auch mal Dinge in Position halten um Schrauben zu setzen.


    Dazu kommen diverse Zangen, von der 6kg Eckschwede über diverse Rohr und Wasserpumpenzangen , Kombi und Spitzzangen sowie Seitenschneider von 5mm Draht bis hin zu 0,5mm Draht ist alles dabei, hat sich in 40Jahren Schraubertätigkeit auch durch meinen Lehrberuf (Werkzeugmacher) halt so angesammelt, vieles ist mir "zugelaufen" oder wurde geschenkt, Viele Sachen habe ich auch von dem Vater meiner Schwägering geerbt, der war Feinmechaniker und Allroundhausmeister....


    Bei den Elektrowerkzeugen habe ich mich vor Jahren schon von Makita verabschiedet und blaues Bosch Akkuwerkzeug angeschafft, wenn man hier auch anderen meinung darüber ist bin ich doch sehr zufrieden damit. Schlagschrauber, Bohrhammer, 115mm Winkelschleifer und Akkuschrauber (13mm Futter) betreibe ich seit mehreren Jahren mit den gleichen 2 Akkus und hatte nie das Gefühl das hier irgendwas nicht stimmen könnte. Alleine die Akkus sind um Welten besser als bei Makita...leider.


    Dazu kommen noch diverse Abzieher, Winkel und Lineale, Kernlochbohrer für Innengewinde an M3 bis M12 aufwärts, jeweils als Fertigschneider oder 3er Satz, die entsprechenden Schneideisen und Windeisen für Aussengewinde, ein paar Reibahlen und Feilen in fast allen Großen und Hieben inc Präzisionsfeilen und Gewindefeilen. Naja und dann noch das übliche, Standbohrmaschine, Tischkreissäge und einen Schraubstock aus der dunklen Zeit Deutschlands. Naja, und ein Schutzgasschweißgerät von Güde habe ich auch. Da gibt es besserers, aber bislang hat das noch immer ausgereicht.


    Muss man alles nicht haben, aber haben ist immer besser als brauchen. Ölfinger hats quasi schon auf den Punkt gebracht was man wirklich braucht.


    Gruß, Olaf

    Ich bin Olaf und liebe Umarmungen

  • Da heute ehh keine Werkzeuge mehr "made in Germany" sind und alles aus dem Reich der Mitte kommt, muss man kein Geld für den Markenname ausgeben.

    Das sehe ich anders. Auch wenn Werkzeug aus dem Reich der Mitte kommt, wird auch dort in unterschiedlichen Qualitäten gefertigt und eingekauft. Mit anderen Worten, egal wo es her kommt, es gibt Qualitätsunterschiede. Für mich ist die Grenze spätestens dort erreicht, wo es unsicher wird oder mir ein Werkzeug versagt, wenn ich es brauche. Aufgebogene, geplatze Nüsse, beim ersten Einsatz rundgedrehte Schlüssel oder einfach auch die Passgenauigkeit eines Schlüssels zum Vermurksen der Schraube/Mutter führt kann ich nicht gebrauchen. Zangen die klappern oder Schraubenzieher, deren Griffe sich auflösen, nee danke. Wenn das Werkzeug dann auch noch ab- oder durchrutscht, weil es kaputt geht und man mit der Hand irgendwo reinrast, dann ist Schluß.

    Sehe ich im Grunde so wie du...



    Ich werfe mal in die Diskussion ein Zitat von John Ruskin in die Runde:


    "Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte. Und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften.

    Es ist unklug zu viel zu bezahlen, aber es ist genauso unklug zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Bezahlen Sie dagegen zu wenig, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann.

    Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten … Das funktioniert nicht. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das eingegangene Risiko etwas hinzurechnen. Wenn Sie das aber tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“



    Ich kauf wenn ich kaufe Qualität, bezahl den Preis dafür und muss mich dann nicht Ärgern, brauch es aber auch öfter als 2 mal im Jahr.

    Habs im privaten wie auch beruflich lernen müssen., was nix kost ist am Ende auch nix wert.

    „Wenn Du merkst, dass Du ein totes Pferd reitest, steig ab!“